YFU Switzerland

Die ersten paar Tage

Die ersten Tage verliefen ziemlich ruhig. Ich war oft alleine Zuhause, weil sie beide arbeiten. Wenn sie nach Hause kamen, assen wir meistens etwas und schauten ein bisschen TV. Am Samstag hatte meine Gastmutter Evonne eine Konferenz von YFU. Sie fühlte sich noch nicht sehr wohl dabei, mich alleine Zuhause zu lassen. Deshalb nahm sie mich mit. Nick, der die Konferenz leitete, hatte seine Freundin mitgebracht. Da sie auch nicht für die Konferenz gekommen war, machten wir uns auf den Weg in eine Shoppingmall. Wir verbrachten den Nachmittag in der Mall, kauften aber nichts, was alle erstaunte. Am Sonntag durfte ich zum ersten Mal Rocky reiten. Ich musste mich an das Westernreiten gewöhnen, aber gegen Ende der Stunde klappten die meisten Sachen. Am Montag ritt ich ihn dann nochmals. Als ich am Dienstag das erste Training des Schulteams hatte, war ich ziemlich nervös. Es war nämlich erst das dritte Mal, dass ich Rocky ritt. Aber mir wurde schnell klar, dass er keine Lust darauf hatte. Zuerst hatten wir 30 Minuten um ihn in den Anhänger zu laden und als wir endlich auf dem Reitplatz waren, hielt er immer am Ausgang an. Es war ziemlich anstrengend, da er manchmal einfach nicht mehr laufen wollte. Als wir dann abstiegen um “Showmanship” zu üben, teilte man mir mit, dass er das nochnie gemacht hatte. Also standen wir beim Coach und sie erklärte mir alles. Am Schluss probierte Cheyanne, Rockys Besitzerin, das noch mit ihm aus, aber er wusste nicht wirklich, was er tun sollte. Bei Showmanship geht es darum, das Pferd in verschiedenen Gangarten zu führen und einige Figuren zu machen. Grundsätzlich muss entweder das Pferd oder der Halter wissen, was er tut. Nach dem Training sagten die Coaches mir, dass sie mich im Team haben wollen. Jedoch wollen sie mir ein anderes Pferd suchen. Zuhause angekommen, waren wir alle so müde, dass wir einfach ins Bett fielen und schliefen.IMG_1383

Am Mittwoch kam Marthe zu mir. Sie ist eine Austauschschülerin aus Deutschland und wohnt bei Sue, meiner Area Rep., und ihrem Mann. (Sue muss einmal pro Monat mit mir in Kontakt treten um zu sehen, ob es mir gut geht. Sie und meine Gastfamilie sind hier meine wichtigsten Bezugspersonen. Wenn ich ein Problem habe, muss ich mit einem von ihnen sprechen.) Marthe und ich haben viel geredet und mit der Zeit fingen wir auch an, Englisch miteinander zu sprechen. Es war aber meistens ein zweisprachiges Gespräch, da wir nicht alle Wörter kannten die wir brauchten. Kurz vor 5 fuhr Evonne uns zur High School. Marthe hatte nämlich Orchesterprobe. Währenddessen ging ich mit Sue und ihrem Mann ins “Village Baker”. Das ist eine kleine Bäckerei in Spring Lake. Da sie bei der Orchesterprobe nur zu dritt waren, konnte Marthe nach einer halben Stunde schon wieder gehen. Wir holten sie ab und fuhren zu ihnen nach Hause. Dort lernte ich noch ihren Gastbruder kennen. Nach der Hausführung haben wir alle gemeinsam das Abendessen gekocht. Als wir mit dem Essen fertig waren, wollte Sue Marthe und mir den Lake Michigan zeigen. Also fuhren wir in die nähe Sees und kletterten auf einen Sandhügel. Von dort aus hatten wir eine wunderschöne Aussicht. Danach liefen wir noch zum Strand. Wir kamen gerade noch rechtzeitig an, um den Sonnenuntergang zu sehen. Marthe und ich machten sehr viele Fotos, da wir so begeistert von dieser Aussicht waren. Wir setzten uns an das Endes des Stegs und warteten bis es dunkel wurde. Aber schlussendlich sagte Sue, dass wir gehen müssen, weil sie mich noch nach Hause fahren müssen. Auf dem Rückweg haben wir noch kurz angehalten, um ein Eis zu essen

