YFU Switzerland

236 Tage in Schweden

Die Zeit vergeht wie im Flug. Nun ist es schon Ostern und bald sind zwei Drittel meines Austauschjahres vorbei. Es kommt mir jedoch gar nicht so vor. Es gibt noch so viele Dinge, die ich machen und erleben will, ich komme fast ein bisschen in den Stress ;).

Mitte Januar fuhr ich mit meiner Gastfamilie nach Göteborg. Wir entdeckten die Stadt einbisschen und für eine kleine Shoppingtour reichte es natürlich auch. Unser Hotel war direkt am Wasser und am Morgen konnte man vor dem Fenster die grossen Fähren sehen. Auch diese grosse Brücke war direkt vor dem Fenster, sie ähnelt ein wenig der Golden Gate Bridge in San Francisco, ist jedoch um einiges kleiner.

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In den folgenden Wochen hatten wir  ziemlich Schnee, was für einige Ausflüge in den Schnee sorgte. Wir gingen unteranderem Ski fahren, Schlittschuh laufen und Winterspaziergänge machen.
Im Februar fand die Nordische WM in Falun statt, eine Stunde von mir entfernt. Die Chance dabei zu sein liess ich mir nicht entgehen und meldete mich als Volontär an. Zusammen mit einer Schweizer Austauschschülerin wohnte ich bei einem Austauschschüler aus Australien. Wir hatten eine geniale Zeit zusammen mit vielen lustigen Geschichten und Vergleiche mit unseren Herkunftsländer. Auch die WM war ein Erlebnis und sobald ich das ein oder andere Schweizer Fähnli gesehen habe, machte mein Herz einen kleinen Freudensprung. Die Stimmung während den Wettkämpfen war unglaublich obwohl die Hälfte der Zuschauer aus Norwegen kam, aber dies störte keinen.

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Siegerehrung am Abend

Siegerehrung am Abend

Die Woche an der ich an der WM war, war gleichzeitig auch meine Ferien. Also fing danach die Schule wieder an. Hier haben Sie eigentlich die gleiche Anzahl Ferien unter dem Jahr, aber immer nur eine Woche. Im Gegenzug werde ich Sommer 10 Wochen Ferien haben, auf welche ich mich schon freue!
Wie gesagt fing die Schule wieder an und das war dann eigentlich meine Hauptbeschäftigung. In meiner Freizeit, von welcher ich viel mehr habe als in der Schweiz, traf ich meine Freundinnen um Sachen zu machen; klassisch für einen Tacosabend am Freitag. Im März hatten auch irgendwie alle Geburtstag darum gab es auch ziemlich viel Fika. Gegen Ende März stand noch unsere Musicalaufführung auf dem Programm. Die Aufführungen waren der reine Spass, auch weil wir ein Tag von der Schule frei nehmen konnten :).

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Im März war auch noch ein anderer Event und zwar das Melodifestival, besser unter Mello. Es sind die Vorauschscheidungen für den Eurovision Song Contest. Es wird über ca. 6 Wochen am Samstagabend im Fernsehen gezeigt und halb Schweden schaut zu. Es ist einer der wichtigsten Events unter dem Jahr. Zum Finale war ich zu Hause bei einer Freundin und es wurde mit Tacos und Torte gefeiert. Die  Acts sind wesentlich besser als in der Schweiz! Dies ist jedoch nicht so verwunderlich, da Schweden ein musikalisch kreatives Land ist. Sie sind der drittgrösste Musikproduzent nach den USA und England.
Nun mit Ostern habe ich auch wieder Ferien. Und mit Ostern ist der Frühling bei uns langsam gekommen. Die Sonne schaut mehr vorbei und es ist schon ziemlich lang hell. Die Temperaturen fallen noch nicht über 10°C aus, aber ich glaube dies lässt nicht so lange auf sich warten.
Ostern wird hier übrigens am Samstag gefeiert, dem Påskafton. Bei den meisten Familien bedeutet dies Eierjagd. Es gibt die normalen bunt angemalten Eier, aber auch Eier aus Karton, die mit Godies ( Süssigkeiten) gefüllt werden. Meistens kommt auch die Familie für einen Osterlunch zusammen, das Essen ist das gleiche wie an Weihnachten ;).

Mein Påskägg

Mein Påskägg

Nun seit ihr wieder auf dem neusten Stand. Doch weil Bilder oft mehr als tausend Worte sagen, möchte ich noch welche zeigen, von den vergangen drei Monaten.

