YFU Switzerland

CATARATAS

Hallo zusammen 🙂

 

Nun fehlen noch 2 WOCHEN bis ich nach Hause reisen werde! Ich hÀtte nie gedacht dass 10 Monate so schnell vorbeigehen können. Wo ich auch hin komme, fragen mich die Leute wann ich nach Hause fliege oder erinnern mich daran, dass nur noch wenig fehlt (y Sina, falta poco ya..) Ausserdem wollen alle nochmals dieses und jenes machen bevor ich dann nicht mehr da bin.

Aufgrund des Zeitdruckes wurde nun ausserdem endlich eine Reise zu den IguazĂș-WasserfĂ€llen (den Cataratas) organisiert. Somit reisten ein anderer AustauschschĂŒler, ein Freiwilliger von YFU und ich letzte Woche nach Puerto IguazĂș, wo wir ein etwas lĂ€ngeres Wochenende verbrachten.

Am Freitagmittag kamen wir nach einer Nacht im Bus in IguazĂș  an. Dort wurden wir schon von einem Reiseverantwortlichen erwartet, der uns zuerst unsere verschiedenen AusflĂŒge und StundenplĂ€ne erklĂ€rte und uns danach zum Hotel brachte. Dort ruhten wir uns einen Moment aus und dann ging es auch schon los, zu den Kristallminen von Wanda (Minas de Wanda). In Wanda konnten wir die verschiedenen Tunnels betreten und die Kristalle bewundern, die man dort findet. Nach der kurzen FĂŒhrung durch die Minen hatte man dann noch etwas Zeit, um die verschiedenen zum Kauf angebotenen SchmuckstĂŒcke genauer unter Betracht zu nehmen und bei Bedarf auch etwas zu kaufen.

Kristall

Kristall

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Am Samstagmorgen ging es dann los zu den WasserfĂ€llen, jedoch auf der Seite Brasiliens. Nach einer kurzen Busfahrt und einem Stempel in meinem Pass, kamen wir schon am Park an. Wir reisten in einer Gruppe mit GruppenfĂŒhrer, somit waren die Tickets schon schnell gelöst und schon sassen wir mit vielen weiteren Touristen in einem Bus, der uns den Cataratas nĂ€her brachte. Schliesslich angekommen, bot sich schon eine wunderschöne Aussicht auf die WasserfĂ€lle. Von diesem Punkt an, begaben wir uns auf einen Weg, mit vielen Zwischenstopps um Fotos zu schiessen und um die grossen Wassermassen zu bewundern. Der letzte Part war dann so  nahe am Wasserfall, dass man sich ohne Wasserschutz völlig durchnĂ€ssen wĂŒrde. Da es ziemlich kalt war, wollten wir das nicht und kauften uns schon am Eingang einen dort angebotenen Wasserschutz.

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Am abgemachten Treffpunkt angekommen, warteten wir auf die ĂŒbrigen der Gruppe um den Park gemeinsam wieder zu verlassen. Wir gingen alle zusammen in ein Restaurant essen, in dem es ein riesiges Buffet hatte und man sich bedienen konnte bis man fast platzte und danach ging die Reise weiter zum „Parque das aves“. Das ist ein Vogelpark (logischerweise mit vielen Vögeln), in dem man vor allem viele farbige Papageien sehen konnte, die zum Teil sogar sprechen konnten. Am Anfang des Parks, waren die Vögel alle in KĂ€figen, die man nur von aussen betrachten konnte. Gegen den Schluss gab es jedoch drei riesige KĂ€fige, die man auch betreten und somit den Vögeln ganz nah sein konnte.

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Selfie mit einem Papagei

Selfie mit einem Papagei

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Vogelparkbesuch, ging es dann weiter zum letzten Punkt auf der Liste dieses Tages: der Duty Free Shop. Aus meiner Sicht ist das nichts so besonderes, es war aber schön mal wieder Schweizer Lindt-Schokolade zu sehen (auch wenn ich keine gekauft habe, da ich ja sowieso schon bald wieder in der Schweiz bin und dann so viel Schokolade essen kann wie ich will.)

 

Am Sonntagmorgen stiegen wir wieder in den Bus und dieses Mal ging die Reise zur Argentinischen Seite der IguazĂș-WasserfĂ€llen. Wieder fuhren wir alle zusammen in der Gruppe zum Park wo die Tickets schon schnell gelöst waren. Auf der Argentinischen Seit wird man jedoch innerhalb des Parks nicht mit Bussen sondern mit einem kleinen Zug zu den verschiedenen PlĂ€tzen befördert. Zuerst muss man aber ein StĂŒckchen zu Fuss gehen, bis man bei der Station ankommt und danach dort noch einige Zeit anstehen muss. Nach einer etwa viertelstĂŒndigen Zugfahrt erreicht man dann die Station. Von dort aus gibt es einen langen Weg, der vorallem ĂŒber den Fluss fĂŒhrt, bis zum „Garganta del Diablo“ (Rachen des Teufels). Das ist der grösste und eindrĂŒcklichste der je nach Wassermenge 150-270 WasserfĂ€llen. Man steht dann oben und kann gleich neben sich die gigantischen Wassermengen in die Tiefe stĂŒrzen sehen. Von dort aus gingen wir dann den ganzen weg wieder zurĂŒck und nach einer erneuten Zugfahrt begaben wir uns auf einen anderen Weg. Dieser fĂŒhrte uns durch den Dschungel und wir entdeckten sogar einen Affen hoch in den BĂ€umen oben. Auf diesem Weg konnte man weitere WasserfĂ€lle sehen und an einem Punkt teilte sich unsere Gruppe dann auf. Die die an der „Gran Aventura“ teilnehmen wollten gingen den einen Weg und die andern kehrten um und gingen auf dem gleichen Weg wieder zurĂŒck. Diese „Gran Aventura“ ist eine Fahrt in einem Motorboot, auf der man ganz nah an ein paar der kleineren WasserfĂ€lle heranfĂ€hrt und danach noch ein wenig auf dem Fluss herumfĂ€hrt um die Umgebung zu sehen. NatĂŒrlich haben wir die Fahrt mitgemacht. Es war sehr cool, am Ende waren wir jedoch von Kopf bis Fuss durchnĂ€sst. Zum GlĂŒck haben wir Kleider zum Wechseln mitgenommen und waren somit schnell wieder trocken. Nach dieser Fahrt mussten wir logischerweise wieder zum Treffpunkt zurĂŒckkommen. Dazu wurden wir in einem besonderen Auto mit einer FĂŒhrerin, die uns alles Mögliche ĂŒber Tiere und Pflanzen des Waldes erklĂ€rte, gefahren. Am Treffpunkt hatten wir noch kurz Zeit etwas zu Essen und schon ging es auf einen weiteren Weg, um noch weitere Teile der WasserfĂ€lle zu sehen.

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Garganta del Diablo

Garganta del Diablo

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Allgemeine bestand der Tag aus dem begehen vieler Pfade und somit summierten sich die Kilometer, die wir zurĂŒcklegten. Es war also kein Wunder, dass wir am Abend todmĂŒde, aber natĂŒrlich glĂŒcklich dieses Weltwunder gesehen zu haben, wieder im Hotel ankamen.

Am nĂ€chsten Morgen stiegen wir dann wieder in unseren Bus und kehren mit vieeelen Fotos und Erinnerungen nach Formosa zurĂŒck.

 

Das war mein (etwas langer) Eintrag zu meinen Miniferien in Misiones. Nun geniesse ich noch meine letzten Tage in Formosa.

