YFU Switzerland

My Spring Break

Hallo Zämä 🙂

 

 

Was man nicht alles so findet in Amerika.

Letzte Woche hatten wir Frühlingsferien. Jedoch begann unsere Frühlingsferien sehr winterlich. Vom Freitag auf den Samstag durfte ich meinen ersten Blizzard erleben. Es hat etwa 40cm geschneit über den ganzen Tag, also mehr Schnee als wir durch den ganzen Winter gehabt haben. Es war nicht wirklich sehr kalt, deshalb war der Schnee auch sehr schwer. Zudem kam noch, das wir am Samstag von 2:30am bis etwa 9:30am kein Strom hatten.

 

Am Sonntag sind wir dann nach dem Mittag Richtung Minnesota gefahren. Nach etwa vier Stunden sind wir an unserem Ziel angekommen. Wir besuchten nämlich Freunde von meiner Gastfamilie, welche im Januar ein kleines Mädchen adoptiert haben. Wir verbrachten die Nacht von  Sonntag bis Montag bei ihnen und sind dann am Montag nach Montevideo (etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt von den Freunden) gefahren. Meine Gastfamilie lebte dort für fünf Jahre, bevor sie vor drei Jahren nach Iowa gezogen sind. Also wir besuchten den ganzen Tag alte Bekannte von meiner Gastfamilie und mir wurde ganz Montevideo gezeigt. Am Abend sind wir dann wieder vier Stunden nachhause gefahren.

Ja ich musste viel Taschen schleppen, weil ich viel zu viel eingekauft habe.

 

Am Dienstag hatten die älteste meiner Gastschwester und ich morning practice (Track and Field). Sonst haben wir eigentlich nicht wirklich viel gemacht and diesem Tag.

 

The Newsies

Am Mittwoch war ein sehr aufregender Tag. Wir sind mit dem Auto zur Mall of America gefahren. Das ist die grösste Mall von ganz Amerika mit mehr als 520 Geschäften. Es hat in der Mitte sogar einen Freizeitpark. Wir verbrachten den Morgen und den ganzen Nachmittag dort und ich habe sehr viele Dinge eingekauft. Gegen den Abend sind wir dann mit dem Auto Richtung Chanhassen Dinner Theater gefahren. Meine Gastschwestern und ich haben nämlich zu Weihnachten ein Ticket für ein Musical bekommen. The Newsies ist ein Musical über die Kinder in New York in 1899 welche Zeitungen verkauft haben. Es war sehr gutes Musical und es ist nur zu Empfehlen. Nach dem es fertig war sind wir wieder nachhause gefahren. 

Am Donnerstag passierte auch nichts aufregendes, wir hatten morning practice und wir hatten am Abend noch Maundy Thursday service.

An Freitag passierte auch nicht wirklich etwas spannendes.

Am Samstag sind wir hingegen am Vormittag Rollerskaten gegangen. Da immer noch sehr viel Schnee liegt sind wir in eine Indoor Rollerskating Anlage gegangen. Es war sehr lustig, denn nicht alle in meiner Gastfamilie sind so sicher auf Rollerskates. Am Nachmittag haben wir Ostereier gefärbt. Als die Ostereier getrocknet waren, haben wir sie noch dekoriert. 

 

Ostereier färben mal anders.

Ostermorgen begann sehr sehr früh für mich. Denn wir hatten Easter Service um 7am und ein anschliessendes Frühstück. Als wir Zuhause angekommen sind wurde meine kleine Gastschwester sehr aufgeregt. Es war nämlich Zeit für denn Egg Hunt. In Amerika ist es nämlich Tradition das der ,,Osterhase” Eier mit Süssigkeiten drinnen versteckt. Da dieses Jahr Ostern fast so kalt war wie Weihnachten, hat der Osterhase entschieden die Eier im Haus zu verstecken. Es war sehr amüsant und süss zusehen wie aufgeregt meine kleinste Gastschwester war als sie die bunten Ostereier gefunden hat. Es war spannend zu sehen wie Ostern hier gefeiert wird, jedoch habe ich die vielen Schoogiosterhasen schon ein bisschen vermisst.

 

Bis Bald 

Anja^-^

 

 

 

 

Florida, The Sunshine State

Eine kurze Anmerkung im Voraus: Die in diesem Blog beschriebenen Ereignisse liegen schon eine Weile zurück und ich hatte einfach noch keine Zeit um den Blog online zu stellen.

