YFU Switzerland

Ganz viel Wasser und Schweizer

Ihr könnt es vielleicht nicht glauben, aber auch in Afrika kann es so viel regnen, dass Wasserleitungen platzen, Häuser überschwemmt und Strassen weggeschwemmt werden.
Zum Glück blieb unser Haus verschont, während schon ein paar Häuser weiter das Wasser abgepumpt werden musste. Schon ein paar Wochen zuvor hatte es heftig geregnet, und es hatte schon fast so ausgesehen als wäre es vorbei, doch wir hatten uns geirrt.

So mussten, zum Pech der 12 Schweizer Studenten, die zum grossen Zufall  im Oktober genau unsere Schule besuchen kamen,  manche ihrer Aktiwitäten dem Wetter anpassen werden.
Doch sie konnten so viel ich weiss dann doch alles machen. Der Organisator ihrer Aktiwitäten hat mir sogar erlaubt, manchen beizuwohnen, da ich ja auch ein Austauschstudent und Schweizer bin, wenn auch im Gegensatz zu den anderen aus dem Deusch- und nicht Französischsprechenden Teil, was mich dazu brachte mein nun lange ungebrauchtes Französisch wieder hervorzuholen. Doch da sie ja eigentlich herkamen um ihr Englisch zu verbessern, endete es dann doch meistens in Englischen Konversationen.

Wir besuchten die Nelson Mandela Universität und sahen viele grosse Maschienen und sogar ein solarbetriebenes Auto.
Da sie von einer Technikschule aus Neuenburg kamen, war es kein Wunder, dass wir auch die Volkswagen SA Company Fabrik und¨deren Auto Pavillon besuchten. All die grossen Roborter, die grosse Autoteile bewegten und zusammenfügten waren wirklich beindruckend, vor allem für mich, die eigentlich nicht viel von Technik versteht.
Das fertige Auto am Ende bestaunen zu können und zu wissen, was es alles braucht um es so weit zu bringen, machte mir klar wie viel Technik, Berechnung und vorallem Arbeit hinter einem für uns von Aussen betrachteten so simplen Forbewegungsmittel steckt.

Doch auch die animalistische Welt von Südafrika blieb von ihnen nicht unentdeckt.
Im Sea View Lion Park wurde uns die Möglichkeit gegeben, uns so nahe an grosse Raubkatzen zu begeben, dass wir nur die Hand auszustrecken gebraucht hätten, um über ihr Fell zu streichen. Aber auch noch nicht ausgewachsene Raubkatzen ernteten viele Blicke und manchen wurde sogar die Möglichkeit gegeben sich in das selbe Gehege zu begeben und sie sogar wirklich zu berühren.
Krokodile, Hyänen, wie auch Vögel und Erdmännchen konnten von einer sichereren Distanz betrachtet werden. In ein paar Terrarien konnten auch Schlangen bestaunt werden.

Ich glaube, dass ihre Erlebnisse in den kurzen drei Wochen, die sie in Port Elizabeth verbrachten, ihnen in Erinnerung bleiben werden.