YFU Switzerland

Kraków

Hello again…

Also ich habs ja sozusagen versprochen, dass ich euch vom YFU- Treffen in Krakau erzähle. Und das tue ich jetzt auch. Beim Treffen waren alle Austauschschüler, Gastgeschwister und 3 Volunteers dabei und wir hatten eine Menge Spass in diesen 3 Tagen.

Am Freitag Morgen standen mein Gastbruder und ich um 4 Uhr auf, damit wir rechtzeitig am Bahnhof waren, wo wir einen Teil der Austauschschüler trafen. Unsere Zugfahrt nach Krakau dauerte 7 h und wir hatten Glück, dass wir alle zusammen im gleichen Abteil sitzen konnten. (Ich sollte vielleicht erwähnen, dass die Züge in Polen alle so aussehen wie in Harry Potter, der ganze Zug besteht aus 6er Abteilen :D)

In Krakau trafen wir dann den Rest der Gruppe und als erstes hatten wir ein Seminar, das eigentlich nur aus Spielen bestand. Danach gingen wir die Altstadt anschauen (aber leider war es um 16 Uhr schon ziemlich dunkel) und dann Pizza essen. Am Abend hatten wir dann nochmals ein Seminar, irgendwann von 22 bis 23 Uhr und danach haben wir natürlich noch geredet…geredet…geredet. Ich weiss selbst nicht mehr genau wie lange, aber es wird wohl etwas um halb 2 gewesen sein. Eigentlich nicht sooo spät, aber wenn man bedenkt, dass wir um 5 Uhr schon wieder aufstehen mussten…naja, wir hatten halt bessere Dinge zu tun als zu schlafen 😉

Also, wie gesagt mussten wir am Samstag ziemlich früh wieder aufstehen, denn wir fuhren nach Oświęcim, besser bekannt unter Auschwitz. Ok, ehrlich gesagt wollte niemand  von uns dorthin, aber wir konnten nicht viel dagegen tun. Eigentlich weiss ich au nicht so genau was ich euch jetzt von Auschwitz erzählen soll, es ist schwierig sich das alles vorzustellen und irgendwie will ich auch gar nichts davon erzählen. Wir hatten eine Führung und haben uns einfach alles angeschaut und fuhren dann noch nach Birkenau, das liegt nur 10 min mit dem Bus entfernt. Es fühlte sich mehr an wie in einem Film.

Am Nachmittag waren wir dann alle ziemlich fertig, ob das an Auschwitz oder unserem Schlafmangel oder beidem lag, keine Ahnung, die Stimmung war jedenfalls etwas komisch. Wir sind dann noch ins Judenviertel in Krakau, aber da war es schon wieder so dunkel und wir wussten nicht was wir dort eigentlich genau machen sollten, deshalb sind wir ein bisschen herum gelaufen, haben Früchte gekauft und sind wieder ins Hostel zurück. Wir hatten dann um 21 Uhr wieder ein Seminar, bis um 23 Uhr oder so. jedenfalls haben wir wieder geredet bis um 3 Uhr morgens. Wir konnten bis um 7 schlafen, was aber natürlich nicht genug war.

Am Sonntag besichtigten wir das Schloss in Krakau, genannt Wawel. Und danach wollten wir eigentlich die älteste Universität von Polen anschauen, aber da es Sonntag war, war sie natürlich geschlossen *_* Das war aber nicht schlecht, denn so hatten wir Zeit für uns, und was macht man da? Genau, man geht in ein Café und redet 😉 Jedenfalls hatten wir nicht mehr viel Zeit zusammen, denn unser Zug fuhr schon um 15 Uhr ab. Das Wochenende war viel zu kurz gewesen, wir hätten uns noch so viel erzählen können, schliesslich hatten wir uns 2 Monate  lang nicht gesehen.

Jedenfalls hatten wir auf der Rückfahrt nicht so viel Glück mit Plätzen, deshalb machten wir es uns halt im Koffer- und Fahrradraum gemütlich so gut es ging. War leider nicht so leicht, denn da drin hatte es keine Heizung und die Temperatur lag bei ca. 10 Grad oder so. Aber 7 h später waren wir ja schon wieder zu Hause und zwar todmüde. Deshalb mussten mein Gastbruder und ich am Montag nicht in die Schule, hat sich also doch gelohnt, in den 3 Tagen nur so ca. 10 h zu schlafen 🙂

 

Pa Pa

P.S. auf den Bildern seht ihr a) die Markthalle von Krakau, b) den Fluss Wisła (Weichsel) und einen Teil von Krakau  und c) einen (kleinen) Teil des Schlosses.