So lange hatte ich dem Tag entgegen gesehnt an dem ich mit der letztjährigen Gastfamilie meiner Schwester nach Orlando, Florida gehen werde. Besonders weil mir die letzten Wochen in denen ich meine Gastfamilie gewechselt habe, doch einiges abverlangten, sehnte ich mich nach einer Auszeit an der Wärme und abseits des Alltages in Indiana.

Ihre Gasteltern wollten ohnehin mit ihren Söhnen und vier dessen Freunde nach Orlando gehen – und luden mich ein, sie zu begleiten.

Zum Zeitpunkt meiner Zusage wusste ich noch nicht dass ich meine Gastfamilie wechseln werde und meine neue Gastfamilie, so gut wie jede Familie in meiner Umgebung hier, in den Frühlingsferien auch nach Florida reisen wird.

Als ich aus dem Flugzeug-Fenster die ersten Palmen erspähte, kam es mir vor als ob ich in einem anderen Film gelandet wäre:
Gerade noch war ich in Indiana bei Schnee abgeflogen und nach nur drei Stunden Flug kam es mir vor als sei ich in der Wüste von der Temperatur her.

Spät abends, oder schon eher früh morgens, kamen wir im Hotel an. Schon nachts sah das Ferien-Resort traumhaft aus. Am nächsten Morgen, als ich immer noch etwas schlaftrunken auf den Balkon trat, bestätigten sich meine erste Eindrücke. Riesige Flächen zum Golfen erstreckten sich auf dem Hotel-Gelände, genau so wie ungefähr sieben Pool-Anlagen und siebenundzwanzig Gebäude, die durch hübsche Gehwege verbunden waren.

Wir starteten die Ferien langsam, besorgten einige Dinge im Einkaufsladen und legten uns für den Rest des Nachmittages an den Pool. Bis wir irgendwann genug Sonne für den ersten Tag hatten und uns in einer Sportbar niederliessen, um ein Basketball Spiel zu schauen und um zu essen.

Am Sonntag gingen wir zu Sea World, einem Wasserpark mit einigen Achterbahnen, vielen Vorstellungen mit Tieren und weiterenAttraktionen. Wir besuchten eine Show mit Delfinen, eine mit Killerwalen, eine mit Seehunden und eine mit Haustieren. Alle Shows waren eindrücklich und die Tiere zogen uns mit ihrem ganz eigenen Charme in ihren Bann.

Am Montag erkundigte ich die Umgebung ein wenig und begegnete im Wald einem wilden Truthahn, ein eindrücklicher Vogel. Am Nachmittag gingen wir zu einem Park namens Aquatica, ein anderer Wasserpark, dieses Mal aber vor allem mit Wasserrutschbahnen.

Wir kannten uns nicht wirklich aus und starteten daher gleich mit der steilsten und schnellsten Rutschbahn. Aufrecht stand man in einer Kabine, die Arme gekreuzt auf der Brust, bis irgendwann eine Stimme rückwärts zählte und der Boden einem unter den Füssen weggezogen wurde. Nach einem steilen Fall in die
Rutsche raste man mit einem unglaublichen Tempo in die Tiefe. Ich war so geschockt dass ich den ganzen Weg nach unten vergass zu atmen.

Der Dienstag war der beste Tag: Wir gingen zu Discovery Cove, ein weiterer Freizeitpark. Die Wetterprognosen hatten schlechtes Wetter und sogar einen Tornado vorhergesagt, weshalb wir fast die einzigen Besucher dort waren. Nach einem Frühstück im Park fütterten wir exotische Vögel, liessen uns im „Lazy River“ (einem künstlich angelegtem Fluss) treiben und gingen in einem riesigen, ebenfalls künstlich angelegten Riff Schnorcheln. Die buntesten Fische schwammen um uns herum und auf dem Boden ruhten sich gigantische Rochen aus. Nach dem Schnorcheln gingen wir zum Schwimmen mit Delfinen.
Erst lernten wir den Delfin kennen, streichelten und fütterten ihn und dann bekamen wir die Chance uns an seinen Flossen festzuhalten und mit ihm durchs Wasser zu gleiten. Gerade als wir fertig waren, ist die dunkle Wolkendecke eingebrochen und es startete zu regnen wie aus Eimern. Der Himmel verdunkelte sich so stark, dass man meinen konnte es sei spät abends. Doch so schnell wie der Sturm aufzog, verschwand er auch wieder und wir konnten abends sogar noch einen Abstecher zum International Drive machen, einerStrasse an der die hellsten Leuchtreklamen, die meisten Hotels und die im wahrsten Sinne des Wortes schrägsten Gebäude stehen. Denn am International Drive gibt es sogar einige Gebäude die so gebaut worden waren, dass sie aussehen als würden sie auf dem Kopf stehen.

