YFU Switzerland

https://www.youtube.com/watch?v=94_1cDnHZZI

5* A + 3* J

asjaajaja – „Dingemacher“ (asi,asja=Ding, ajama=machen, -ja=-er)

“ chosefonceur“ (asi,asja=chose, ajama=faire, -ja=eur)

Wort des Tages / Mot du jour

„Argpüks“ –  Feigling (wörtl. Schüchterne Hose)

                      –  Lâche (lit. Pantalon timide)

Tudengitepäevad

Mit dem schönen Frühlings- (fast schon sommerlichen) wetter kommt auch wieder ein bisschen Leben in Tartu. Abgesehen, dass die Leute nicht mehr nur mit Kapuze auf dem Kopf und hochgeschlagenem Mantelkragen durch die Stadt hasten sondern sich in den grünen Parks aufhalten, alles blüht und der Brunnen auf dem Rathausplatz wieder läuft, fanden letztlich die Studententage (Tugenditepäevad) in Tartu statt. Die bestanden aus einer Reihe von verschiedenen Veranstaltungen und Traditionen. Es gab zum Beispiel sowohl das Öölaulupidu (Nachtliederfest) als auch das Öötantsupidu (Nachttanzfest) statt, wobei ich bloss zu letzterem gegangen bin. Es hat riesigen Spass gemacht, auf der Strasse estnische und auch andere Volkstänze zu lernen. Meine Gastschwester hat mir erklärt, dass Volkstanz – vermutlich nicht wie auf dem Rest der Welt – in Estlandtotal in ist und die Volkstänzer die Coolen sind, was ich sehr sympatisch finde, und es hat auch wirklich sehr viel Spass gemacht.
Dann gab es noch eine Tour spät abends durch Tartu, wo ich mit Carolin und einer Freundin war. Auf dem Rathausplatz ging es los, duch die Stadt und am Fluss entlang, wo es durch die Dämmerung sehr schön war. Die letzte Station für mich und Carolin waren die Ruinen auf dem Domberg die letzte Station, da es schon sehr spät war und der nächste Tag ein Schultag war (ausserdem darf man als Minderjähriger in Estland bloss bis um 11 draussen sein). Normalerweise kann man im Dunklen nicht auf diese Ruinen aber an diesem Tag waren sie extra geöffnet.
Eine Tradition der Stundentage ist es, dass die Studenten der Flughochschule mit ihren nicht-fliegenden Flugobjekten in den Fluss springen, was ich eine sehr lustige Idee finde.

Les printemps arriveraient à l’Estonie et les hommes sont encore dans les parcs verts et les fleurs fleurissent et en fin de temps étaitent les jours des étudiants (Tudengitepäevad) à Tartu. C’est une Série des evénements et traditions. Il y étaient p ar example l’öölalupidu (Célébration de chants dans la nuit) et l’öötantsupidu (Cölébrations de la danse dans la nuit) où j’allais avec mes amies. Nous apprendions des danses etnoniennes (aussi des autres) et c’était si super. Ma soeur racontais que la danse folklorique et très tendance et c’était vraiment très sympa.
Une autre chose était une tour à Tartu dans la nuit où j’allais avec Carolin et une amie. Il commençait à la place de l’hôtel de ville et puis nous allions le long de la rivière et la dernière station pour Carolin et moi étaient les ruines à la Toomemägi (collines) où on habituellement ne peut pas aller à la nuit.
Une traditions de les Tudengitepäevad est que les étudiants de l’école d’aviation sautent avec des objets (non-)volants dans la rivière. C’est une idée très créative et c’était drôle regarder.

 

 

Letztes Orchesterkonzert / Le dernier concert avec l’orchestre

Wie sich das Austauschjahr dem Ende zuneigt, so fangen langsam die „letzten Male“ an. Heute fand mein letztes – und vermutlich grossartigstes – Konzert mit unserem Schulorchester „Elleri Sümfoniett“ statt. Wie auch beim letzten Konzert traten Solisten mit unterschiedlichsten Instrumenten auf. Nur waren es diesmal Schüler aus der Oberstufe (2-4-Kurs – ich bin im ersten). / Mon année à l’Estonie se termine bientôt, ce signifie que les „dernières choses“ commencent. Aujourd’hui était le dernier concert aves notre orchestre de l’école (Elleri sümfoniett). Comme la dernieère foi était le concert avec des solistes, mais cette foi étaient les solistes du 2.-4. cours – je suis au 1er.)
Hier das Programm: (die Youtubevideos sind verlinkt) / Notre programme :

Hummel Trumpet Concerto in E Flat Major: I. Allegro con spirito

Mozart – Piano Concerto No. 23 in A movement 2&3 (ab min11)

Grøndahl: Concert for Trombone and Orchestra – Andante grave

Lalo: Symphonie espagnole, Op. 21 – I. Allegro non troppo (violin)

Concerto no.1 in D minor for Oboe and Orchestra II Grazioso (min 09:30-14:27)

Albeniz Malaguena (eigentlich mit Tuba, nicht Posaune und natürlich Orchester statt Klavier)

