YFU Switzerland

zurückgekehrt

Jaaa, Ich bin heute vor drei Wochen nach Hause gekommen. Und ganz kurz: Es ist fast, als ob ich nie weg gewesen wäre.

Der Abschied von meiner Gastfamilie erfolgte Stufenweise. Ich flog an einem Donnerstag nach Oslo. Birte ging am Montag in ein Sport-Camp, Ulf flog am Mittwoch nach Oslo und Kirsti fuhr mich am Donnerstag zum Flughafen. Richtig realisiert, dass ich nach Hause fliege, habe ich erst einen Tag bevor ich geflogen bin.

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Ich am letzten Schultag inkl. Erinnerungs-Selfie 😀

Das YES in Berlin war grossartig. Ich habe unglaublich viele neue Leute kennen gelernt. Auch einen Esten, der in Bern war. Und ob ihr es glaubt oder nicht, er spricht fast perfektes Schweizerdeutsch 😀 Es gab gute Workshops, und solche, die nicht so gut waren. Aber das ganze Erlebnis war einfach fantastisch. Viele der Abschiede waren sehr emotional, speziell der Abschied von Allen in Berlin. Es gibt viele Orte, an die ich gerne reisen möchte, nur um die Leute da zu besuchen. Speziell Polen, Frankreich, Mexiko und China stehen auf meiner Liste 😉

Auch das erste Treffen mit meiner Familie in Basel war sehr emotional. Ich konnte kaum fassen, wie sehr meine Schwester gewachsen ist und dass sie nach den Sommerferien bereits mit der Oberstufe beginnt. Die ganze erste Woche war ich jeden Tag mit Freunden unterwegs und letzte Woche am Open-Air Frauenfeld mit einem Freund. Das war grossartig! 😀 Jetzt lasse ich alles etwas ruhiger angehen. Nächste Woche geht es auf den Maiensäss. Ich gehe hauptsächlich mit, um zu lernen… Vor Allem spanisch und französisch sind mir abhanden gekommen.

 

Also, das wars dann wohl von mir. Ich wünsche allen Lesern, allen zukünftigen Austauschschülern und allen Anderen viel Glück auf ihrem weiterem Weg.

Mit freundlichen Grüssen

Patrick

Unerwartet. oder: Wenn der Sommer dir ins Gesicht schlägt

In den letzten Wochen ist wirklich viel geschehen 😀 Das erste war, dass wir gemacht haben, war die Hütte des Målselv Fischerei- und Jägerverband für das Christi-Himmelfahrtswochenende zu mieten. Inklusive einem kleinen Motorboot 🙂 Wir sind also am Mittwoch nach Målsnes gefahren, einer Halbinsel im nördlichsten Teil der Gemeinde. Am Donnerstag haben wir gleich mal einen Fisch-Ausflug mit dem Boot unternommen. In 20 Minuten haben wir einfach mal 11 Seelachse rausgeholt, dann dachten wir, wir haben genug 😀 Als wir zurück in den Bootshafen eingelaufen sind, hat das Echolot angezeigt, dass sich einige Fische unter dem Boot befinden. Nach nur fünf Versuchen habe ich dann noch einen 40-45cm Dorsch erwischt 😀 Ein durchaus erfolgreicher Ausflug also.

Am Donnerstag darauf sind ich und Nikola am späten Abend auf den Andsfjellet gestiegen, um die Mitternachts-sonne zu sehen. Wir sind um 11:00 mit dem Fahrrad losgefahren. Ich habe die Distanz nach Ulfs Beschreibung jedoch etwas unterschätzt und so haben wir die Sonne fünf Minuten nach Mitternacht zu sehen bekommen. Aber das passt ja auch 😀

Auf den zwei Bildern sieht man einen kleinen Turm ganz links aussen. Wir haben uns entschieden, danach auch noch dahin zu laufen. Das erwies sich allerdings als etwas länger als wir glaubten… und verschneiter. Da oben gab es noch viel Schnee, hätten wir zwar auch nicht erwartet… Also brauchten wir fast eine Stunde um zu diesem Radar (wie sich später heraus stellte) zu kommen. Der Ausblick war es aber definitiv wert 😀

Nach Hause gekommen sind wir um 3:30 Uhr 😀

Jetzt am Dienstag und Mittwoch sind unsere zwei Mediaklassen auf Klassenfahrt gegangen 😀 Wir haben die zwei Tage in Sørvika an einem wunderbaren Sandstrand verbracht. Bei Temperaturen von 28 Grad! Ich hätte NIE erwartet, dass solche Temperaturen hier überhaupt möglich sind. Dementsprechend stehe ich jetzt auch auch mit relativ wenigen Sommerklamotten da. Aber ich komme bestimmt durch 😉 Der Klassentrip hat grossen Spass gemacht. Ich habe auch die Fischerrute mitgenommen und um 1 Uhr nachts drei Dorsche zwischen 35-40cm gefangen 😀 Diese haben wir dann zum Frühstück verspeist. Wir hatten eine fantastische Mitternachtssonne am Strand, da die Bucht nach Norden geöffnet war.