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Nun hoffe ich auf baldigen Frühling…

 

Halbzeit

5 Monate lebe ich nun in Schweden. Manchmal kommt es mir immer noch nicht wirklich vor und ich muss mich daran erinnern, dass ich nicht in meinem Bett in der Schweiz liege und träume sondern dass ich wirklich hier bin. Weitere 5 Monate werde ich in Schweden verbringen. Es scheint unwirklich, dass die Hälfte vorbei ist, da es mir vorkommt als wäre vor zwei Wochen August gewesen. Die Zeit geht so schnell und ehe ich mich versehen werde, wird Juni sein und die Zeit zu gehen steht vor der Tür. Ich möchte bis dahin jedoch alles noch genau so geniessen wie im ersten Teil. Das Ziel ist, dass 2015 das beste Jahr meines Lebens 2014 übertreffen wird. Ich nehme die Herausforderung aufjedenfall an.

Seit dem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen, es war damals November und da knüpfe ich auch wieder an.
Der November ist der Hassmonat der Schweden, da es dunkel ist, schlechtes Wetter und oft noch keinen Schnee hat. Es war fast so wie eine kleine Novemberdepression gerade unter meinen Freunden. Man sass zu Hause und wollte nicht an die Dunkelheit draussen denken. Mich hat dies jedoch nicht gestört, denn ich wollte diese dunkle Zeit erleben, die es bei uns in der Schweiz nicht so richtig gibt. Mir gefiel es, dass es um 15.00 dunkel wurde und erst um 9.00 hell. Die Zeit war jedoch nicht nur dunkel sondern auch hell. Erleuchtet haben es die Lichter die in jedem Fenster eines Hauses stehen. Ich wünschte, ich könnte euch die Gefühle zeigen, die diese Lichter erwecken. Aber ich glaub für dies müsst ihr selbst nach Schweden reisen, es ist unbeschreiblich. Im November begannen natürlich auch die Vorbereitungen für Weihnachten. Wir sehnten uns alle nach dem Dezember und Weihnachten.

Endlich kam der Dezember und somit auch mehr Programm. Weihnachtsdeko aufhängen, Geschenke kaufen und was alles sonst noch dazu gehört. Am 13. Dezember ist Lucia-Tag in Schweden. Ein Mädchen wird Lucia und trägt eine Lichterkrone auf dem Kopf, dabei hat sie ein paar Gefolgsleute mit Kerzen in den Händen. Dabei werden Lucia Lieder gesungen. In jedem Dorf und in jeder Schule gibt es eine Lucia und es wird natürlich auch mit Lussekatter, Safrangebäck, gefeiert. Lussekatter sind typisch für Advents- und Luciazeit.

Lucia an der Schule

Nach Lucia ging es dann Richtig los mit Weihnachtsgefühle. Wir haben auch innerhalb der Klasse ein Wichteln gemach und an einem Abend wurde anschliessend die Geschenke ausgeteilt. Wir hatten typischen schwedisches Weihnachtsessen, was lecker war und Julknäck (Süssigkeiten). Es war ein wunderbarer Abend mit meinen liebgewonnen Freunden.

Julbord, schwedisches Weihnachtsessen

Julbord, schwedisches Weihnachtsessen

Julknäck

Julknäck

Anschliessend habe ich bei dieser Freundin auch noch übernachtet.
Unter der Weihnachtszeit habe ich neben schwedischen Traditionen auch noch die guten Schwizergüezli gebacken, die den Effekt hatten, dass es mir fast wie zu Hause vorgekommen ist. In der letzten Schulwoche wurde nicht mehr viel gemacht und am Freitag mussten wir nur noch für eine Stunde in die Schule gehen und dann begannen die langersehnten Weihnachtsferien, 3 Wochen. Am gleichen Abend kam eine andere YFU Austauschschülerin zu uns. Sie kommt aus Deutschland und wohnte bei uns über Weihnacht, da ihre Gastfamilie in den Ferien waren.

Weihnachtsbaum mit Geschenken

Weihnachtsbaum mit Geschenken

Endlich war der Abend vor Weihnachten da und ich war ziemlich gespannt wie alles sein wird. Es gibt ein paar Unterschiede zwischen schwedischen und Schweizer Weihnachten. Es wird zwar am gleichen Tag gefeiert jedoch anders. Die Schweden haben das grosse Festessen über den Mittag und Geschenke auspacken am Nachmittag, wobei wir Weihnachten am Abend feiern. Aber jetzt wie der Tag wirklich war. Wir gingen zuerst an die Weihnachtsmesse in der Kirche und danach schnell wieder nach Hause, so dass das Essen fertig wurde. Die Schweden haben nicht ein Gericht für Weihnachten, sondern es sind viele verschiedene wie Weihnachtsschinken, Lachs, Köttbullar und Prinskorv, gefüllte Eier, Randensalat, Kartoffelsalat und Gratin.

