YFU Switzerland

Estnisch

  • Mit den wichtigsten Alltagswörtern und Zeitformen kommt man schon sehr gut im Alltag zu recht!
    Ich kann einfache Konversationen führen, wie zum Beispiel von meinem Tag erzählen oder ein Busticket kaufen, und wenn ich den Kontext kenne, Gespräche einigermassen verstehen und meistens antworten Fremde auf Estnisch, nicht Englisch !
  • Verben sind relativ einfach zu konjugieren und Imperfekt, Perfekt und Plusquamperfekt zu bilden. Eine Futurform gibt es im Estnischen nicht.
  • Ich muss unbedingt noch viel mehr vokabeln lernen. Im Moment lerne ich noch mit einem Lernbuch und schlage Wörter nach, die mir besonders oft begegnen.
  • Ich versuche „Natuke napakad lood“ (ein bisschen verrückte Geschichten), ganz kurze Hörbücher, die im Radio kommen, zu verstehen.
  • Kinderbücher zu lesen ist eine gute Methode eine Sprache zu lernen! Am liebsten lese ich „Aabits“ ,das Buch mit dem Erstklässler lesen lernen. Ausserdem habe ich ein paar Märchen gelesen ich habe Karl Robin „Karlsson vom Dach“ vorgelesen. Im Moment lese ich „Die Kinder aus der Krachmacherstrasse“ von Astrid Lindgren.
  • Statt Präpositionen gibt es ein ausgeklügeltes Kasussystem mit 14 Fällen. An den Genitiv von Substantiven wird die entsprechende Endung gehängt. Das hört sich vielleicht erst schwierig an, aber eigentlich ist es einfacher als im Deutschen, wo zusätzlich zu Präpositionen noch Fälle verlangt sind. Man muss bloss die ersten drei Fälle kennen, und schon kann man alle Fälle bilden. Aber Achtung: es gibt viele, viele Ausnahmen bei diesen ersten drei Fällen.
  • Lustige estnische Ausdrücke und Wörter :
    Ma nägin und – ich „sah“ einen Traum
    Lapselaps – Enkel ; Lapselapselaps – Grossenkel
    üleeile – vorgestern (wörtl. übergestern)
    küsimusi – Fragen ; küsi musi – nach einem Kuss fragen
    Mul on müts peas. – Ich habe eine Mütze (wörtl.) IM Kopf.
    Sa oled soe peast. – Du bist warm vom Kopf = Du bist verrückt.
  • Wenn Esten in estnische Sätze englische Wörter einbauen (Estoniglish), dann werden diese dekliniert, was unglaublich lustig klingt.
  • Es gibt viele Lehnwörter aus dem Deutschen, und auch sonst sind sich die beiden Sprachen ein kleines bisschen ähnlich.
  • Latein hilft enorm, auch wenn Estnisch keine romanische Sprache ist, gibt es Parallelen, beziehungsweise kann ich durch das Latein sehr gut neue Grammatik lernen.