Am Mittwoch ist mir auch etwas klar geworden. Nikola ist für zwei Monate nach Slowakien gefahren. Das heisst, dass ich sie vorerst nicht mehr wieder sehen werde. Und sie ist wirklich eine meiner aller besten Freunde hier. Was mir da aber wirklich klar geworden ist, ist dass ich in 3 Wochen zurück reisen werde. Ja, klar wusste ich das auch schon vorher, aber so richtig bewusst war es mir nicht. Und in diesen 3 Wochen werde ich mich von sehr sehr vielen Freunden und Bekannten verabschieden müssen. Im Moment denke ich noch relativ viel daran. Aber ich werd überleben, wie ich es immer tu 🙂

Ich werde versuchen, noch einen Eintrag zu schreiben, BEVOR ich nach Hause fliege 🙂

Lg Paddy

Ostern ist nicht gleich Frühling

Nein, in der Tat. Wenn man hier wohnt und hofft, dass Ostern gleichbedeutend mit Frühling ist, wird man aber arg enttäuscht. Es ist in Norwegen TRADITION, Ostern auf der Hütte zu verbringen und, zumindest im Norden, Ski zu fahren. Wir haben fast jeden Tag eine Ski-Tour gemacht, oder waren zumindest draussen und haben etwas getan.

Dieses Muster hat sich durch ganz Ostern gezogen: aufwachen, Frühstück, Tour, Pause, Abendessen, Spiele, schlafen 😀 Zwischendurch habe ich noch einige Bilder aufgenommen 🙂

Am letzten Tag (Ostersonntag) ging es wieder auf eine Ski-Tour, zusammen mit unseren Nachbarn. Wir haben an einem gefrorenen See Pause gemacht. Rund um den See gab es verschiedene Hänge, die man herunter fahren kann. Einen davon wollte ich dann schliesslich auch ausprobieren, obwohl ich ja gesehen habe, dass unsere Nachbarin da zwei mal gestürzt ist (in drei Versuchen). Das Gute ist ja eigentlich, dass man nicht bremsen muss, da man auf dem See einfach auslaufen lassen kann. Ich bin also da runter gefahren und kurz bevor der See beginnt in einer Einbuchtung mit dem rechten Ski hängen geblieben. Das Resultat war ein Muskelfaser-riss im Rechten hinteren Oberschenkel. Ja, Aua.

Mit den Skis runter fahren ging ja natürlich schon gar nicht, also musste Ulf runter fahren und den Schnee-Scooter holen. Als wir dann an der Hütte ankamen riefen wir beim Arzt an. Der meinte wir sollten so schnell wie möglich dort hin fahren. Da es sowieso der letzte Tag war, hat Ulf mich und Kirsti runter gefahren und hat dann mit Birte fertig gepackt. Der Arzt meinte ganz einfach, ich solle das Bein so viel wie möglich bewegen, das wird schon wieder gut.

Mittlerweile geht es meinem Bein wieder gut und der Schnee ist schon fast wieder weg. Die Mitternachts-Sonne kommt auch sehr bald. Ich war vor ein Paar Wochen an einem Treffen der AUF, dieser Jungpartei der Arbeiterpartei. Ich hatte ein tolles Wochenende, viel Spass und viele neue Freunde.

Letzten Montag hatte ich Geburtstag. Ich wollte nicht gross feiern und bin darum mit ein Paar Freunden Pizza essen gegangen. Alles in allem ein ruhiger Abend also 😀 Richtig gefeiert wird der 17. Mai. Der norwegische National-Feiertag. Die Feierlichkeiten hier erreichen ganz andere Dimensionen als beim 1. August. Speziell in den grösseren Städten wie Oslo oder Bergen. Dieses Jahr war noch das 200-Jahr-Jubiläum des Grund-Gesetzes, also waren die Feierlichkeiten noch um einiges grösser 😀 Überall finden Umzüge statt, ganze Ortschaften sind anwesend 😀

Am ende muss ich mal noch eine kleine Entschuldigung abgeben. Das Problem mit dem Blog ist, dass ich sehr viel Zeit brauche, um zu schreiben, und je länger ich nicht schreibe, desto mehr Zeit brauche ich dann. Deshalb ist dieser Eintrag nicht so detailliert wie die anderen. Aber ich musste mal etwas schreiben 🙂

Lg Paddy 🙂

Wie die Zeit vergeht…

Ja, es ist schon wahnsinnig. Da hat man eben gerade noch Weihnachten gefeiert, und jetzt sind es nur noch 12 Wochen bis ich zurückfahre. Ich will eigentlich noch gar nicht darüber nachdenken, aber das kommt zwangsweise. Ich habe vor wenigen Tagen die ersten Rückreise-Informationen erhalten. Demnach fliege ich am 26. Juni von hier nach Oslo und werde dort eine Nacht verbringen. Am nächsten Tag gehts dann nach Berlin, wo das YES stattfindet. Das ist ein Treffen für alle europäischen Schüler, die in einem europäischen Land im Austausch waren, im Total etwa 500. Das YES endet am 1. Juli. Ich gehe mal stark davon aus, dass ich auch an diesem Tag wieder zu Hause ankomme. Aber eben, man will nicht zu viel darüber nachdenken und muss es am Ende doch.

