YFU Switzerland

Estnischer Ausdruck des Tages // Expression estonienne de la jour

mul on käed-jalad tegemist täis – ich habe alle Hände voll zu tun (wörtl. ich habe Hände und Füsse voll zu tun) //

mul on käed-jalad tegemist täis – j’ai du travail par-dessus la tête (lit. j’ai les mains et pieds plein de travail)

 

Snow days are the best

Es ist schon wieder ein Monat vergangen, seit ich mein zweites Schulsemester begonnen hab. Zum Vergleich zu letztem Semester verstehe ich nun viel mehr Englisch und komme da durch besser mit dem Schulstoff nach. Ich lerne nach wie vor immer wieder neue Leute kennen und es ist immer lustig ihre vielen Fragen zu beantworten. Die Leute hier haben ein grosses Problem die Schweiz und Schweden auseinander zu halten. Ich nehme ahn es ist, weil beide Länder mit “Schw” beginnen:-)Die Fragend die mir oft über die Schweiz gestellt werden sind: Was ist der grösste Unterschied zwischen unseren beiden Ländern? Was spricht man für eine Sprache? Wie ist das Wetter? Kannst du in der Schweiz wirklich zu vielen Orten zu Fuss gehen? Denkst du Amerikaner sind dick? So beginnen viele meiner ersten Gesprächen und es ist immer lustig zu sehen wie die Leute darauf reagieren. Es zum Beispiel total unvorstellbar für Amerikaner zu Fuss einkaufen zu gehen.

Heute hatte ich keine Schule und ihr werdet nie erraten wieso! Wir bekamen 15 cm Schnee gestern Abend und die Strassen wurden geräumt über die Nacht, ich sehe also den Sinn selber nicht ganz. Aber ich klage nicht, denn wie ihr euch vorstellen könnt geniesse ich das länger Schlafen ausgiebig. Für mich als Schweizerin ist es trotzdem total unvorstellbar das man “Schneefrei” bekommt, da wir in der Schweiz einen halben Meter oder mehr (eher selten) Schnee haben könnten und trotzdem noch zur Schule müssten. Letzte Woche am Freitag hatten wir am Morgen zwei stunden später Schule, weil es 3 cm Schnee über die Nacht gab. Meine Schulkollegen sind immer total erstaunt, wenn ich ihnen erzähle, dass wir in der Schule nie Frei bekämen für Schnee.

Mein Bruder (Abe) und ich auf dem Spaziergang heute

Mein Bruder (Abe) und ich auf dem Spaziergang heute

Seit meinem letzten Blog ist die Schwimmsaison zu Ende gegangen und ich musste mich zuerst damit abfinden, da Schwimmen ein neues Hobby vom mir wurde und ich viele neue Freunde im Team fand. Heute hätte die Leichtathletik-Saison gestartet und ich war schon richtig aufgeregt aber da wir frei hatte werden wir morgen beginnen. Ich werde ziemlich sicher Hürden laufen, Sprinten und Stabhochsprung ausprobieren. Das sind alles neue Aktivitäten, die ich noch nie zuvor ausprobiert habe und ich bin gespannt wie sie mir gefallen werden. Viele meiner Freunde sind im Leichtathletik und haben mir viel darüber erzählt. Ich bim mir sicher wir werden eine unvergessliche Saison haben.

Happy Valentine’s Day

Hallo zusammen

Da heute Valentinstag ist, habe ich mich dazu entschieden, einen neuen Eintrag zu schreiben. Der letze war ja schon eine Weile her und das tut mir auch leid. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll zu schreiben, aber da ich gerade ein bisschen Zeit habe, beginne ich bei Weihnachten. Viele Austauschschüler vermissen ihre Familie besonders stark um diese Zeit. Ich muss sagen, dass ich es nicht gross vermisst habe, aber es war auf jeden Fall speziell. Bisher habe ich alle meine 24. und 25. Dezember immer gleich verbracht und somit fühlte es sich nun komisch an, es nicht so zu erleben. In den USA wird Weihnachten erst richtig am 25. gefeiert, weshalb ich entschieden habe am 24. zum ersten Mal mit meiner Familie zu Hause zu skypen. Wenn ich aber skypen will, muss ich entweder zu meinen Grosseltern oder meiner Tante und meinem Onkel gehen. Mom fuhr mich mit dem Auto zu Tim & Laura, welche ich vorher natürlich gefragt habe, ob es okay ist. Dort verbrachte ich ca. drei Stunden um mit meiner Familie zu skypen. Es war toll, vor allem auch, weil die Familie meiner Mutter auch dabei war. So hatte ich immer jemanden zu sprechen und die Zeit verging wie im Flug.

