YFU Switzerland

Vacaciones

Holaa 🙂

Ich melde mich wieder einmal zurĂŒck mit einem Blogeintrag. Seit dem letzten Mal ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiss wo ich beginnen soll.

 

Corrientes

Da ich in den Ferien eigentlich nie etwas unternommen habe, hat mich mein YFU-Consejero eingeladen, mit ihm fĂŒr ein verlĂ€ngertes Wochenende nach Corrientes zu fahren. Corrientes ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und eine der nĂ€chsten StĂ€dte zu Formosa.

Eigentlich haben wir geplant am Donnerstag zu reisen und am Montag wieder zurĂŒckzufahren. Da ich allerdings krank wurde, fuhr er schon alleine vor und ich reiste am Freitag im Bus nach. Am Mittag kam ich in Corrientes an und nach einem kurzen Abstecher in die Wohnung einer Freundin meines Consejeros wo wir jeweils ĂŒbernachteten, ging‘s dann schon los an den „Paso de la Patria“ ein Strand der in der NĂ€he von Corrientes liegt. Um dahin zu kommen, mussten wir mit einem öffentlichen Kleinbus reisen. Dort angekommen, suchten wir uns einen Platz, tranken Terere, sonnten uns und badeten im Fluss. Gegen Abend wollten wir dann wieder nach Corrientes zurĂŒckfahren. Da der Kleinbus jedoch sehr lange nicht kam, wurde es dann schon Nacht als wir endlich in der Wohnung ankamen.

Playa :) (Strand)

Playa 🙂 (Strand)

 

Am Samstag gingen wir an einen kleineren Strand, nahe der Stadt. Dort trafen wir uns mit einem andern AustauschschĂŒler, der in Corrientes lebt. Den Tag verbrachten wir sehr gut, wieder mit Terere, Sonne und Fluss. Nach dem Abendessen machten wir uns dann auf an den Carnaval, der in Corrientes an diesem Wochenende begonnen hat. Dieser beginnt jeweils um ca. 22:00 Uhr und dauert bis 4 oder 5:00 Uhr. Man kann es sich so vorstellen, dass es etwa ein 200m langes StĂŒck Weg mit TribĂŒnen auf beiden Seiten hat, und die verschiedenen TĂ€nzer beobachtet von den Zuschauern zwischendurch tanzen. Diese tragen Ă€hnliche Kleidung, wie man sie von den Bildern des Carnaval in Brasilien kennt. Auf den TribĂŒnen herrscht jeweils ein riesen Fest, es wird getanzt, gehĂŒpft und mit Schnee (Schaumspraydosen) herumgespritzt. (Somit habe ich dieses Jahr trotz hohen Temperaturen „Schnee“ gesehen. 😉 ) Der Carnaval war ein super Erlebnis und hat mir sehr gefallen, da er so anders ist als in der Schweiz.

Carnaval

Carnaval

Carnaval

Carnaval

 

 

 

 

 

 

 

 

Nieve (Schnee)

Nieve (Schnee)

 

 

Am Sonntag und am Montag haben wir dann nicht mehr so viel gemacht. Wir fuhren ins Shoppingcenter, damit ich dieses auch mal zu sehen bekomme und um ein bisschen zu schauen. Und ich habe das erste Mal in 5 Monaten einen McDonalds und ein Subway gesehen (!!!) Ausserdem fuhren wir kurz an die Costa Nera. Ansonsten haben wir uns mit Freunden getroffen und so ein bisschen Zeit verbracht, bis wir am Montagabend dann wieder nach Formosa zurĂŒckfuhren.

 

15. Geburtstag meiner Cousine

Im Februar kamen viele Onkel, Tanten und Cousinen aus Buenos Aires zu besuch, da meine eine Cousine ihren 15. Geburtstag feierte. Das tönt nun vielleicht etwas komisch, dass sie extra fĂŒr einen 15. eine so weite Reise auf sich nehmen. (ca. 14h im Bus) Aber hier in Argentinien ist der 15. ein riesen Ereignis. Die MĂ€dchen können dann jeweils wĂ€hlen, ob sie eine Reise ins Disneyland nach Florida oder ein riesen Geburtstagsfest wollen. Meine Cousine hat die Party gewĂ€hlt und somit all ihre Verwandten und Freunde eingeladen. Schon vor dem Fest trafen also viele Verwandte in Formosa ein und es gab immer wieder Treffen bei denen gegessen und gelacht wurde.

