YFU Switzerland

Meine ersten 3 Wochen in den USA

Seit dem 28. August bin ich jetzt schon in Broomfield, CO und ich habe schon sehr viel erlebt. Ich habe meine Gastfamilie am 26.08 bekommen, dem Tag an dem ich eigentlich abfliegen sollte. Am 27 hab ich dann meinen Flug bekommen und am 28 war ich schon im Flugzeug. Es ist am Schluss (nach laangem Warten) also alles sehr schnell gegangen. Ich bin aber sehr froh, dass ich mich entschieden habe sofort zu fliegen. Da an diesem Tag kein Gruppenflug war, musste ich alleine fliegen. Zuerst ging es von Zürich nach Frankfurt und dann von Frankfurt nach Washington DC. Bis zu diesem Zeitpunkt ist eigentlich alles sehr gut gegangen. In Washington änderte das sich! So viele Kontrollen mussten durchgegangen werden und die Wateschlangen waren unendlich lang. Die Zeit wurde knapper und knapper. Ich war immer noch in der Schlange für die Sicherheitskontrolle, als zum Boarding für meinen Anschlussflug aufgerufen wurde. Als ich die Sicherheitskontrolle endlich hinter mir hatte, waren da zum Glück einige Volunteers von YFU USA. Jemand rannte mit mir zu meinem Gate. Dort angekommen hatte die Crew keine Reservation für mich für diesen Flug. Da ich jedoch ein gültiges Ticket hatte durfte ich trotzdem mit und mich einfach auf einen freien Platz setzen. Ich war so erleichtert und froh als ich endlich im Flugzeug sass, weil ich habe eigentlich nicht mehr daran geglaubt, dass ich den Flug wirklich noch erwische. Während dem Flug konnte ich mich dann ein bisschen vom Stress erholen und ich hatte auch echt tolle Gesellschaft (Hi Robin Anne ;D).

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Washington – Denver (wahrscheinlich Kansas, Nebraska oder Oklahoma)

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Mein Koffer <3 (danke i allne wo droffe kreativ gsi send esch cool use cho!!!)

Hier wohne ich :)

Hier wohne ich 🙂

Vier Stunden später stand ich am Flughafen in Denver und traf zum ersten Mal meine Gastmutter Glory und ihre Schwester Julie. Über einen kleinen Abstecher bei Subway gingen wir nach Hause. Da ich schon über 24 Stunden wach war (im Flugzeug habe ich wegen eines kleinen, lauten Kindes nicht wirklich geschlafen), ging ich dann ziemlich bald ins Bett.

Ich hatte ein sehr langes Wochenende. Am Freitag musste ich noch nicht in die Schule und am Montag war Feiertag (Labor Day). Am Freitag gingen wir zu meiner Schule, damit ich alles ein erstes Mal sehe.  Den Rest des Wochenendes verbrachten wir grösstenteils damit, Sachen zu besorgen, die ich für die Schule brauche. Mein Gastvater Scott kam am Samstag nach Hause. Er arbeitet während der Woche normalerweise in verschiedenen Staaten. Zur Zeit ist er gerade in California.

Am Dienstag (02.09) war dann mein erster Schultag. Normalerweise beginnt die Schule um 7:30 h (genau wie in der Schweiz), aber dienstags haben wir immer erst um 9:15 Schule und alle Fächer sind dann etwas kürzer. Am ersten Schultag war ich noch Sophomore (10. Klasse), da es irgendwo einen Kommunikationsfehler gab. Wir konnten das aber schnell klären und jetzt bin ich ein Junior (11. Klasse). Während der ganzen Woche war ich ziemlich oft auf dem Sekretariat und bei meiner Prorektortin und mein Stundenplan hat fast jeden Tag gewechselt, weil ich zum Teil in falschen Klassen eingeteilt war. Mein schlussendlicher Stundenplan sieht jetzt so aus: A-Day: Chor, Chemie, Algebra 2 und World Literature. B-Day: World History, Food Science, Team Sports und Study Hall. A-Days und B-Days wechseln sich immer ab. Hier ist die Schule jeden Tag schon um 14:50 zu Ende (seeehr cool :D). Am Wochenende war ein Football Spiel unseres Schulteams (dazu kann ich allerdings nicht sehr viel sagen, weil ich keine Ahnung von Football habe). Es war sehr knapp, sie haben 22:23 verloren. (Dafür haben sie gestern 44:0 gewonnen! GO WILDCATS!!)

SCHNEE!!!

In der zweiten Woche hab ich zum ersten Mal meine Area Rep getroffen (meine Kontaktperson von YFU). Sie war selbst schon Gastmutter von 4 Schweizerinnen! Und am Freitag hat es geschneit! Ja, SCHNEE!!! Das war echt komisch, denn vorher und auch danach hatten wir fast jeden Tag 30°C oder wärmer.

Am Wochenende war ich mit Glory, Julie und Julie’s Mitbewohnerin im Rocky Mountain National Park. Die Aussicht da ist unglaublich! Wir haben uns jedoch zwei Mal verfahren und landeten irgendwo im nirgendwo aber das war irgendwie auch ziemlich lustig :).

Chipmunks (und ähnliche Tiere deren Namen ich nicht weis..)

 

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Beautiful Rocky Mountains

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Schwiiz eroberet USA 😉 & meine Gastmutter und ich

Letzte Woche war ich zum ersten Mal im Thespian Society Club. Ich kann noch nicht genau sagen, was wir da alles machen. Zur Zeit planen wir ein Geisterhaus für Halloween. Ich habe mich auch für Powder Puff gemeldet. Das ist ein Football Game in der Homecoming Week (die ist in zwei Wochen), wo die Mädchen Football spielen und die Jungs die Cheerleader sind. Das Spiel ist Juniors gegen Seniors. Nächste Woche beginnen wir zu trainieren. Ich glaube das wird ziemlich lustig.

Dieses Wochenende kam Shyanne, das Grosskind meiner Gastmutter zu uns und wir waren alle zusammen an den Broomfield Days. Es gab eine grosse Parade, eine Autoausstellung und viele Stände. Das Wetter war traumhaft und ich habe jetzt einen total roten Kopf weil ich keine Sonnencreme benutzte…:)

Es ist wirklich unglaublich was ich hier alles erleben darf und ich bin unglaublich froh und dankbar dass ich ein Austauschjahr machen kann. Es ist nicht immer einfach in in einer so anderen Umgebung. Trotzdem liebe ich es hier.

Bis Bald,

Riccarda