W. A. Mozart, Aria (Zerlina)

M. Ponce Concierto del Sur I Allegretto (-min 12:59)(Gitarre)

F.Lehar Meine Lippen, sie küssen so heiß (vocal)L’Italiana in Algeri. Rossini. (Le femmine d’Italia) parte 13/17 Haly Aria (vocal)

Kiel-Horn Concerto in F 1.Allegro appassionato

Sarasate Navarra (for two violins)

Mendelssohn Violin Concerto in E Minor, Op. 64 I Allegro molto appassionata(min 00:48-13:58)

 

Rõuge

Einen der schönsten Ausflüge, den ich in Estland unternommen habe, ging nach Rõuge, eine Zweitausend-Einwohner-Stadt in Südestland. Früh morgens sind Lara und ich mit dem Bus nach Võuru gefahren, im Gepäck heisser Tee, Piroggen und die Kamera. Wir hatten ein bisschen Zeit bevor der Anschlussbus kam und so beschlossen wir, uns ein bisschen in Võru umzuschauen. Abgesehen von einem kleinen Teich zwischen Busbahnhof und, nun ja, der „Innenstadt“ gab es aber nicht wirklich etwas zu sehen.

Dans une de mes excursions préférées, Lara et moi allions à Rõuge, une petite ville au sud de l’Estonie qui s’étand à 2000 habitants. Nous allions tôt dans la matinée avec le bus à Võru, dans le sac à dos de thé chaud, des pirojkis et l’appareil photo. Car nous avions un peu de temps dans Võru, nous voulions regarder la ville un peu mais à part d’un petit étang, qui est entre la station de bus et le, bien, le „centre“ il n’y avait plus.

Der besagte Teich / ledit étang

Die, nun ja, „Innenstadt“ Le, bien, le „centre“

 

 

 

 

 

 

 

Schon auf der Fahrt von Võru nach Rõuge bestaunten wir die hügelige, schneebedeckte Landschaft. Angekommen, orientierten wir uns kurz und erfuhren, dass wir uns am tiefsten See, dem Rõuge Suurjärv („Rõuge Grosssee“) befanden, der zu dem Zeitpunkt zugefroren war.

Pendant le trajet nous admirions la région vallonée et neigeuse. Que nous arrivions, nous nous orientions et apprendions que nous étions sur le lac le plus profond dans l’Estonie, le Rõuge Suurjärv („Rõuge Grand-Lac), qui était à cette date-là gelé.

Auf der Suche nach dem Hinni-Kanjon (einer kleinen Schlucht) fanden wir leider nicht den richtigen Wanderweg und mussten erst einmal ein paar Kilometer an einer grossen, jedoch nicht befahrten Strasse in die ungefähre Richtung der Schlucht langlaufen. Das gute Wetter machte den asphaltierten Weg jedoch wieder wett.

Nous cherchions le sentier de randonnée qui mène à l’Hinni-Kanjon (une petite gorge) mais nous ne trouvions pas donc nous nous promenions à la direction approximative au bord d’une route pour quelques kilomètres. Ce n’était pas grave parce que il faisait très beau.

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Irgendwann wurde es uns dann doch zu doof, an der Strasse langzulaufen, also beschlossen wir rechter Hand übers Feld zu laufen, wo wir dann irgendwann auf den Kahrila Järv (See) stiessen, den wir gesucht hatten. Nur leider waren wir nicht ganz an einem Ende des Sees, und hätten einen kleinen Bogen machen müsssen, um auf die richtige Seite zu kommen. Da wir nicht unendlich viel Zeit hatten –  wir hatten nicht vor, den letzten Bus zu verpassen – beschlossen wir über den zugefroreren See zu gehen, da wir auf der Höhe der schmalsten Stelle waren. Dafür mussten wir uns erst einmal durch’s Gestrüpp schlagen, um ans Wasser zu kommen und nach ein paar prüfenden Schritten, erklärten wir das Eis für stabil genug. Vorsichtig gingen wir über den See und irgendwann begriffen wir, dass die vermeintlichen „Schüsse aus dem Wald“ gar keine Schüsse waren, sondern das Eis, das anfing zu brechen. Jedenfalls schafften wir es irgendwie, heil auf der anderen Seite anzukommen und kamen wie durch ein Wunder genau an einem Wanderschild, das Richtung Schlucht zeigte raus. Ob dieser Weg schlussendlich schneller war, als um den See drumherum sei mal dahingestellt, aber es war auf jeden Fall ein kleines Abenteuer.

Quand nous ne voulions plus aller au bord de la route, nous tournions à la droite et nous promenions sur le champ et arrivions au Kahrila Järv (lac), que nous avons cherché; mais pas au bout du lac donc nous aurions pu faire un détour et nous n’avions pas beaucoup beaucoup de temps – nous ne voulions pas rater le dernier bus – nous décidions à traverser le lac gelé en endroit le plus étroit. Pour faire ça, nous pouvions aller un peu par les broussailes et nous annoncions que le lac était solide. La glace faisait crac mais pour faire court, nous arrivions saines à l’autre rive et exactement là était le sentier de randonnée. Peut-être ce chemin n’était pas plus vite que le détour mais c’était certainement une aventure.

