YFU Switzerland

hejsan

Hej

Nach einem feinschmeckerischen Beitrag, möchte ich mich einfach wieder ein Mal voll und ganz meinem Leben zuwenden. Tja, wo soll ich beginnen..

Das erste was mir auffällt ist, dass die Tage deutlich kürzer werden. Ja, der schwedische Herbst ist da, und gerade jetzt in aller Buntheit und Fröhlichkeit. Ich weiss nicht aber ich habe wirklich das Gefühl, dass der schwedische Herbst schöner ist als in der Schweiz. Zwar regnet es jetzt auch ziemlich viel, es ist am Morgen um 8 Uhr um die 0 Grad und um 6 Uhr dunkel. Zumindest glaube ich etwa 6 Uhr, mein zeitgefühl hier hält sich in Grenzen. 😉

Aber der Herbst hier hat viel mehr Farben und die kräftigeren Farben, habe ich das Gefühl.

Dieser Baum befindet sich gerade um den Ecken von meinem Haus. :)

Dieser Baum befindet sich gerade um den Ecken von meinem Haus. 🙂

Es tut mir unheimlich Leid, ich glaub, dieses Bild kennt ihr genau so von der Schweiz. ABer ich habe einfach Freude an dem Herbst, er macht mich tatsächlich glücklich! :)

Es tut mir unheimlich Leid, ich glaub, dieses Bild kennt ihr genau so von der Schweiz. ABer ich habe einfach Freude an dem Herbst, er macht mich tatsächlich glücklich! 🙂

 

Und hier ein anderes, wundervolles Bild von einem typischen schwedischen Herbst-baum.

Und hier ein anderes, wundervolles Bild von einem typischen schwedischen Herbst-baum.

Ich glaube ihr willt sicher wissen, wie es denn so aussieht bei mir. Nun, das ist meine schwedische Haustüre. :)

Ich glaube ihr willt sicher wissen, wie es denn so aussieht bei mir. Nun, das ist meine schwedische Haustüre.

 

 

Und schliesslich haben wir noch lauter andere Sachen gemacht, vorletztes Wochenende war Kannelbullen-dagen, das heisst Zimtschneckentag! 🙂 Da haben wir lauter Zimtschnecken gebacken!

 

Das ist jetzt eben eine solche Zimtschnecke. :) Zwar ein bisschen klen aber immer noch unheimlich schwedisch! :) Und ich schwöre euch, die schmecken einfach nur underbart! :) (das ist dann übrigens kein Tippfehler, das ist richtig Schwedisch ;) )

Das ist jetzt eben eine solche Zimtschnecke. 🙂 Zwar ein bisschen klen aber immer noch unheimlich schwedisch! 🙂 Und ich schwöre euch, die schmecken einfach nur underbart! 🙂 (das ist dann übrigens kein Tippfehler, das ist richtig Schwedisch 😉 )

 

Und wenn wir gerade beim Schwedisch sind, dann bleiben wir doch auch gerade dort. Schwedisch ist eine wundervolle Sprache. In der Schule verstehe ich jetzt eigentliches alles, aber in der Familie oder unter Freunden ist es definitiv schwieriger. Dort weiss man eben auch nicht über was man gerade spricht. In der Schule geht es immerhin meistens um Geschichte in Geschichte! 🙂 Und Zeitung kann auch ganz lustig sein, zu lesen. 🙂 Aber ich kann jetzt schon alle Zeiten sowie auch den Konjunktiv und so weiter. 🙂 Manchmal ist es lustig, dass die Leute selber nicht wissen, wie sie jetzt das machen. 🙂 hihi, ich glaube wir habe das Problem nciht so in der Schweiz, weil wir „Formelldeutsch“, also Standartdeutsch ganz klar von Schwiizerdüütsch unterscheiden. 🙂 Schwedisch ist aber allgemein nicht eine schwierige Sprache, und wenn man Deutsch und Englisch spricht fällt es einem wirklich leicht. 🙂

Insgesamt geht es mir jetzt immer besser und besser, ich fühle mich wie einen Familienteil, und in der Schule finde ich auch langsam Anschluss. Die Schweden sind wirklich nett! 🙂 Aber sie brauchen ein wenig Zeit um ein bisschen aufzutauen. 🙂 Trotzdem sind alle ganz geduldig und zum Teil lachen sie wirklich über den doofen Schweizer hihi, das macht mich dann auch irgendwie glücklich. 🙂

Auch macht es viel mehr Spass, wenn man mehr und mehr versteht, an erstem Tag sagte ich die ganze Zeit jättebraa, was so viel wie „mega guet“ heisst. Ja, ich fühle mich wirklich mehr und mehr Schwedisch, und ich liebe mein neues Zuhause! 🙂