Auf ein Panoramafoto hats gepasst ;)

Auf ein Panoramafoto hats gepasst 😉

 

Man wurde ziemlich schnell satt. Um 15.00 Uhr sassen wir zusammen für die wohl komischste Weihnachtstradition vor dem Fernseher und zwar um „Kalle Anke och hans vänner önskar god jul“ (Donald Duck und seine Freunde wünschen frohe Weihnachten) zu sehen. Es sind kurze Ausschnitte aus Disneyklassikern und es ist schlechthin das Highlight an Weihnachten. Ich glaube dieses Programm hat die höchste Einschaltquote des ganzen Jahres. Wirklich jeder schaut dies, ich behaupte wenn nicht, dann ist man kein richtiger Schwede. Danach wurden Geschenke geöffnet und Julknäck gegessen. Am Abend ist man ziemlich müde und satt. Wir sassen nur noch auf dem Sofa und haben geredet. Um 23.00 rafften wir uns noch ein letztes Mal auf um an die Mitternachtsmesse in der grossen Kirche zu gehen. Es war eine tolle Erfahrung Weihnachten für einmal anders zu feiern und dies zu erleben.

Am Tag nach Weihnachten kamen noch die Familie vorbei und alles ging nochmals von vorne los einfach ohne Kalle Anke und Mitternachtsmesse. Die Tag nach Weihnachten habe ich mit Verdauen verbracht, nein Scherz. Wir waren oft draussen auf dem zugefroren See Schlittschuh laufen. Da der Schnee nach Weihnachten verschwunden war, war es perfekt um Schlittschuh zu laufen und es war reiner Spass.

Das Eis auf dem See mit Sonne im Gesicht

Meine Gastschwestern und Ich beim Schlittschuhlaufen

Meine Gastschwestern und Ich beim Schlittschuhlaufen

Dann war das  Jahr 2014 auch schon wieder vorbei, es ging wahnsinnig schnell. Den Abend des letzten Tages im alten Jahr habe ich zuerst mit meinen Freunden verbracht und gerutscht bin ich dann anschliessend mit meiner Gastfamilie. Es war alles perfekt. Danach habe ich mich in neue Jahr eingelebt und meine Ferien genossen.

Letztes Wochenende war Zeit für die Mid-Year orientation von YFU in Falun. Da es in Falun war, durften wir die bekannte Mine besichtigen gehen. Es ist eine der ältesten und grössten in der Welt und es war ziemlich imponierend. Ein paar Eindrücke..

über der Erde

über der Erde

Unter dem Berg

Unter dem Berg

Nach diesem Wochenende fing die Schule wieder an und mit ihr das zweite Schulsemester. Ich bin gespannt, was es alles bringen wird

 

 

110 dagar i Sverige

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Nun ist schon Dezember und Weihnachten steht vor der Türe. In den letzten zwei Monaten haben sich einige Dinge ereignet, von denen ich berichten werde. Angefangen nach der Uppsala Reise mit meinen Austauschfreunden.

Das Wochenende darauf hatten wir von YFU aus das Post-Arrival-Meeting, was eigentlich innerhalb deiner Region abgehalten wird. Meine Regionsleitung hat sich jedoch dafür entschieden das Treffen mit den Familien und den Austauschschüler rund um Uppsala abzuhalten. Also fuhr ich zusammen mit einer anderen Austauschschülerin aus Estland und ihrer Gastmutter nach Uppsala. Am Mittag fing das Treffen an. Die Familien und Schüler wurden aufgetrennt und in Gruppen diskutiert. Es natürlich immer schön, wenn man wieder mit Austauschschüler reden kann, vor allem für mich, da ich die einzige Austauschschülerin in einem Umkreis von einer Stunde von mir bin. Andere sind bis zu sechs in einer Stadt und sehen sich regelmässig. Und darum war es für mich eine wunderbare Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und vollkommen verstehen zu werden.

Wir übernachteten anschliessend auch in Uppsala, bei Gastbruder meiner Austauschfreundin. Den Abend verbrachten wir, wir hatten es super! Am nächsten Tag nahmen wir den Zug zurück gegen Mittag und schon war das Wochenende wieder vorüber.

Austauschschüler

Austauschschüler

Somit fing die letzte Schulwoche vor den Herbstferien an. Es war einbisschen spezielle Woche, da am Donnerstag an meiner Schule UNO-Tag abgehalten wurden. Wir fertigten für diesen Tag verschiedene Plakate über verschiedene Länder an und alle Immigranten der Stadt kamen an die Schule und stellten ihre Traditionen vor. Man konnte z.B auf Persisch schreiben oder Brasilianer beim Tanzen zu schauen. Es war ziemlich lustig und ein guter Abschluss auf die Ferien hin.