Es sind ein paar Dinge passiert in diesen 3 1/2 Wochen seit dem letzten Eintrag! (Ich entschuldige mich auch für die lange Zeit. Habe eigentlich daran gedacht und es dann doch vergessen). Wie ich letztes Mal erwähnt habe, gehe ich jetzt regelmässig bowlen in Finnsnes. Wir sind zwar nur vier Jungs, ich habe jedoch grossen Spass dabei. Nach den 3 Tagen, an denen ich da war, kann ich auch schon eine Verbesserung in meinem Spiel erkennen, dank vielen Tipps der anderen 🙂

Nebenbei war ich auch bei einem Treffen der AUF, der Jungpartei der Arbeiterpartei. Nicht aus politischen Gründen, aber weil ein Nachbar Gemeindepräsident ist. Manchmal ist es so, dass wenn man eine begrenzte Auswahl hat, man sich mit Leuten anfreundet, mit denen man sich normalerweise nicht anfreunden würde. Ich habe das an der Høgtun mittlerweile zu spüren bekommen. Versteht mich nicht falsch, ich bin sehr glücklich für alle Freunde, die ich an der Høgtun gefunden habe. Und ich denke immer noch, dass die Leute da einfach grossartig sind. Nach 6-7 Monaten bekommt man jedoch zu spüren wenn das trotz allem nicht immer die Leute sind mit denen man normalerweise sehr viel Zeit verbringen würde. Ich fühle mich oft unterfordert – speziell auch intellektuell.

Deshalb bin ich an dieses Treffen gegangen, und es war wirklich super. Es war nicht so sachlich politisch wie man es erwarten könnte, sondern wir hatten viel Spass bei Pizza, Cola, etc. Sie haben mich eingeladen Ende April mit ihnen nach Tromsø an ein Regional-Treffen zu fahren. Ich habe natürlich dankend angenommen. Es tut wirklich gut etwas Abwechslung in den Alltag zu kriegen.

Mir ist übrigens gerade klar geworden, dass ich fast keine Bilder aufgenommen habe in den letzten Wochen. Hier sind aber einige Bilder, die das wunderbare Wetter zeigen:

Wunderbare Winterlandschaft, oder etwa nicht? Das jetzige Wetter ist übrigens typisches „Frühlings-Wetter“, wenn man es denn „Frühling“ nennen kann 😀 Das sieht dann etwa so aus: 30 Minuten Schnee-Sturm, 20 Minuten Sonne, 15 Minuten Sonne UND Schnee und dann wieder nur Schnee. Es ist also extrem unberechenbar. Die Temperaturen bewegen sich jedoch meist um die 0°c bis -4°c, sind also absolut im „angenehmeren“ Bereich.

Morgen Freitag bis am Sonntag werde ich übrigens an den Nord-Norwegischen Langlauf-Meisterschaften als Kameramann tätig sein 😀 Ich freue mich schon extrem darauf, ausserdem muss ich morgen nicht in die Schule 😉 Der Hintergrund ist, dass der Norwegische Ski-Verbund kleinere Ski-Events, sie der Nationale Sender NRK nicht produzieren will, selbst produzieren will. Das hier wird also quasi ein erster Versuch. Dafür hat sich der Rektor unserer Schule (der Mitglied beim Ski-Verbund und dem OK dieses Events ist) gedacht, ein Paar Schüler anzufragen, ob sie denn helfen wollen. Jetzt sind wir zwei Filmer, ein Hilfs-Produzent und eine Fotografin. Das gefilmte wird live im Internet gestreamt, also ausgestrahlt. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass wir einen annehmbaren Job machen, denn ich habe kaum Erfahrung mit filmen 😀

Es ist jetzt noch eine Schulwoche bis die Osterferien anfangen. Das bedeutet 10 Tage frei. Wir werden (höchstwahrscheinlich) die gesamte Zeit auf Der Hütte verbringen. Die Temperaturen sind jetzt auch angenehmer als über Neujahr 🙂

Dann bis zum nächsten Mal 😀

Lg Paddy

Ab in den Süden (ein Bisschen)

Ja, viel ist nicht mehr passiert, ausser dass ich in Stavanger war. Das war dafür umso besser! 😀

Am Donnerstag und Freitag habe ich Schulfrei bekommen, um nach Stavanger fliegen zu können. Es ging also früh morgens um Donnerstags los, um 6:40 um genau zu sein. Ich hatte kein Frühstück und plante etwas in Oslo am Flughafen zu essen während ich warte. Schade nur, dass der Flug von Bardufoss nach Oslo etwas zu spät war und ich nur noch 20 Minuten gehabt hätte. HÄTTE. Denn der Flug von Oslo nach Stavanger hatte auch 30 Minuten Verspätung, das wusste allerdings niemand so genau. Also hätte ich doch Zeit gehabt…

Naja, um 10:15 bin ich gelandet und wurde schon von Zwei der anderen erwartet. Um 11:00 erreichten wir das Haus und zuerst gab es mal Frühstück, denn die anderen haben bis dahin (oder noch länger) geschlafen. Am Nachmittag gingen wir mit dem Bus und Zug nach Stavanger. Viel haben wir da zwar nicht gemacht. Nur etwas herumgelaufen und Pizza gegessen. Und Fotos gemacht 😀

Am Freitag gingen wir auf eine Bootstour in ein Fjord. Eigentlich geplant war, dass wir auf den 600 Meter hohen Preikestolen gingen, ein Felsvorsprung direkt über diesem Fjord. Aber es hatte etwas Schnee, so dass er gesperrt war. Deshalb entschieden wir uns für die Bootstour. Nur wir sechs, zwei Stunden rein fahren, 2 Stunden und 30 Minuten warten und 1 Stunde 30 Minuten raus fahren. Eigentlich kein Problem, die meiste Zeit über haben wir Karten gespielt. Das einzige Problem war, dass man in Lysebotn, der kleinen Ortschaft am Ende des Fjords, überhaupt nichts machen konnte. Rein gar nichts 😀

