YFU Switzerland

Neue Impressionen

Es wird wieder mal Zeit mich zu melden. Hier oben wird es mit jedem Tag kühler und dunkler, der Herbst kommt definitiv. Die Bäume tragen bald keine Blätter mehr und im Norden ist schon der erste Schnee gefallen. Mal sehen, wann er hier kommt, ich wohne ja nicht so sehr Nördlich. Im neuen Monat Oktober habe ich ein paar Dinge erlebte, welche wirklich erzählenswert sind.

Also zuerst Mal es klappt mittlerweile alles perfekt in der Schule, mein Computer funktioniert und ich habe endlich Zugriff zu der Schulwebseite. Und das freut mich wirklich es dauert fast zwei Monate bis alles klappt, aber nun bin ich endlich ganz präsent im Unterricht. Zur schwedischen Schule, es ist unglaublich leicht. Ich bin im 10.Jahr und im Mathe nehmen sie gerade Prozent durch, Funktionen haben sie noch nicht gehabt. Auch ansonsten ist es in der Schule nicht streng. Stört mich allerdings nicht zu sehr.

Zu dem möchte ich euch von typischen schwedischem Freitagabend berichten. Das Freitagsgericht schlecht hin sind Tacos, danach setzt sich die ganze Familie vor den Fernseher und isst Goodies, Süssigkeiten auch salzige Lakritze. Die Schweden lieben eben Süsses. Im Moment kommt in schwedischen Fernseher jeden Freitag „Idol“, die schwedische Version des amerikanischen Sendung. Es ist wirklich lustig zum schauen!

So sieht ein durchschnittliches Goodies-Regal aus

 

An einem Wochenende fuhren wir mit dem Auto ein bisschen aus der Stadt hinaus, ein Bekannter der Familie besuchen. Er hat ein wunderschönes Sommerhaus direkt am Ufer eines Sees. Das Beste war er hatte eine Badetonne direkt am See aufgestellt und das Wasser für uns schön aufgeheizt, so konnten meine Gastschwestern und ich darin Baden. Es war schön zum aufwärmen, denn es blasste ein ziemlicher Wind. Das windige Wetter hier, ist auch noch etwas, an was ich mich gewöhnen muss, das kennen wir nicht in der Schweiz. Nach dem Bad durften wir uns in der Sauna trocknen gehen. Anschliessend gab es Fika in der Stube des Hauses, welche eine atemberaubende Aussicht hatte. Hier ein paar Fotos.

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Auf dem Weg nach Hause haben wir an einem Naturschutzgebiet Halt gemacht und ich habe im richtigen Moment abgedrückt.

 

Am Sonntag hatte ich einen Probetag mit meinem Orchester in einer Stunde entfernten Borlänge. Es fing um 10.00 an und endete um 16.00. Am Ende spürte ich meinen Arm fasst nicht mehr, so viel haben wir gespielt. Es war ein lustiger Tag, da wir Schüler aus ganz Dalarna waren. Es ist ein Orchester zusammengestellt speziell für die Ski-WM in Falun.
Am Montag war keine Schule, da die Lehrer einen Besprechungstag hatten, ich habe ziemlich lange ausgeschlafen und eine ruhigen Tag gemacht, da ich ziemlich müde war.
Am nächsten Tag ging ich mit Freunden meiner Familie zum OL, es war super lustig und diese Woche bin ich auch wieder gegangen. Im Rest der Woche ist nicht viel Spannendes passiert, am Freitag hatte ich meinen ersten Test in Schweden, war ziemlich einfach. Auch in der nächsten Woche fand nichts Erwähnenswertes statt bis am Freitag. Am Freitag nahm ich den Zug nach Stockholm, die Fahrt dauerte drei Stunden. Am Bahnhof wurde ich von meinen zwei Schweizer Austauschfreundinnen Sara und Ines abgeholt. Wir übernachten anschliessend zusammen bei Sara und nahmen ein entspannendes Bad in Sara’s Whirlpool, es wirklich ein gelunger lustiger Abend. Natürlich haben wir nicht vergessen Tacos zu machen und Goodies zu kaufen, wie es sich für eine Freitagabend gehört 😉

Ines, Vivi und Sara

Ines, Vivi und Sara

Am nächsten Tag gingen wir mit anderen YFU Schüler die rund um Stockholm wohnen nach Uppsala. Dort wurden wir von den lokalen YFU Austauschschüler empfangen, sie zeigten uns die wunderschöne Stadt. Uppsala ist die älteste Universitätsstadt Schweden und beherbergt die grösste Kirche Schweden, den Dom von Uppsala. Am Nachmittag setzen wir uns natürlich für Fika in ein Kaffe. Wir redeten wahnsinnig viel und es tat total gut mal mit Gleichgesinnten zu sprechen. Hier kommen paar Impressionen von dem wunderschönen Tag.

Dom von Uppsala

Dom von Uppsala

Pause am Fluss

Pause am Fluss

Das sind wir alle :)

Das sind wir alle 🙂

Wir waren eine ziemliche Ansammlung von Nationen vier mal Schweiz, zwei mal Mexico, zwei mal Lettland, Südafrika, Argentinien, Deutschland, zwei mal USA, Belgien und Frankreich. Dieser Austausch unter Leuten mit so verschiedenen Hintergründen finde ich so wahnsinnig spannend, und es ist nur eines der vielen Dinge, die ich am Austauschschüler sein liebe!

Ich hoffe, ich kann euch bald wieder von etwas berichten,

Vivian