Jag älskar Sverige! 🙂

Hej :)

Hej

 

Höchste Eisenbahn, für einen weiteren Blog! 🙂

Also, letztes Mal habe ich viel von mir und meinem Austauschjahr erzählt. Heute werde ich von Schweden selbst schreiben. Ich dachte, ich lehre euch ein wenig schwedische Essenskultur. Ich glaube ich habe schon erwähnt, dass das Essen zum Austrocknen salzig ist, aber ich will euch ein bisschen mehr erzählen, abgesehen von dem Salz (also, ich muss euch das zeigen wieviel Salz da konsumiert wird pro Essen, sonst glaubt ihr mir das nicht) Ich muss mich entschuldigen, ich rede vielleicht ein wenig zu viel davon, aber wenn ihr auch mal Schwedisch esst, könnt ihr mich garantiert bestens verstehen!

Nun will ich zur 2. Essensbemerkwürdigkeit übergehen, das Joghurt. Ein Thema, welches ich auch schon kurz gestreift habe. Das Joghurt ist, wie ihr schon wisst, in einem „Milchkarton“. Der hat es hier nämlich wirklich auf sich! Allles odr alles 2. ist hier in einem „Milchkarton“. Ich weiss ja nicht, aber ich glaube Schweden hat zu viel Wald 🙂 Um euch eine von vielen Yoghurtimpressionen zu vermitteln, war ich ein richtiger „Turi! 🙂 “ und nahm meine Kamera in den nächsten Lebensmittelladen. Hier ein Foto:

Das ist also ein Yoghurtregal, und, etwa die Hälfte von dem ganzen Angebot. In unserem Kühlschrank zuhause ist es nicht anders, einfach ein wenig kleiner im Verhältnis. :)

Das ist also ein Yoghurtregal, und, etwa die Hälfte von dem ganzen Angebot. In unserem Kühlschrank zuhause ist es nicht anders, einfach ein wenig kleiner im Verhältnis. 🙂

Und, dann gibt es dasselbe auch noch in „candy“.

Also, ich finde es einfach süss, und zur Nebeninformation: Auch das ist nur ein Drittel von dem ganzen Regal, ich habe eben kein Weitwinkelobjektiv. ;)

Also, ich finde es einfach süss, und zur Nebeninformation:
Auch das ist nur ein Drittel von dem ganzen Regal, ich habe eben kein Weitwinkelobjektiv. 😉

Auch Candy ist eine Sache für sich. Hier ist es ziemlich gang und gäbe, in der Schule wenn man Pause hat Candies kaufen. Nach der Schule Candies kaufen. Und wenn man an einem Laden vorbeikommt, sowieso Candies kaufen. 🙂 Und dann sagen sie mir ich esse zu viel Zucker, wenn ich meinen Kaffee süsse, soll einer die Schweden verstehen 🙂

Apropos Schweden verstehen, jeder ist stolz auf ihre Lakritze, aber keiner mag es. 🙂 –> fragt mich nicht :), vielleicht kann ich euch das später erklären. Ich habe aber eine „Vielleichtantwort“, Lakritze kommt von Dänemark. 🙂

Und hier eben eine Lakritzenart, eine von etwa 15. Also ich liebe es ja, aber ich bin so ziemlich alleine hier. :)

Und hier eben eine Lakritzenart, eine von etwa 15. Also ich liebe es ja, aber ich bin so ziemlich alleine hier. 🙂

Auch das Knäckebrot und Milk ist hier sehr verbreitet. An jeder Schule kann man das haben, das Knäkkebrot mit der (gesalzten) Butter. Die gesalzene Butter aber ist wirklich gut! 🙂 vor allem mit dem Schwedischen Käse zusammen. Der Käse hier ist auch ein wenig lustig da, der ist nämlich nicht rund, sonder eher ein Quader, welchen man dann „scheibelt“. Das sieht dann etwa so aus:

Hier ein Käse, mitten im Scheibelprozess :)

Hier ein Käse, mitten im Scheibelprozess 🙂

Und das ist dann ein typisches Konfibrot. (Die Essen da eben keine Konfi, aber ich vermisse es ein wenig :( ;) )

Und das ist dann ein typisches Konfibrot. (Die Essen da eben keine Konfi, aber ich vermisse es ein wenig 🙁 😉 )

 

So das war’s für heute, ich hoffe es hat euch geschmeckt! 🙂

 

 

Grüsse aus Schweden <3

 

 

Tjena ;)

Hej Hej

 

