YFU Switzerland

CATARATAS

Hallo zusammen 🙂

 

Nun fehlen noch 2 WOCHEN bis ich nach Hause reisen werde! Ich hÀtte nie gedacht dass 10 Monate so schnell vorbeigehen können. Wo ich auch hin komme, fragen mich die Leute wann ich nach Hause fliege oder erinnern mich daran, dass nur noch wenig fehlt (y Sina, falta poco ya..) Ausserdem wollen alle nochmals dieses und jenes machen bevor ich dann nicht mehr da bin.

Aufgrund des Zeitdruckes wurde nun ausserdem endlich eine Reise zu den IguazĂș-WasserfĂ€llen (den Cataratas) organisiert. Somit reisten ein anderer AustauschschĂŒler, ein Freiwilliger von YFU und ich letzte Woche nach Puerto IguazĂș, wo wir ein etwas lĂ€ngeres Wochenende verbrachten.

Am Freitagmittag kamen wir nach einer Nacht im Bus in IguazĂș  an. Dort wurden wir schon von einem Reiseverantwortlichen erwartet, der uns zuerst unsere verschiedenen AusflĂŒge und StundenplĂ€ne erklĂ€rte und uns danach zum Hotel brachte. Dort ruhten wir uns einen Moment aus und dann ging es auch schon los, zu den Kristallminen von Wanda (Minas de Wanda). In Wanda konnten wir die verschiedenen Tunnels betreten und die Kristalle bewundern, die man dort findet. Nach der kurzen FĂŒhrung durch die Minen hatte man dann noch etwas Zeit, um die verschiedenen zum Kauf angebotenen SchmuckstĂŒcke genauer unter Betracht zu nehmen und bei Bedarf auch etwas zu kaufen.

Kristall

Kristall

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Am Samstagmorgen ging es dann los zu den WasserfĂ€llen, jedoch auf der Seite Brasiliens. Nach einer kurzen Busfahrt und einem Stempel in meinem Pass, kamen wir schon am Park an. Wir reisten in einer Gruppe mit GruppenfĂŒhrer, somit waren die Tickets schon schnell gelöst und schon sassen wir mit vielen weiteren Touristen in einem Bus, der uns den Cataratas nĂ€her brachte. Schliesslich angekommen, bot sich schon eine wunderschöne Aussicht auf die WasserfĂ€lle. Von diesem Punkt an, begaben wir uns auf einen Weg, mit vielen Zwischenstopps um Fotos zu schiessen und um die grossen Wassermassen zu bewundern. Der letzte Part war dann so  nahe am Wasserfall, dass man sich ohne Wasserschutz völlig durchnĂ€ssen wĂŒrde. Da es ziemlich kalt war, wollten wir das nicht und kauften uns schon am Eingang einen dort angebotenen Wasserschutz.

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Am abgemachten Treffpunkt angekommen, warteten wir auf die ĂŒbrigen der Gruppe um den Park gemeinsam wieder zu verlassen. Wir gingen alle zusammen in ein Restaurant essen, in dem es ein riesiges Buffet hatte und man sich bedienen konnte bis man fast platzte und danach ging die Reise weiter zum „Parque das aves“. Das ist ein Vogelpark (logischerweise mit vielen Vögeln), in dem man vor allem viele farbige Papageien sehen konnte, die zum Teil sogar sprechen konnten. Am Anfang des Parks, waren die Vögel alle in KĂ€figen, die man nur von aussen betrachten konnte. Gegen den Schluss gab es jedoch drei riesige KĂ€fige, die man auch betreten und somit den Vögeln ganz nah sein konnte.

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Selfie mit einem Papagei

Selfie mit einem Papagei

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Vogelparkbesuch, ging es dann weiter zum letzten Punkt auf der Liste dieses Tages: der Duty Free Shop. Aus meiner Sicht ist das nichts so besonderes, es war aber schön mal wieder Schweizer Lindt-Schokolade zu sehen (auch wenn ich keine gekauft habe, da ich ja sowieso schon bald wieder in der Schweiz bin und dann so viel Schokolade essen kann wie ich will.)

 

Am Sonntagmorgen stiegen wir wieder in den Bus und dieses Mal ging die Reise zur Argentinischen Seite der IguazĂș-WasserfĂ€llen. Wieder fuhren wir alle zusammen in der Gruppe zum Park wo die Tickets schon schnell gelöst waren. Auf der Argentinischen Seit wird man jedoch innerhalb des Parks nicht mit Bussen sondern mit einem kleinen Zug zu den verschiedenen PlĂ€tzen befördert. Zuerst muss man aber ein StĂŒckchen zu Fuss gehen, bis man bei der Station ankommt und danach dort noch einige Zeit anstehen muss. Nach einer etwa viertelstĂŒndigen Zugfahrt erreicht man dann die Station. Von dort aus gibt es einen langen Weg, der vorallem ĂŒber den Fluss fĂŒhrt, bis zum „Garganta del Diablo“ (Rachen des Teufels). Das ist der grösste und eindrĂŒcklichste der je nach Wassermenge 150-270 WasserfĂ€llen. Man steht dann oben und kann gleich neben sich die gigantischen Wassermengen in die Tiefe stĂŒrzen sehen. Von dort aus gingen wir dann den ganzen weg wieder zurĂŒck und nach einer erneuten Zugfahrt begaben wir uns auf einen anderen Weg. Dieser fĂŒhrte uns durch den Dschungel und wir entdeckten sogar einen Affen hoch in den BĂ€umen oben. Auf diesem Weg konnte man weitere WasserfĂ€lle sehen und an einem Punkt teilte sich unsere Gruppe dann auf. Die die an der „Gran Aventura“ teilnehmen wollten gingen den einen Weg und die andern kehrten um und gingen auf dem gleichen Weg wieder zurĂŒck. Diese „Gran Aventura“ ist eine Fahrt in einem Motorboot, auf der man ganz nah an ein paar der kleineren WasserfĂ€lle heranfĂ€hrt und danach noch ein wenig auf dem Fluss herumfĂ€hrt um die Umgebung zu sehen. NatĂŒrlich haben wir die Fahrt mitgemacht. Es war sehr cool, am Ende waren wir jedoch von Kopf bis Fuss durchnĂ€sst. Zum GlĂŒck haben wir Kleider zum Wechseln mitgenommen und waren somit schnell wieder trocken. Nach dieser Fahrt mussten wir logischerweise wieder zum Treffpunkt zurĂŒckkommen. Dazu wurden wir in einem besonderen Auto mit einer FĂŒhrerin, die uns alles Mögliche ĂŒber Tiere und Pflanzen des Waldes erklĂ€rte, gefahren. Am Treffpunkt hatten wir noch kurz Zeit etwas zu Essen und schon ging es auf einen weiteren Weg, um noch weitere Teile der WasserfĂ€lle zu sehen.

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Garganta del Diablo

Garganta del Diablo

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Allgemeine bestand der Tag aus dem begehen vieler Pfade und somit summierten sich die Kilometer, die wir zurĂŒcklegten. Es war also kein Wunder, dass wir am Abend todmĂŒde, aber natĂŒrlich glĂŒcklich dieses Weltwunder gesehen zu haben, wieder im Hotel ankamen.

Am nĂ€chsten Morgen stiegen wir dann wieder in unseren Bus und kehren mit vieeelen Fotos und Erinnerungen nach Formosa zurĂŒck.

 

Das war mein (etwas langer) Eintrag zu meinen Miniferien in Misiones. Nun geniesse ich noch meine letzten Tage in Formosa.

Saludos

 

Sina