Saludos

 

Sina

 

Vacaciones

Holaa 🙂

Ich melde mich wieder einmal zurĂŒck mit einem Blogeintrag. Seit dem letzten Mal ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiss wo ich beginnen soll.

 

Corrientes

Da ich in den Ferien eigentlich nie etwas unternommen habe, hat mich mein YFU-Consejero eingeladen, mit ihm fĂŒr ein verlĂ€ngertes Wochenende nach Corrientes zu fahren. Corrientes ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und eine der nĂ€chsten StĂ€dte zu Formosa.

Eigentlich haben wir geplant am Donnerstag zu reisen und am Montag wieder zurĂŒckzufahren. Da ich allerdings krank wurde, fuhr er schon alleine vor und ich reiste am Freitag im Bus nach. Am Mittag kam ich in Corrientes an und nach einem kurzen Abstecher in die Wohnung einer Freundin meines Consejeros wo wir jeweils ĂŒbernachteten, ging‘s dann schon los an den „Paso de la Patria“ ein Strand der in der NĂ€he von Corrientes liegt. Um dahin zu kommen, mussten wir mit einem öffentlichen Kleinbus reisen. Dort angekommen, suchten wir uns einen Platz, tranken Terere, sonnten uns und badeten im Fluss. Gegen Abend wollten wir dann wieder nach Corrientes zurĂŒckfahren. Da der Kleinbus jedoch sehr lange nicht kam, wurde es dann schon Nacht als wir endlich in der Wohnung ankamen.

Playa :) (Strand)

Playa 🙂 (Strand)

 

Am Samstag gingen wir an einen kleineren Strand, nahe der Stadt. Dort trafen wir uns mit einem andern AustauschschĂŒler, der in Corrientes lebt. Den Tag verbrachten wir sehr gut, wieder mit Terere, Sonne und Fluss. Nach dem Abendessen machten wir uns dann auf an den Carnaval, der in Corrientes an diesem Wochenende begonnen hat. Dieser beginnt jeweils um ca. 22:00 Uhr und dauert bis 4 oder 5:00 Uhr. Man kann es sich so vorstellen, dass es etwa ein 200m langes StĂŒck Weg mit TribĂŒnen auf beiden Seiten hat, und die verschiedenen TĂ€nzer beobachtet von den Zuschauern zwischendurch tanzen. Diese tragen Ă€hnliche Kleidung, wie man sie von den Bildern des Carnaval in Brasilien kennt. Auf den TribĂŒnen herrscht jeweils ein riesen Fest, es wird getanzt, gehĂŒpft und mit Schnee (Schaumspraydosen) herumgespritzt. (Somit habe ich dieses Jahr trotz hohen Temperaturen „Schnee“ gesehen. 😉 ) Der Carnaval war ein super Erlebnis und hat mir sehr gefallen, da er so anders ist als in der Schweiz.

Carnaval

Carnaval

Carnaval

Carnaval

 

 

 

 

 

 

 

 

Nieve (Schnee)

Nieve (Schnee)

 

 

Am Sonntag und am Montag haben wir dann nicht mehr so viel gemacht. Wir fuhren ins Shoppingcenter, damit ich dieses auch mal zu sehen bekomme und um ein bisschen zu schauen. Und ich habe das erste Mal in 5 Monaten einen McDonalds und ein Subway gesehen (!!!) Ausserdem fuhren wir kurz an die Costa Nera. Ansonsten haben wir uns mit Freunden getroffen und so ein bisschen Zeit verbracht, bis wir am Montagabend dann wieder nach Formosa zurĂŒckfuhren.

 

15. Geburtstag meiner Cousine

Im Februar kamen viele Onkel, Tanten und Cousinen aus Buenos Aires zu besuch, da meine eine Cousine ihren 15. Geburtstag feierte. Das tönt nun vielleicht etwas komisch, dass sie extra fĂŒr einen 15. eine so weite Reise auf sich nehmen. (ca. 14h im Bus) Aber hier in Argentinien ist der 15. ein riesen Ereignis. Die MĂ€dchen können dann jeweils wĂ€hlen, ob sie eine Reise ins Disneyland nach Florida oder ein riesen Geburtstagsfest wollen. Meine Cousine hat die Party gewĂ€hlt und somit all ihre Verwandten und Freunde eingeladen. Schon vor dem Fest trafen also viele Verwandte in Formosa ein und es gab immer wieder Treffen bei denen gegessen und gelacht wurde.

Am Tag des Festes, kamen einige Verwandte zu uns nach Hause um sich vorzubereiten und dann alle zusammen zum Fest zu gehen. Es fand in einem Salon im Centro statt, der sehr schön geschmĂŒckt war. Die Familien nahm an einem grossen Tisch platz und ich setzte mich mit einigen Cousinen an einen kleineren Tisch. Es wurde gegessen und dann war es soweit. Meine Cousine kam im langen Kleid zu schöner Musik in den Saal um sich vorzustellen. Es folgte der Tanz, bei dem alle die wollten mit ihr einen Walzer tanzen und ihr gratulieren konnten. Und schliesslich begann die Party. Alle tummelten sich auf der TanzflĂ€che und tanzten zu Partymusik. Weitere AnlĂ€sse waren das verteilen von Kerzen an besonders wichtige Personen, eine Foto-diashow, Torte essen und wieder das tanzen. Dieser 15. Geburtstag war ein einmaliges Ereignis fĂŒr mich, vor allem da diesem Geburtstag in der Schweiz keine besondere Bedeutung zugesprochen wird.

 

Walzer mit dfem Geburtstagskind

Walzer mit dem Geburtstagskind

Fiestaaa :D

Fiestaaa 😀

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jujuy

Die letzten beiden Wochen meiner 3 Monate langen Ferien waren wohl die ereignisreichsten. Ich konnte eine AustauschschĂŒlerin aus Deutschland in Jujuy besuchen gehen. Die Provinz Jujuy ist ganz im Norden Argentiniens und grenzt an Bolivien. Es gibt sehr viele Berge und somit wunderschöne Berglandschaften. Nach einer ca. 14 stĂŒndigen Busfahrt kam ich in San Pedro de Jujuy an, wo mich die Gasteltern und meine Freundin abholen kamen um nach San Salvador de Jujuy zu fahren. Das ist die Hauptstadt der Provinz, wo die Familie auch lebt. An diesem Tag haben wir die Stadt ein wenig erkundet und am Abend gingen wir mit ihrer Schwester und andern AustauschschĂŒlern ins Kino um „Relato Salvaje“ (Ein argentinischer Film, der zum Oskar nominiert wurde, jedoch leider nicht gewonnen hat) zu schauen. Der Film ist sehr gut und ich wĂŒrde ihn jedem wĂ€rmstens empfehlen. 😉

Am nĂ€chsten Tag fuhren wir nach „las reyes“ wo es Thermalquellen gibt. Wir bewunderten ein wenig die Landschaft und badeten dann in einem öffentlichen Thermalbad. Trotz ein wenig Regen war es sehr schön.

Las reyes

Las reyes

 

Einen weiteren Tag verbrachten wir in Purmamarca. Das ist ein Dorf, etwas weiter im Norden der Provinz. Schon auf der Busfahrt bewunderte ich die Berge (da ich in diesem Jahr fast nie Berge zu Gesicht bekommen habe) aber als wir dann in Purmamarca ankamen war ich „baff“ 😀 . Die Berge leuchteten in der Sonne in allen Farben. Ich habe selten so etwas Schönes gesehen. Das Dorf ist sehr klein, es wimmelt jedoch von Touristen und an jeder Ecke werden produkte in den typischen Mustern des Nordens angeboten. Wir spazierten bis zu einem Aussichtspunkt von welchem man den „cerro de los 7 colores“ (Bergkette der 7 Farben) bewundern kann und wanderten dann eine Weile durch die Gegend. Wir machten viele (seehr viele) Fotos und genossen die Zeit. Nach einem Mittagessen zurĂŒck im Dorf, streiften wir dann durch die StĂ€nde und GeschĂ€fte und kauften uns Souveniers fĂŒr uns und unsere Familien.

