YFU Switzerland

Ankunft…

da waren wir noch in der Schweiz...

da waren wir noch in der Schweiz…

Sweden underneath...

Sweden underneath…

das Wasser war so warm, wir gingen jeden Tag schwimmen im See:)

das Wasser war so warm, wir gingen jeden Tag schwimmen im See:)

man nehme zwei Mexikaner, ein Amerikaner und eine Schweizerin...

man nehme zwei Mexikaner, ein Amerikaner und eine Schweizerin…

Hejhej,

Was soll ich sagen? Endlich bin ich in Schweden angekommen… Es war eine stressige Zeit, es gab so vieles zu packen, ich musste meine Freunde verabschieden, schwedisch lernen (obwohl dies wohl ein wenig zu kurz kam), die letzten Vorbereitungen treffen und so weiter und so fort…die letzte Woche vor der Abreise verging wie im Flug… Und dann war er auch schon da… Der 13.August… Ich war so aufgeregt, als ich um 11:30 in den Flieger stieg, mit einem richtig schweren Koffer und zwei vollgestopften Taschen. Wir waren zu acht, alle von der Schweiz und konnten zusammen Richtung Stockholm fliegen. Dort wurden wir von den freiwilligen yfu-Menschen abgeholt und zu dem Arrival-camp gebracht. Dort verbrachten wir drei lustige Tage, in denen wir viele Leute von überall aus der Welt kennenlernten, Spiele spielten und typische schwedische Rituale vollführten, wie die berühmte Fika (etwas zwischen Lunch und Dinner, bei der es viel Kaffee und Gebäck gibt). Doch nach diesem Weekend war mein Kopf kurz vor dem Platzen… Es ist so anstrengend, so viele Sprachen auf einmal zu hören und zu sprechen. Ich hatte ein Riesen Durcheinander im Kopf. Eigentlich dachte ich in (Schweizer)deutsch, sprach aber meistens Englisch, manchmal auch Französisch oder normales Deutsch, und hörte ständig Schwedisch und Spanisch und so weiter… Das war wirklich verwirrend… Deshalb war ich auch sehr erleichtert, als wir dann am Samstag von unseren Familien abgeholt wurden. Ich war so nervös, hatte keine Ahnung wie ich sie begrüssen sollte und so, aber gleichzeitig freute ich mich riesig, endlich mal irgendwo „nach Hause“ zu kommen und nicht mehr ständig aus dem Koffer leben zu müssen.

So gegen Mittag holte mich also meine Familie ab. Es war so natürlich, sie umarmten mich und ich fühlte mich schon vom ersten Moment an zuhause. Das Haus ist sehr niedlich, ein wenig chaotisch, also ganz mein Ding! Und meine drei kleinen Gastbrüder sind so „härzig“, sie sind mir fleissig am Schwedisch beibringen… (Ich weiss schon alle Starwars-Namen auf Schwedisch!;)) Wir wohnen an einem sehr schönen See mit Wald um uns (leider ist das Haus nicht rot), in der Nähe von Stockholm. Heute ging ich mit meinen Gasteltern zu meiner Schule, sie sieht toll aus, vorallem von innen! Ich kann dort ein Spezialprogramm im Kunstbereich machen und ich konnte sogar das Freifach Fotografie wählen…Ich freu mich riesig, am Donnerstag das erste Mal zur Schule zu gehen!!! (okay, ich bin auch ein wenig nervös, aber klappt schon:)) Dann ging ich mit meinem jüngsten Bruder zu meiner „Gastgrossmutter“, und sie kochte uns die typischen „pannenkorken“. Es war sehr gemütlich!

Ich versuche mich bald wieder zu melden,

liebe Grüsse