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Weihnachten in der USA

Jetzt ist es endlich soweit! Weihnachten steht vor der Tür! Ich konnte fast nicht warten, wie ein kleines Kind bis es endlich soweit war. Wir bekamen zwei Wochen Weihnachtsferien in denen wir viel geplant hatten,wie z.B: Geschenke verpacken und ausruhen von den strengen Finals ( Finals grosse Prüfungen am Ende eines Semesters) in den ersten Tagen, am 23. Dezember nach Valparaiso zur Familie meiner Mom zu fahren um Weihnachten mit ihnen zu feiern und am 27. Dezember nach Minnesota zur Familie meines Dads zu fahren. Alles lief zum Glück nach Plan.

So feierte ich meie Weihnachten in Valparaiso mit meinen Austauschgrosseltern und der Familie meiner Austauschtante und natürlich meiner Familie. Am 24. Dezember fuhren wir um 18:30 Uhr in die Kirche zum Weihnachtsgottesdienst. Die Kirche war riesig und auf jeden einzelnen Platz gefüllt, was sehr eindrücklich war. Während dem Gottesdienst sangen wir grossen Teils Weihnachtslieder. Ich kannte leider nur ein Lied und das „Stille Nacht“ (in Englisch). Alle anderen Lieder lernte ich jedoch schnell da meine Familie gerne singt, was heisst irgendjemand sang fast immer ein Weihnachtslied über die Weihnachtstage. Nach der Kirche fuhren wir nach Hause und breiteten Snacks vor und verteilten die Geschenke. Als dann endlich alle sahen (was schwieriger war als man denkt) fingen wir schön nacheinander an die Geschenke zu öffnen. Als wir fertig waren mussten die Kinder ins Bett damit unsere Eltern (der St. Nikolaus) unsere Socken mit Süssigkeiten füllen konnten. Am nächsten Morgen wurde ich von meiner Schwester schon um 8 Uhr  geweckt, weil sie umbedingt wissen wollte, was in ihrem Socken ist. Unsere Socken warteten auf uns über dem Kamin und waren bis oben mit Süssem gefüllt. Als ich alles begutachtet hatte ging ich nochmals schlafen da ich logischerweise immer noch müde war und noch niemand wach war. Als ich später schlussendlich aufstand duftete das ganze Haus herrlich nach „Zimtschnecken“, die meine Tante backte. Wir assen ein grosses Frühstück bevor wir Kinder begannen Weihnachtslieder auf unseren Instrumenten zu spielen. Am Abend hatten wir das Weihnachtsmahl was aus Kartoffelstock, Hühnerfleisch und feinen Brötchen mit Cranberry Konfitüre bestand.

Am 27. Dezember fuhren wir für acht Stunden nach Minnesota. Ich garantier euch es war nicht lustig! Unser Hund Albert kam mit uns und er hatte die ganze Fahrt ein schrecklicher Mundgeruch. Albert sass und stank die ganze Reise genau vor mir (wunderbar!). Als wir die Fahr endlich hinter uns hatten, wurden wir mit einem feinen Weihnachtsessen von der Familie meines Dads begrüsst (das gleiche Essen, wie an Weihnachten). Nach der Mahlzeit öffneten wir die Geschenke und ich ging sehr früh ins Bett, da ich mich nicht so gut fühlte (nicht wegen Albert;-)).  Den Rest der Ferien verbrachten wir also noch in Minnesota, wo es zum Glück Schnee hatte, was uns doch noch ein bisschen in Weihnachtsstimmung bracht, da wir in Indiana diesen Winter noch nie Schnee gesehen haben:-( Wir besuchten täglich meine 103 Jahre alte Urgrossmutter, die sich jedes mal unbeschreiblich fest gefreut hat, wir besuchten eine Freundin meiner Mutter und eine Verwandte und ginge ins Kino um Star Wars zu sehen. Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei und so kam der Tag der Abreise. Ihr könnt euch vorstellen die Heimreise war gleich, wenn nicht Schlimmer, denn die Anreise. Es war dieses Mal eifach 13 Stunden anstelle von 8 Stunden mit Albert.

So fand meine Weihnachten in den USA ein Ende. Ich werde diese Weihnachten ganz sicher nie vergessen und noch lange Geschichten darüber erzählen. Ich wünsch euch allen noch ein ganz gutes neues Jahr und hoffe ihr dürft alle einen guten start zurück in den Alltag haben.

Schwedische Spezialitäten backen mit meinem Bruder und Grossvater

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Familienfoto am Heiligabend

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Meien 103 Jahre alte Urgrossmutter

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