 

Deshalb entschieden wir uns, den nächst besten Wasserfall aufzusuchen. Das bewölkte Wetter und der leichte Nieselregen haben uns auch nichts ausgemacht. Danach gab es einen erfolglosen Versuch ein Feuerchen zu entfachen. Nachdem dieses Vorhaben aufgegeben wurde, haben wir uns zu einer kleinen Kapelle mit einigen wenigen Gräbern begeben. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1895, und war damit nicht mal so abgeschlagen. Mehrere Gräber waren über 100 Jahre alt.

Am Samstag gings auf eine Wanderung. In etwa 90 Minuten gings über Hügel und Sumpf zu einer 200 Jahre alten Stein-Statue von „Mutter Norwegen“. Nach einem Picknick mit (mehr oder weniger gelungenem) Feuer gings dann weiter. Ich habe leider die Kamera im Haus gelassen und konnte keine Bilder machen. Etwas besonders spannendes gab es jetzt auch nicht zu beobachten 🙂

Am Sonntag haben wir nicht mehr besonders viel gemacht, da zwei während des Tages am Busbahnhof bzw. dem Flughafen sein mussten. Zwischendrin sind wir einfach durch die Stadt gefahren und haben uns ein Paar Dinge angeschaut. Ich war dann der einzige, der bis Montag da geblieben war, da es viel teurer ist, am Sonntag zurück zu fliegen. Ich ging einfach mit Marie-Agnès (der Gastgeberin) zu ihrer Schule für etwa 30 Minuten, um dann wieder zum Busbahnhof zu laufen und den Bus zum Flughafen zu nehmen. In Oslo hatte ich mehr als zwei Stunden Wartezeit, die ich mit einem fantastischen Hamburger verbracht habe 😀

Danach hatte ich Winterferien, da ist aber überhaupt nichts passiert, da man hier nicht all zu viel machen kann und alle Freunde sonstwo waren. Aber es ging schon. Morgen gehe ich übrigens ein erstes mal zum Bowling-Training. Wenn es mir gefällt, werde ich da jeden Montag trainieren 🙂

Dann schreibe ich in zwei bis drei Wochen wieder, oder wenn etwas spannendes passiert 😀

Lg Paddy

Normalität kehrt ein (also im Wetter :D )

Seit Anfang Februar haben wir wieder etwas normaleres Wetter. Immer zwischen 0° und -8°. Dadurch ist es auch um einiges angenehmer, sich draussen aufzuhalten. Wie zum Beispiel beim Schiessen und Langlaufen. Und beides wurde wieder gemacht 😀

Obwohl ich schon relativ lange nicht mehr (mit der Schrotflinte) geschossen habe, habe ich relativ grosse Fortschritte gemacht. Ich habe nicht darauf geachtet, wie viele ich jeweils getroffen habe, weil es nur um die technischen Details ging, aber es ging relativ gut und, am wichtigsten, ich habe gefühlt, dass es besser geht.

Langlaufen geht auch sehr gut mittlerweile. Ich war die letzten zwei Wochenenden jeweils etwas auf der Piste, und es geht immer besser. Wie beim Schiessen und vielen anderen Dingen gilt auch hier eins: Übung macht den Meister 🙂

Der Eintrag wird wohl nicht sehr lange, denn es ist nicht wirklich viel passiert. Das einzige Highlight war Ulfs 50. Geburtstag am 16. Februar. Am Samstag, einem Tag davor, gab es ein grosses Fest mit insgesamt 20 Personen hier bei uns. Es gab viel Essen und vor Allem viel Kuchen. Ich habe die ganze Woche jeden Tag ein Stück von den übrigen Kuchen gegessen 😀

Ein Paar Schulprojekte wurden abgehandelt, so auch ein Auftrag in Media, ein Poster zu entwerfen. Thema, Motiv und Stil waren nicht vorgegeben. Ich wollte ein politisches Plakat machen, das die SVP im Wahlkampf zur Masseineinwanderungsinitiative benutzt haben könnte. Das heisst nicht, dass ich mit der Initiative übereinstimme, aber da die SVP immer sehr typische Plakate hat, und die MEI ein international grosses Thema ist, wollte ich das machen. Hier also das Resultat:

 

Die schwarzen Punkte symbolisieren die Einwanderer, die nicht gebraucht werden. Die weissen sind die wenigen, die man tatsächlich brauchen kann. Die dunklere Farbe auf der linken Seite steht für den Verlust der Schweizer Werte und Kultur und die blaue Umgebung ist ein kleiner Seitenhieb in Richtung EU, die sich zu viel in die Schweizer Wirtschaft einmischt. (nochmal: nicht meine Meinung, nur das Ziel des Projektes) 🙂

Ein zweites (kleines) Projekt war in Foto. Wir hatten eine Einführung in das Foto-Studio und mussten dann in einem Auftrag zwei Portrait-Bilder machen. Eines mit low-key (dunkel) und eines mit high-key (hell). Die Bilder sind nachbearbeitet, aber nur geringfügig in der Helligkeit und schwarz-weiss Effekt 🙂