Produkte in allen Farben

Produkte in allen Farben

 

 

 

 

 

 

 

 

cerro de los 7 colores

cerro de los 7 colores

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kaktus 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die weiteren Tage verbrachten wir damit die verschiedenen SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt zu bewundern und uns mit Freunden zu treffen. Schliesslich reisten wir dann gemeinsam zurĂŒck nach Formosa, wo mich meine Freundin besuchen kam.

Die Tage hier haben wir damit verbracht, die verschiedenen SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt Formosa zu besichtigen, durch die Stadt zu bummeln, Terere zu trinken und uns mit Freunden zu treffen. Somit kam auch ich wieder einmal dazu, Tourist zu spielen und Fotos der verschiedenen PlĂ€tze zu machen.

 

Colegio

Nach diesen beiden Wochen fing dann die Schule wieder an. Da ich letztes Jahr schon in der Abschlussklasse war, kam ich in eine neue Klasse. Da ich die meisten Leute aber schon kannte, da es ja die gleiche Schule ist, die ich schon zuvor besuchte, fiel mir das Eingewöhnen aber zum GlĂŒck nicht so schwer. Im Allgemeinen ist die Klasse kleiner und ruhiger als meine Klasse zuvor, aber das macht mir nichts aus 😉

 

Die wichtigsten Punkte habe ich nun beschrieben. Es gibt eigentlich noch viel mehr zu erzĂ€hlen, der Blogeintrag ist nun aber schon lange genug 😀

 

Ganz liebe GrĂŒsse

 

 

5 meses en Argentina

Hola a todos 😀

 

Jetzt bin ich schon ganze 5 Monate in Argentinien! Das heisst, mein halbes Austauschjahr ist schon vorbei. In diesem Blog werde ich nicht wie normal ĂŒber ein bestimmtes Erlebnis schreiben, sondern ĂŒber Allgemeinheiten berichten.

 

Sommer

Hier in Argentinien ist es ja Sommer, da es auf der SĂŒdhalbkugel liegt. Das heisst anstatt jetzt in der KĂ€lte zu frieren, heisst es in der Hitze schwitzen. Formosa ist sehr nördlich gelegen, und somit ist es hier noch heisser als in unserem Sommer. 40 Grad sind da noch normal.. Wenn ich das Haus verlasse um etwas im Laden um die Ecke einzukaufen, komme ich jeweils schon schweissgebadet wieder zurĂŒck. Somit ist es kein Wunder, dass wĂ€hrend der Siesta kein Laden geöffnet hat und es kaum Leute auf der Strasse hat. Erst um 17 Uhr erwacht die Stadt langsam wieder.

 

Ferien

Ich bin nun schon in der HĂ€lfte meiner 3 Monatigen Ferien. Ich habe, ausser dem Camp in Tucuman, noch keinen Ausflug unternommen und leider ist auch noch nicht klar, ob ich noch dazu kommen werde, da meine Familie nicht verreist. Aber das ist eigentlich halb so schlimm. Man gewöhnt sich an das Ferienleben und meine Freunde verreisen auch kaum. Somit verbringe ich meine Tage mit schlafen, lesen, einkaufen gehen, Terere mit Familie oder Freunden trinken, in die Stadt gehen und Tango tanzen. Tönt langweilig, ist es manchmal auch aber nicht sehr 😉

 

Tango

Ich tanze noch immer zwei Mal wöchentlich Tango. Und es gefĂ€llt mir noch immer J Manchmal machen wir ganz trockene Übungen machen und immer wieder den gleichen Basisschritt wiederholen. Aber es gibt auch Tage, die wir neue Schritte lernen und diese im Tanz mit den vorhergelernten kombinieren können.

 

Und schon sind wir am Ende meines etwas kĂŒrzeren Blogeintrags. Dieses Mal auch ohne Bilder.

 

Saludos

Sina 😀

MYO, Navidad y Año nuevo

Hallo Zusammen 😀

Mit etwas VerspĂ€tung melde ich mich zurĂŒck, um euch zu berichten, wie ich die Festtage hier in Argentinien verbracht habe.

MYO:

Ich habe das erste Mal seit ich die Schweiz verlassen habe Berge gesehen! 😀 Ich weiss, fĂŒr uns Schweizer tönt das unglaublich. Denn hier in Formosa ist alles flach. Es gibt nicht einmal ein kleiner HĂŒgel.. Wieso ich jetzt trotzdem Berge gesehen habe? Ich war einige Tage in TucumĂĄn, da wir die „Mid Year Orientation“ von YFU hatten. Eigentlich hĂ€tte diese fĂŒr mich in Goya stattgefunden, da das nĂ€her ist. Da ich aber meine Recepcion hatte, konnte ich in das andere Lager gehen um dies nicht zu verpassen. So stieg ich am Donnerstagabend um 18:00 in den Reisebus um meine Reise nach TucumĂĄn anzutreten. Zuerst musste ich ca. 2 Âœ Stunden fahren, um dann in Resistencia umzusteigen. Nach weiteren 11 Stunden Busfahrt kam ich dann schliesslich in TucumĂĄn an. Dort wurde ich von einem YFU-Volunteer abgeholt und wir setzten uns zusammen mit anderen Ankömmlingen in ein CafĂ© um auf weitere Lagerteilnehmer zu warten. Als wir dann vollstĂ€ndig waren ging es mit einem öffentlichen Bus Richtung Lagerhaus und nach einem guten StĂŒck zu Fuss in der Mittagshitze kamen wir dann auch dort an. Die Unterkunft war genial. Es hatte SportplĂ€tze und einen riesigen Swimmingpool.

Rechts sieht man Berge!!!

Rechts sieht man Berge!!!

WĂ€hrend dem Wochenende hatten wir mehrere AktivitĂ€ten, die uns auf unsere restliche Zeit in Argentinien vorbereiten sollten. Neben der „MYO“ fand gleichzeitig auch die „Pre Orientation“ statt, mit Argentiniern, die sich jetzt im Januar in ein Austauschjahr wagen werden. Somit waren auch die  GesprĂ€che am Esstisch und ansonsten in der Freizeit abwechslungsreich und ich kann voller Stolz berichten, dass ich nur Spanisch gesprochen habe, trotz vielen Deutschen AustauschschĂŒlern.

YFU springt ins kĂŒhle Nass :D

YFU springt ins kĂŒhle Nass 😀

YFU in TucumĂĄn

YFU in TucumĂĄn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da das Camp bis am Sonntag dauerte und ich keinen anschliessenden Bus hatte um nach Formosa zurĂŒckzureisen, konnte ich mit einer anderen AustauschschĂŒlerin noch einen Tag lĂ€nger in TucumĂĄn bleiben. Wir ĂŒbernachteten im Haus einer Freiwilligen und hatten die Chance mit dieser TucumĂĄn ein wenig zu erforschen. Wir konnten das berĂŒhmte „Casa histĂłrica“, in welchem das UnabhĂ€ngigkeitsdokument unterschrieben worden war, die Kathedrale, in welcher Papst Franziskus demnĂ€chst einen Besuch abstatten wird und viele weitere Dinge besichtigen. Ausserdem hatten wir die Möglichkeit, viele typische Köstlichkeiten TucumĂĄns zu probieren, darunter Alfachores und andere SĂŒssigkeiten, die mit Zucker der aus Zuckerrohr gewonnen wir hergestellt werden, Achilate, ein sehr rot gefĂ€rbtes Eis und andere Sachen, deren Namen ich leider schon wieder vergessen habe. Am Montagabend sass ich dann wieder in meinem Bus nach Hause.

