YFU Switzerland

Zusammenfassung Juli 2012 – März 2013

Hallo Welt!

Ich bin ab jetzt dabei – beim YFU Blog! Mein Name ist Pascale und ich werde 2013/2014 ein Austauschjahr in den USA machen. Dabei werde ich hoffentlich regelmässig bloggen! 🙂 Ich komme aus dem Zürcher Unterland und bin momentan noch 15, werde bald 16 und während des Austauschjahres dann 17. Meine Hobbies sind tanzen, fotografieren, Theater spielen, zeichnen, Querflöte, Pfadi, mit Freunden was machen und lesen. 🙂

Das hier ist eine Zusammenfassung – eigentlich über das ganze letzte Jahr. Die Beiträge habe ich jeweils ‚damals‘ schon geschrieben, als eine Art ‚Tagebuch‘ für mich selber. Es wird ziemlich lang, Entschuldigung dafür. 🙂

9.7.12

Ich habe gewählt! Ja, jetzt ist es endgültig: Ich werde mich bei YFU anmelden. Jetzt werde ich mich schleunigst an die Anmeldung machen… Puh! Das wird ein hartes Stück Arbeit, vor allem der Aufsatz, den man schreiben muss. Da muss man sehr viel über sich selber und seine Eigenschaften, Vorlieben und Beziehungen schreiben… Mal sehen, wie das raus kommt! Ich bin übrigens gerade total motiviert… Und ich glaube an mich und bin ziemlich sicher, dass ich das packen werde, falls ich angenommen werde… 🙂

31.7.12

Ich komme frisch aus den Ferien und werde nun bald meine Anmeldung abschicken! Ich weiss, das hat lange gedauert, aber dieser Aufsatz war auch nicht wirklich ein Zuckerschlecken… Man muss sich selber ziemlich gut kennen um über alles zu schreiben, was da drin sein muss. Ich finde es aber gut, dass sie alles so genau wissen wollen, denn nur so können sie dich als fähig erklären und eine passende Gastfamilie finden… 🙂 Naja, der Aufsatz kursiert jetzt noch ein wenig in meinem Freunden- und Verwandtenkreis und wird genaustens auf Fehler geprüft. Ich will das ganze ja richtig machen. Nun… Ich werde euch bald berichten, wie das Anmelden gelaufen ist und auf welche Schwierigkeiten ich das sonst noch so gestossen bin!

4.8.12

Nun habe ich die Anmeldung abgeschickt – endgültig. Neben dem sehr ausführlichen Aufsatz musste ich noch eine Stellungnahme meiner Eltern, in der sie beschrieben haben, wie sie mich charakterisieren und weshalb sie ein Austauschjahr befürworten, beifügen. Bei der Anmeldung selber musste ich vorallem Personalien angeben und welches Land ich möchte. Ich musste auch noch 2. und 3. Wahl angeben und da habe ich Schweden und Dänemark genommen. Das wäre auch toll, glaube ich, aber eigentlich ist es mir schon wichtig, dass ich in die USA komme. Ja. Und jetzt ist die Anmeldung draussen, unwiderruflich. 🙂 Sie schreiben, dass ich in ca. 2 Wochen eine Einladung zum Interview bekomme… Mal sehen! Ich werde sicherlich schreiben, wenn es soweit ist!

6.8.12

Wow! Heute haben sie mir angerufen. Die von YFU. Schon jetzt! Ich sah gerade fern und dann hörte ich das Telefon, mein Vater war gerade beschäftigt, also ging ich ran. Und siehe da! Eine junge Frau – der Stimme nach vielleicht 20, 25 Jahre – meldete sich und sagte, ich habe mich bei YFU beworben. Ich bejahte und dann sagt sie, dass wir einen Termin für’s Interview ausmachen sollten. Naja, das haben wird dann auch getan, also mehr oder weniger. Nächste Woche, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag werde ich ein Bewerbungs-Interview haben! Sie ruft mir nochmals an, um den genauen Termin festzulegen. Ich bin jetzt noch ganz hibbelig.