Am 25. standen wir um 8 Uhr morgens auf um Geschenke zu öffnen. Es war unglaublich, wie viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum, oder besser gesagt darum herum, waren. Ganze zwei Stunden dauerte es, um alle Geschenke zu öffnen. Und ich muss gestehen: ich habe noch nie so viele Geschenke auf ein Mal bekommen, auch wenn viele davon von Santa waren.  Weiter ging es dann um 12 Uhr um Weihnachten mit Dad’s Familie zu feiern. Den Abend verbrachten wir hingegen mit Mam’s Seite. Schon wieder bekam ich so viele Geschenke. Ich hatte gar keine Zeit, die Schweiz zu vermissen. Es ist richtig schön, auf diese Weihnachtszeit zurück zu Blicken.

Die Schule fing bald darauf wieder an, was gar nicht so schlimm war. Bereits eine Woche später, habe ich angefangen Curling zu spielen. Ich bin richtig froh, wieder auf dem Eis stehen zu können. Die Leute, mit denen ich spiele, sind ca zwischen 30 und 60. Auch wenn ich klar die jüngste bin, macht es mir Spass. Wir wechseln unsere Teams alle 3 Wochen, damit jeder jeden ein bisschen kennen lernt. Ein weiteres Mal fühle ich mich hier völlig willkommen.

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Ca vor 3 Wochen habe ich angefangen mit Snowboard fahren. Meine Schwester, ihre zwei Freundinnen und ich nahmen zusammen eine Lektion, in der wir einige Basics lernten. Nach zwei mal runter fahren, war diese aber schon vorbei. Ich gab jedoch noch nicht auf und probierte weiter und weiter. Auf dem Skilift nach oben, beobachtete ich andere Snowboard Fahrer, um zu sehen, wie die es machen. Seither war ich drei Mal und ich muss sagen, dass ich richtig stolz auf mich bin. Ich fühle mich schon ziemlich sicher und fahre auch schneller runter. Ein Ziel, das ich mir gesetzt habe, ich somit erreicht.

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Letze Woche war Basketball Homecoming week. Wir hatten wieder diese Dress up days, aber ich habe mich nicht speziell dafür angezogen. Am Dienstag dieser Woche war Senior Auktion. Jeder Senior wurde entweder einzeln oder in Gruppen von bis zu 4 Leuten an Schüler oder Lehrer verkauft. Die Preise wurden hochgeboten und variierten somit von $10 bis $60.  Dieses Geld wird am Ende für die Senior Abschlussreise verwendet. Der Käufer konnte nun am Mittwoch ziemlich alles mit den Sklaven machen, solange es angemessen war. Ein Freund kaufte Celina, eine Austauschschülerin aus Dänemark, und mich. Sie trug eine Softball uniform und ich eine Jäger uniform. Es war ein echter Spass, auch wenn wir dämlich aussahen. Am Freitag war dann endlich Homecoming. Die Mädchen haben ihr Spiel gewonnen, die Jungs leider nicht. Danach war wieder ein Dance, aber ohne schöne Kleidung, genau wie beim 1. Mal. Ein Freund bezahlte mir den Eintritt und schon ging es los mit Tanzen. Wie bei den anderen beiden Dances waren die gleichen Lieder an und zu vielen konnte man nicht einmal richtig tanzen. Mit dem letzen Slowdance nahm Homecoming ein Ende. Meine Mom war dort um aufzupassen, da sie in der Schule arbeitet. Danach ging ich mit dem Freund der bezahlte, Celina und einem anderen Jungen zum Auto, damit wir zu Mac Donalds fahren konnten. Es war bereits 23:30, aber Mom erlaubte es mir, da sie diesen Leuten vertraut. Es war ein toller Homecoming, aber es war schade, dass es mein letzter war.

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Diesen Freitag hatte es begonnen wieder stärker zu schneien, weshalb der Freund von der Senior Auktion und sein Cousin (auch ein Freund) Celina und mich mitnahmen um Schneemobil fahren zu gehen. Es war so viel spass und wir waren draussen von 17:00 bis ca 20:00 mit einer Pause dazwischen. In dieser Pause gingen wir nach drinnen um aufzuwärmen und  etwas zu essen. Wir hatten Gemüsesuppe mit Fleisch darin und ich überwand mich dazu, diese zu essen. Es war eigentlich richtig gut und ich bin stolz auf mich, dass ich es gegessen habe.

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Huch, nun bin ich am Ende angekommen und ich hoffe, dass ich das Wichtigste zusammengefasst habe. Bis zum nächsten Mal.

Anouk

CARNAVAL!

I’m back on it again! 🙂

I’ve been planning on writing a blog post about cultural aspects in Ecuador like food, people, living e.t.c. But as soon as I have time to do it, I forget it. I’m really sorry about that. For today I will just write an update about what I’ve done in the past few weeks.

So, our 3 months holiday started at the end of january. YFU obligates us to do voluntary work for one month in our holidays. At first it was supposed to be in a hospital, but now we work in a crèche with kids from 1 to 4 years.

I work there 5 days a week from 8.30 – 12.30 AM. I like it a lot. I play with the kiddies, feed them when it’s food time and wash them when it’s necessairy. I’m in a group of 10 kids and help leading it with a woman that works there. She’s very nice too 🙂 .