 

Casa histĂłrica

Casa histĂłrica

 

Navidad (Weihnachten)

Weihnachten habe ich mit meiner Familie verbracht. Meine Schwestern und mein Bruder kamen am 24. ca. um 22:00 Uhr mit ihren Familien zu uns nach Hause und wir haben Asado gegessen. Geschenke werden hier eigentlich nicht verteilt. Dennoch habe ich von meiner Mutter einen sehr schönen silbernen Rosenkranz geschenkt bekommen und auch ich habe allen etwas Kleines aus der Schweiz verschenkt. Um 24:00 Uhr haben wir dann alle zusammen angestossen und danach Dessert gegessen. Nach Mitternacht gehen hier die meisten Jugendlichen mit ihren Freunden feiern. Ich blieb jedoch bei meiner Familie. Wir fuhren noch gemeinsam zu einem Onkel um auch der dort versammelten Familie frohe Weihnachten zu wĂŒnschen und vor 4:00 waren wir dann wieder Zuhause und konnten schlafen gehen.

Am 25. gingen wir es gemĂŒtlich an. Am Mittag kamen erneut einige Familienmitglieder und wir assen die Reste des Asados und des Fruchtsalates.

Anstossen an Weihnachten

Anstossen an Weihnachten

 

Año nuevo

Auch Neu Jahr startete mit einem Asado in der Familie. Dieses Mal jedoch in kleinerem Rahmen. Wieder wurde Musik gehört, gegessen, gelacht und um Mitternacht angestossen. Wieder ertönten Feuerwerke und es wurde ein frohes neues Jahr gewĂŒnscht. Nach Mitternacht ging ich jedoch mit Freunden in eine „Boliche“ was einem Club oder Disco entspricht. Wir trafen uns bei meiner Freundin und gingen dann zu Fuss zur Boliche. Um 2:00 Uhr waren wir dort und es war noch alles leer. Wir setzten uns zusammen hin und warteten ein wenig. Mit der Zeit kamen dann immer mehr Leute und schliesslich konnten wir auf die TanzflĂ€che, ohne alleine dort zu stehen. Um 5:30 wurde die Musik gestoppt und wir machten uns wieder zu Fuss auf den Heimweg. Um 6:30 lag ich dann im Bett.

Bereit fĂŒr die Boliche

Bereit fĂŒr die Boliche

 

Man sieht, die Festtage werden hier etwas anders verbracht als in der Schweiz. Schon nur der riesen Unterschied, dass man sie draussen verbringt und das in kurzen Hosen oder Röcken ohne in Gefahr zu laufen, zu verfrieren
 😀  Auch dauern die Festlichkeiten oft bis in den Morgen hinein und es wird auch Weihnachten oft mit Freunden verbracht. Auch dass man keine, oder kaum, Geschenke verteilt ist ein grosser Unterschied.

Aber ich muss zugeben, so gut das auch alles tönt, etwas vermisst habe ich die KĂ€lte und den Schnee schon. Und ich freue mich, nĂ€chstes Jahr wieder die „normalen“ Weihnachten zu verbringen. 😉

 

Also ganz liebe GrĂŒsse aus dem Hochsommer und allen ein schönes neues Jahr.

 

Sina

RecepciĂłn

Hola 😀

 

Ich bin (oder war) ja wie schon in vorherigen Blogs erwĂ€hnt, in der Abschlussklasse meiner Schule. Somit heisst das, ich konnte die „RecepciĂłn“ also die Abschlussfeier miterleben. DarĂŒber werde ich euch in diesem Blog berichten.

Zuerst jedoch: Bei mir haben die Ferien begonnen. Diese dauern bis Anfangs MĂ€rz.. Jedoch beginnen sie nicht fĂŒr jeden gleich. Hat man ein Fach nicht bestanden, muss man nach Ferienbeginn jeweils fĂŒr die Stunden dieses Fachs weiter zur Schule und einen Test schreiben. Besteht man de, ist man frei. Wenn nicht, muss man weiter zur Schule. Das ist halt ganz anders als bei unserem Schulsystem.

Am Donnerstag 4. Dezember war mein letzter Schultag. Eigentlich hĂ€tten wir den am Freitag gehabt, aber am Donnerstag haben wir erfahren, dass die Schule freitags ausfĂ€llt. Somit wurden alle PlĂ€ne des letzten Schultags ĂŒber den Haufen geworfen und wir konnten ihn gar nicht richtig geniessen.

Da wir am Freitag frei hatten, ging (beinahe) die ganze Klasse zu einer MitschĂŒlerin um zu Mittagessen. Wir haben noch die letzte Zeit zusammen genossen und hatten einen sehr schönen Tag.

 

Am 13. war dann die Abschlussfeier. Diese brauchte einige Vorbereitungszeit. Im Voraus musste der Eintritt bezahlt und Schuhe gekauft werden. Mein Kleid hatte ich schon, da ich es aus der Schweiz mitgenommen hatte. Es mussten auch die Entscheidungen getroffen werden, mit wem man sich prĂ€sentiert und zu welcher Musik. Da ich erst sehr kurzfristig erfahren habe, dass auch ich mich prĂ€sentieren werde, ist meine Familie nicht zur RecepciĂłn gekommen. Somit konnte ich mich nicht wie die meisten mit meinen Eltern prĂ€sentieren. Somit begleitete mich an diesem Abend ein MitschĂŒler. (Genaueres spĂ€ter) Als Musik habe ich „Bitte hör nicht auf zu trĂ€umen“ von Xavier Naidoo gewĂ€hlt. Am Samstagabend ging ich zu meiner einen Ă€lteren Schwester, die mir meine Haare frisierte. Danach hat mich meine andere Schwester geschminkt. Schliesslich habe ich mein Kleid angezogen und noch die letzten Änderungen vorgenommen. Dann bin ich mit dem Taxi zu einer Freundin gefahren, um dann mit ihr und einer andern Freundin zum Salon zu fahren. Zuerst gingen wir jedoch noch in ein sehr schönes Haus einer ihrer Tanten um Fotos zu schiessen. Dieses „Fotoshooting“ hat viel Spass gemacht. Wir haben vor dem Pool, sitzend, stehend, usw. posiert. Als wir mit unseren Fotos zufrieden waren, fuhren wir weiter zum Salon.

Beim "Fotoshooting"

Beim „Fotoshooting“

"Fotoshooting"

„Fotoshooting“

 

Dort warteten schon einige unserer MitschĂŒler, andere kamen etwas spĂ€ter. Es waren alle wunderschön angezogen. Alle Jungs im Anzug und die MĂ€dchen in langen Abendroben. Die Recepcion hĂ€tte eigentlich um 22:00 angefangen, aber typisch Argentinien wurde es natĂŒrlich etwas spĂ€ter 😀 Als es dann wirklich los ging, stellten wir uns dem Alphabet nach auf und nacheinander wurden unsere Namen aufgerufen. Hörte man seinen Namen, verliess man den Vorbereitungsraum. Die ausgewĂ€hlte Musik wurde abgespielt und man ging langsam, alle Augen der GĂ€ste auf sich eine Treppe hinunter. Unten angekommen, wartete die ausgewĂ€hlte Begleitperson. Mit dieser spazierte man dann eine Runde im Saal und dabei wurde immer noch das Lied gespielt. Schliesslich stellte man sich an den Tisch der Abschlussklasse und wartete auf die andern. Dieser Part hat mir sehr gefallen.