Ach übrigens, als Model hat Nika gedient 😀

Das wars dann auch schon. Nächstes mal gibt es sicher mehr zu berichten, da ich nächstes Wochenende nach Stavanger fliege 😀 Eine Austauschschülerin hat ein paar Leute eingeladen, ein Paar Tage bei ihr zu verbringen. Darauf freue ich mich schon gewaltig 😀

Lg Paddy 🙂

Trocken & kalt

Hey 😀

Ja, trocken und kalt beschreibt sehr schön die Wetterlage wie sie den ganzen Januar angedauert hat. Mit gerade einmal 0.9 mm Niederschlag hat es praktisch gar nicht geschneit. Da die Temperaturen aber pausenlos bei -10°c bis -30°c rumdümpeln haben wir noch genau gleich viel Schnee wie bei Neujahr. Ab einer gewissen Kälte ‚trocknet‘ der Schnee auch. Das merkt man besonders wenn man mit dem Spark rumfährt. Er basiert eigentlich darauf, dass sich ein kleiner Wasserfilm unter den Schienen bildet, wenn man denn nicht auf purem Eis fährt. Der Spark gleitet dann nicht mehr so besonders gut und stockt etwas. Ich habe auch schon gehört „Der Schnee ist so trocken es herrscht Waldbrandgefahr.“ 😀

Besonders viel ist diesen Monat nicht geschehen. Wir waren kaum Langlaufen oder schiessen, da es so kalt war. Am Sonntag 19. Januar war ich jedoch in Tromsø zum Ski fahren mit anderen Austauschstudenten. War nichts allzu spezielles, aber dennoch hatten wir viel Spass 🙂

Das Grossereignis fand vom 23. – 26. Januar statt: Die Mittjahresversammlung von YFU in Bergen. Donnerstag morgen mit dem Bus nach Tromsø, von da mit dem Flugzeug via Oslo nach Bergen. Die Flüge gingen eigentlich problemlos. Am Flughafen wurden ich und die zwei, die in Ost-Finnmark wohnen abgeholt. Wir waren um 17 Uhr in der Herberge und dachten wir wären beinahe die Letzten. Dabei waren wir fast die Ersten, die da angekommen sind. Nur zwei Mädchen, die von Stavanger mit dem Zug gekommen sind (etwa fünf Stunden) waren schon da. Die Meisten sind um 20 Uhr angekommen. Diese sind mit dem Zug von Oslo her angereist.

Am Donnerstag haben wir nicht besonders viel gemacht. Natürlich haben wir viel miteinander geredet, aber das wars dann auch schon fast. Am Freitag Morgen hiess es laut Zeitplan Frühstück um 8 Uhr, Programmbeginn um 9 Uhr. Wir waren vier Jungs in einem Zimmer und ich dachte, ein anderer hätte den Wecker gestellt. Er dachte jedoch, ich hätte den Wecker gestellt… Am Morgen hörte ich wie jemand eine Nachricht auf dem Handy erhalten hatte und dachte es wäre meines. Als ich es gecheckt habe und bemerkte, dass es schon 9 Uhr war, sind wir aber SEHR schnell aufgestanden 😀

Für Frühstück hat es dann eben nicht mehr gereicht, dafür haben uns alle applaudiert als wir hoch gekommen sind, weil die Leiter gerade angefangen haben zu sprechen. Das Programm begann mit einem Spiel, bei dem alle in sieben Länder aufgeteilt wurden. Norwegen und Grossbritannien (reich), Portugal und Rumänien (neureich), Indien, Bolivien und Kongo (arm). Das Ziel des Spiels war es, vorgegebene Formen aus Papier auszuschneiden und zu einer ‚Bank‘ zu bringen. Dafür hat man pro Form 1-10 Punkte bekommen, je nach dem wie genau die Form war. Einen kleinen Haken gab es jedoch: Die reichen Länder hatten Tische, Stühle, zwei Scheren, Stifte, Schablonen und Papier. Die neureichen hatten Stühle, Stifte und Papier, jedoch etwas mehr als die reicheren. Und die armen hatten nur Papier. Jedes Land hatte einen Botschafter, der mit den anderen Botschaftern verhandeln konnte. Ich war zu Beginn Indiens Botschafter, also musste ich versuchen Scheren, Schablonen und Stifte zu ertauschen. Das erwies sich als schwieriger als gedacht, denn zu Beginn brauchte niemand Papier. Nach einer Weile verlor Portugal viel Papier, die ertauschten Schablonen und eine ertauschte Schere durch eine ‚Flut‘ und Rumänien erhielt mehr Papier. Der Grund war, dass Portugal etwas zu gut und Rumänien etwas zu schlecht war zu diesem Zeitpunkt. Das System musste ja aufgehen, dass die Reichen gewinnen und die Armen verlieren. Danach kam unsere Zeit 😀 Rumänien wollte Portugal helfen und hat ihnen und uns vorgeschlagen, eine Allianz zu bilden, also alles zu teilen. Da haben wir Rumäniens Schere und einige fertig gezeichnete Formen von Portugal bekommen. Nach etwa zehn Minuten fragte mich der rumänische Botschafter nach der Schere, und als ich ‚die Inder‘ danach gefragte habe, hiess es nur „Naaaa, Wir behalten das Zeugs“ 😀 Das lief darauf hinaus, dass Portugal und Indien für etwa 20 Minuten nichts mehr machen konnten, während wir viele Punkte machten. So viele, dass die Bank schnell angefangen hat, uns weniger Punkte zu geben. Wo Norwegen oder GB 9-10 bekommen hätte, haben wir etwa 5 bekommen. Zusätzlich wurden uns Punkte für alle möglichen Dinge abgezogen… „minus 10 fürs rumsitzen und nichts machen!“ Schlussendlich haben wir etwa 120 Punkte eingebüsst. Mit diesen Punkten wären wir weit vor Portugal und Rumänien gelandet. Aber eben, das System muss ja funktionieren 😉