Das Wochenende habe ich mit Freundinnen verbracht und Montag fuhr auf die Stockholmreise, organisiert von YFU. Ich war schon mal in Stockholm, aber ich dachte mir es ist auch eine Gelegenheit andere Austauschschüler zu treffen. Wir kannten uns ja schon teilweise vom Arrival Camp. Ich freute mich vor allem auf Codi aus den USA, wir verstanden uns super im Camp und ich freute mich dermassen sie wieder zu sehen! Am Montag nahm ich also den Zug nach Stockholm und kam gegen Mittag an. Am Bahnhof warteten schon viele andere auch Volunteers. Von dort aus ging es zu unserem Hotel, ein bisschen ausserhalb Stockholms. Ich teilte ein Zimmer mit der Austauschschülerin aus Estland, mit welcher ich schon in Uppsala war. Wir verstehen uns ebenfalls sehr gut, wir waren die Einzigen, die ein Zweierzimmer hatten und das hat uns ziemlich gefallen. Nach kurzem Einrichten nahmen wir die Metro in die Innerstadt und gingen auf Entdeckungstour in der Altstadt. Zu diesem Zeitpunkt war übrigens schon stockdunkel, es war gerade mal 16.00.

Gamla Stan

Gamla Stan

 

Am nächsten Tag gingen in den Park Skansen, ein Freiluftmuseum mit typischen schwedischen Häuser und Tieren. Wir verbrachten den ganzen Vormittag dort. Von dort ging es wieder in die Altstadt, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

Rentiere in Skansen

Rentiere in Skansen

Am Mittwochvormittag besuchten wir das Vasa-Museum. Die Vasa war ein Schiff gesunken ist und während fast 400 Jahren im Hafen von Stockholm lag. Vor ein paar Jahrzehnten bergte man das Schiff und bringt es ins Museum. Den Nachmittag verbrachten wir mit shoppen.

Vasa Schiff

Vasa Schiff

Donnerstag war der letzte Tag und ich musste früher abreisen, als alle anderen, da ich mein Visum holen gehen musste. Ich fuhr also nach Västrås, wo ich mein Visum bekam.

Den Rest meiner Ferien habe ich einfach genossen, ich hatte ja nur ein Woche. Es war ja noch Halloween, aber das wird hier nicht viel mehr gefeiert als in der Schweiz.

Der Novembermonat ist nach der Meinung der meisten Schweden, der schlimmste Monat des Jahres. Ich empfand es nicht speziell schlimm, aber es ist sicherlich nicht der schönste Monat des Jahres. Wir sollten nur 3h Sonnenstunden im ganzen November gehabt haben. Viel hat sich nicht ereignet in diesem Monat. Ich würde sagen der Monat bestand daraus aus, sich für den kommenden Adventsmonat vorzubereiten. Man bereitet das Haus vor, in allen Fenstern findet man kleine Lichter, wunderschön, man bemerkt die dunkel nach 15.00 gar nicht mehr.

Eine der wenigen Sonnenmomente

Eine der wenigen Sonnenmomente

Der 13. Dezember ist einer der grössten und wohl auch bekanntesten Feiertagen der Schweden, Lucia. In jedem Dorf und jeder Schule wird Lucia gefeiert und zwar mit einem Luciazug. Auch in meiner Schule wird es ein Luciatåg, ist es auf Schwedisch, geben und ich werde dabei sein. Ich hoffe, es wird gut gehen.

 

Ich wünsche euch eine herrliche magische Adventszeit,

Vivian

Neue Impressionen

Es wird wieder mal Zeit mich zu melden. Hier oben wird es mit jedem Tag kühler und dunkler, der Herbst kommt definitiv. Die Bäume tragen bald keine Blätter mehr und im Norden ist schon der erste Schnee gefallen. Mal sehen, wann er hier kommt, ich wohne ja nicht so sehr Nördlich. Im neuen Monat Oktober habe ich ein paar Dinge erlebte, welche wirklich erzählenswert sind.

Also zuerst Mal es klappt mittlerweile alles perfekt in der Schule, mein Computer funktioniert und ich habe endlich Zugriff zu der Schulwebseite. Und das freut mich wirklich es dauert fast zwei Monate bis alles klappt, aber nun bin ich endlich ganz präsent im Unterricht. Zur schwedischen Schule, es ist unglaublich leicht. Ich bin im 10.Jahr und im Mathe nehmen sie gerade Prozent durch, Funktionen haben sie noch nicht gehabt. Auch ansonsten ist es in der Schule nicht streng. Stört mich allerdings nicht zu sehr.

Zu dem möchte ich euch von typischen schwedischem Freitagabend berichten. Das Freitagsgericht schlecht hin sind Tacos, danach setzt sich die ganze Familie vor den Fernseher und isst Goodies, Süssigkeiten auch salzige Lakritze. Die Schweden lieben eben Süsses. Im Moment kommt in schwedischen Fernseher jeden Freitag „Idol“, die schwedische Version des amerikanischen Sendung. Es ist wirklich lustig zum schauen!

