YFU Switzerland

Das letzte Treffen mit YFU

Cześć!

Mein Austauschjahr in Polen neigt sich (leider viel, viel zu schnell) dem Ende zu und deshalb trafen wir uns noch ein letztes Mal mit allen Austauschschülern:) Dieses Mal waren wir in Gdańsk (auf deutsch Danzig), eine wunderschöne Stadt am Meer im Norden von Polen.

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Da einige Austauschschüler nicht so nah wohnen um die Reise dorthin mit dem Zug in einem  Tag zu bewältigen, kamen sie schon einen Tag früher und übernachteten bei einem anderen Austauschschüler, in der Nähe von Poznań. Mein Gastbruder und ich übernachteten dann auch dort, es war wirklich lustig, wir haben grilliert, viel geredet und sind, wenn man bedenkt, dass wir schon um 4 Uhr aufstehen mussten, viel zu spät schlafen gegangen. Allerdings hatte es schon so früh am Morgen 17 Grad, das hat uns ziemlich motiviert 😉

Die Fahrt nach Gdańsk dauerte nur 4 h und dort war es dann schon so unglaublich heiss, sodass ich zum ersten Mal in diesem Jahr meine Shorts anziehen konnte:) Nachdem wir das Hostel gefunden hatten, drehten 2 Volunteers von YFU einen Film mit uns (falls ich den Link finde, füge ich ihn später hinzu) und dann gingen wir etwas essen:)

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Später fuhren wir dann in einen Park, wo wir Fotos machten und ein bisschen herumliefen. Danach ging es weiter nach Sopot, eine kleine Stadt am Meer mit dem längsten Holzsteg Europas. Wir gingen sofort an den Strand, liefen im Wasser herum (zum Baden war es eindeutig zu kalt^^), und sassen in der Sonne. Leider zogen schon 15 min später extrem schwarze Wolken auf und es fing stark an zu winden, sodass wir gezwungen waren, wieder zu gehen. Der Gewittersturm war so heftig, dass der Sand richtig weh tat auf der Haut, und kurze Zeit später fing es an zu regnen. Aber nicht nur ein bisschen, so richtig fest und das mehr als 30 min.

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Wir rannten dann in das „schiefe Haus“ (siehe Bild) um abzuwarten, bis der Regen aufhört. Schon nach 3 min war alles überschwemmt, wir zogen dann halt die Schuhe aus und einige rannten draussen im Regen herum (nass waren wir so oder so). Etwas später liefen wir dann barfuss zum Bahnhof. Da gab es leider einen Stromausfall, deshalb warteten wir ziemlich lange auf den Zug, aber zumindest war es warm.

Zurück im Hostel,  zu dem wir auch barfuss liefen, obwohl uns alle komisch anschauten, hatten wir dann ein Seminarium und sprachen darüber, inwiefern wir uns verändert haben. Aber dann bekamen wir Hunger und gingen Pizza essen…um 24 Uhr abends^^ Natürlich bekamen wir wieder nicht allzu viel Schlaf, denn am Sonntag hatten wir schon früh am Morgen eine 6 stündige Führung durch Gdańsk, d.h. alle trotteten halb schlafend hinter dem Führer her. Später fuhren wir mit dem Schiff zur Westerplatte, dem Ort, an dem der 2. WK begonnen hatte und es war wirklich interessant.

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Als wir dann auf das Schiff zurück nach Gdańsk warteten, standen neben uns ein paar deutsche Touristen, und anscheinend fanden sie es lustig, wie ich Glace ass, sie lachten jedenfalls darüber. Nur wussten sie nicht dass ich alles verstand. Als ich dann aber (als Rache) anfing mit den deutschen Austauschschülern auf Deutsch zu sprechen, fühlten sich die Touristen nicht mehr so wohl. Ihre Gesichter waren das Beste:)

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Auch diesen Abend verbrachten wir mit Essen, viel Reden, Glace essen, Souvenirs kaufen und etwas in der Stadt herumlaufen. Am Montag hatten wir nochmals ein Seminarium, dann warteten wir in einem Café auf unseren Zug und um 16 Uhr waren wir schon wieder in Poznań. (Wir mussten aber noch zu Starbucks, es gibt gerade alle Frappucinos zum halben Preis:)

Das Wochenende war wirklich toll, auch wenn wir viel über Dinge gesprochen haben, über die wir eigentlich noch nicht nachdenken wollten. Aber das musste halt sein, und im Nachhinein bin ich froh, dass wir darüber gesprochen haben. Ausserdem komme ich schon voll in den Stress, mit Abschlussparty planen, Geschenke finden, alle Freunde treffen etc. Der Tag hat eindeutig zu wenig Stunden…falls ich nochmals ein Austauschjahr machen könnte, dann in der Nähe eines schwarzen Loches, da vergeht die Zeit ja bekanntermassen weniger schnell:)

 

Pa pa!

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