YFU Switzerland

Erste Woche überlebt

Mir kommt es schon vor als wäre ich schon eine Ewigkeit in Schweden, obwohl es nur elf Tage. Doch ich fühle mich ihr schon ziemlich zu Hause. Aber zuerst alles an Anfang.

Vor elf Tagen verliess ich die Schweiz über den Flughafen Zürich und kam ganz gespannt am Flughafen in Stockholm mit meinen Schweizer Freunden an. Dort wurden wir von YFU Volunteers zu unserem Vorbereitungscamp in der Nähe des Schlosses Drottingholm gebracht. Es war wunderschön dort, zudem hat man so viele neue Leute kennengelernt, am liebsten wäre ich gar nicht mehr gegangen.

Im Vorbereitungscamp, alle Volunteers und Students zusammen :)

Im Vorbereitungscamp, alle Volunteers und Students zusammen 🙂

Am Samstag verreisten wir alle zu unseren Gastfamilie, wobei einige jedoch vor Ort von ihren Gastfamilien abgeholt wurden., so auch ich. Am Samstagmorgen war ich so nervös wie noch nie im meinen Leben und als ich dann endlich nach so langem warten meine Gastfamilie in die Arme schliessen konnte, war ich nur noch glücklich! Zusammen fuhren wir dann zwei Stunden mit dem Auto in mein neues Zuhause in Ludvika. Während der Autofahrt lernte ich schon meine ersten schwedischen Wörter. In meinem neuen Zuhause habe ich ein eigenes Zimmer und Bad und fühle mich pudelwohl.

Umgebung von Ludvika

Umgebung von Ludvika

Am Montag fing für mich die Schule an. Ich besuche das erste Jahr des schwedischen Gymnasium und bin Teil des Socail Science Programm, fragt mich nicht was genau das ist, denn ich weiss es selber nicht, aber tönt doch spannend. Die schwedische Schule ist ziemlich anders als in der Schweiz, es vorallem viel lockerer. Es ist erlaubt während dem Unterricht SMS zu schreiben und man duzt die Lehrpersonen. Auch habe ich hier viel weniger Schule als zu Hause, was mir natürlich gefällt! Zudem bekommt jeder Schüler von der Schule seinen eigenen Laptop mit dem im Unterricht gearbeitet wird. Es gibt kein nerviges Schulbücher schleppen mehr, juhu! In meiner Klasse sind wir 24 Schüler also ziemlich ähnlich wie in der Schweiz. Doch wir haben für eine Klasse zwei Klassenlehrer, welche übrigens super nett sind und immer alles extra für mich übersetzen, obwohl ich kleine Wortfetzten von Schwedisch verstehe. Auch ein Unterschied alle essen zusammen in der Schule, da das Essen gratis ist, niemand geht nach Hause. So ging die erste Woche ziemlich schnell vorüber. Nun geniesse ich mein Wochenende und am Montag gehts dann wieder in die Schule.

Meine neue Schule

Meine neue Schule

Vi ses Vivian