11.8.12

So, nun hab ich ihn, den Termin. Die Frau von YFU hat gestern nochmals angerufen, um mir den definitiven Termin für das Interview bekannt zu geben, nämlich nächsten Freitag um 19:00 Uhr! Ach, ich bin so aufgeregt, das ist in weniger als einer Woche! Was, wenn ich es total verhaue? :O Ich glaube, ich muss das Ganze einfach ganz gelassen angehen. Einfach so sein, wie ich immer bin. Offen, freundlich, ehrlich und gesprächig sein und das Ganze geht in Ordnung. Hoffentlich!

 17.8.12

Das Interview hab ich durch. Das war hart, sag ich euch. 🙂 Da sitzen einfach zwei junge Frauen vor dir und löchern dich mit Fragen, die manchmal ziemlich schwer zu beantworten sind! Die Frauen selber waren aber eigentlich ziemlich nett. Sie haben beide auch ein Austauschjahr in den USA gemacht… Naja, ich war auf alle Fälle relativ froh, da weg zu kommen. Nun… Innerhalb von 3 Tagen krieg ich telefonisch Bescheid, ob’s klappt oder nicht. Huh!

20.8.12

ICH BIN ANGENOMMEN WORDEN!!!! JAAAA!!!! Mann, ich bin gerade soooo glücklich. Ich werde jetzt in den nächsten Tagen/Wochen alle Infos und so zugeschickt bekommen… Und dann sehen wir weiter. 🙂

30.9.12
Nun, ein Monat ist vergangen und ich hab immer noch nichts bekommen. Ich bin im Moment ein wenig betrübt, ich will endlich wissen wie’s weitergeht! Jeden Tag renne ich zum Briefkasten wenn ich heimkomme, in der Hoffnung, dass endlich die langersehnte Post da ist! Naja… Die Freundin, die sich etwa zeitgleich wie ich beworben hat, hat den Brief am Donnerstag bekommen. Und bei mir: Nichts!
4.10.12

Endlich, endlich, ENDLICH ist der Brief angekommen! Genau eine Woche nach meiner Kollegin… Hui… Naja. Es sind da viele, sehr viele Dokumente drin und der Vertrag, sonstige Informationen wie’s jetzt weitergeht und all das. Es hat ein Mäppchen für meine Eltern und eins für mich. In den nächsten Wochen werde ich wohl nach und nach diese Dokumente ausfüllen, zum Arzt gehen, in der Schule Dokumente abgeben und unterschreiben lassen, Fotos machen lassen und und und! Da kommt einiges auf mich zu… Aber ich freue mich riesig!

6.11.12

Am Samstag habe ich die Unterlagen abgeschickt. Oder zumindest einen Teil der Unterlagen… Da ich erst Ende November einen Arzttermin kriegen konnte, muss ich dann wohl das Health Certificate noch zusätzlich verschicken. Wie haben im YFU Office angerufen und die haben gesagt, es sei kein Problem und ich könne auch alles dann noch schicken. Naja, ich fand aber, das was ich beenden kann bis zum eigentlichen Abgabetermin kann ich ja auch schon schicken. Ich musste verschiedenstes Zeug abgeben, unter anderem alle persönlichen Angaben, auch über Familie und so, dann Platzierungsdinge wie spezielle Hobbies, Krankheiten oder auch Dinge wie ob ich gewillt bin, in die Kirche zu gehen und solche Dinge, dann noch Fotos von mir, Fotos von meiner Familie und meinen Freunden, eine Beurteilung einer Lehrerin von mir, die von der Schule bestätigten Noten und so weiter. Am schwierigsten fand ich aber den Host Family Letter, das war richtig schwierig, den gut zu schreiben, also so, dass er überzeugend ist und das alles. Ich musste da einfach auf Englisch von meinem Leben erzählen, von meinen Hobbies, meinen Freunden, meiner Familie, meine Lieblingsfächer, Motivation für ein Austauschjahr, meine Erwartungen an ein Austauschjahr und das was ich bereit bin zu geben…

12.12.12

Endlich ist ALLES abgeschickt. Beim Arzt war das übrigens voll merkwürdig, sie musste so voll viele Dinge ausfüllen, Impfungen und all das. Sie fand’s glaub ich ziemlich mühsam. Ich musste auch so einen Tuberkulosetest machen, meine Ärztin hat gesagt, das macht man in der Schweiz schon lange nicht mehr. Naja, nun hab ich all das hinter mir!

