YFU Switzerland

Homecoming

Hallo!

Homecoming

Nun ist schon einige Zeit vergangen seit meinem letzten Bericht aus den USA. Seit dem it wieder einiges passiert! Ich habe mich schon super eingelebt und entdecke gerade die vielen Schulaktivitäten. Eine davon wäre der Homecoming Dance.

Twin Day

Homecoming wird hier gefeiert weil die Football Saison zu ende geht und das Football team so zu sagen „nach Hause“ kommt. Die Woche vor dem Homecoming Dance ist „Spirit Week“ in der man sich an jedem Schultag zu einem bestimmten Motto anziehen muss. Unsere Spirit Week sah volgendermassen aus:

Monday: Fashion Disaster
Tuesday: Superhero
Wednesday: Country Out (Cowboys)
Thursday: Twin Day (da sucht man sich einen Zwilling und zieh sich genau gleich an)
Friday: Bucknation (da musste man in den Schulfarben zur Schule kommen, was in meinem Fall Braun, Orange und Weiss ist)

Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spass in dieser Woche!

Country Out Day 🙂

Am Freitag in der Spirit Week war dann das Homecoming Football game. Jedoch am Donnerstag in derselben Woche war „Powderpuff“. Da spielen die Frauen Football und die eigentlichen Fottballspieler hatten die teams trainiert. Natürlich hat das Senior team wie jedes Jahr gewonnen. Am selben Abend war noch eine kleine Homecoming parade wo alle Spieler auf Heuwagen ein paar Mal ums Footballfield gefahren sind. Es war richtig süss denn wir sind eine realtiv kleine Schule aber mit einem enormen Teamgeist! Ich hatte das Privileg einer Austauschschüelerin und durfte auch auf einem Heuwagen mitfahren obwohl ich nicht Football spiele 😀 und am Freitag war dann Homecoming Footballgame. In der Schule war dann „Pap Rally“ wo alle Schüeler sich in der Turnhalle versammelten um sich gemeinsam auf Homecoming freue zu können. Die Presidenten aller Sportteams erzählten kurz etwas über die vergangene Saison und die Cheerleader und die Marching Band hatten auch ihren Auftritt. Was natürlich ganz witzig war ist dass eine Person sich als Pirat verkleidet hatte (das Maskottchen des gegnerischen Football teams) und dann hat unser Maskottchen den Piraten mit einer Torte beworfen. Unsere Schule verkaufte sogar extra T-shirts mit der Aufschrift „Homecoming 2012, Sink The Pirates!!“ (wir spielten gegen Black River High School und deren Football team sind die Pirates). Leider hatte unser Team dann jedoch ganz knapp verloren doch es war sehr eindrücklich mal ein Footballgame zu sehen.

Am Samstag war dann Homecoming Dance. Ich ging zuerst am Morgen zusammen mit meiner hostmom meinem hostdad und meinem hostbrother gun shooting. Wir machten einen „gun Safety“ kurs damit ich mit meiner „Onkel“ schiessen gehen kann. Danach ging ich zu Veronika, eine Austauschüelerin aus der Slowakei, und wir bereiteten uns vor für den Ball. Veronika’s „Schwester“ kam mit uns und wir gingen zusammen mit zwei weiteren Freunden essen. Dass man vor einem Ball zusammen essen geht ist hier eine Tradition. Und dann gingen wir endlich zum Ball. Es war amazing!! Ich hatte seit langen nicht mehr so viel Spass gehabt wie an diesem Abend! Wir tanzten den gazen Abend lang und mir ist aufgefallen dass sich der Tanzstil hier nicht gross unterscheidet von dem in der Schweiz. Da der Dress Code vorschreibt dass die Frauen Absatzshuhe tragen müssen, haben alle ihre Schuhe ausgezogen, auf den Tisch in der Cafeteria gestellt und sind barfuss tanzen gegangen xD Das ist hier ganz normal so. Nachdem der Tanz vorbei war, gingen wir zuerst bei McDonald’s vorbei um ein Eis zu essen und danach gingen wir mit ein paar anderen Freunden Bowling spielen. Hahaha ich hatte noch nie zuvor in einem Kleid Bowling gespielt und es ist auf jeden fall eine Erfahrung wert. Ich übernachtete in dieser Nacht  bei Veronika und wir redeten noch lange bis in die tiefe Nacht hinein.