Am Mittwochmorgen nahmen wir Frauen uns dann einen halben Tag Zeit um uns im Florida Mall mit einigen Dingen neu einzudecken.  Nachdem wir uns am Pool noch einige Stunden ums Nachtanken von Vitamin D gekümmert hatten, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zu Disney Springs. Wie die Meisten von euch vermutlich wissen, liegt das weltberühmte Disney World in Orlando, Florida. Disney Springs sind ein Haufen Restaurants und Läden die ihr Geld mit den Disney World-Besuchern und anderen Touristen machen.

Für die Freizeitpärke lösten wir ein kombiniertes Ticket welches auch einen Besuch in Busch Gardens beinhaltete. Deswegen  machten wir uns am Donnerstag auf den Weg nach Tampa, wo Busch Gardens liegt. Von allen Aktivitäten die ich während unserem Aufenthalt in Florida erleben durfte, war Busch Garden der Park der mir am Wenigsten gefallen hat.

Es gab einen kleinen Zug mit dem man durchs Gehege von Nashörnern, Zebras und anderen afrikanischen Tieren tuckern konnte und einen Haufen anderer Tiere, was mir gut gefiel. Auch einige Achterbahnen gab es, die mir jedoch ziemlich alt vorkamen. Der Sicherheitsgurt der einen Bahn schnürte mir fast die Luft ab und war gleichzeitig an anderen Stellen so locker, das ich nicht sicher war ob ich diese Fahrt heil überstehe. Eine Bahn, so viel muss man dem Park lassen, fand ich jedoch genial. Es handelte sich um eine Bahn bei der man steil in die Luft gehoben wurde und dann mit einer enormen Geschwindigkeit senkrecht in die Tiefe raste. Als ich zu oberst abgekommen war und sich mein Sitz so drehte dass ich mit meinem Gesicht senkrecht den Boden in der Tiefe vor mir hatte, war ich mir schon fast sicher dass mein letztes Stündchen geschlagen hatte. Als sich die Bahn dann aber in Bewegung setzte gab es für mich keine Zweifel mehr, ich sah mich vor meinem geistigen Auge schon zerschmettert auf dem Asphalt liegen.

Am Freitag ging es dann für mich auch schon wieder nach Hause. Die anderen entschieden sich, einen Tag später nach Michigan zurückzufliegen. Ich jedoch musste nach Hause, da ich meine Sommersachen waschen und neu packen musste um bereit für Hawaii zu sein.

Frühlingsgrüsse aus Kanada

Hallo an alle!

Es tut mir leid, dass es nun doch eine Weile ist seit ich mich das letzte Mal hier gemeldet habe, aber zu Weihnachten hatte ich dann lieber ein Mail geschickt und dann ging die Zeit auch schon schwuppdiwupp vorbei! Jetzt ist schon Ostern vorüber und gestern habe ich mein Flugticket für die Rückreise zugeschickt bekommen… kurz gesagt, der Endspurt beginnt und die Vorstellung, dass ich Kanada in drei Monaten zurück lassen werde ist schon sehr seltsam. Aber eine Weile ist es ja noch, ich kann noch Einiges Schönes erleben. Schönes erlebt habe ich auch in den vergangen paar Monaten. Ich dachte ich erzähl mal ein bisschen was ich alles so unternommen habe.

Sowohl mein Theater Club (Drama Club klingt ja recht lustig auf Deutsch) als auch meine Eislaufsaison sind nun vorüber. Mit meiner Theatergruppe hatte ich wirklich sehr viel Spass und wir hatten einen richtigen schönen Abschluss als wir unser Stück in einem richtigen Theater bei einem Schultheaterfestival vorführen durften. Es war so zusagen eine kleine Kostprobe vom richtigen Schauspielerleben, denn wir hatte unsere eigene Garderobe, richtige Technik und Publikum. Unser Stück war eine Komödie über eine Generalprobe in der alles schief läuft was überhaupt schieflaufen kann. Hier ist ein Foto von meiner Truppe kurz vor dem Auftritt.

Auch mit meinem Synchroneislaufteam hatten wir ein volles aber schönes Abschlusswochenende, wo wir samstags einen Wettbewerb hatten und am Sonntag das Clubschaulaufen. Wir waren recht zufrieden mit unserem Ergebnis, da es unser persönlicher Rekord war.