Am Nachmittag sind wir nach Bergen gefahren und haben ein Rollenspiel mit einem Mitarbeiter der Vereinten Nationen abgehalten. Er stellte den Präsidenten dar und alle Freiwilligen und Studenten wurden in 15 Gruppen eingeteilt. Dann konnte man Themen vorschlagen. Am Ende haben wir abgestimmt und ‚Homosexuelle Ehe‘ als Thema aufgegriffen. Dann haben sich die Gruppen eines von 15 vorgegebenen Ländern ausgesucht. Als zweite Gruppe hatten ich und zwei Leiter grundsätzlich die Freie Wahl. Die Leiter meinten ich solle ein Land auswählen, ich habe mich für Russland entschieden. Danach sagte der ‚Präsident‘ allerdings es gehe darum die eigene Meinung abzulegen und die Meinung des ausgewählten Landes zu übernehmen. Da Russland bekannterweise kein besonders grosser Anhänger der Homo-Ehe ist, mussten wir alle drei versuchen Argumente für eine Seite zu finden, die wir eigentlich nicht vertreten. Das war auf jeden Fall sehr interessant, ein Paar unserer Argumente machten sogar ziemlich viel Sinn. (‚ein Paar‘, nicht ‚alle‘. Manche waren nur verzweifelte Antworten 😀 )

Danach konnten wir uns für Kaffee-, Museum- oder Galerie-Tour entscheiden und etwas von Bergen zu sehen bekommen. Ich habe mich für das Museum entschieden. Es war das Festigungs-Museum, in dem es um Kriegs-Geschichte geht, speziell 2. Weltkrieg. Nach dem Museum hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit und es wurde EINSTIMMIG entschieden, den nächsten McDonald’s aufzusuchen. Die Galerie-Gruppe hat sich auf dem Weg auch angeschlossen und so haben wir ca. 30 zusammen einen kleinen McDonald’s ‚gestürmt‘. In ganz Troms und Finnmark gibt es nur ein Fast-Food-Restaurant, also war das für viele eine Station, die man aufsuchen ‚musste‘ 😀

Am Samstag hatten wir die freie Wahl was wir machen wollten, da der Trip zum Meer wegen schlechten Wetters ausgefallen ist. Viele wollten trotzdem nach Bergen, manche mit dem Bus, manche liefen (so wie ich). Nach ca. 80 min hatten wir es dann auch gefunden 😀 In Bergen haben wir dann zwar nicht besonders viel gemacht, ausser ein bisschen durch verschiedene Läden zu stöbern und (natürlich) einen McDonald’s zu besuchen 😀 Zurück konnten wir dann glücklicherweise mit einem von YFU zur Verfügung gestellten Bus. Am Abend gab es ein kleines Abschiedsfest mit Snacks usw.

Sonntag war ziemlich traurig, da wir am Ende des Jahres nur noch eine regionale Versammlung haben werden, also nur Nord-Norwegen. Die Europäer werden zwar vom 27. Juni bis am 1. Juli am YES in Berlin nochmal zusammen kommen, aber es war das letzte Mal, dass ich alle anderen gesehen habe. u.A. auch solche, mit denen ich einen Grossteil des Wochenendes verbracht habe. Manche mussten schon um 7 Uhr abfahren. Ich bin extra früh aufgestanden, um mich von Allen verabschieden zu können. Ich musste ganz alleine zurück fliegen und drei Stunden in Tromsø auf den Bus warten. Das war nicht so aufregend an einem Sonntag. Ich habe einen Grossteil der Wartezeit in einem Restaurant verbracht. Die Sonne habe ich übrigens erst auf dem Rückflug richtig gesehen. Auf dem Hinflug konnte ich sie leider nicht sehen, da ich einen schlechten Platz hatte, und in Bergen konnte ich sie nur einmal für ein Paar Sekunden sehen, bevor sie hinter den Wolken verschwunden ist. Mittlerweile haben wir aber auch hier in Bardufoss wieder etwas Sonne 😀

Das war eigentlich alles, was im Januar so geschehen ist, also seh ich euch beim nächsten mal 🙂

Lg Paddy

God jul og godt nytt år :D

Ho Ho Hallo 😀

Es ist viel Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Ich brauche normalerweise mehrere Stunden um einen Eintrag zu schreiben, deshalb habe ich nicht genug Zeit aufgebracht.