So sieht ein durchschnittliches Goodies-Regal aus

 

An einem Wochenende fuhren wir mit dem Auto ein bisschen aus der Stadt hinaus, ein Bekannter der Familie besuchen. Er hat ein wunderschönes Sommerhaus direkt am Ufer eines Sees. Das Beste war er hatte eine Badetonne direkt am See aufgestellt und das Wasser für uns schön aufgeheizt, so konnten meine Gastschwestern und ich darin Baden. Es war schön zum aufwärmen, denn es blasste ein ziemlicher Wind. Das windige Wetter hier, ist auch noch etwas, an was ich mich gewöhnen muss, das kennen wir nicht in der Schweiz. Nach dem Bad durften wir uns in der Sauna trocknen gehen. Anschliessend gab es Fika in der Stube des Hauses, welche eine atemberaubende Aussicht hatte. Hier ein paar Fotos.

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Auf dem Weg nach Hause haben wir an einem Naturschutzgebiet Halt gemacht und ich habe im richtigen Moment abgedrückt.

 

Am Sonntag hatte ich einen Probetag mit meinem Orchester in einer Stunde entfernten Borlänge. Es fing um 10.00 an und endete um 16.00. Am Ende spürte ich meinen Arm fasst nicht mehr, so viel haben wir gespielt. Es war ein lustiger Tag, da wir Schüler aus ganz Dalarna waren. Es ist ein Orchester zusammengestellt speziell für die Ski-WM in Falun.
Am Montag war keine Schule, da die Lehrer einen Besprechungstag hatten, ich habe ziemlich lange ausgeschlafen und eine ruhigen Tag gemacht, da ich ziemlich müde war.
Am nächsten Tag ging ich mit Freunden meiner Familie zum OL, es war super lustig und diese Woche bin ich auch wieder gegangen. Im Rest der Woche ist nicht viel Spannendes passiert, am Freitag hatte ich meinen ersten Test in Schweden, war ziemlich einfach. Auch in der nächsten Woche fand nichts Erwähnenswertes statt bis am Freitag. Am Freitag nahm ich den Zug nach Stockholm, die Fahrt dauerte drei Stunden. Am Bahnhof wurde ich von meinen zwei Schweizer Austauschfreundinnen Sara und Ines abgeholt. Wir übernachten anschliessend zusammen bei Sara und nahmen ein entspannendes Bad in Sara’s Whirlpool, es wirklich ein gelunger lustiger Abend. Natürlich haben wir nicht vergessen Tacos zu machen und Goodies zu kaufen, wie es sich für eine Freitagabend gehört 😉

Ines, Vivi und Sara

Ines, Vivi und Sara

Am nächsten Tag gingen wir mit anderen YFU Schüler die rund um Stockholm wohnen nach Uppsala. Dort wurden wir von den lokalen YFU Austauschschüler empfangen, sie zeigten uns die wunderschöne Stadt. Uppsala ist die älteste Universitätsstadt Schweden und beherbergt die grösste Kirche Schweden, den Dom von Uppsala. Am Nachmittag setzen wir uns natürlich für Fika in ein Kaffe. Wir redeten wahnsinnig viel und es tat total gut mal mit Gleichgesinnten zu sprechen. Hier kommen paar Impressionen von dem wunderschönen Tag.

Dom von Uppsala

Dom von Uppsala

Pause am Fluss

Pause am Fluss

Das sind wir alle :)

Das sind wir alle 🙂

Wir waren eine ziemliche Ansammlung von Nationen vier mal Schweiz, zwei mal Mexico, zwei mal Lettland, Südafrika, Argentinien, Deutschland, zwei mal USA, Belgien und Frankreich. Dieser Austausch unter Leuten mit so verschiedenen Hintergründen finde ich so wahnsinnig spannend, und es ist nur eines der vielen Dinge, die ich am Austauschschüler sein liebe!

Ich hoffe, ich kann euch bald wieder von etwas berichten,

Vivian

 

 

 

 

Val 2014 und Geburtstag auf schwedische Art

43 Tage habe ich jetzt schon in Schweden überlebt. Es gibt ein paar Dinge, die ich euch gerne erzählen würde. Vi börjar med början (schwedisch = wir fangen mit dem Anfang an).

Am 14.9 waren die grossen Wahlen in Schweden. Nicht nur ich habe zu jenem Anlass spezielle Dinge erlebt, wie eine politische Debatte, sondern auch meine anderen Austauschfreunde überall in Schweden. Manchmal hatte man das Gefühl, es dreht sich alles nur noch im diese Wahl. Jeden Abend wurden im Fernsehen stundenlange Diskussionssendungen ausgestrahlt und im Radio wurde darüber berichtet. Am Tag der grossen Wahl, also am Sonntag, durfte dann jedoch keine Sendungen zu diesem Thema mehr ausgestrahlt werden. Es dürfen auch keine  Prognosen gestellt werden, nicht wie in der Schweiz. Die Resultate werden alle erst nach 20.00 im Fernsehen bekannt gegeben, auch die Prognosen. Da in meiner Gastfamilie alle über 18 Jahre alt sind konnten alle abstimmen. Ich begleitete sie zu dem Abstimmungsort, was eine Schule war im Nachbarquartier. Es war ehrlich gesagt nicht sehr spektakulär aber trotzdem interessant. Man musste je einen Zettel von jeder Partei nehmen und anschliessen steckte man in jedes der drei Couverts (Couvert 1= Staatsparlament, Couvert 2= Provinz, Couvert 3 = Kommun/Gemeinde) ein Zettel der favorisierten Partei. Man konnte auch noch bestimmte Personen ankreuzen, die man gerne wählen würde. Anschliessend brachte man die Couverts zur Urne und man wurde auf der Liste abgehakt. Am Abend haben wir dann unser Nachtessen vor den Fernseher verfrachtet, wir warteten ziemlich gespannt auf das Resultat. Um 20.00 wurden die ersten Prognosen publik gemacht, die endgültigen Resultate waren dann um ca. 21.oo publik. Die Mehrheit hatte die Stimmen Socialdemokraterna (33%) und somit kann diese Partei den neuen Ministerpräsident stellen, dies ist meist der Parteivorsitzende. Weil vor vier Jahren eine andere Partei die Mehrheit hatte, wird es einen Machtwechsel geben.