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Zuhause angekommen, teilte mir Evonne mit, dass Alicjas Flug um 5h verschoben wurde. Alicja ist ein 16-jähriges Mädchen aus Polen, das in die gleiche Gastfamilie kommt wie ich. Sie sollte gegen Mitternacht in Grand Rapids ankommen. Ich blieb aber nur noch kurz wach, um sicher zu sein, dass sie gestartet ist. Danach ging ich ins Bett, da ich ziemlich erschöpft von diesem Tag war. Ich wachte auf als sie nach Hause kam. Da ich aber vermutete, dass sie sehr müde ist, wollte ich nicht aufstehen. Es war sicher für beide angenehmer, dass wir uns erst am Donnerstag kennengelernt haben. Da ich schon angefangen hatte, half sie mir dann beim Backen der Cookies. Als sie alles ausgepackt hatte, wurde ihr das Hause gezeigt. Kurz darauf sassen wir schon im Sattel und ritten auf den Reitplatz. Den Rest vom Tag sassen wir meistens in ihrem Zimmer und unterhielten uns. Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Ausflug nach Spring Lake und an den Lake Michigan um Alicja die wichtigsten Sachen zu zeigen.

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Am Freitag kam Evonne schon gegen 13 Uhr von der Arbeit. Dann brachte sie uns in eine Shoppingmall. Wir verbrachten einige Stunden dort. Um 17 Uhr holten Evonne und Jim uns ab und wir gingen in ein Restaurant. Zuhause angekommen zogen wir uns um und machten uns auf den Weg in den Stall. Nach einem Ritt in den letzten Sonnenstrahlen gingen wir ins Haus und legten uns bald schlafen.

Erste Tage hier in Schweden

Hej! Meine erste Woche hier in Schweden is schon vorbei und ich wollte euch meinen Link geben zu meinem selbst gemachten Blog! Liebe Grüsse Naomi http://nladour2.wixsite.com/naomi-in-sverige

Endlich angekommen

 

Seit einer Woche bin ich jetzt hier in Davis, CA und ich habe mir gedacht ich erzähle euch wie die Reise verlaufen ist und wie es mir jetzt hier in Amerika geht… 🙂

Als ich am Morgen aufgestanden bin und  mein zu Hause verlassen habe für ein Jahr, hatte ich schon ein komisches Gefühl im Bauch. Ich war aufgeregt, denn ich wusste, dass es jetzt los geht, nach langem warten. Der Abschied von meiner Familie und Freunden am Flughafen war hart, obwohl man weiss, dass man zurück kommt. Doch sobald ich mit den anderen Austauschschüler zum Gate ging stieg die Vorfreude auf 100. Alle waren gespannt und aufgeregt auf das Abenteuer und mir ging es nicht anders:)

Die Reise nach Amerika war lange, denn insgesamt war ich etwa 24 Stunden unterwegs, aber zum Glück konnte ich zum Teil im Flugzeug schlafen. Als ich dann endlich in Kalifornien gelandet bin und meine Gastfamilie traf und wir nach Hause fuhren war ich schon müde. Doch trotzdem sassen wir und tranken ein Tee zusammen und redeten noch viel zusammen. Die ersten 10min English zu reden war komisch, aber jetzt nach einer Woche habe ich mich schon sehr an die Sprache gewöhnt.

 

Obwohl ich gerade eine Woche hier bin habe ich viele Leute kennen gelernt. Wie z.B. die Eltern von meinem Gastvater, meine Area Rep., andere Austauschschüler aus meiner Region und Nachbarn. Alle Menschen hier sind sehr freundlich und möchten gerne mehr über dich wissen, von wo du genau kommst und wenn man ihnen erzählt, dass wir in der Schweiz 7 Bundesräte/Presidents haben sind sie völlig verwirrt 😀

Meine Gastfamilie ist richtig toll, denn wir haben schon einiges gemacht in den letzten Tagen und wir verstehen uns super. Darüber bin ich sehr froh. Denn ich hatte schon etwas angst, dass es nicht passen würde mit der Gastfamilie. Doch bis jetzt ist alles super.