22.12.12

Letzten Dienstag (18.12.12) habe ich einen Brief von YFU bekommen mit der Info, dass ich nun endgültig aufgenommen bin und dass meine Unterlagen nun in die USA geschickt werden. Jej! Ich freue mich immer voll wenn wieder mal ein Brief mit dem gelben Rand im Briefkasten liegt… Und dann ich noch etwas Tolles und ziemlich Aufregendes passiert. Ich bekam einen Anruf von YFU-Büro. Sie fragten mich, ob ich bei einem Pilot-Projekt mitmachen will! Also, um was es beim Projekt ging. YFU USA hatte die Idee gehabt, dass es eigentlich vielleicht noch schön wäre, wenn die ‘Austauschplatzbewerber’ ein Video über sich selber und ihr Leben drehen würden, auf das dann die zukünftigen Gastfamilien Zugriff haben. Naja. Und nun brauchten sie jemanden, der das mal machen könnte, um zu schauen ob das gut ankommt und alles… Und sie haben mich gewählt! Hui! Es sollte einfach ein Video von etwa 2 – 10 Minuten sein, in dem ich ein bisschen was über mich und mein Leben erzähle. Mein Gesicht, die Ortstafel meines Dorfes, der Name meiner Schule und solche Dinge, die Auskunft über meine Identität und so geben könnten, dürften im Video nicht zu sehen sein. Ausserdem dürfte ich nur meinen Vornamen sagen. Sonst hatten sie keine Vorgaben, weil es ja auch noch eine ganz neue Idee war. Nun muss ich bis Mitte/Ende Januar ein Video über mich drehen. Jetzt, wo ich mir schon so rund 24 Stunden Gedanken darüber gemacht habe, kommt mir die Aufgabe immer schwieriger vor. Wie macht man das? Was soll ich zeigen? Was soll ich sagen? Auf alle Fälle ist es eine aufregende und anspruchsvolle Aufgabe, die ich bereit bin zu meistern…

13.1.13

Ich bin jetzt dran mit filmen und schneiden. Ich weiss immer noch nicht ganz, was es schlussendlich genau wird, aber ich habe jetzt schon mehrmals gefilmt, bei meinen Hobbies, in der Schule, auf dem Schulweg, bei meinem Vater. Allerdings habe ich momentan viel zu tun für die Schule und deshalb komme ich nicht so ganz dazu, zu schneiden. Da ich es aber so vielleicht in zwei Wochen haben sollte, muss ich schauen, was ich mache, um ein gutes Video hinzubekommen. Natürlich habe ich schon einige Ideen, aber ich muss ja auch noch mit iMovie klarkommen…

31.1.13

Es ist jetzt schon Ende Januar und das war der Termin für… Die Abgabe des Videos! Und, Leute, ich hab’s geschafft! Es war echt total aufwendig und das alles… Ich hatte bestimmt mehr als eine Stunde Filmmaterial und musste das in ein (jetzt schlussendlich) ca. 4 minütiges Video packen. Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden mit dem Video und auch die Reaktionen von Freunden/der Familie waren positiv. Sogar mein Bruder hat gesagt, es sei gut! 🙂 Noch was: Ich habe am Montag ein Mail von YFU Ostschweiz bekommen, eine Einladung zu einem ‘Fondue-Weekend’ mit anderen zukünftigen Austauschschülern, Ehemaligen und vor allem auch Austauschschüler, die momentan in der Schweiz sind. 🙂 Leider hatte ich da schon etwas vor (es ist am 2./3. März), aber ich wollte so gerne gehen, dass ich das jetzt einfach abgesagt habe, also das andere. Ich habe mich jetzt angemeldet… Und noch was, das mich ziemlich hibbelig und auch ein kleeeiines Bisschen neidisch gemacht hat: Eine Freundin (die, von der ich schon mal geschrieben hatte, die den Brief zwei Wochen vor mir bekommen hat) HAT SCHON IHRE GASTFAMILIE!! Das ist so krass! 🙂