Vivian in den schwedischen Wäldern

Vivian in den schwedischen Wäldern

Nun springen wir um eine Woche am Samstag letztes Wochenende war mein Geburtstag, endlich bin auch 16ni :). Meine Gastfamilie kam mich mit schwedischem Happy Birthday wecken und es gab gleich die erste Bescherung noch in meinem Bett. Ich habe wunderbare Geschenke erhalten eine Kuscheldecke für die kommenden kalten Wintertage und eine riesige Tasse für meinen abnormalen Teekonsum ;). Meine Gasteltern und meine jüngere Gastschwester gingen in ihren Bücherladen arbeiten und ich blieb zu Hause mit meiner älteren Gastschwester. Beim Zmorgen öffnete ich Päckchen, die ich aus der Schweiz erhalten habe. Es war natürlich viel Schokolade drin und andere brauchbare Sachen. Meine Gastschwester und ich begannen meine Torte zu backen und Mittagessen zu kochen. Am Nachmittag kam die Grossmutter und der Onkel vorbei für Fika, was Fika ist, muss ich wohl nicht mehr erklären :). Am Abend haben wir einen gemütlichen Filmabend gemacht. Am Ende war es ein schöner Geburtstag gewesen, auch aufgrund der vielen Glückwünsche aus der Schweiz und zu fühlen, dass man von so vielen Personen unterstützt wird in seiner Sache.

Ich und meine superfeine Beerigeburtstagstorte

Ich und meine superfeine Beerigeburtstagstorte

Ich habt vielleicht gehört, das im Februar die Langlauf WM in Falun ist. Falun ist nicht allzu weit von mir weg, in der selben Provinz. Ich bin ja mittlerweile Teil eines kleinen Streichorchester und wir werden dort einen oder zwei Auftritte haben mit Musikschüler aus ganz Dalarna (meine Provinz). Ich freu mich schon, das wird sicher spannend und eine einmalige Erfahrung.

Nebenbei mir gefällt es immer noch super in meiner Gastfamilie und ich könnte mir keine bessere Umgebung vorstellen um mein Austauschjahr zu verbringen. In der Schule klappt mittlerweile auch alles mit dem Computer und ich finde mich auch immer besser mit meiner Klassenmitglieder zu Recht. Ich fühle mich pudelwohl hier im Norden. Es wird zwar langsam kälter und in grossen Schritten dunkler, aber die Herzlichkeit Schweden lässt die nahende Kälte und Dunkelheit vergessen! JAG ÄLSKAR DIG SVERGIE!

Geniesst die letzten warmen Herbsttage, vi des smart Vivian

 

 

 

 

 

 

Schwedenleben

Nun bin ich schon bei Nahe einen Monat im Norden zu Hause. Ich bin mir noch nicht gewöhnt Schweden mein Zuhause zu nennen, aber ich fühle mich auf jedenfall bei meiner Gastfamilie zu Hause! Sie haben es mir auch sehr leicht gemacht, sie sind super herzlich und offen, ich kann einfach mich sein. Auch mit meiner Klasse komme ich super gut zu recht, obwohl sie recht scheu sind. Es hat mich darum auch überrascht, als ich von meinen Austauschfreunden, die rund um Stockholm wohnen, gehört habe, dass nach ihrem Erlebnissen die Schweden überhaupt nicht scheu sind. Ich muss dies euch leider anders berichten, sie sind ziemlich scheu, es liegt vor allem daran, dass sie sich nicht getrauen Englisch zu sprechen, obwohl sie drei Jahre länger Englisch haben als ich. Ich denke, dass mit der Schüchternheit verbessert je mehr man sich einer der Grossstädte Stockholm, Göteborg oder Malmö nähert. Das ist vielleicht einer der Gründe auf dessen es meine Freunde rund um Stockholm einfacher haben. Mittlerweile habe ich jedoch auch ein paar nette Schweden gefunden, mit denen ich immer wieder Sachen unternehme. Ich muss sagen, ich bin jedoch ein bisschen einversüchtig, wenn ich die Fotos von den Austauschschüler in Stockholm sehe und ich merke, dass sie sich schon paar mal gesehen haben. Ich kann da nicht ganz so gut mithalten. Ich habe jedoch schon Mirell aus Estland gesehen, mit der ich mich super verstehe und welche nur eine Stunde von mir entfernt in Falun lebt und Kalian aus Bulgarien, sie lebt beim Bruder meiner Gastmutter in Karlstad.

