YFU Switzerland

Letzte Zeit in Paraguay

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Ja liebe Freunde, jetzt ist doch bereits der letzte Monat meines Austauschjahres angebrochen!

Unglaublich wie schnell die Zeit vergehen kann. Erstnoch hab ich zu Hause meinen Freunden von meinem Vorhaben erzählt und gedacht dass ein Jahr doch eigentlich richtig lange sei.

Das erste mal Paraguayischen Boden betreten, das erste mal von meiner Gastfamielie in den Arm genommen werden, das erste YFU Camp, wo ich all die anderen Austauschschüler kennenlernte. Der erste Schultag und das erste mal ins Volley, die ersten Freunde machen – einfach all diese vielen ersten Male. Der Stolz über jedes noch so kleine Wort, das du neu gelernt hast. Das überwältiSnapchat-1162910884192735257gende Gefühl wenn du das erste mal eine richtige Konversation auf spanisch führen kannst. Die Zeit vergeht rasend schnell, es kommen einige Tiefs aber tausend so viele Hochflüge, alles was du erlebst, erlebst du mit einer Intensität, die du zuvor noch nicht kanntest. Und dann bist du schon in der Hälfte angelangt. Das Mittejahr Camp, wo wir noch zwei weiter Freunde kennenlernten. Mit den anderen Austauschschülern plaudern und sehen, dass alle mehr oder weniger das gleiche durchgemacht haben, hie und da ein Problem mit Familie, Integration in der Schule und die anfähnglichen „struggles“ mit der Sprache, die viele Missverständnise geschafft aber auch viel zu lachen gab. Dann kommen die langen Ferien, reisen mit der Familie, was die Bindung nochmal viel stärker macht. Es gibt dir das Gefühl ein richtiger Part der Familie zu sein. Dann beginnt die Schule wieder und die Tage vergehen wie im Flug. die Wochenenden sind voll ausgefüllt mit Schülerturnieren, Freunde treffen und die Nacht durchtanzen. Die Volleyturniere beginnen wieder und ich sehe wieder all meine Freunde vom Club, man merkt wie viele Leute man kennengelernt hat und geht langsam in den Gedanken über all die tollen, unvergesslichen Erlebnisse.

IMG-20160424-WA0077 (1)Und schon treffen wir uns wieder mit allen Austauschschülern im letzten Camp.  Wenn man das hört, denkt man sich Moment mal, das LETZTE CAMP – ach du kacke!!!!! Jetzt leben wir doch echt schon seit knapp einem Jahr hier in unserer zweiten Heimat, Paraguay. Alle sind voll locker drauf und geniessen die gemeinsame Zeit, haben wir freie Zeit geht die Musik an, tanzen und geniessen die Sonne und den Pool. Wir sind alle kleine Latinos geworden in unseren Herzen, kleine Latinos die Grosses erleben. Als wir alle unsere Diplome erhalten überkommt uns ein spezielles gefühlt, wir sind Stolz auf uns und unsere Freundschaft, auf all das, das wir gemeistert haben.

Es verbleibt bisschen mehr zeit als ein Monat, wir haben uns zum Ziel gesetzt so viel wie möglich noch zu machen. Doch schon eine Woche später legt mich das Karma flach ins Bett. Das Dengue Fieber, über welches ich immer Witze gemacht hab hat mich erwischt. Hat mich zum Glück nicht krass getroffen, nur so wie ne Grippe, hatt aber meine Leber affektiert und kann jetzt seit 2 Wochen nichts machen. Tja mein letzter Monat existiert doch nicht aus so vielen Exzessen, wie ich mir das vorgestellt hab. hahah! Es gilt jetzt ausruhen und die letzten zwei Wochen fitt sein 🙂