YFU Switzerland

Hej Hej

Hej Hej…

Endlich finde ich Zeit für euch, nach 2 Wochen Sverige schreibe ich mein erstes Mal über mein Austauschjahr.

Es beginnt einfach nur wundervoll! Meine ersten Schwedentage verbrachte ich mit etwa 50 Austauschschüler von der ganzen Welt in dem Ankunftslager von YFU-Sverige. Es war eine tolle Zeit mit viel Spass, Liebe und internatioalen Zusammenhalt 😉 Ihr macht euch keine Gedanken darüber, wieviele Kulturen hier zusammentrafen. Es war hochspannend sich auszutauschen über verschiede Lebensarten und Traditionen. Zum Beispiel ein Australier, der noch nie Fussball, unseren FUSSball – und nicht football oder soccer oder was auch immer, gespielt hat. 😉 Oder die Mexikaner, die lachen, wenn du ihnen sagst, dass du mit dem Velo – oder noch verückter mit dem Zug – in die Schule gehst. 😉 Und natürlich wir Scweizer, welche mit den Schweden diskutieren, welches Land der bessere Käse hat. Und noch die heissere Diskussion: Welches Land hat die bessere Schokolade, Belgien oder Schweiz. Eine ewige Diskussion, aber am Schluss muss man sagen, die Schweiz hat defintiv gewonnen, auch auf internationaler Ebene. Dumm nur, dass diese Worte von einem Schweizer stammen. 😉

 

Und dann, am Samstag, kam der spannende Tag. Wir sahen das erste Mal unsere Gastfamilie. Einige hatten ein wenig Angst, andere waren unsicher oder nervös. Und einige freuten sich freuten sich genauso wie ich. Aber wir alle waren aufgeregt, richtig aufgeregt. Wir alle diskutierten während den Tagen, wie wir unsere Familie begrüssen sollten. Hug or Hi? 😉 Ich entschied mich defintiv für umarmen.

Es war ein grossartiger Moment!

🙂

Und genauso grossartig ging es weiter… Mein Bruder fragte mich nach einer halben Stunde in meinem neuen Zuhause, ob ich mit ihm und paar Freunden will Fusball spielen. Natürlich ging ich mit und es war lustig das schwedische „Tschingge“ lernen. Am Abend jassten wir eine Runde. 😉 Und am nächsten Tag gingen wir kajaken, und ich ging joggen mit meiner Mutter. 🙂 Am Sonntagabend assen wir „Schoggifondü“ 🙂 Mein Bruder, Axel, will es nun jeden Tag haben. 😉 Er nervt mich aber tierisch oder eher kulinarisch mit belgischer Schokolade, weil ich ihm von unser Diskussion in dem Camp erzählt habe. 😉 In der letzten Woche hatte ich meistens das Haus alleine. Die Eltern waren arbeiten und Alma und Axels Schule hat begonnen. Es war aber kein Problem für mich, ich konnte den ganzen Tag Gitarre lernen, zeichnen, malen, joggen und dasselbe tun wie zu Hause. 🙂 Ausserdem habe ich jetzt mit Unihockey angefangen in einem Club, es gefällt mir sehr!

 

 

Schweden ist ein wundertolles Land :)) Ich glaube der grösste Unterschied ist das Essen. 😉 In Schweden isst man ja nicht schlecht – wenn wir nicht gerade auf die Menge Salz, die sie nehmen schauen, die salzen etwa das 20- fache, und dass ist definitiv nicht übertrieben, könnt mir gerne glauben 😉 Aber in meiner Familie salzt jeder sein Essen selbst, ich werde also nicht austrocknen – 🙂 aber lustig ist, dass hier alles in Karton ist! 🙂 Man kann Yoghurt literweise in Karton kaufen, Sauerrahm, und sogar die Suppe Gazpacho 😀

 

Tja, ich habe momentan ein tolles Leben… Und morgen mein erster Tag in der Schule… Ich freue mich riesig!

 

Hejda, vi ses. <3

und wenn ich ehrlich bin, ein wenig vermisse ich euch ja schon 😉 hihi

 

PS: Entschuldigt mein Deutsch, lange nicht gebraucht 😉