23.2.13

Ich habe vor so rund 3 Wochen einen Brief von YFU bekommen – bezüglich des SLEP-Tests! Das ist ein Test, den jeder Austauschschüler für die USA mit YFU machen muss. Es ist ein Multiple-Choice-Test und es geht dabei eher um Verständnis und Redewendungen als um harte Grammatik.  Ich habe ihn jetzt am 6.3.13 und muss dann (also am Nachmittag) nach Bern zum YFU-‘Sitz’ fahren um den Test zu absolvieren. Ich bin so gespannt! Als ich angerufen habe, um den Termin zu verschieben, weil er zuerst an einem Datum gewesen wäre wo ich nicht konnte, fragte ich auch gleich noch nach dem Video, das ich ja ein paar Tage zuvor gesendet hatte. Sie fand es, nach ihrer eigenen Meinung, sehr gut und wirklich passend. Sie sagte, sie werde es denen schicken und mir dann Bescheid geben, was sie dazu meinen und ob es verwendet wird u.s.w. Sonst gibt es eigentlich nicht viel zu sagen… Ich freue mich total auf das Fondue-Weekend und bin gespannt, wie das sein wird!

3.3.13

Wir trafen uns um 17:00 Uhr beim Luzerner Hauptbahnhof. Es waren weniger da, als ich erwartet hatte, aber insgesamt etwa 20 oder so. Wir fuhren mit dem Bus in ein Pfadiheim und ja… Dann ging’s los! 🙂 Wir stellten uns einander vor, assen zusammen Fondue und spielten verschiedene Spiele. Man konnte mit vielen reden, aus verschiedensten Kantonen und es hatte da auch Austauschschüler, die momentan in der Schweiz sind, und durch die hat man viele lustige Dinge und Erfahrungen mitbekommen. Es wurde viiieel gelacht und es war einfach super Stimmung, alle irgendwie total auf der gleichen Wellenlänge! Ins Bett sind wir dann schlussendlich um halb vier oder so… 🙂 Zurück ging’s dann wieder mit Bus und Zug, man tauschte noch die Nummern und gründete auch schon eine Whatsappgruppe. Es war übrigens BITTERKALT im Pfadiheim. Es hatte keine Heizung oder so und hielten uns die ganze Zeit in einem Raum auf, wo es einen Holzofen hatte. Ich bin nun gespannt wie alles weitergeht. Vielleicht machen wir irgendwann mal ein Treffen in Zürich oder so, also selber organisiert. Wär noch cool, denn es sind ein paar echt nette Leute dabei! Und nun bin ich schon total gespannt auf den SLEP-Test… Hui! Er soll ja ziemlich einfach sein, aber man weiss ja nie.

8.3.13

Vorgestern hatte ich SLEP-Test! Wuuh! 😉 überstanden! Das Ganze fand im YFU-Büro in Bern statt, um viertel nach 2. Wir waren zu acht in einem Zimmer, alle mit einem Aufgabenbündel und einem „Ankreuzblatt“. Es gab einen „Hören“-Teil, der aus einer CD bestand, die uns 45 Minuten lang Aufgaben gestellt hat, und einen „Leseverstehen“-Teil, wo man Sätze vervollständigen, Bilder beschreiben und Fragen zu einem Text beantworten musste. Alles war nur Multiple Choice, mit jeweils 4 möglichen Lösungen. Alles in allem kann man sagen, dass es ziemlich einfach war. Gegen Ende wurde es ein bisschen schwieriger… Aber geschafft ist geschafft! Ich hab dann gestern schon Bescheid bekommen: Bestanden! 59 von 67 Punkte, ich bin ziemlich zufrieden… 😀

3.4.13

Ja, jetzt wär ich hier. 🙂 Ich hab vor etwa einer Woche die Nachricht bekommen, dass an meinem Video noch zu grosse Änderungen nötig wären, um es in den USA den Gastfamilien zu geben. Dafür wurde ich angefragt, ob ich hier bloggen will und… Ja! Entschuldigt nochmals wegen der Länge. Hmm… 🙂

 

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