Fashion Disaster Day

Welcome to the USA!

Smores 

 

 

Ich und ein Feuerwehrmann

Hallo miteinander!

Ich kanns kaum glauben dass es schon September ist! Es gibt so viel zu erzählen, dass ich gar nicht weiss wo ich Anfangen soll!

Nach einem schmerzlichen Abschied und über 9 Stunden Flug kam ich in Washington DC an. Dort musste ich dann 7 Stunden auf meinen Anschlussflug nach Cleveland warten. Zum Glück traf ich dann zwei weitere Austauschschüler aus Dänemark, die auch auf dem Weg nach Cleveland waren und wir verbrachten die Wartezeit mit Dänisch lernen, Liegestützen und Rumpfbeugen auf dem Flur machen und uns todlachen über irgenwelche Obama-Wackelköpfe. Als ich dann endlich in Cleveland mit einem kleinen Jet mit gerade mal 3 Sitzen pro Sitzreihe ankam, war ich froh meiner neuen Familie endlich um den Hals fallen zu können.

Nun in dieser ersten Woche gibt es schon eniges zu erzählen.

Am ersten Morgen bewunderte ic

Ich und ein Frosch aus unserem Teich 

Ich und ein andere Firefighter

h zuerst einmal die wunderschöne Sicht auf den grossen Teich hinter dem Haus von meinem Schlafzimmer aus.  An meinem neuen Haus sind mir als erstes diese typischen Ventilatoren an der Zimmerdecke aufgefallen, welche in jedem Zimmer hängen. Was ich natürlich ganz merkwürdig finde, ist der Orangensaft aus der Dose. An diesem Tag fuhr ich noch mit meiner Gastschwester Jennifer zum Reitstall und schaute ihr beim Reiten zu.

Am Freitag Morgen, fuhren wir alle gemeinsam zu „Gizmo’s Diner“ und assen dort unser Frühstück. Es war ein kleines Cafe wie man sie in den Filmen sieht. Ich bestellte mir natürlich einen grossen Teller Pancakes mit Ahornsirup, also typisch amerikanisch. Danach gings ab zum Reitstall und ich hatte meine erste Reitstunde auf Englisch. Ich dachte zuerst ich würde nicht viel verstehen von dem was hier die Einheimischen sagen doch komischerweise verstehe ich so gut wie alles, nur wenn ich etwas sagen möchte, finde ich nicht immer die richtigen Worte.

Am Samstag fuhren meine Gastmutter und ich zum ersten Mal in die Stadt. Ich habe so langsam den Verdacht, dass Kurven in den Strassen hier verboten sind. Die Strassen hier sind endlos lang und führen immer geradeaus, bis man an eine perfekt senkrechte Kreuzung kommt. Wir besuchten eine riesige Shopping Mall! Natürlich gab es da auch ganz witziges zu entdecken wie zum Beispiel „String Cheese“.

Am 22. August war dann auch schon mein erster Schultag. Eine Woche zuvor musste ich aber zuerst meinen Stundenplan zusammenstellen der wiefolgt aussieht:

1st Period: U.S. Studies (amerikanische Geschichte)

2nd Period: Algebra II

3rd Period: Language Arts 11 (english)

4th Period: Economics (so was wie Wirtschaft)

5th Period: Spanish I

6th Period: Lunch

7th Period: Spanish I

8th Period: Earth Science

9th Period: Study Hall (dort sitzt man in einem Raum und lernt)

So dieser Stundenplan wiederholt sich dann jeden Tag 😉 Die Stunden dauern immer 45 min und dann sind 3 min Pause. Wenn der Lehrer die Stunde beendet, darf man nicht einfach aus dem Zimmer rennen, nein, man muss warten bis die Glocke läuted um das Zimmer zu verlassen.

