YFU Switzerland

¡Hola!

Hier noch ein Bild vom Camp! Es war echt unvergesslich :D

Hier noch ein Bild vom Camp! Es war echt unvergesslich 😀

Ich bin nun schon 10 Tage in Chile und habe schon so viel erlebt!
Ich werde mal am Anfang beginnen.

Am Tag des Abflugs sind meine Eltern, meine besten Freundinnen und ich nach Zuerich gefahren und haben am See noch ein Eis gegessen. Danach sind wir zum Flughafen gefahren und haben das Gepaeck abgegeben. Wir waren alle ein bisschen nervoes.
Als wir uns dann wirklich verabschieden mussten habe ich es nicht so wirklich realisiert. Natuerlich musste ich weinen und war irgendwie traurig. Aber sobald ich durch die Absperrung war und ich auf den Einlass in das Flugzeug wartete war ploetzlich alle Trauer wie weggeblasen und ich war voller Neugierde auf das was auf mich zukommt!
In Paris hat zum Glueck alles gut geklappt mit dem Flugzeug wechseln und ich bin am naechsten Morgen, nach einem ewig langem Flug endlich in Santiago angekommen.
Da wurde ich zum Glueck von den YFU Volonteers in Empfang genommen. Nach und nach sind alle Austauschschueler die das naechste Jahr in Chile verbringen werden eingetroffen, ich haette nie gedacht, dass es soviele sind, wir waren im gesamten 54 (eigentlich 57 aber sie haben ihr Visum noch nicht bekommen 🙁 ) und wir haben alle zusammen im Flughafen gefruestueckt.
 Nach dem Fruestueck sind wir mit 2 Cars nach Olmue gefahren wo wir die naechsten drei Tage verbrachten. Ich kann gar nicht viel zu dem Entrycamp sagen, es war einfach unvergesslich! Die Leute sind alle supercool und die Stimmung war grossartig!

Am Samstag sin wir dann nach Santiago ins YFU office und da haben die ersten schon ihre Gastfamilie bekommen. Es war echt schoen zu sehen wie gluecklich alle waren!

Die, die mit dem Bus oder Flugzeug zu der Familie gelangen, durften ein Ausflugsziel auswaehlen. Ich entschied mich fuer den Cerro St. Lucia und die Besichtigung eines Marktes. Es war echt toll, Santiago ist eine enorm grosse und schoene Stadt!
Ich werde wenn es geht noch Bilder von da veroeffentlichen 🙂

Am Samstag Abend war es dann so weit! Wir verabschiedeten uns alle und Amalie, ein Maedchen aus Daenemark, und ich setzten uns in den Bus der uns nach Pitrufquen, unserem zukuenftigen Wohnort bringen wuerde. Ich habe noch nie einen so komfortablen Bus gesehen! Es war so bequem ich habe die ganze Zeit geschlafen 🙂

Am naechsten Morgen um ca. halb 8, weckte uns ein Mann und sagte in 5 min kommen wir in Pitrufquen an! Wir waren beide ploetzlich hellwach und ziemlich aufgeregt!
Als der Bus anhielt bin ich ausgestiegen und habe meine Gastmutter erkannt und sie in die Arme geschlossen. Es war ein sehr schoener Moment!
Wir fuhren zusammen nach Hause, wir wohnen in einem kleinen Haus am Ende der Stadt, und tranken gemeinsasm einen Tee. Nachdem sie mir den Garten gezeigt hat, er ist sehr gross und schoen, waren auch mein kleiner Gastneffe Ignacio und meine Gastschwester Marianela wach. Sie sind sehr nett!
Wir verbrachten den Tag zu Hause. Am Montag ging ich mit meiner Gastmutter nach Temuco, um den Papierkram zu erledigen und die Schuluniform zu kaufen.
Am Dienstag kam sagte mir meine Gastmutter, dass mich zwei Maedchen aus meiner Klasse besuchen kommen werden. Ich habe mich sehr darueber gefreut. Als sie dann da waren war es sehr lustig, sie haben mir das Dorf gezeigt und wir haben uns so gut wie moeglich verstaendigt.

Am Mittwoch war dann endlich mein erster Schultag!
Ich wurde in der Schule von allen herzlich begruesst und wir haben den ganzen Tag eigentlich nicht viel mehr gemacht als gegessen und geredet. Sie haben sogar extra eine Schweizer Fahne im Klassenzimmer aufgehaengt. Ich habe eine sehr lustige Klasse und ich fuehle mich sehr wohl.
Am Donnerstag hatten wir dann normal unterricht und es war nicht immer so einfach fuer mich, weil ich eigentlich fast nichts vom Unterrichtsstoff mitbekomme und wenig verstehe. Die Lehrer diktieren viel, was fuer mich eine gute Uebung ist.
Ich merke aber wie viel ich schon gelernt habe seit ich hier bin. Am ersten Tag habe ich gar nichts verstanden und mittlerweile verstehe ich eigentlich schon eine ganze Menge! Sprechen tu ich eigentlich relativ wenig aber das kommt schon noch 😉

Gestern sind meine Gastmutter und ich, zusammen mit meinem Onkel, meiner Tante und Cousine nach Traiguen wo zum Anlass des 1. Augustes ein ‚Schweizer Fest‘ stattfand. Es waren alles Leute da, die irgendwelche Vorfahren aus der Schweiz haben. Es war lustig, ich haette nie gedacht, dass es so etwas in Chile gibt! Es war nicht gerade spannend, es wurde traditionelle Schweizer Musik abgespielt und traditionell getanzt, es gab Raclette (auch wenn es nicht wie Raclette schmeckte) und vieles mehr. Ich fand es sehr suess wie die Leute gestaunt haben als sie erfahren haben, dass ich ‚Originalschweizerin‘ bin und ein paar ihre wenigen Brocken Deutsch zum besten gaben.

Jetzt habe ich sehr viel geschrieben und ich koennte eigentlich auch noch mehr schreiben. Heute ist Sonntag und ich habe eigentlich nicht viel vor. Ein  Maedchen aus der Klasse wollte vorbeikommen aber momentan regnet es ziemlich fest also weiss ich nicht ob sie noch kommt.
Ich werde bald wieder Neues berichten!
Liebe Gruesse aus dem kalten Chile!
Sereina