Ich und meine neuen Freunde

Ich und meine neuen Freunde

Ich habe auch schon ziemlich viel erlebt, von manchen möchte ich euch hier erzählen. Zu allererst ich bin immer wieder beeindruckt von der Schönheit Schweden. Die Wälder sind endlos (so gross, dass man im Wald kein Handyemfpang hat) und überall, manchmal ist es fast ein bisschen „gfürchig“ in den grossen Wäldern, vor allem wenn die Gasteltern berichten, dass es möglich ist beim Joggen im Wald einen Elch zu sehen. Ich hoffe schwer, ich bleibe von diesem Erlebnis verschont, denn die Elche sind ziemlich gross, ich würde nach dieser Begegnung einen Rekordlauf hinlegen. Es ist jedoch auch mein grosser Traum einen Elch in freier Wildbahn zu sehen, es wurde mir auch gesagt, man sehe die ziemlich oft. Meine Gastfamilie hatte sogar mal einen in ihrem Garten. Aber jetzt mal zu den Erlebnissen in letzter Zeit. Letztes Wochenende war ich am Samstag nach dem Mittag mit meiner Gastschwester in der Stadt, die Läden am aushecken, leider hab ich so ziemlich nichts Gescheites gefunden. Ich muss umbedingt mal shoppen gehen nach Borlänge, denn Ludvika ist einfach zu klein. Um vier Uhr Nachmittag fuhren wir los Richtung Rättvik, dort besuchten wir ein Firwerkerikonzert. Das Konzert war in einer unglaublichen Location angelegt und zwar in einem alten Steinbruch mit einem kleinen See. Die Musik war auch okay, aber die Location übertrumpfte wirklich alles, es wurde nur noch besser, als gegen Schluss jeder, die erhaltene Kerze anzündete und zur Musik ein Feuerwerk (Firwerk) gezündet würde. Atemberaubend!

Steinbruch Dalhalla

Steinbruch Dalhalla

So sah es aus, als wir alle unsere Kerzen anzündeten

So sah es aus, als wir alle unsere Kerzen anzündeten

Am Sonntag fuhr ich mit meiner Gastschwester nach Örebro, dass ist eine Stunde mit dem Zug. Die Züge sind hier ziemlich anders als in der Schweiz nicht so gemütlich aber die Natur, an der man vorbeifährt ist einfach wunderschön Schwedisch ;). Ich gingen dort Softball und Discgolf spielen. Kein Problem, wenn ihr nicht wisst, was dies ist, ich wusste es auch nicht. Softball ist Baseball auf einem kleinerem Feld und Discgolf ist eine Art Frisbee Minigolf und es ist wirklich sehr lustig. Discgolf ist zudem sehr populär in Schweden, und in der Schweiz kennt es niemand. Am Abend bin ich dann todmüde ins Bett gefallen. Am Montag hatte ich erst um 10.00 Schule. In der Schule angekommen, erfuhr ich, dass meine beiden anderen Klassen nicht stattfinden werden, so hatte ich den ganzen Tag frei. Als ich, dies am nächsten Tag einem Mädchen meiner Französischklasse erzählte, lachte sie und meinte: „Willkommen in der schwedischen Schule“. Ich denke, dies sagt alles über die schwedische Schule. Es wirklich ziemlich easy hier, auch der Stoff ist nicht schwer und vor allem das Mathelevel ist grauenhaft tief. Sie nehmen gerade Prozent durch und dies in der 10.Klasse, eben willkommen in Schweden. Ich habe nur zwei Fächer nicht in meiner Klasse und zwar Schwedisch für Ausländer und Französisch. Was auch oft vorkommt, dass die Lehrer nicht da sind, komischer Weise ist die Entschuldigung oft, dass sie zum Arzt müssen. Ich habe nicht gewusst, dass Schule so gesundheitsgefährdend ist 😉
Diese Woche hatten wir auch noch eine Debatte in der Schule, da nächstes Wochenende in Schweden die grossen Wahlen sind. Aus jeder grossen Partei kam ein Vertreter, alle ziemlich jung, was mich erstaunt hat, an die Schule. Ich wünschte, ich hätte mehr von der Debatte verstanden, es wäre sehr interessant gewesen. Am Freitag kam auch noch, zu unser allen Überraschung, eine der wichtigsten Politikerin der Region in unsere Schule. Meine Gastschwester erklärte mir, sie sei super erfolgreich und eine Topkandidatin für die Wahlen. Es sei eine grosse Ehre, dass sie an unsere Schule kam. Am selben Tag bin ich noch mit meinen Freunden von der Klasse Fika essen und trinken gegangen, es war toll, denn ich hatte das Gefühl dazu zugehören und dass hat man Anfangs als Austauschschüler nicht oft.