Und ich habe auch noch meinen Locker bekommen und jaa sie sind wirklich schwer aufzubringen aber ich denke so langsam habe ich den Bogen raus 🙂

Die Schule sieht aus wie im Film! Überall ist das logo der Schule zu sehen und in der Cafeteria sind Bilder aufgehängt von Schülern, die eine besondere Leistung im Sport erbracht haben und in den Gängen sieht man immer wieder Trophähenschränke. Und die Schüler sind auch alle immer sehr nett zu mir und helfen mir gerne weiter wenn etwas nicht ganz klar ist. Was ich ganz witzig finde ist, dass am Morgen wenn alle in ihren Klassenzimmern sind kommen immer irgendwelche Ansagen via Lautsprecher und sie zählen sogar die Namen der Schüler auf, welche an diesem Tag ihren Geburtstag feiern. Und ich habe endlich herausgefunden wieso die Schüler in einer High School im Film immer ihre Sportuniformen tragen. Hier ist Sport sehr wichtig und immer wenn sie ein Heimspiel haben, tragen sie ihre Uniformen. Und jedes Mal wenn ein Football homegame stattfindet, ist ein „Spirits Day“. Dann muss man in den Schulfarben zur Schule kommen, was in meinem Fall orange, braun und weiss wäre.

In den letzten Wochen wurde ich zu einigen „Parties“ eingeladen. Hier versteht man unter Parties natürlich was ganz anderes als in Europa. Hier wird einfach zusammen zum Beispiel Volleyball oder „Cornhole“ (ein typisches Midwestern game) gespielt, zusammen gegessen und einfach Spass gehabt. Mir ist aufgefallen das dieses „Zusammensein“ den Amerikanern sehr wichtig ist, dass sich alle gegenseitig helfen und unterstützen.

Letztes Wochenende war ich mit meinen „Cousins“ Kinsey und Kaley, welche ungefähr in meinem Alter sind, und mit „Uncle Jim“ und „Aunt Lauree“ zelten. In der ersten Nacht hatte es aber so stark geregnet, dass wir auf der Farm wo meine Hostmom und Uncle Jim $ aufwuchsen übernachten konnten. Die Farm gehört jetzt dem besten Freund von Uncle Jim und seinen 6 Kindern. Ich hatte sehr viel Spass dieses Wochenende, wir kochten „Chicken in a bucket“ und „Walking Tacos“ und zum dessert gab es „Smores“ (abkürzung für *some more* weil man immer mehr essen möchte).Ein  Smore ist ein über dem Lagerfeuer geröstetes Marshmellow, eingeklemmt zwischen zwei mit Erdnussbutter bestrichenen Bisquits. It`s delicious! Am letzten Montag war Labor day (Tag der Arbeit) und ich hatte keine Schule. Mein Uncle Jim ist ein Feuerwehrmann und nahm mich an dem Tag zu der Feuerwehrstation. Ich durfte einen Feuerwehr-Anzug mit Sauerstoffflasche und allem drum und dran Anziehn 😀 …ond damit dann 3 mal die Treppe raufrennen und wieder runter…xD Und ich durfte in einem Firetruck mitfahren und die Hupe bedienen xD Es war auf jedenfall ein toller Tag.

 

So es gibt noch sehr viel mehr zu erzählen aber für alles ist nicht genügend Platz.

 

Zurzeit habe ich noch Probleme die Fotos auf den Computer zu laden, deshalb sind noch keine Fotos zu sehen. Ich werde jedoch so bald wie möglich versuchen eine Lösung zu finden 😉

 

See you!

 

und ab sofort: Rachel 😉

 

Hallo Welt!

Hallo zusammen!