Im März hatte ich dann eine Woche Ferien, wo mich eine Freundin grosszügig mit zum Lake Ontario mitgenommen hat. Dort war es wirklich wunderschön, Natur wohin man auch blickt! Ausserdem gab es ein paar ganz lustige Strassenschilder die man nur in Kanada finden kann und es war sehr cool noch eine andere Gegend ein bisschen zu erkunden.

 

Seit März warte ich geduldig darauf das der Frühling sich niederlässt. Ein paar Tage wurde es dann auch ganz schön sonnig und warm, bloss um dann regnerisch und stürmisch zu werden. Und diese Woche spielt das Wetter verrückt. Der April ist in Kanada um einiges launischer als in Europa. Diese letzten drei habe ich von Sonnenschein, Regen, heftigen Windböen, Donner und Blitz bis zu Schnee (ja, Schnee im April ist völlig normal in Kanada…) alles gesehen!

 Spätestens im Mai soll es dann richtig warm werden, wird mir gesagt… mal hoffen, dass das stimmt! Ich werde auf jeden Fall meine Zeit hier noch geniessen, so viel wie möglich mit meinen Freunden und Gastfamilie unternehmen! Damit sage ich jetzt erstmal tschüss und bis bald, lange ist es ja wirklich nicht mehr hin bis ich wieder richtigen Käse und Brot essen kann! (hier gibt es nur Toast und Cheddar, die armen Kanadier wissen gar nicht was sie verpassen)

Alles Liebe,

eure Elena

 

PS: Gerade eben hat es wieder angefangen zu schneien. Die Sonne schien noch als ich anfing zu schreiben… Ich glaube ich muss meinen Titel umschreiben zu «Wintergrüsse im April!»

 

 

Update

Hallo Zämä 🙂

 

Kaum zu glauben es ist schon April. Ich denke das Sprichwort: ”April, April, das Wetter macht was es will” ist sehr zutreffend auf diese Jahr. Den wir hatten am Dienstag nämlich wieder Mal einen Snowday gehabt, was bedeutet dass wir keine Schule hatten, weil es viel geschneit hat und die Strassen sehr eisig waren. Und ich dachte, dass der Frühling kommen würde. 

Sonnenunteränge in Iowa sind so schön.

 

Anfang März hat Track and Field angefangen. Track and Field ist Leichtathletik. Wir haben jeden Tag nach der Schule etwa zwei Stunden Practice (Training). Ich liebe es. Das Team besteht etwa aus 30 Girls und man kann mehrere Disziplinen ausführen (100m, 200m, 400m, 800m, 1.5km, 3km, 4x100m, 4x200m, 4x400m, Sprint Med, Distance Med, 4x800m, 100m Hürden, 400m Hürden, 4x100m Hürden, Weitsprung, Hochsprung, Diskus, Kugelstossen). Leider spielt das Wetter nicht wirklich mit und es mussten schon drei Meetings abgesagt werden, da immer noch Schnee liegt (oder es schneit wie am Dienstag) und die Temperaturen zu tief sind. Ich hoffe, dass das Aprilwetter auch noch seine gute Seiten von sich zeigt, sodass wir bald schon ein Meeting haben werden. 

 

Wir hatten Mitte März auch noch Ende des Dritten Quartals. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht. In nicht ganz acht Wochen ist die Schule hier schon fertig und in 12Wochen ist mein Auslandsjahr schon vorbei. 

 

Am 16. und 17.März hat unsere Schultheatergruppe das Springplay aufgeführt. Ich hatte eine kleine Rolle und habe auch ein bisschen die High School Play Luft geschnuppert. Es war interessant zusehen wie das so abläuft hier und es hat mir echt Spass gemacht.

 

Ende März hatten wir auch noch Spring Break. Dazu werde ich jedoch noch einen extra Beitrag schreiben.

 

Bis Bald

Anja^-^

Vår, musik och vardag

Tjingtjong!

 

Ich dachte ein Mal ein bisschen über den Frühling, meinen Alltag und Musik (siehe Titel) zu schreiben. Denn endlich, endlich kommt der Frühling! Die Sonne scheint, das Eis auf dem Mälarensee in Stockholm gleicht Granita, die Krokusse strecken ihre Köpflein durch die letzten Schneeflecken und ich trage seit einigen Tagen keine Leggings mehr unter den Jeans. Wauuuu gell?