Am Tag des Festes, kamen einige Verwandte zu uns nach Hause um sich vorzubereiten und dann alle zusammen zum Fest zu gehen. Es fand in einem Salon im Centro statt, der sehr schön geschmĂŒckt war. Die Familien nahm an einem grossen Tisch platz und ich setzte mich mit einigen Cousinen an einen kleineren Tisch. Es wurde gegessen und dann war es soweit. Meine Cousine kam im langen Kleid zu schöner Musik in den Saal um sich vorzustellen. Es folgte der Tanz, bei dem alle die wollten mit ihr einen Walzer tanzen und ihr gratulieren konnten. Und schliesslich begann die Party. Alle tummelten sich auf der TanzflĂ€che und tanzten zu Partymusik. Weitere AnlĂ€sse waren das verteilen von Kerzen an besonders wichtige Personen, eine Foto-diashow, Torte essen und wieder das tanzen. Dieser 15. Geburtstag war ein einmaliges Ereignis fĂŒr mich, vor allem da diesem Geburtstag in der Schweiz keine besondere Bedeutung zugesprochen wird.

 

Walzer mit dfem Geburtstagskind

Walzer mit dem Geburtstagskind

Fiestaaa :D

Fiestaaa 😀

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jujuy

Die letzten beiden Wochen meiner 3 Monate langen Ferien waren wohl die ereignisreichsten. Ich konnte eine AustauschschĂŒlerin aus Deutschland in Jujuy besuchen gehen. Die Provinz Jujuy ist ganz im Norden Argentiniens und grenzt an Bolivien. Es gibt sehr viele Berge und somit wunderschöne Berglandschaften. Nach einer ca. 14 stĂŒndigen Busfahrt kam ich in San Pedro de Jujuy an, wo mich die Gasteltern und meine Freundin abholen kamen um nach San Salvador de Jujuy zu fahren. Das ist die Hauptstadt der Provinz, wo die Familie auch lebt. An diesem Tag haben wir die Stadt ein wenig erkundet und am Abend gingen wir mit ihrer Schwester und andern AustauschschĂŒlern ins Kino um „Relato Salvaje“ (Ein argentinischer Film, der zum Oskar nominiert wurde, jedoch leider nicht gewonnen hat) zu schauen. Der Film ist sehr gut und ich wĂŒrde ihn jedem wĂ€rmstens empfehlen. 😉

Am nĂ€chsten Tag fuhren wir nach „las reyes“ wo es Thermalquellen gibt. Wir bewunderten ein wenig die Landschaft und badeten dann in einem öffentlichen Thermalbad. Trotz ein wenig Regen war es sehr schön.

Las reyes

Las reyes

 

Einen weiteren Tag verbrachten wir in Purmamarca. Das ist ein Dorf, etwas weiter im Norden der Provinz. Schon auf der Busfahrt bewunderte ich die Berge (da ich in diesem Jahr fast nie Berge zu Gesicht bekommen habe) aber als wir dann in Purmamarca ankamen war ich „baff“ 😀 . Die Berge leuchteten in der Sonne in allen Farben. Ich habe selten so etwas Schönes gesehen. Das Dorf ist sehr klein, es wimmelt jedoch von Touristen und an jeder Ecke werden produkte in den typischen Mustern des Nordens angeboten. Wir spazierten bis zu einem Aussichtspunkt von welchem man den „cerro de los 7 colores“ (Bergkette der 7 Farben) bewundern kann und wanderten dann eine Weile durch die Gegend. Wir machten viele (seehr viele) Fotos und genossen die Zeit. Nach einem Mittagessen zurĂŒck im Dorf, streiften wir dann durch die StĂ€nde und GeschĂ€fte und kauften uns Souveniers fĂŒr uns und unsere Familien.

Produkte in allen Farben

Produkte in allen Farben

 

 

 

 

 

 

 

 

cerro de los 7 colores

cerro de los 7 colores

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kaktus 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die weiteren Tage verbrachten wir damit die verschiedenen SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt zu bewundern und uns mit Freunden zu treffen. Schliesslich reisten wir dann gemeinsam zurĂŒck nach Formosa, wo mich meine Freundin besuchen kam.

Die Tage hier haben wir damit verbracht, die verschiedenen SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt Formosa zu besichtigen, durch die Stadt zu bummeln, Terere zu trinken und uns mit Freunden zu treffen. Somit kam auch ich wieder einmal dazu, Tourist zu spielen und Fotos der verschiedenen PlĂ€tze zu machen.

 

Colegio

Nach diesen beiden Wochen fing dann die Schule wieder an. Da ich letztes Jahr schon in der Abschlussklasse war, kam ich in eine neue Klasse. Da ich die meisten Leute aber schon kannte, da es ja die gleiche Schule ist, die ich schon zuvor besuchte, fiel mir das Eingewöhnen aber zum GlĂŒck nicht so schwer. Im Allgemeinen ist die Klasse kleiner und ruhiger als meine Klasse zuvor, aber das macht mir nichts aus 😉

 

Die wichtigsten Punkte habe ich nun beschrieben. Es gibt eigentlich noch viel mehr zu erzĂ€hlen, der Blogeintrag ist nun aber schon lange genug 😀

 

Ganz liebe GrĂŒsse