 

 

 

 

 

Nach ein paar Kilometern kamen wir dann an der Schlucht an, wo wir eine grössere Pause einlegten und die Ruhe genossen.

Après nous sommes allées quelques kilomètres, nous arrivions à la gorge, où nous faisions une pause.

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Bald machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg – diesmal auf dem richtigen Wanderweg – und kamen an mehreren kleinen Seen vorbei zurück nach Rõuge. (Nur leider war mein Akku dann leer.)

Au retour à Rõuge, nous allions sur le vrai chemin le long de plusieurs petits lacs. (Malheureusement l’accu d’appareil photo était vide).

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Ganz kaputt von der langen Wanderung (über 20km) setzten wir uns in den Bus und verbrachten auch die eine Stunde Wartezeit im Busbahnhof von Võru, nicht wie geplant spazierend durch die Stadt.

Épuisées de la randonnée (plus que 20km) nous allions en bus à la maison et attendions une heure à la station de bus à Võru, pas promenant dans la ville comme était planifié.

 

 

 

Karula Rahvuspark

In letzter Zeit ist soviel passiert,  nur leider habe ich bisher keine Zeit gefunden, darüber zu schreiben. Neben vielem Üben für die technische Geigenprüfung hatte ich doch noch Zeit für einige Ausflüge, über die ich jetzt berichten werde. Zum  Glück habe ich alles mit Photos festgehalten, so bleibt es besser in Erinnerung.
Zunächst mal waren wir, meine Gastfamilie, Lara und ich Mitte Februar im Karula Nationalpark, der ein langersehntes Reisiziel von mir war. Der Nationalpark liegt ganz im Süden Estlands und gehört zur lettischen Grenzstadt Valga.
Das Wetter war zwar nicht das Beste, aber es war trotzdem ein sehr schöner und lohnenswerter Ausflug.

Il y a beaucoup des choses qui se passait mais dont je n’ai pas encore écrit.  Je pouvais travailler le violon beaucoup pour l’examen technique mais j’avais temps de faire des petites excursions aussi et maintenant j’écris de lesquelles. Heureusement j’ai des photos pour souvenir.
Au début je raconte d’un excursion que je faisais au février avec ma famille et Lara au parc national de Karula. Je voulais longtemps là-bas et bien qu’il n’y a fait pas très beau, il était très bon.
Le parc est au sud de l’Estonie à la frontière de Lettonie.

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Nach einem Spaziergang durch den Wald, fanden wir dann auch einen der vielen Seen (den Ähijärv) und das immer schlechter werdende Wetter konnte uns nicht die Laune verderben und wir „stiegen“ sogar auf den höchsten „Berg“ des Karulagebietes, den 137 m hohen Rebasejärve Tornimäele.
Après faisant une promenade à pied dans la forêt, nous trouvions le lac Ähijärv et bien que le temps était devenu assez mauvais, nous „montions“ à la „montagne“ la plus haute dans la parc, le Rebase Tornimägi avec 137m.

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Estnische Wälder scheinen viel grüner als die Mitteleuropäischen!

Les forêts estnoiennes brillent plus vertes que lesquelles à l’Europe centrale!

 

 

Der Park ist riesig und damit wir noch einen anderen Teil davon zu Gesicht bekommen (und um uns zwischendurch ein bisschen aufzuwärmen), beschlossen wir, mit dem Auto ein Stück weiter zu fahren, und dort noch eine kleine Runde durch den Wald zu drehen, der mit dem Schnee ein bisschen an Narnia erinnerte.

Le parc est très grand, pour cela nous allions un peu avec la voiture et promenions là aussi un peu dans la forêt, qui ressemblait un peu à Narnia avec la neige.

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Zwischenhalt am Sangaste Loss (Schloss) eingelegt.

Au retour nous nous arrêtions au Sangaste Loss (château).

 

 

Damit das Ganze nicht zu unübersichtlich wird, mache ich doch einzelne Einträge.
Bis bald! A bientôt!

Keskaastaseminaar

Das Keskaastaseminaar (Halbjahresseminar) ist zwar schon sehr lange her, aber hier noch die Bilder von dem Wochenende in Jäneda. Text, den ich für YFUEesti schreiben durfte
Le Keskaastaseminaar (Semi-an-séminaire) était déjà  longtemps, mais ici sont les photos de ce week-end à Jäneda.
Le texte que je pouvais écrire pour YFUEesti

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https://www.youtube.com/watch?v=dAmcpgJcwJQ&feature=share

aufnahme von unserem orchesterkonzert am 23.11.15 schostakowitsch klavierkonzert no.1 in c moll

vidéo de notre concert d’orchestre, 23.11.15 shostakovich concert pour piano no.1 do minor

Estnischer Ausdruck des Tages // Expression estonienne de la jour

mul on käed-jalad tegemist täis – ich habe alle Hände voll zu tun (wörtl. ich habe Hände und Füsse voll zu tun) //

mul on käed-jalad tegemist täis – j’ai du travail par-dessus la tête (lit. j’ai les mains et pieds plein de travail)