Ich bin immer noch auf der Suche nach ein paar neuen Hobbys. Ich bin Teil eines Streichorchester und einer Musicalgruppe hier. Ich suche vor allem noch was sportliches. Ich hoffe ich find, noch was, denn im Winter kann ich nicht in den Wald joggen gehen, zu viel Schnee 🙂

Gestern sind wir nach Karlstad gefahren, Kalina aus Bulgarien besuchen gegangen. Kalina lebt beim Bruder von meiner Gastmutter. Karlstad liegt am grössten See Schwedens, dem Vänern. Am Nachmittag machten wir einen kleinen Ausflug dorthin und es wirklich wunderschön! Am Ufer des See gab es Fika mit selbstgerechten Kuchen, jammi! Es war super schön, das Einzige, das störte waren die Mücken, die es in dieser Gegend zu Tausenden gibt.
Der Tag wurde noch besser, mein Traum ging in Erfüllung. Wir sahen einen Elch, nein nicht nur einen sondern eine Mutterkuh mit ihrem Kleinen. Es war einfach genial! Ein wenig später sahen wir noch einen dritten. Drei Wochen Schweden und drei Elche wahnsinnig!

Kalina und ich am Vänern

Kalina und ich am Vänern

Vänernsee

Vänernsee

Heute hab ich mir eine schönen Tag zu Hause verbracht. Einfach mal nichts tun ist auch gut 🙂

Nichtstun im schönen Schweden

Nichtstun im schönen Schweden

Bis bald, vi ses

Vivian

Erste Woche überlebt

Mir kommt es schon vor als wäre ich schon eine Ewigkeit in Schweden, obwohl es nur elf Tage. Doch ich fühle mich ihr schon ziemlich zu Hause. Aber zuerst alles an Anfang.

Vor elf Tagen verliess ich die Schweiz über den Flughafen Zürich und kam ganz gespannt am Flughafen in Stockholm mit meinen Schweizer Freunden an. Dort wurden wir von YFU Volunteers zu unserem Vorbereitungscamp in der Nähe des Schlosses Drottingholm gebracht. Es war wunderschön dort, zudem hat man so viele neue Leute kennengelernt, am liebsten wäre ich gar nicht mehr gegangen.

Im Vorbereitungscamp, alle Volunteers und Students zusammen :)

Im Vorbereitungscamp, alle Volunteers und Students zusammen 🙂

Am Samstag verreisten wir alle zu unseren Gastfamilie, wobei einige jedoch vor Ort von ihren Gastfamilien abgeholt wurden., so auch ich. Am Samstagmorgen war ich so nervös wie noch nie im meinen Leben und als ich dann endlich nach so langem warten meine Gastfamilie in die Arme schliessen konnte, war ich nur noch glücklich! Zusammen fuhren wir dann zwei Stunden mit dem Auto in mein neues Zuhause in Ludvika. Während der Autofahrt lernte ich schon meine ersten schwedischen Wörter. In meinem neuen Zuhause habe ich ein eigenes Zimmer und Bad und fühle mich pudelwohl.

Umgebung von Ludvika

Umgebung von Ludvika

Am Montag fing für mich die Schule an. Ich besuche das erste Jahr des schwedischen Gymnasium und bin Teil des Socail Science Programm, fragt mich nicht was genau das ist, denn ich weiss es selber nicht, aber tönt doch spannend. Die schwedische Schule ist ziemlich anders als in der Schweiz, es vorallem viel lockerer. Es ist erlaubt während dem Unterricht SMS zu schreiben und man duzt die Lehrpersonen. Auch habe ich hier viel weniger Schule als zu Hause, was mir natürlich gefällt! Zudem bekommt jeder Schüler von der Schule seinen eigenen Laptop mit dem im Unterricht gearbeitet wird. Es gibt kein nerviges Schulbücher schleppen mehr, juhu! In meiner Klasse sind wir 24 Schüler also ziemlich ähnlich wie in der Schweiz. Doch wir haben für eine Klasse zwei Klassenlehrer, welche übrigens super nett sind und immer alles extra für mich übersetzen, obwohl ich kleine Wortfetzten von Schwedisch verstehe. Auch ein Unterschied alle essen zusammen in der Schule, da das Essen gratis ist, niemand geht nach Hause. So ging die erste Woche ziemlich schnell vorüber. Nun geniesse ich mein Wochenende und am Montag gehts dann wieder in die Schule.

Meine neue Schule

Meine neue Schule

Vi ses Vivian