Ich melde mich zurück, nach 2 weiteren Wochen. Jetzt bin ich schon einen ganzen Monat hier. Schon? – Erst!, es fühlt sich nach viel mehr an. 🙂 Ich bin einfach zu beschäftigt. Mittlerweile ist jede Menge passiert. So zum Beispiel startete ich mit der Schule genau vor 2 Wochen. In der Schule gefällt es mir sehr gut, wir haben eine tolle Klasse und haben es sehr lustig miteinander. 🙂 Allerdings muss man sagen, dass die schwedische Schule komplett anders ist, ich musste mich deshalb zuerst einmal daran gewöhnen. 🙂 Die Schule ist sehr viel lockerer zu unserer in der Schweiz. 🙂 Mit den Lehrern ist man sowieso per Du, aber das ist noch der kleinste Unterschied. In Schweden bekommt jeder Schüler entweder ein I-Pad oder ein Computer. Was zur Folge hat, dass in jeder Lektion die Hälfte der Schüler eigentlich mehr mit dem Computer als mit dem sonstigen Unterricht beschäftigt ist. 😉 Auch hat man etwa nur 9 Fächer, ich für mich habe Schwedisch, Englisch, Französisch, KEINE Mathe ;), „Mediaproductions“, Ästhetik und Medien, mit anderen Worten Kunst, Digitalunterricht, Homepage, „Businessfach“ und Geschichte. Ihr denkt jetzt vielleicht das ist gar nicht so wenig, aber „Mediaproductions“, Ästethik und Medien und Digitalunterricht sind fast dasselbe. 😉

Dann hat man sehr wenig Schule, ich habe eigentlich zurselben Zeit aus wie in der Schweiz, aber ich muss nur 3 Morgen zur Schule gehen. Und sonst beginnen sie auch immer eine halbe Stunde später.

Und schliesslich hat man pro Tag höchstens 3 Fächer, dafür sehr lange, „homepage“ habe ich nur einmal in der Woche, aber dafür 3 Stunden am Stück, und die Pausen sind nicht im Stundenplan, jeder Lehrer kann Pause machen in seinen Lektionen soviel wie er will, und wann er will. 😉

 

Ich lerne aber eine Menge Sachen, und ich es ist sehr spannend, dass ich total unterschiedliche Fächer habe wie in der Schweiz, die Lehrer sind supernnett und die Schüler genauso, ich gehe wirklich gerne „till skolan“. 🙂

 

Aber zum Glück gehe ich ja nicht nur zur Schule, in meiner Freizeit bin ich hochbeschäftigt mit:

  • Fika (ein schwedisches Wunderphänomen, bei dem man zusammen am Sonntag oder nach der Schule ins Restaurant oder zuhause Kaffee und Kuchen nimmt) 🙂 Das ist echt lustig, ich gehe praktisch jeden 3. Tag länger oder kürzer Fika mit jemanden – und – das ist echt teuer 😉 🙁 :D.
  • Lakritze kaufen und essen 🙂
  • Innebandy (Unihockey), ich gehe 3 Mal pro Woche ins Träning und am Weekend hatten wir einen Cup, wir wurden 2.
  • Halbmarathons rennen mit Mama, Workout, malen, zeichnen, Waldhorn spielen, Gitarre spielen, Schach gegen meinen Bruder und FIFA 🙁 gegen meinen Bruder (ich habe noch kein einziges Goal erzielt) :D, „Singstar singen“ mit der ganzen Familie und so weiter! 🙂

Mir wird wirklich nie langweilig hier! 🙂 Und dann sollte man auch noch Zeit finden um zu essen, schlafen und bloggen 😉 und nicht zu vergessen Schwedisch lernen, mein Schwedisch wird wirklich immer besser, ich frage sehr viel meine Familie und Freunde. Aber vielleicht sollte ich wirklich seriös Schwedisch lernen, nur eben – die Zeit 😉

 

Diese geht einfach unglaublich schnell vorbei, in diesem „underbart Sverige“,

 

 

hejda, vi ses <3

PS: Ich muss mich leider nochmal entschuldigen für mein Deutsch, und ich glaube ich mache dies somit für das ganze Jahr – Sorry, aber ich braaauch es einfach nicht 😉

 

 

 

 

Hej Hej

Dies ist der See, in welchem wir baden gingen am Morgen oder sonst wann. :)

Dies ist der See, in welchem wir baden gingen am Morgen oder sonst wann. 🙂

Wir waren supertrouperglücklich und blieben bis in alle Nacht wach. :)

Wir waren supertrouperglücklich und blieben bis in alle Nacht wach. 🙂

 

 

 

Hej Hej

Hej Hej…

Endlich finde ich Zeit für euch, nach 2 Wochen Sverige schreibe ich mein erstes Mal über mein Austauschjahr.