Danach wurde ein Walzer mit der Begleitperson und spÀter mit andern Familienmitglieder und Freunden getanzt. Da ich mich mit einem Freund prÀsentiert habe, und dieser schliesslich auch mit seiner Familie tanzen wollte, tanzte ich mit dem Bruder meiner Freundin, spÀter mit dem Padre (Pfarrer der sogleich mein Religionslehrer ist) und schliesslich mit einem Freund meiner Schwester. Dann gab es ein Dinner. Es gab Asado und Salat. Da der Asado nur Rind war und mir dieses Fleisch nicht besonders schmeckt, habe ich nicht viel gegessen. Die letzte offizielle AktivitÀt des Anlasses war das Anstossen der Abschlussklasse auf die Torte. Alle haben ein Glas Champagner bekommen und vor der riesigen Torte gemeinsam angestossen.

Mit meinen besten Fruenden

Mit meinen besten Freunden

Meine (Ex-)Klasse

Meine (Ex-)Klasse

 

Dann ging die Fiesta (Party) los. Es wurde getanzt und gefeiert. Fast alle meiner Freundinnen haben ihre Schuhe ausgezogen und Barfuss getanzt, da die hohen Schuhe halt nicht sehr geeignet sind zum Tanzen und ausserdem geschmerzt haben. So auch ich 😉 Hie in Argentinien wird an einer Party andes getanzt als in der Schweiz. Die Musik ist meistens Cumbia und so wird auch dazu getanzt. Diesen Tanzstil kann ich nicht gut erklĂ€ren. Was ich dazu sagen kann ist, dass man zu zweit tanzt. Dabei haben die FĂŒsse schön am Boden geklebt, dank den ausgeleerten GetrĂ€nken. Um 5 Uhr Morgenswar die Party dann zu Ende.

Die GĂ€ste sind um diese Zeit nach Hause gefahren. Wir fuhren jedoch in eine „quinta“ mit Pool um dort weiter zu feiern. Das nennt man hier „After“. Also dass man nach der Party noch irgendwo weiter feiert. Zum GlĂŒck habe ich noch andere Kleider in meine Handtasche gestopft. Denn waĂ€rend dem After wurde ich mehrere Male in der Pool geworfen.. Jetzt kann man sagen: wenn sie das Kleid angehabt hĂ€tte, hĂ€tten sie sie sicher nicht in den Pool geworfen.-> oh doch! Zwei meiner MitschĂŒlerinnen landeten mit ihren schönen, teuren Abendroben im Pool und die meisten Jungs in ihrem Hemd und den Anzugshosen. Um ca. 10:30 sind wir dann nach Hause gegangen. Und zu meiner Überraschung war ich gar nicht mĂŒde und konnte nur 2 Stunden schlafen..

 

Das war jetzt ein Monstertext 😀 Aber ich möchte halt, dass ihr euch dieses Ereignis vorstellen könnt. Denn es ist fĂŒr die Leute hier sehr wichtig und es wird ziemlich viel Geld fĂŒr diesen einen Abend ausgegeben.

 

Ganz liebe GrĂŒsse aus Argentinien. Ihr hört bestimmt schon bald wieder von mir.

 

Sina

MĂĄs que 3 meses :O

Hola a todos 😀

Jetzt bin ich schon seit ganzen drei Monaten in Argentinien und es gefĂ€llt mir noch immer gleich gut, wenn nicht sogar besser! Seit ich hier bin, spielt die Zeit irgendwie verrĂŒckt. Sie vergeht so langsam und doch so schnell, dass ich nicht glauben kann, dass schon fast ein Drittel meines Austauschs vorbei ist. Auch der Fakt, dass November ist und dass es in der Schweiz jederzeit den ersten Schnee geben könnte erscheint mir sehr unwirklich, da es hier auf den Sommer zugeht.

Mein letzter Blog ist jetzt schon ein Monat her, aber ich komme irgendwie nicht dazu, hÀufiger zu schreiben..

 

Wir hatten zwei Campamentos (Lager) mit YFU. Das erste ging nach Herradura, etwa 40 Minuten von Formosa entfernt. Wir waren 6 AustauschschĂŒler aus Formosa und Corrientes und viele Volunteers. Es war eine sehr schöne Anlage. Wir hatten alle unsere Betten, gut ausgerichtete BĂ€der, Kochmöglichkeiten und sogar einen Pool. Das Wochenende haben wir mit OrientierungsaktivitĂ€ten aber auch mit baden, essen, reden, etc. verbracht.

Gruppenfoto in Herradura

Gruppenfoto in Herradura

Herradura

Herradura

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das zweite Lager war in Avellaneda (Santa Fe). Um dahinzukommen mussten eine Freiwillige, ein anderer AustauschschĂŒler und ich zuerst einmal mit dem Bus 5 Âœ Stunden fahren. In Argentinien reist man hauptsĂ€chlich mit dem Bus. Es ist ganz normal 10 Stunden oder mehr mit dem Bus zu reisen um an den gewĂŒnschten Ort zu kommen. ZĂŒge gibt es keine und das Flugzeug benutzt man auch erst fĂŒr sehr lange Reisen. Die Busse sind dann aber auch ziemlich bequem eingerichtet. Man kann gut schlafen, je nachdem wie weit die Reise ist bekommt man etwas zu Essen und es gibt sogar mit Wifi ausgerichtete Busse. Die Busse fahren dann jeweils am Terminal ab, eine Art Busbahnhof und halten auf der Reise an verschiedenen andern Terminals an, damit die Reisenden ein-/aussteigen können. Unser Bus fuhr um 5 Uhr morgens ab und wir waren ca. um 10:30 in Avellaneda. Dort wurden wir von YFU-Volunteers abgeholt und verbrachten die Zeit bis zur eigentlichen Treffzeit in einem Haus. Danach fuhren wir alle zusammen zur Anlage. Das Lager war ganz Ă€hnlich aufgebaut. Jedoch waren wir 12 AustauschschĂŒler aus Corrientes, Goya, Avellaneda und Formosa und dieses Mal ĂŒbernachteten wir in Zelten. Auch dieses Wochenende hat mir sehr gut gefallen. Nur der Fakt, dass ich am Samstag krank wurde und auch am Sonntag noch nicht so ganz fit war trĂŒbte meine Freude etwas. Was mir an den beiden Lagern sehr gut gefallen hat, war dass man seine Erfahrungen mit andern AustauschschĂŒlern teilen und neue Leute kennenlernen konnte.

Gruppenfoto in Avellaneda

Gruppenfoto in Avellaneda

Avellaneda

Avellaneda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag fand in meiner Schule „Exposavio“ statt. Das ist eine Art Ausstellung, bei der alle Klassen die Kunstarbeiten des vergangenen Jahres ausstellen und auch verkaufen. Ausserdem werden Theater, Lieder und TĂ€nze vorgefĂŒhrt. Meine Klasse tanzte Folklore. Wir haben in der vergangenen Wochen mit einem Lehrer jeweils am Freitag die drei verschiedenen FolkloretĂ€nze geĂŒbt. Nach der „Hauptprobe“ am Donnerstag fĂŒhlten wir uns einigermassen sicher und waren bereit fĂŒr den Freitag. Die Frauen haben ihre Haare jeweils zu Zöpfen geflochten und tragen bestimmte Kleider und die MĂ€nner tragen bestimmte Hosen und Hemden. So auch wir . Wir flochten unsere Zöpfe, zogen unsere Kleider an und wurden geschminkt. Dann machten wir viele Fotos und stellten uns schliesslich mit unserem Tanzpartner an den richtigen Platz. Die TĂ€nze verliefen ohne ZwischenfĂ€lle und am Schluss waren wir alle stolz auf uns 😉

Vor der VorfĂŒhrung

Vor der VorfĂŒhrung

Vorbereitungen fĂŒr die EXPO

Vorbereitungen fĂŒr die EXPO

Und los gehts! :)

Und los gehts! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da es jetzt langsam auf das Ende des Schuljahres zugeht, hat meine Klasse viele Hausaufgaben und PrĂŒfungen. Ich mache vieles mit, jedoch lange nicht alles, da ich die ersten beiden Trimester noch nicht hier war und auch noch nicht alles verstehe. Neben all den Arbeiten, beschĂ€ftigen sich auch alle in meiner Klasse mit der „Recepcion“ was eine Art Abschlussfeier ist, bei der man sich in langen Kleidern und AnzĂŒgen mit jemandem prĂ€sentieren kann. Denn ich bin ja, wie schon erwĂ€hnt, in der Abschlussklasse.

