YFU Switzerland

110 dagar i Sverige

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Nun ist schon Dezember und Weihnachten steht vor der Türe. In den letzten zwei Monaten haben sich einige Dinge ereignet, von denen ich berichten werde. Angefangen nach der Uppsala Reise mit meinen Austauschfreunden.

Das Wochenende darauf hatten wir von YFU aus das Post-Arrival-Meeting, was eigentlich innerhalb deiner Region abgehalten wird. Meine Regionsleitung hat sich jedoch dafür entschieden das Treffen mit den Familien und den Austauschschüler rund um Uppsala abzuhalten. Also fuhr ich zusammen mit einer anderen Austauschschülerin aus Estland und ihrer Gastmutter nach Uppsala. Am Mittag fing das Treffen an. Die Familien und Schüler wurden aufgetrennt und in Gruppen diskutiert. Es natürlich immer schön, wenn man wieder mit Austauschschüler reden kann, vor allem für mich, da ich die einzige Austauschschülerin in einem Umkreis von einer Stunde von mir bin. Andere sind bis zu sechs in einer Stadt und sehen sich regelmässig. Und darum war es für mich eine wunderbare Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und vollkommen verstehen zu werden.

Wir übernachteten anschliessend auch in Uppsala, bei Gastbruder meiner Austauschfreundin. Den Abend verbrachten wir, wir hatten es super! Am nächsten Tag nahmen wir den Zug zurück gegen Mittag und schon war das Wochenende wieder vorüber.

Austauschschüler

Austauschschüler

Somit fing die letzte Schulwoche vor den Herbstferien an. Es war einbisschen spezielle Woche, da am Donnerstag an meiner Schule UNO-Tag abgehalten wurden. Wir fertigten für diesen Tag verschiedene Plakate über verschiedene Länder an und alle Immigranten der Stadt kamen an die Schule und stellten ihre Traditionen vor. Man konnte z.B auf Persisch schreiben oder Brasilianer beim Tanzen zu schauen. Es war ziemlich lustig und ein guter Abschluss auf die Ferien hin.

Das Wochenende habe ich mit Freundinnen verbracht und Montag fuhr auf die Stockholmreise, organisiert von YFU. Ich war schon mal in Stockholm, aber ich dachte mir es ist auch eine Gelegenheit andere Austauschschüler zu treffen. Wir kannten uns ja schon teilweise vom Arrival Camp. Ich freute mich vor allem auf Codi aus den USA, wir verstanden uns super im Camp und ich freute mich dermassen sie wieder zu sehen! Am Montag nahm ich also den Zug nach Stockholm und kam gegen Mittag an. Am Bahnhof warteten schon viele andere auch Volunteers. Von dort aus ging es zu unserem Hotel, ein bisschen ausserhalb Stockholms. Ich teilte ein Zimmer mit der Austauschschülerin aus Estland, mit welcher ich schon in Uppsala war. Wir verstehen uns ebenfalls sehr gut, wir waren die Einzigen, die ein Zweierzimmer hatten und das hat uns ziemlich gefallen. Nach kurzem Einrichten nahmen wir die Metro in die Innerstadt und gingen auf Entdeckungstour in der Altstadt. Zu diesem Zeitpunkt war übrigens schon stockdunkel, es war gerade mal 16.00.

Gamla Stan

Gamla Stan

 

Am nächsten Tag gingen in den Park Skansen, ein Freiluftmuseum mit typischen schwedischen Häuser und Tieren. Wir verbrachten den ganzen Vormittag dort. Von dort ging es wieder in die Altstadt, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

Rentiere in Skansen

Rentiere in Skansen

Am Mittwochvormittag besuchten wir das Vasa-Museum. Die Vasa war ein Schiff gesunken ist und während fast 400 Jahren im Hafen von Stockholm lag. Vor ein paar Jahrzehnten bergte man das Schiff und bringt es ins Museum. Den Nachmittag verbrachten wir mit shoppen.

Vasa Schiff

Vasa Schiff

Donnerstag war der letzte Tag und ich musste früher abreisen, als alle anderen, da ich mein Visum holen gehen musste. Ich fuhr also nach Västrås, wo ich mein Visum bekam.

Den Rest meiner Ferien habe ich einfach genossen, ich hatte ja nur ein Woche. Es war ja noch Halloween, aber das wird hier nicht viel mehr gefeiert als in der Schweiz.

Der Novembermonat ist nach der Meinung der meisten Schweden, der schlimmste Monat des Jahres. Ich empfand es nicht speziell schlimm, aber es ist sicherlich nicht der schönste Monat des Jahres. Wir sollten nur 3h Sonnenstunden im ganzen November gehabt haben. Viel hat sich nicht ereignet in diesem Monat. Ich würde sagen der Monat bestand daraus aus, sich für den kommenden Adventsmonat vorzubereiten. Man bereitet das Haus vor, in allen Fenstern findet man kleine Lichter, wunderschön, man bemerkt die dunkel nach 15.00 gar nicht mehr.

Eine der wenigen Sonnenmomente

Eine der wenigen Sonnenmomente

Der 13. Dezember ist einer der grössten und wohl auch bekanntesten Feiertagen der Schweden, Lucia. In jedem Dorf und jeder Schule wird Lucia gefeiert und zwar mit einem Luciazug. Auch in meiner Schule wird es ein Luciatåg, ist es auf Schwedisch, geben und ich werde dabei sein. Ich hoffe, es wird gut gehen.

 

Ich wünsche euch eine herrliche magische Adventszeit,

Vivian