YFU Switzerland

Meine erste Woche

Endlich habe ich etwas Zeit gefunden, um euch auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. ich habe mich schon ziemlich gut eingelebt. Am Freitag (6.Sep) hiess es goodbye Switzerland, hello USA. Ich musste mich von meiner Familie verabschieden. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht realisierte, dass ich sie nun für eine lange Zeit nicht mehr sehen werde, fiel  der Abschied nicht so schwer. Ich war aufgeregt auf das, was alles auf mich zukommen wird. Hier eine Kurzzusammenfassung des Fluges: Flug Zürich nach Washington DC – 7Stunden warten – Flug nach Chicago – Übernachtung in Chicago – Flug nach Saginaw, MI. Der letzte Flieger war sehr klein und hatte ca. 20-30 Plätze. Wir waren 3 Austauschschüler, 2 aus Deutschland und ich, so musste ich  nicht alleine fliegen.

 

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über dem Meer

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Chicago bei Nacht

 

 

 

 

 

 

 

 

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Chicago Flughafen

Nach dieser langen Reise landete ich müde in Saginaw. Meine Gastmutter, meine Gastschwester und die Tochter meines einen Gastbruders warteten auf mich. Zur Übersicht: Ich habe 3 Gastgeschwister, die aber alle im College Alter oder älter sind. Meine Gastschwester heisst Elise und meine Gastbrüder heissen Greg und Geoff. Geoffs Tochter ist MaKenzie und sie ist echt süss.

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Danach gingen wir gemeinsam mit einer anderen Familie, die ebenfalls einen Austauschschüler aufnahm, essen. Ich war ziemlich müde nach dieser langen Reise. Am nächsten Tag musste ich die zahlreichen Schulformulare ausfüllen und wir besichtigten die Schule. Da meine Gastmutter an der Elementary School arbeitet, hatte sie einen Schlüssel. Am Montag war dann mein erster Schultag. Nachdem wir 2 mal umkehren mussten, da wir den Pass und dann die Formulare vergessen hatten, wurde ich allen Lehrern vorgestellt und begann meinen Schulalltag mit der 2. Stunde, English Literature 11. Wir mussten ein Kapitel lesen und danach eine Zusammenfassung schreiben. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was ich machen musste. Ich nahm jedoch an, dass dies normal ist am Anfang. (der Lehrer war mir auch unsympathisch) Die restlichen Lektionen verliefen alle gut und die Lehrer sind alle sehr sympathisch! Sogar mit dem Schulstoff kam ich einigermassen zurecht. Am nächsten Morgen vor der Schule meldete ich mich beim Guidance Office und fragte, ob es eventuell eine Möglichkeit gebe, um dieses Fach zu wechseln. Und siehe da, es hat geklappt. Ich habe nun anstelle von English Literature 11, Introduction to Photography.

Hier mein Stundenplan:

Trimester 1: U.S. History, Introduction to Photography, Spanish 3, Band und als Abschluss Algebra 2

 

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Die erste Woche hatte ich relativ viele Tests, ein paar kleine aber auch grosse wie zum Beispiel in Geschichte..

 

Da in einer Marching Band Cello und Klavier eher unpraktisch sind, lerne ich nun ein komplett neues Instrment, nämlich Trompete. 🙂 Ich habe bereits ein Lehrbuch bekommen und habe mal ein wenig begonnen zu üben.. Bisher gab es noch keine Reklamationen von den Nachbarn, was eventuell daran liegen könnte, dass die nicht gerade Haus an Haus wohnen.

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Letzte Woche haben wir vor allem Marching auf dem Feld geübt und ich bin mir relativ verloren vorgekommen. Aber mit jedem Tag mehr Übung klappt das auch schon besser 🙂

Die Leute an der Schule sind sehr nett und ich habe auch ein paar Kolleginnen gefunden, mit denen ich Lunch essen kann. Die meisten tragen T-Shirts oder Pullis mit dem Logo der Schule (Caro Tigers) oder der Sportart die sie machen. Die einen kommen in Trainerhosen, andere in Kleidern. Man ist also mehr oder weniger frei, solange es nicht den Dress Code bricht.

Nach der Schule geht jeder in seine Sportart oder nach Hause. Ich bin im Swimming&Diving Team, mache aber nur diving. Übersetzt ist das folgendes: Wir machen verschiedene Saltos vom 1 Meter Brett und an einem Wettkampf muss man 6 machen und wird von drei Juroren beurteilt. Ich habe am Mittwoch mit dem Training gestartet und hatte am Donnerstag erstmals einen Wettkampf. Ich machte aber nur 2 Dives um etwas das Feeling zu bekommen.

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Back Dive

 

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Den Wettkampfsdress erhalte ich nächste Woche. Das Wasser ist eiskalt, besonders in unserem Pool, da etwas kaputt ist und sie ihn erst wieder in ein paar Wochen aufheizen können. Da man beim Diving nach jedem Sprung wieder aus dem Wasser kommt, friert man recht (also ich zumindest) Ich weiss aber nicht genau ob meine Erkältung von daher kommt, oder weil das Wetter in einem Tag von 35 Grad auf knappe 20 Grad gesunken ist..

Und dann ist da noch das Problem mit meinem Namen. Niemand kann ihn hier aussprechen und jeder dichtet sich etwas seine eigene Version. 🙂

Gestern gingen wir an ein Balloon Festival nach Midland. Wegen den Windverhältnissen mussten wir relativ lange warten, aber es war schön.

 

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Ihr könnt auch gerne einmal in meinem englischen Blog vorbeischauen. http://exchangeyear-seraina.blogspot.ch/ dort berichte ich manchmal noch etwas detaillierter..

Tut mir leid, dass der Eintrag so lang geworden ist, aber am Anfang passiert einfach immer so viel!!

Gruss, Seraina