Wie viele von euch wahrscheinlich mitbekommen haben, besuche ich ein Musikgymnasium hier in Stockholm. Nochmal kurz: Das Nordiska Musikgymnasiet hat ungefähr 45 Schüler, fünf Lehrer und zwei grosse Klassenzimmer. Weitere Räumlichkeiten sind ein Konzertsaal, ein Aufenthaltsraum mit zwei Tischen, worum sich in der Mittagspause jeweils rund 20 Schüler quetschen, eine etwas schmuddelige, aber gemütliche Küche und einige kleine Übungsräume. In diesen Räumen befinden sich total vier Flügel, vier Klaviere, eine “echte” und eine elektrische Orgel, ein Keyboard, ein Kontrabass und vier Gitarren. In den Türen ein und aus gehen Schüler aus ganz Schweden, Finnland, Georgien und China und 6 Austauschschüler aus der Schweiz, Neuseeland, Italien, Hongkong und den USA. Zur Schule gehört auch eine Dreizimmerwohnung, in der gerade fünf Schüler, darunter auch eine ehemalige Schweizer YFU-Austauschschülerin, die sich dazu entschieden hat, in Schweden zu bleiben, leben (Naomi hatte ebenfalls einen Blog hier auf der YFU-Site, falls ihr vorbei schauen wollt). Könnt ihr euch die Schule ungefähr vorstellen?

 

Meine svenska-bas-Klasse

Die Tage beginnen unterschiedlich früh, meine früheste Lektion ist am Mittwoch, um 08:30, Naturwissenschaften; der späteste Schulstart am Montag, 12:50, Ensemble. Also immer relativ spät, das liegt daran, dass die Wege in Stockholm lang sind und die meisten eine Stunde Schulweg haben. Wir haben Fächer wie Brukspel (Akkorde lernen um Lieder auf Gitarre und Klavier begleiten zu können), GeMu (Gehörbildung und Musiktheorie), Konstaterna (ich glaube, Musikgeschichte, aber ich habe dieses Fach noch nicht ganz erfassen können) und EsKo (Gestaltung und Kommunikation, wird aber zur Planung der monatlichen Konzerte verwendet), aber natürlich auch ganz normal Mathe, Englisch, Schwedisch, Naturwissenschaften und Sport. Daneben gibt es auch noch die praktischen Fächer, Chor und Ensemble. Als Austauschschülerin besuche ich zusätzlich die “svenska-bas” Kurse, also ungefähr “Basis-Schwedisch”.

 

Nun neigt sich das Jahr schon gefährlich bald dem Ende zu und damit ist gerade ziemlich viel los, was Musik angeht. Mit dem Orchester hatten wir ein ziemlich episches “Carmina Burana”-Konzert mit fünf Chören im Rathaus in einem wunderschönen Saal, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist und bald hat mein Orchester sogar ein Projekt zusammen mit meiner Schule als Chor. Mit der Schule werden wir im Mai an einem Chorwettbewerb teilnehmen und üben momentan fleissig daran. Ja, mein Austauschjahr steht ziemlich im Zeichen der Musik. Mir gefällt das, da ich dadurch viel erlebe und neues kennenlerne.  Ohne Schweden wäre ich wohl nie so ausführlich in die Musik eingetaucht, habe ich in der Schweiz ja BG und nicht Musik als Schwerpunkt.

 

Sommarstugor

Ostern habe ich auf einer Insel im Schärengarten gemeinsam mit meiner Gastfamilien und drei anderen befreundeten Familien verbracht. Wir wohnten in zwei wunderschönen, typisch schwedischen “stugor”, nur in gelb statt in rot-weiss. Beim “Påskbord” schmeckte mir nun auch einiges mehr als beim “Julbord”, denn die Schweden essen an allen Feiertagen mehr oder weniger dasselbe: Kartoffeln, eingelegter Hering und Schnaps, dazu allerlei Sorten Fisch, Meeresfrüchte und Wurst.

 

 

Östersjön

Vielleicht mag ich dann bei Midsommar sogar alle Gerichte? Ich habe die Tage in der Natur genossen und besonders der Spaziergang über die zugefrorene Ostsee war ziemlich eindrücklich. Nach der Sauna konnte ich mich sogar dazu überwinden, ins Eisloch zu springen!

Ja, ich hoffe, bald steigen die Temperaturen dann doch noch richtig…

 

 

 

 

 

Mycket kärlek!

Fina