 

Allgemeines:

  • Ich habe mir angewöhnt wĂ€hrend der Siesta zu schlafen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie das in der Schweiz sein wird, wenn ich wĂ€hrend der Siesta zur Schule muss. :/
  • Ich stand das erste Mal seit ich hier bin auf der Waage (hier haben die Leute keine eigene Waage, sie gehen sich in den verschiedenen Apotheken wĂ€gen)-> 2 kg mehr als in der Schweiz :/
  • Langsam fange ich an, ab und zu spanisch zu denken/ trĂ€umen.
  • Hier in Formosa hat es ĂŒberall MangobĂ€ume. Ich freue mich schon auf den Sommer  😀
  • Mitte Dezember beginnen fĂŒr mich die Ferien- und sie dauern bis MĂ€rz 😉
  • In Argentinien gibt es zwei grosse Fussballclubs: Boca Juniors und der grosse Rivale River Plate. Lernt man jemanden neu kennen fĂ€llt nicht selten die Frage, welchem Club man angehört. Ich habe mich fĂŒr Boca entschieden. 🙂
Mangos :D

Mangos 😀

2 Monate in Formosa :)

Hallo zusammen 🙂

Jetzt bin ich schon seit 2 Monaten in Formosa/Argentinien. WĂ€hrend ich hier sitze lĂ€uft der Ventilator auf Hochtouren. Denn wir haben jetzt ca. 40 Grad wenn nicht sogar etwas mehr, obwohl erst FrĂŒhling ist. Nur schon die TĂŒr zu öffnen kommt dem öffnen der BackofentĂŒr sehr nahe und doch versichern mir alle, dass es im Dezember und Januar NOCH heisser wird.

Formosa ist eine ĂŒberwiegend katholische Stadt/Provinz. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es am Samstag eine Art Wahlfahrt (Caminata) gab, an der ich mit Freundinnen teilnahm. Das spezielle daran war, dass nicht wie bei uns ĂŒblich am Tag, sondern durch die Nacht marschiert wurde.  Am Abend kam eine Freundin (eine andere AustauschschĂŒlerin) zu mir nach Hause, damit wir nachher zusammen gehen konnten. Wir assen etwas, und machten uns um 23:15 Uhr dann auf den Weg zum Treffpunkt. Dieser war das Cruz, ein riesiges Kreuz, das auf einem Platz in Formosa steht. Dort trafen wir uns mit den anderen und um 00:15 Uhr ging es dann los. Wir spazierten (oder eher wanderten)35 km Richtung TatanĂ©. Wir marschierten durch die ganze Nacht, beinahe ohne Pausen. Die Zeit vertrieben wir uns mit GesprĂ€chen. Als morgens um 6:00 noch immer kein Ziel in Sicht war, hatten wir langsam keine Lust und Kraft mehr. Die Beine und die FĂŒsse schmerzten und langsam kam auch die MĂŒdigkeit. Aber an Aufgeben war natĂŒrlich nicht zu denken! Um 7:15 Uhr (nach sieben Stunden) waren wir dann endlich da. Aber es war noch nicht Zeit ins lang ersehnte Bett zu fallen. Zuerst gab es noch einen Gottesdienst in TatanĂ©. Danach mussten wir auf den Bus warten, der aber nicht erscheinen wollte. Schliesslich konnten wir, eingepfercht mit ca. 12 andern Leuten, auf der LadeflĂ€che eines GelĂ€ndewagens nach Hause fahren. Um 9.00n Uhr waren wir dann endlich zuhause und konnten nach dem FrĂŒhstĂŒck und einer Dusche endlich schlafen. Wie ihr euch denken könnt, schmerzten meine Beine am nĂ€chsten Tag ziemlich.. Aber schon am Dienstag spĂŒrte ich eigentlich nichts mehr.

Der Treffpunkt: El Cruz

Der Treffpunkt: El Cruz

Es geht los!

Es geht los!

Endlich am Ziel! :D

Endlich am Ziel! 😀

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Montag war ein sogenannter „Feriado“  also keine Schule. (Hier gibt es ziemlich viele „Feriados“ und auch wenn es regnet geht man nicht zur Schule. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass ich nicht allzu viel in der Schule bin 😉 ) Denn es war DĂ­a del Respeto a la Diversidad Cultural. Am Dienstag wĂ€hrend der Pause wurde mir dann mitgeteilt, dass ich in einem „Acto“ mitspiele der aufgrund dieses Tages aufgefĂŒhrt wird. Ich hatte keine Ahnung um was es geht, liess mir aber mal eine violette Hand ins Gesicht malen und auch meine HĂ€nde wurden violett. Danach machten wir „Schauspieler“ viele Fotos und mir wurde etwas mehr erklĂ€rt, um was es geht. Ich wĂŒrde das Buch prĂ€sentieren, was wohl die Bildung darstellen sollte. Als es dann soweit war, improvisierten wohl die meisten etwas und ich kopierte einfach die andern.

Vor dem Acto

Vor dem Acto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Donnerstagabend besuchte ich mit Freunden eine TanzauffĂŒhrung. Der Tanzstil war Folklore, was ein typischer Tanz Argentiniens ist. Die TĂ€nzerinnen tragen lange, traditionelle Röcke und die MĂ€nner bestimmte Stiefel. Denn die MĂ€nner stellen die Kuhhirten Argentiniens dar. Der Tanz erzĂ€hlt auch immer eine Geschichte. So wird zum Beispiel ein Geburtstag oder aber auch Krieg gespielt/ getanzt. Die AuffĂŒhrung hat mir sehr gefallen, dauerte jedoch von ca. 21:00 bis 24:00. Danach mussten wir lange auf den Bus warten und waren somit ziemlich spĂ€t zuhause, obwohl am nĂ€chsten Tag ganz normal Schule war.

Folklore

Folklore

 

 

 

 

 

 

 

 

Apropos Tanz: Ich habe begonnen Tangounterricht zu nehmen. Obwohl ich erst zwei Mal da war, kann ich schon jetzt sagen, dass es mir sehr gefÀllt. Zum einen, weil ich sowieso sehr gerne tanze und zum andern, weil ich so ein bisschen mehr aus der argentinischen Kultur lernen kann. Wir lernen Grundschritte und setzen diese mit der Zeit dann zusammen. Im Moment tanze ich noch mit ganz normalen Schuhen. Wenn ich aber dazukomme werde cih mir wahrscheinlich Absatzschuhe kaufen, um richtig Tango tanzen zu können.