So, Visum besorgt, Schokolade gegessen für eine ganze Armee und Racletteofen eingepackt. USA, ich komme!!

Mein Name ist Rahel und ich komme aus einem kleinen Dorf, dass mehr Kühe als Einwohner hat, genannt Linn. Ich habe 6 Geschwister, von denen jedoch nur noch 2 zu Hause wohnen und wir besitzen noch 3 Katzen, 2 Mäuse und ein Pferd.  Ich spiele gern Klavier, mache gerne Sport und verbringe die meiste Zeit mit meinen Kolleginnen. Ich habe bis jetzt die Kantonsschule Wettingen besucht mit dem Akzentfach moderne Sprachen mit meiner sehr geliebten Klasse G1I und ich hoffe dass ich nach meinem Aufenthalt in den USA wieder in die gleiche Klasse zurückkommen kann.  So, das ist  in etwa das Wichtigste von mir.

Zum Glück habe ich schon früh eine Gastfamilie gefunden und am 8. August gehts ab nach Medina im Staat Ohio! Der Tag an dem ich ins Flugzeug steigen werde rückt nun immer näher, doch wenn ich so zurückblicke merke ich, dass mein Austauschjahr schon lange begonnen hat. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie ich meine Anmeldung versandte, ich mein Interview hatte und ich jedes Mal Freudensschreie und Luftsprünge machte, wenn ein Brief mit der gelb-grau-orangen Kopfzeile in unserem Briefkasten lag. Auch das Orientierungswochenende von YFU bleibt mir in bester Erinnerung, nicht nur, weil ich dort eine Menge neuer Leute kennengelernt habe, sondern auch weil ich sehr gut vorbereitet wurde und ich mich nun mit noch grösserer Sicherheit in dieses Abenteuer stürzen kann. Ich hoffe nun, dass ich alle Dossiers ausgefüllt und alles andere Notwendige erledigt habe, so dass meinem Austauschjahr nichts mehr im Wege steht!

Nun zu meiner Gastfamilie. Wie Oben schon erwähnt lebt sie in Medina, Ohio. Ich werde 2 jüngere Gastgeschwister haben. Mein Gastbruder heisst Joshua und ist 12 Jahre alt und meine Gastschwester Jennifer ist 9 Jahre alt. Was mich natürlich sehr freut ist, dass sie 2 Hunde haben. Ich wollte schon immer einen Hund besitzen und nun habe ich die Möglichkeit einmal zu erleben, wie es ist einen Hund zu besitzen. Sie haben unter anderem auch noch eine Katze, was mich natürlich auch sehr freut. Mit meinen Gasteltern Julie und Mitchel pflege ich schon über mehrere Monate Kontakt via E-Mail und ab und zu via Skype. Meine Gastmutter war so freundlich und gab meine E-Mail Adresse einigen gleichaltrigen in der „youth group“ der  Kirche, so dass ich bereits mit einigen Mädchen Kontakt aufnehmen konnte. Sie können alle es kaum erwarten mich persönlich kennenzulernen und wir haben auch schon Pläne geschmiedet was wir alles unternehmen könnten (naja, also die meisten Pläne haben natürlich irgendetwas mit shopping zu tun xD). Ich werde während dem Austauschjahr die Buckeye Senior High School besuchen. Ich war schon mal auf der Homepage meiner zukünftigen Schule und es freut micht, dass sie wirklich tolle Freizeitangebote haben. Ich kanns auch kaum erwarten die Schule einmal in echt zu sehen und nicht nur auf Google Maps.

So, bald muss ich die Koffer packen gehen. Ich frage mich, wie ich mein ganzes Leben in einen Koffer stecken soll! Ich habe immernoch keinen Plan was ich alles einpacken soll und was ich hier zurücklasse.  Naja zuerst geht es aber  ein letztes Mal in die Ferien hier in der Schweiz und bis ich zurückkomme kann das Kofferpacken noch warten!

Ihr hört bald wieder von mir!

liebi Grüess

Rahel