Ich habe heute bemerkt, dass ich letztes mal vergessen habe über unser letztes Schulprojekt zu schreiben, deshalb hole ich das an dieser Stelle noch nach bevor ich zum ganzen Weihnachts-Neujahr-Zeug komme 🙂 Wir hatten also den Auftrag ein Stop-Motion-Musik-Video zu einem Weihnachtslied zu machen. Unsere Gruppe wollte von Anfang an nicht so ein klassisches gute Laune Weihnachts-Video. Hier also das Ergebnis: http://www.youtube.com/watch?v=ChXhklH601c 🙂

Nun aber zu den richtigen Neuigkeiten 🙂 Am letzten Schultag hat sich die ganze Schule in der Sporthalle versammelt, die kurzerhand in einen Saal mit Bühne und gedeckten Tischen umgewandelt wurde. Schulbands haben gespielt, unsere Stop-Motion-Filme wurden gezeigt und mehrere Ansprachen wurden gehalten. Dazu gab es (traditionellerweise) Milchreis. War ganz nett und ich hätte nicht erwartet, dass es so ein Grossaufgebot werden würde 😀

Die Geschenke mit Freunden wurden schon am Montag der letzten Schulwoche ausgetauscht. Ich habe dabei eine Decke, ein Kissen (unabhängig voneinander 😀 ) und einen kleinen Kaktus bekommen 😀 Alle haben sich über ihre Geschenke gefreut. Als Ersatz für den verlorenen Traumfänger hatte ich eine Silber-Halskette besorgt, die super ankam 😀

In den Tagen vor Weihnachten waren wir an zwei Weihnachts-Konzerten. Bei einem hat Birte mitgemacht. Das andere war eine Band, die alle möglichen Songs gespielt hat. Weihnachten selbst wurde eher ruhig angegangen. Gefeiert haben wir an Heiligabend. Kirsti hatte Tagwacht, also Bereitschaft. Wir waren daher nicht sicher, ob sie arbeiten muss. Der Plan sah also so aus, dass wenn Kirsti nicht arbeiten muss, dass sie mit mir und Birte in die Kirche geht und Ulf beginnt das Essen zu zubereiten. Kirsti musste dann aber doch arbeiten und so haben wir nicht viel getan 🙂

Um 12 Uhr haben wir Milchreis gegessen. Eine Tradition ist es eine Mandel hinein zu mischen und der, der sie findet kriegt ein Stück Marzipan. Da Birte Marzipan jedoch nicht besonders mag, gab es Marzipan und etwas Schokolade. Und Ich habe sogar gewonnen 😀 Ich esse aber gewöhnlich nicht besonders viel Schokolade, also habe ich immer noch sehr viel Schokolade übrig, sogar vom Adventskalender 😀 Das eigentliche Weihnachtsessen bestand aus Schneehuhn (Brust, Herz und Leber 😛 ), Pfifferlinge, gekochtem Speck und etwas Gemüse. Aus den Beinen und dem Rückgrat wurde Sauce gemacht. War wirklich super lecker. Zum Dessert gab es Riskrem, Milchreis mit gehackten Mandeln.

Danach gab es Bescherung! Birte bekam ca. 15-20 Geschenke (Freundinnen und grosse Familie 😀 ). Für mich gab es einen Skihelm, Wollunterwäsche (weil ich die immer von Ulf geliehen habe) und eine Mütze, weil ich die eigentlich auch schon lange bräuchte 😀 Für Ulf hatte ich ein mit einem Hirschkopf dekoriertes und mit seinem Namen graviertes Messer, für Kirsti einen Kristall und einen Kerzenhalter aus Selenit, einem halbdurchsichtigen Stein. Für Birte hatte ich ein grosses Schaumstoffschwert aus ihrem Lieblingsspiel. Das scheint bei ihr besonders gut angekommen zu sein, aber auch die anderen haben sich über die Geschenke gefreut 🙂

Am 25. haben wir den ganzen Tag Spiele gespielt und ein Paar Süssigkeiten gegessen. Als Abendessen gab es dann Schweinerippen, die aus irgendwelchen Gründen auch ein traditionelles Weihnachtsessen sind 😀 Auch danach haben wir nicht viel gemacht ausser Spiele zu spielen und einen Film zu schauen.

Am 28. sind wir zur Hütte rauf gefahren und sind da geblieben bis zum 1.1.14 🙂 Ausser einer Ski-Tour am 29. (inklusive vielen Stürzen 😀 ) und dem Neujahrsschiessen am 31. haben wir bis Silvester nicht viel gemacht. Am Neujahrsschiessen (Schrotflinte) war ich nicht besonders gut, weil es da nicht erlaubt ist die Waffe die ganze Zeit an der Schulter zu haben und ich das so noch nie gemacht habe vorher. Am Ende gab es eine Verlosung. Jeder bekam die Schlussposition als Nummer zugewiesen. Dreimal wurde dann eine Nummer gezogen und die Gewinner gewannen eine Flasche Wein oder Champagner. Ich hätte sogar gewonnen, aber da ich nicht 18 bin hat es dann nur für eine Trinkflasche gereicht 😀

Um 8 Uhr sind wir nach Sjøvegan gefahren, dass nur etwa 20min von dem Bauernhof entfernt ist, wo wir unsere Autos abgestellt hatten. Denn in Sjøvegan gibt es jedes Jahr das grösste Neujahrsfeuerwerk in ganz Norwegen. Mit Sängern, Rappern und sogar einem Beat-Boxer 🙂