Ganz liebe GrĂŒsse

Sina 🙂

Primavera

Hola 🙂

Und schon ist hier in Argentinien wirklich FrĂŒhling und in der Schweiz Herbst. Hier wird es wĂ€rmer und wĂ€rmer und in der Schweiz beginnen die grauen, kalten Tagen. Obwohl ich Sommer normalerweise bevorzuge, werde ich den Schweizerherbst wohl vermissen…

Und wiedereinmal gibt es sehr viel zu schreiben. Wir drei AustauschschĂŒler von YFU Formosa hatten nun schon zwei mal Spanischunterricht. Von nun an werden wir jeden Samstag mit Freiwilligen der YFU zusammensitzen und Wörter, Konjugationen, Deklinationen usw.. lernen. Um dahin zu kommen mĂŒssen wir den Bus nehmen. Das scheint simpel zu tönen aber das Bussystem hier ist etwas anders als in der Schweiz. Man steht an der Bushaltestelle und wartet. Wenn man GlĂŒck hat kommt in den nĂ€chsten Minuten ein Bus aber es kann auch sein, dass nach einer halben Stunde noch kein Bus in Sicht ist. Dann ist man halt zu spĂ€t zum Treffen, was hier aber normalerweise auch nicht schlimm ist. Damit ich auch weiss wo, in welchen Bus einsteigen und wieder aussteigen, hatte ich extra „Busunterricht“  😉 (wir gingen von meinem Haus zur Bushaltestelle, von dort mit dem Bus zur Schule wo der Sparachunterricht stattfindet und mit dem nĂ€chsten Bus wieder zurĂŒck)

An einem Dienstag stand plötzlich der Prasident der YFU Formosa vor dem Haus, um mir mitzuteilen, dass ich heute nicht in den Sportunterricht gehen muss und stattdessen an ein Treffen mit der PrĂ€sidentin gehen wĂŒrde. Ich habe nicht ganz verstanden um was es ging, machte mich aber bereit um in die Stadt zu gehen. Dort trafen wiir auf weitere Freiwillige der YFU und erst da wurde mir klar was wir machen werden. Die PrĂ€sidentin Argentiniens war gerade in Formosa und wir gingen an einen Anlass im Amphitheater. Ich wĂŒrde Cristina Kirchner sehen!! Das Amphitheater war voller Leute mit Fahnen, SpruchbĂ€ndern, Trommeln, und, und, und.. Als die PrĂ€sidentin dann die BĂŒhne betrat mussten wir feststellen, dass wir sie nicht sehen können L Aber auf der Leinwand konnten wir sie trotzdem beobachten. Da wir kein Wort verstanden und ziemlich mĂŒde waren, verliessen wir den Anlass dann frĂŒhzeitig. Obwohl wir Cristina Kirchner nicht sehen konnten war der Anlass ein neues Erlebnis und wir waren aufgeregt so nah dran gewesen zu sein.

Amphitheater

Amphitheater

 

Am nĂ€chsten Tag war „dĂ­a del professor“. Wir hatten ganz normal Schule, mit dem Unterschied, dass nach der Pause ein „Acto“ stattfand. Alle SchĂŒler standen in Reihen, Ă€hnlich wie jeweils zum Morgengebet. Drei Lehrer machten eine Art Einzug in die Mitte der SchĂŒler. Dort Blieben sie stehen. Die Direktorin sagte ein paar Worte, andere Lehrer sprachen etwas, zwei SchĂŒler geben ein Lied mit Gitarrenbegleitung zum Besten und zum Schluss wurde die Nationalhymne gesungen.

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Letzte Woche war der „dĂ­a del estudiante“ deshalb hatten wir am Freitag nicht normal Schule sondern eine Art Spielturnier der 4. Klasse gegen die 6. Wir haben Volleyball, Handball und Fussball gespielt. Am Abend traf ich mich dann mit Freunden in einer Bar. Danach setzten sie mich Zuhause ab und gingen weiter ins Casino, wo sich alle ĂŒber 18 JĂ€hrigen meiner Klasse trafen um den Tag zu feiern. Am Sonntag verbrachten wir dann einen Tag als Klasse in einem Club (das ist eine Art Freizeitanlage mit Tischen und Grill, Volleyballfeld..) Dort haben wir den „dĂ­a del estudiante“ mit Hamburgern essen, Volleyball spielen und zusammensitzen gefeiert. Auch am Dienstag war ein besonderer Anlass aufgrund dieses Feiertages. Die ganze Schule traf sich in einem andern Club um Spielturniere auszutragen und zu essen.

DĂ­a del estudiante am Freitag

DĂ­a del estudiante am Freitag

Meine Klasse (nicht ganz vollstÀndig)

Meine Klasse (nicht ganz vollstÀndig)

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch die versprochenen Fotos vom Asado.

 

Asado

Asado

Asado

Asado

 

 

 

 

 

 

 

Saludos 😀

Schon fast einen Monat hier!

Hallo Zusammen 🙂 Nun bin ich schon fast seit einem Monat in Argentinien! Eigentlich kommt es mir auf einer Seite vor als wĂ€re ich erst gestern hier angekommen aber auf der anderen Seite ist mir vieles schon so vertraut als wĂ€re ich seit Monaten hier. In den letzten Wochen habe ich vieles erlebt und ich werde hier ĂŒber ein paar Dinge schreiben.

Am Samstagabend war die „ElecciĂłn de reina“. Das ist eine Art Schulball. Jede Klasse stellt 2 Kandidatinnen fĂŒr die Königin zur Wahl (Ausser die 6. Also meine Klasse, da wir die Abschlussklasse sind) . Diese werden dann einmal in Alltagskleidung und einmal in Abendroben vorgefĂŒhrt. Am Schluss wird die neue Schulkönigin gekrönt. Dazwischen wird immer wieder Musik gespielt und getanzt. Ich ging mit einer Freundin zur „Fiesta“. Zuvor trafen wir uns bei ihr um uns vorzubereiten und dann machten wir uns (in unseren High-Heels) auf den Weg. Die Schule ist sehr nah, deshalb konnten wir zu Fuss gehen. Es begann um 22:00 und dauerte offiziell bis 4:00. Mir gefiel es ziemlich gut, war aber noch etwas gehemmt, da ich die Leute noch nicht so gut kannte. Wir tanzten mit Freunden, machten Fotos und beobachteten die Wahl der Königin. Am Schluss des Abends hinkten (da unsere FĂŒsse von den Schuhen ziemlich schmerzten 😉 ) wir dann wieder nach Hause.

Primer Fiesta ;)

Primer Fiesta 😉

Am Sonntag hatten wir dann Besuch von Teilen der Familie, die zum „Asado“ (Argentinischer BQ) eingeladen waren. Jetzt kann ich endgĂŒltig bestĂ€tigen, dass das Klischee „Argentinier essen viel Fleisch“ zutrifft. Ich hatte ein fĂŒr meine VerhĂ€ltnisse grosses StĂŒck Poulet aber ass mit ABSTAND am wenigsten Fleisch von allen.  Danach wurde noch etwas zusammengesessen, TererĂ© getrunken und geredet. Ich wurde schon zum gefĂŒhlt hundertsten Mal von jemandem darauf hingewiesen, dass die Schweiz an der Fussball-WM gegen Argentinien verloren hat.(Das scheint den Menschen hier zuerst in den Sinn zu kommen, wenn sie hören, dass ich aus der Schweiz bin ;))

Am Dienstag gab es dann schon wieder Asado. Diesesmal weil der Ehemann einer meiner Schwestern Geburtstag hatte. Am Abend gingen wir also zu meiner Schwester. Dort lernte ich noch mehr Mitglieder der Familie kennen. Immer wieder wurde erzĂ€hlt woher ich komme und schon bald verwechselten es wieder ein Paar mit Schweden, da der Name auf spanisch ziemlich Ă€hnlich klingt. (Schweiz= Suiza/ Schweden= Suecia) Der Asado selber besteht ja aus viel Fleisch und ich habe nur ein kleines StĂŒck davon gegessen. Aber die Vorspeise (vor allem die Empanadas 🙂 )hat mir sehr gut geschmeckt. Meine Schwester und ich waren dann nach dem Dessert die Ersten die wieder nach Hause gingen (um ca. 12:15) da wir am nĂ€chsten Tag Schule hatten. Alle anderen blieben noch lĂ€nger obwohl auch sie am nĂ€chsten Tag wieder normal arbeiten mussten. Leider habe ich noch keine Fotos vom Asado gemacht, diese werden dann aber irgendwann noch folgen.