Ich und mein Gastvater waren zusammen wandern. Dort brannte vor 2 Jahren der ganze Wald ab und momentan ist alles am zurück wachsen. Wir sind an einem Wald vorbei gefahren, wo gerade vor 2 Wochen ein riesiger Brand war. Aus diesem Grund war dort alles einfach schwarz, dass war ziemlich krass. Aber wie mir erklärt wurde, ist es hier in Kalifornien völlig normal, dass es Waldbrände gibt…

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Auf der Wanderung 🙂

Mit einer Austauschschülerin aus Finnland bin ich vor einigen Tagen shoppen gegangen. Ihre Gastmutter hat uns erklärt, dass es eher eine kleine Shopping Mall ist. Naja, die Amerikaner verstehen unter klein wahrscheinlich etwas anderes als die Schweizer oder die Finnen. Denn die Austauschschülerin und ich waren meeeega überrascht wie gross die Mall ist. Dort gab es  einfach alles z.B. Abercrombie & Fitch, Victoria’s Secret etc… Welcome to Amercia 😀

 

Bis nächstes mal 🙂

 

Simone

 

Vacances

Bonsoir la Suisse !

Je n’ai pas grand chose à raconter sur ces deux derniers jours mais je prends le temps d’écrire un petit article pour vous tenir au courant quand même !

Hier, nous sommes allées dans la “grande ville” où se trouvent les bureaux de la commune afin de nous enregistrer comme résidentes, et sinon nous sommes restés à la maison et n’avons pratiquement rien fait…

Aujourd’hui, nous avons réglé, nettoyé et testé nos vélos. Le mien est jaune vif et celui d’Ayano est blanc. Je n’ai pas de frein à part le rétropédalage ; il va falloir que je m’y fasse !

Petite anecdote sur les enfants de ma famille d’accueil : il n’y a que Lotte, 6 ans, qui parle anglais et donc que je comprends, mais cela ne m’empêche pas de nouer des liens avec Fleur, 4 ans, et Ferwin, 2 ans, quand même. Hier, alors qu’on jouait sur la terrasse, Fleur, qui est en temps normal très timide avec moi, est venue me prendre par la main pour jouer ! Nous avons donc couru en rond sur la terrasse en riant comme des gamines [enfin je dis ça surtout pour moi, étant donné que Fleur a 4 ans, c’est tout à fait de son âge] avec Ferwin et/ou Lotte qui venaient se joindre à nous… 🙂

Ah, et tout le monde ici m’appelle Si-an-né, apparemment c’est la prononciation néerlandaise pour mon prénom ! C’est assez rigolo parce que je ne me reconnais pas toujours quand ils m’appellent. Mais je m’y ferai !

Demain, Ayano et moi partons en camp avec YFU jusqu’à samedi. Je vous raconterai tout ça en fin de semaine !

Goedenacht Zwitserland 🙂

 

Freunde

Die Menschen hier sind sehr freundlich und die Mädchen aus meiner Klasse sind super cool! Langsam kann ich mich auch all diese indische Namen merken. Mit den Jungs habe ich nicht sehr engen Kontakt, da ich diesen auch nicht haben soll. Hier in Indien ist die Freundschaft zwischen den zwei Geschlechtern nicht sehr gut angesehen. Es könnte sofort etwas mehr bedeuten und man erfindet hier schnell Gerüchte, wenn man ein Mädchen ein bisschen zu lange alleine mit einem Jungen sieht. Um jegliches Drama zu vermeiden wurde mir von allen abgeraten nicht mehr als „Hallo“ mit den Jungs auszutauschen. Naja, mal sehen, ob ich mich daran halten werde…

In meiner Klasse sind wir 73 Schüler. Etwa 2/3 sind Jungs, diese sitzen rechts und eine Reihe Holzbänke sind für die Mädchen. Die Schulzimmer sind relativ klein, trotzdem hat es genug Platz. Die fixen Holzbänken und die schrägen kleine Holztische, an denen man zu dritt hockt, sind nicht sehr bequem. Wenn kein Lehrer in Sicht ist, spricht man dann schon mit den Jungs und ein paar Mädchen haben mir schon anvertraut, dass sie einen Freund haben oder in wem sie verliebt sind. Aber das ist ein grosses Geheimnis und niemand sollte davon erfahren. Eine Liebesbeziehung ist hier nicht allzu gut angesehen. Love marriages gibt es ausser in den grossen Metropolen wie Mumbai eher selten. Die meisten Mädchen, die ich kenne, werden wohl einen von ihren Eltern ausgesuchten Ehepartner heiraten. Und dabei spielt die Kastenfrage auch eine Rolle. Das Kastensystem ist in Indien zwar verboten, doch immer noch stark präsent. Die Ehe in Indien gilt als Symbiose, die der Lebensabsicherung dienen soll. Liebe, so sagt man, kommt mit den Jahren.

Auf dem Bild sieht man ein paar von meinen Freundinnen und ich in Schuluniform.

Bis Bald

Lucie