YFU Switzerland

2 Monate!

Jetzt bin ich schon bald 2 Monate in Canton USA und es ist in der Zwischenzeit so viel passiert!

  • Besuch in Chicago
  • Schulstart
  • Homecoming
  • Marching Band – Competions

 

Besuch in Chicago:

Vom 31.8.-3.9.12 hatte ich die Gelegenheit, mit meiner Hostmom nach Chicago  zu reisen! Es war mega toll! Wir erlebten viel und mussten viel lachen! Wir haben in eineinhalb Tagen so ziemlich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gesehen, sind ziemlich rasch durch die Stadt „gerannt“ und sogar für Shopping hat es noch ein kleines bisschen gereicht. Hier ein paar Eindrücke:

  

  

 

Es war wirklich sehr toll und ich hoffe,wieder einmal Chicago zu besuchen!

 

Schulstart:

Am 4.9.12 hat endlich die Schule, die Highschool angefangen. Ich war am Anfang einfach nur verloren! Aber da die Amerikaner sehr nett und offen sind (sogar so früh am Morgen)und sie mir alle weitergeholfen haben, konnte ich mich doch zurechtfinden! Mein Stundenplan ist sehr locker und ich habe nicht gerade die schwersten Fächer gewählt:

1.Economics

  1. Public Speaking
  2. Choir
  3. Applied Voice
  4. Algebra II
  5. Music Theorie

 

Einzig schwer und kompliziert an dieser grossen Schule ist, andauernd die Schulhäuser zu wechseln, weil es mehrere sind und einfach so verwirrend ist. Aber mittlerweile weiss ich schon wie es funktioniert und es fühlt sich ganz normal und selbstverständlich an! Ein Schultag dauert von 7.13 bis um 2.10. Ich fahre mit dem Schulbus hin und habe auch da schon etwas herausgefunden: gehe ja nicht mit dem Bus ohne etwas zu tun, sei es Musik hören oder lesen (Achtung es ist stockdunkel!), weil du sonst einschläfst und dann ist der ganze Morgen sehr hart, weil man sooo müde ist! Aber ansonsten ist alles gut! Die Schule gefällt mir, die Lehrer und die Schüler sind sehr nett und geduldig und wie schon früher erwähnt, ist alles genau wie im Film. In der Mittagspause sitzen die Footballspieler und Cheerleaders immer zusammen und alle haben einen grossen Respekt vor ihnen. Die Musiker und die Genies sitzen auch zusammen. Alles wie im Film!

 

Homecoming:

Jedes Jahr ende September/anfangs Oktober findet ein Homecoming statt. Es ist wie eine Schulparty, die zu Beginn des neuen Schuljahres stattfindet. Alle Schülerinnen und Schüler dürfen daran teilnehmen,und es ist so richtig amerikanisch!

Es fängt schon bei der Vorbereitung an, wo man ein paar grundlegende Fragen beantworten muss: Gehst du alleine oder mit einem Date (mit einer männlichen oder weiblichen Begleitung)  hin? Hast du schon dein Kleid? Wenn nein, wie soll dein Kleid aussehen? Zu welcher Party gehst du? Mit welchen Freunden gehst du? Und so weiter. Ich ging ohne Date, mit vielen Freundinnen und mein Kleid, das ich vorher mit einer Schulkameradin ausgesucht und gekauft habe, war violett. Ich ging zu einer „Marching Band“- Party. Zuerst machten wir dort Fotos und haben zusammen Nachtessen gegessen. Danach sind wir zur Schule gefahren. Jeder Homecoming hat ein Thema und man schmückt dann die Schule in diesem Thema. Das Thema von Plymouth war „I’m on a boat“ aber eigentlich kümmert es keinen so wirklich… Es war sehr lustig und wir hatten es wirklich gut! Es ist einfach extrem schweissig und feucht gewesen und alle waren bachnass…

    

 

Marching Band – Competitions:

Das harte Training jeden Tag über zwei Monate und länger hat sich ausgezahlt! Wir hatten unsere ersten zwei Wettbewerbe: beim ersten Wettbewerb wurden wir nur mit dem 3. Platz vertröstet. Aber gestern, Samstag 6.10.12 haben wir die Band Of Americas – Regionals gewonnen! Es war unglaublich und ich bin so stolz! Ich habe noch nie etwas gewonnen und ich hatte noch nie eine Medaille um meinen Hals und wurde so geehrt. Und ich bin einfach überwältigt! Es war einfach nur grossartig! Und ich hoffe die nächsten Wettbewerbe werden auch gut ausgehen!

    

Ah, noch was zu meinem Englisch. Ich habe begonnen in Englisch zu denken und wenn ich etwas auf Deutsch schreiben muss, wie beispielsweise dieser Blogg, fällt es mir wirklich schwer, weil ich einfach eine andere Satzstellung und auch andere Worte gewohnt bin. Deutsch oder Schweizerdeutsch zu sprechen, kann ich sowieso vergessen! Toll nicht!

Ich melde mich bald wieder. Bis bald

Rhea