Am Donnerstag morgen hat es richtig heftig geregnet. Ich habe extra die langen Hosen angezogen und war schon am frĂŒhstĂŒcken, als meine Mutter in die KĂŒche kam und mir sagte ich solle doch wieder ins Bett gehen. Es regne zu fest um zur Schule zu gehen. 😉 Also ging ich wieder ins Bett und schlief nocheinmal ca. zwei Stunden 😀 SpĂ€ter erfuhr ich, dass von meiner Klasse (35 Leute) nur ein MĂ€dchen in der Schule war und das auch nur, weil ihr Vater Lehrer ist. Ich habe erfahren, dass es hier normal ist, nicht zur Schule zu gehen wenn es regnet. Am Nachmittag war es dann aber wieder schön und ich ging zum Sport. Der Weg dahin stellte sich aber als ziemlich schlammig heraus. Ich musste nur 3 Strassen ĂŒberqueren den Rest konnte ich zum GlĂŒck auf dem Gehsteig gehen. Trotzdem waren meine Schuhe danach seeehr verdreckt, da die Strassen oft nicht geteert sind.

 

Strasse nach Regen

Strasse nach Regen

Strasse nach Regen

Strasse nach Regen

In meinem letzten Blog habe ich Bilder von der Costanera in der Nacht hinzugefĂŒgt. Jetzt weiss ich auch wie sie am Tag aussieht. Es ist sehr schön! Ein langer Weg dem Fluss Paraguay entlang mit Sicht auf das Land Paraguay 🙂 Man geht an die Costanera um zu Joggen, zu spazieren oder einfach um mit Freunden TererĂ© zu trinken. Ich habe letzteres gemacht und war auch noch auf dem Mirador, einem Aussichtsturm mit Blick ĂŒber die ganze Costanera und ganz Formosa.

 

Costanera bei Tag

Costanera bei Tag

Aussicht vom Mirador auf Formosa

Aussicht vom Mirador auf Formosa

Ich habe schon etwas weiter oben von etwas ĂŒber Empanadas geschrieben. Das ist ein argentinisches GebĂ€ck das aus Teig und einer FĂŒllung (meistens Hackfleisch oder KĂ€se mit Schinken) besteht. Ich habe nun auch gelernt, wie man die herstellt. Ich habe nĂ€mlich zuerst mit Freunden Empanadas gemacht um sie zu verkaufen (und zu Essen) und einen Tag spĂ€ter haben wir an einem YFU-Treffen ebenfalls Empanadas zubereitet. Man braucht etwas Übung, aber mit der Zeit werden sie ganz schön.

Empanadas

Empanadas

In der Schule lebe ich mich immer mehr ein und vertsehe schon mehr. Ich habe sogar schon den ersten Test in Spanisch geschrieben. Da ich erstens noch nicht so viel verstehe und zweitens das meiste gar nicht durchgenommen habe konnte ich nur bei den Multiplechoice etwas raten und wo etwas geschrieben werde musste blieb eine LĂŒcke. 😉 Aber das ist jetzt noch okey und die Lehrer sowie die MitschĂŒler verstehen es. Ich hatte auch schon einen Englischtest, der sich als vieel einfacher herausstellte 😉 Ich habe nach 10 Minuten schon abgegeben und den Rest der Zeit versucht meinen Banknachbarn zu helfen. 😛

Heute hatte ich keine Schule, da Tag des Maestros ist. Es ist schon der dritte Tag wo die Schule ausfĂ€llt (oder wegen Regen geschwĂ€nzt wird) und das innert 3 Wochen..  Aber fĂŒr mich ist das natĂŒrlich kein Problem 😉

Das Wetter hier ist im Moment ziemlich wechselhaft. An einem Tag regnet es wie aus KĂŒbeln und es ist nur ca. 18 Grad und am nĂ€chsten Tag frage ich mich, wie ich in dieser Hitze (34°) mit langen Hosen im Sport ĂŒberleben soll. Aber dieses Wetter hĂ€lt wahrscheinlich nicht mehr so lange an, da es schon frĂŒhling ist.

Ganz liebe GrĂŒsse aus Argentinien :*

Sina

primer semana en colegio

Seit meinem ersten Blog sind  einige Tage vergangen, in denen ich viel neues gesehen und erlebt habe. Ich habe viel TererĂ© getrunken, war mit Freunden im Centro, mit meiner Familie an der Costanera, an einer TheaterauffĂŒhrung meiner Schule (Bei der ich kein Wort verstanden habe 😉 ), war an einem Orientierungssonntag von YFU, erlebte den „DĂ­a del Niño“ und habe am Montag meinen ersten Schultag in der neuen Schule erlebt.

Blick aus dem Flugzeug auf dem Flug nach Formosa

Blick aus dem Flugzeug auf dem Flug nach Formosa

Ankunft in Formosa

Ankunft in Formosa

 

Ankunft in Formosa

Ankunft in Formosa

Costanera

Costanera

Am Montagmorgen wurde ich von meinem Consejero Lucas und meiner Mutter in die Schule begleitet. NatĂŒrlich hatte ich meine Schuluniform angezogen (ein weisses T-Shirt mit Schullogo, grĂŒngrau karierter Rock, weisse Socken und schwarze Schuhe). Dort angekommen mussten zuerst alle SchĂŒler zuschauen wie die Flagge gehisst wird und dazu ein bestimmtes Lied singen. Danach wurde ein Gebet gesprochen und schliesslich konnten alle SchĂŒler in ihre Klassen gehen. Diese Prozedur ist hier normal und wird jeden Tag wiederholt. Wir AustauschschĂŒler machten zuerst noch Fotos und mussten dann ins BĂŒro der Direktorin um alles zu Regeln. Danach konnten wir in unsere neuen Klassen. Da ich schon 17 bin, kam ich in die 6. Klasse, die Abschlussklasse. Das heisst ich werde im Winter meinen Abschluss haben und danach in die Klasse unter mir wechseln. Meine Klasse besteht aus ĂŒber 30 Jungen und MĂ€dchen und auch nach einer Woche weiss ich noch nicht alle Namen.. 😉 Ich wurde wirklich lieb empfangen und von allen Seiten wurde auf mich eingeredet. Die Schule ist ziemlich anderst als meine Schule in der Schweiz. Der LĂ€rmpegel wĂ€hrend der Stunde ist hoch und auch wĂ€hrend einem Test wird noch geredet 😉 Ausserdem werden selten Kopien verteilt, die Lehrer diktieren den Text oder schreiben ihn an die Wandtafel zum abschreiben. Die Schule ist auch kleiner als in der Schweiz, deshalb kennen sich alle und haben ein freundliches VerhĂ€ltnis untereinander. Man gibt sogar Lehrern und der Direktorin kĂŒsschen oder umarmt sie.

 

Schuluniform

Schuluniform

 

Hasta la Vista 🙂