It’s a good thing to spend my free time on. It’s in the centro, so Mia, Vincent and I often do something together after work. Usually we go eating.

I still do Crossfit in the evening. It has gotten a bit easier with time, but I’m still totally done after every workout.

The rest of the time I spend reading, watching TV or playing games with my host sisters.

My host brother (he’s 11) had his graduation from school. After the holidays he’s going to start college. So we went on a little graduation party from his class.

Of course we took selfies

Of course we took selfies

Paúl and me

Paúl and me

With all of my host siblings

With all of my host siblings

 

 

 

 

 

 

 

Sunday to thursday (07. – 09-02.) it was Carnaval. In Ecuador this is celebrateda little differently than in Europe. People don’t put on costumes. But just like at home people drink, put on loud music, dance, sing and celebrate until late. The difference is that here they all go to the beach (Well the people living in the Andes don’t all go of course) and people have lots of fun throwing eggs, water, flour at each other and spraying around with a bottle filled with foam. They told me back in time it was crazier but now the government has forbidden some things.

I still found it a lot of fun even though it took me a while to get the eggs out of my hair 😉

We went to the beach 3 days in a row, because no one works at Carnaval.

On monday we went to Crucita (the beach belonging to Portoviejo). There were many people there and it was a lot of fun. We danced through the whole night. There were many drunk people though.

I sadly don’t have photos of Carnaval itself because I didn’t bring my phone (I didn’t want it to get wet or stolen).

But I have some photos from the beach days. We didn’t go swimming though. My host family isn’t very used to go swimming. Also they say it’s dangerous to swim in the sea because of the rain and the strong sea current.

enjoying the beach

enjoying the beach

Gema, Shirley and me

Gema, Shirley and me

With my host sister

With my host sister

 

 

 

 

 

 

 

I’ll try to write a new post soon

Much love, Annette

 

Ochestertour // La tournée de l’orchestre

Nach einigen Proben gab unser Schulorchester am letzten Januarwochenende drei Konzerte – für das erste fuhren wir am Freitagabend nach Võru (Südosten), wo wir in einem kleinen Konzertsaal spielten. Am Samstag spielten wir wie gewohnt im Tubina Saal der Schule, wo auch meine Gastfamilie zum Zuhören kam. Am Sonntag spielten wir in einem halbvollen, winzigen Saal im Kulturzentrum von Türi (relativ in der Mitte von Estland).
Das Besondere an diesem Konzert waren die Solisten : zwölf Erst- bis Neuntklässler, die unsere Musikschule besuchen. Unsere kleinen Solisten sind alle sehr souverän aufgetreten und haben teilweise sehr schwere Stücke gespielt. Unten unser vielseitiges Programm.

Notre orchestre de l’école donnait trois concerts pendant le dernier week-end de janvier – pour le premier, nous allions à Võru (sud-est), où nous jouions dans une petite salle de concert. Le samedi, nous jouions habituellement dans la Salle de Tubina à l’école. Le dimanche, nous jouions dans une miniscule salle, qui était à moitié vide dans le centre culturel à Türi (au milieu de l’Estonie).
La spéciale du concert étaient les solistes: des enfants (de la première à la neuvième classe) de notre école. Notre petits solistes étaient tous très souverains et jouaient des morceaux difficiles. Ici notre polyvalente programme:

F.Seitz Op.13 Satz 2&3 (min 4:30)
C.Böhm La Zingana
A.Thomys Miniatuurid erinevates stiilides (Miniaturen in verschiedenen Stilen) für Saxophon Satz 7 und 8
W.A.Mozart Flötenkonzert K.315
A.Piazzolla 2.Loving
Ungefähr bei Minute 2:30 hört man die Bratschen eine Melodie spielen, die der Titelmelodie von James Bond verdächtig ähnlich ist. Als ein Violinist aus unserem Orchester zum Spass in einer Probe diese Melodie improvisiert hat, gefiel es der Dirigentin so gut, dass sie ihm erlaubt hat, das auch beim Konzert zu machen. Das Publikum hat es zwar nicht verstanden, dafür hatte das Orchester seinen Spass.//
Environ à min 2:30, les violies jouent à peu près la mélodie de James Bond. Notre chef d’orchestre aimait bien q’un violiste du notre orchestre improvisait ce thème dans une répetition à la fin du morceau donc il jouait ça aussi aux concerts. Le public n’a pas compris, mais l’orchestre s’amusait bien.
& 5.Fear
Mancini Pie in the Face Polka (im Programm stand bloss “Polka// Dans le programme était seulement “Polka” écrit)
R.Wagner The Song of the Evening Star
Goltermann Cellokonzert No.4
L.Sumera Three Wonders of the world
L.v.Beethoven Klavierkonzert Nr.1 in C-Dur, 1.Satz
W.A.Mozart Klavierkonzert No.4, 1.Satz
Kreisler Andantino  (die zusammengeklebten und kopierten Noten sahen aus wie ein Drohbrief!!// Les notes avaient l’air d’une lettre de menace : collées et copiées)