Es beginnt einfach nur wundervoll! Meine ersten Schwedentage verbrachte ich mit etwa 50 Austauschschüler von der ganzen Welt in dem Ankunftslager von YFU-Sverige. Es war eine tolle Zeit mit viel Spass, Liebe und internatioalen Zusammenhalt 😉 Ihr macht euch keine Gedanken darüber, wieviele Kulturen hier zusammentrafen. Es war hochspannend sich auszutauschen über verschiede Lebensarten und Traditionen. Zum Beispiel ein Australier, der noch nie Fussball, unseren FUSSball – und nicht football oder soccer oder was auch immer, gespielt hat. 😉 Oder die Mexikaner, die lachen, wenn du ihnen sagst, dass du mit dem Velo – oder noch verückter mit dem Zug – in die Schule gehst. 😉 Und natürlich wir Scweizer, welche mit den Schweden diskutieren, welches Land der bessere Käse hat. Und noch die heissere Diskussion: Welches Land hat die bessere Schokolade, Belgien oder Schweiz. Eine ewige Diskussion, aber am Schluss muss man sagen, die Schweiz hat defintiv gewonnen, auch auf internationaler Ebene. Dumm nur, dass diese Worte von einem Schweizer stammen. 😉

 

Und dann, am Samstag, kam der spannende Tag. Wir sahen das erste Mal unsere Gastfamilie. Einige hatten ein wenig Angst, andere waren unsicher oder nervös. Und einige freuten sich freuten sich genauso wie ich. Aber wir alle waren aufgeregt, richtig aufgeregt. Wir alle diskutierten während den Tagen, wie wir unsere Familie begrüssen sollten. Hug or Hi? 😉 Ich entschied mich defintiv für umarmen.

Es war ein grossartiger Moment!

🙂

Und genauso grossartig ging es weiter… Mein Bruder fragte mich nach einer halben Stunde in meinem neuen Zuhause, ob ich mit ihm und paar Freunden will Fusball spielen. Natürlich ging ich mit und es war lustig das schwedische „Tschingge“ lernen. Am Abend jassten wir eine Runde. 😉 Und am nächsten Tag gingen wir kajaken, und ich ging joggen mit meiner Mutter. 🙂 Am Sonntagabend assen wir „Schoggifondü“ 🙂 Mein Bruder, Axel, will es nun jeden Tag haben. 😉 Er nervt mich aber tierisch oder eher kulinarisch mit belgischer Schokolade, weil ich ihm von unser Diskussion in dem Camp erzählt habe. 😉 In der letzten Woche hatte ich meistens das Haus alleine. Die Eltern waren arbeiten und Alma und Axels Schule hat begonnen. Es war aber kein Problem für mich, ich konnte den ganzen Tag Gitarre lernen, zeichnen, malen, joggen und dasselbe tun wie zu Hause. 🙂 Ausserdem habe ich jetzt mit Unihockey angefangen in einem Club, es gefällt mir sehr!

 

 

Schweden ist ein wundertolles Land :)) Ich glaube der grösste Unterschied ist das Essen. 😉 In Schweden isst man ja nicht schlecht – wenn wir nicht gerade auf die Menge Salz, die sie nehmen schauen, die salzen etwa das 20- fache, und dass ist definitiv nicht übertrieben, könnt mir gerne glauben 😉 Aber in meiner Familie salzt jeder sein Essen selbst, ich werde also nicht austrocknen – 🙂 aber lustig ist, dass hier alles in Karton ist! 🙂 Man kann Yoghurt literweise in Karton kaufen, Sauerrahm, und sogar die Suppe Gazpacho 😀

 

Tja, ich habe momentan ein tolles Leben… Und morgen mein erster Tag in der Schule… Ich freue mich riesig!

 

Hejda, vi ses. <3

und wenn ich ehrlich bin, ein wenig vermisse ich euch ja schon 😉 hihi

 

PS: Entschuldigt mein Deutsch, lange nicht gebraucht 😉

No Title

HI :)

HI 🙂

Hi, ich heisse Pascal, bin 16 Jahre alt und freue mich jeden Tag ein wenig mehr auf mein schwedisches Abenteuer.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Musik (Waldhorn und singen), Sport wie zum Beispiel Strassenhockey und Fussball, aber vor allem befasse ich mich Theater, Photographieren, Zeichnen und Malen.

Ich freue mich riesig darauf, mit euch die schwedische Welt teilen zu dürfen…

hej då, vi ses… 🙂