Später auf der Hütte haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Kuchen essen, Spiele spielen, usw. Der eigentliche Grundeigentümer ist vorbei gekommen und hat Silvester bei uns verbracht. Um Mitternacht sind wir raus auf den Balkon und wir hatten eine Wahnsinns-Aussicht. Überall um uns herum Feuerwerk, sternenklarer Himmel (man konnte sogar die Milchstrasse sehen) und Polarlicht! 😀 Später, als es ruhiger war habe ich (mehr oder weniger erfolgreich) versucht ein Foto der Polarlichter zu machen 🙂

Am 1. Sind wir dann wieder runter gefahren. Ulf mit dem Schneemobil und der Ausrüstung, wir anderen mit den Skis. Viele Stürze inklusive natürlich 😉 😀

Das war mein Weihnachten hier in Norwegen. Eigentlich waren keine besonders grossen Unterschiede in Traditionen oder Gewohnheiten auszumachen. Dann bis zum nächsten Mal 🙂

Lg Paddy 🙂

Weihnachtseinkäufe :3

Heja 🙂

Ja, am Freitag sind wir (Ich, Nika, Jenny, Ole und Vebjørn) nach Finnsnes gefahren, um die letzten Geschenke zu besorgen. Eigentlich ja nur ich und Nika, weil die anderen müssen sowieso nach Finnsnes um nach Hause zu kommen. Sie gingen dann auch relativ schnell. Ich und Nika (eigentlich Nikola. Sie zog im August von der Slowakei nach Norwegen und spricht noch weniger norwegisch als ich 😀 ) haben dann also Geschenke gekauft. Von 13:15 bis fast 19:00 Uhr.

(Notiz an mich selbst: Bilder von allen Freunden besorgen 😀 )

Bei mir war das Resultat neun Geschenke für acht Personen. Und wie es kommen musste bei vier Taschen und einem Rucksack, habe ich eines verloren… Es war ein wirklich grosser Traumfänger, der für Jenny gedacht war. Ich habe es aber erst bemerkt, als ich zu Hause die Geschenke verstauen wollte. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es hätte schlimmer kommen können. Andere Taschen hatten zwei oder drei Geschenke drin und für Jenny habe ich noch ein zweites Geschenk. Eine Weihnachtssocke mit vielen Süssigkeiten. Es war gedacht, dass ich ein eher persönliches und ein „Spass-Geschenk“ habe. Ich habe sie dann angerufen und gesagt, dass ich ihr dafür etwas kleines persönliches Geschenk besorgen werde. Für sie überhaupt kein Problem (Ich habe ihr letzten Monat schon einen riesigen Teddybär gekauft 😀 ) Es geht mir nicht mal ums Geld, sondern darum, dass sie das Geschenk nicht vor Weihnachten bekommen könnte und ich weiss, dass es ihr gefallen hätte. Aber was will man machen…

Dennoch war es sehr lustig. Wir hatten sehr viel Zeit, weil Nikas Eltern und ihr Bruder um 5 Uhr nach Finnsnes kamen und uns dann mitnahmen, als sie mit ihren Einkäufen fertig waren. Wir haben viel gelacht, besonders hatte ich Freude daran, dass beinahe ALLE Jungs in der Schule etwas mit ihr anfangen wollen, ich aber nicht. Sie weiss das aber auch, und so haben wir (also ich 😀 ) die ganze Zeit Witze darüber gemacht. Die Weihnachtsgeschenke werden wir schon morgen Montag austauschen, da niemand warten will und wir dabei sein wollen, wenn die anderen sie öffnen 🙂

Gestern ging ich mit der Familie auf die Hütte. Zum ersten Mal diesen Winter, also sind wir mit dem Schneemobil hinauf gefahren. Kirsti und Birte wurden mit den Skies gezogen, ich und Ulf sassen auf dem Schneemobil.  Auf der Hütte haben wir vor Allem eines gemacht: Schnee schaufeln. Das wars auch eigentlich.

Der Weg runter war schon etwas interessanter. Ich bin mit Kirsti und Birte mit den Langlaufskies hinunter. Durch den Wald. Am Anfang war es am steilsten, also bin ich da schon etwa 6 mal gefallen, regelmässig auch vornüber 😀 Den letzten Teil hat Ulf uns dann wieder gezogen. Da bin ich auch nur 3 Mal gefallen 😀

Lg Paddy 🙂

Spazieren unterm Gefrierpunkt

Ja, ich habe gerade Zeit und Lust einen kleinen Post zu schreiben. Ich habe heute eine kleine Wanderung hinter dem Haus gemacht und dabei einige eindrückliche Bilder aufgenommen. Besonders wenn man sie mit den Bildern vom August vergleicht, wird einem klar wie sehr sich die Landschaft verändert wird. Bin zuerst selber etwas erschrocken. Im Direktvergleich wurden die Bilder vermutlich sogar zur etwa gleichen Tageszeit aufgenommen.

Hier sind also die Bilder vom 7.12 und die vom 20.08 im Direktvergleich 🙂

Ziemlich erstaunlich, richtig?

Ich habe noch ein Paar mehr Fotos geschossen, alle zwichen 12 und 14 Uhr. Meine Haare sind gefroren, obwohl sie nicht nass waren und der Himmel klar war 😀 Und dabei ist es bei uns oben noch  gar nicht so schlimm. Im Tal hatte es am Morgen -28° und am Nachmittag -23° 😀

bis bald wieder

Lg Paddy