YFU Switzerland

Endlich

Eintrag #1

Hej

Ich bin gerade hellwach, es ist morgens um halb eins und ich könnte tanzen vor Freude. Und  zwar weil ich eine Ankunftsfamilie habe! Also darf ich doch noch nach Schweden! Ich hätte eigendlich vor etwa einem Monat nach Schweden fliegen sollen, dass hat aber nicht geklappt, weil die Familie 2 Tage vor dem Flug wieder abgesagt hat. Das ist zwar ihr gutes Recht, aber für mich war es, als sei eine Welt zusammengebrohen. Ich war am Boden zerstörrt. Aber jetzt bin ich wieder voller Elan und kann es kaum erwarten. Ich werde in einer Woche fliegen… Jetzt einfach beten, dass diese Familie es sich nicht anders überlegt…

 

Leonie

4. Blog: Erstes Volleyballtraining

Gestern, dem 29. August, hatte ich mein erstes Volleyballtraining. Ich brauchte nebst all den Fragebögen, welche mein Arzt für mein Austauschjahr ausfüllen musste, eine zusätzliche Physical Health Form. Diese bestand aus einigen weiteren Fragen rund um meine Gesundheit. Ich musste sie beantworten, da die Zulassungsregeln in Michigan noch strenger sind als in anderen Staaten. Weil ich ohne sie nicht am Training teilhaben darf, war es umso ärgerlicher, dass ich sie zu Hause in meinem Zimmer vergass. Kelly musste mich also den ganzen Weg von 20 Minuten wieder zurückfahren und ich kam zu spät zum ersten Training. Das war aber ich nicht so schlimm, weil ich sowieso nicht zu Beginn des Trainings dort sein konnte, da wir vorher noch einen anderen Termin hatten. Das wusste mein Coach. Ich habe mich dann mit dem Varsity Team eingewärmt, weil sie erst anfingen, als ich auch schon da war. Campbell, welche sehr nahe von uns wohnt und deren Mutter eine gute Freundin meiner Gastmutter ist, spielt dort. Das Varsity Team ist das beste Team der Highschool. Es ist vergleichbar mit einer 1. oder mindestens einer 2. Liga der Schweiz. Ich bin beim Junior Varsity Team eingestuft, das Team darunter. Sie sind etwa so gut wie mein Team in der Schweiz, die 3. Liga, vielleicht eher ein Wenig schlechter. Nach dem Junior Varsity Team gibt es noch das Freshman Team, die Jüngsten.
Nach dem Einwärmen ging ich also zum Junior Varsity Team rüber und spielte für eine Stunde mit ihnen, bis ihr Training vorüber war. Ihre Trainerin meinte, ich könne weiterhin mit ihnen trainieren kommen. Sie sagte, dass ich jetzt wieder zum Varsity Team zurückgehen solle, um ein Wenig reinzukommen. Ich ging also zurück in die nebenanliegende Halle. Dort wurde ich aber komplett ignoriert und konnte nur zusehen. Ein anderes Mädchen stand auch am Feldrand und ich fragte sie, warum sie nicht mitspielen darf. Sie erklärte mir, dass sie, als das Training nach der Sommerpause wieder begann, noch in den Ferien war und deswegen nicht bei Trainingsbeginn dabei sein konnte. Die Strafe dafür, dass sie nicht zum Training erschienen war, ist, dass sie nicht mitspielen durfte. Als ich sie fragte, wie lange das so sein wird, sagte sie, für diese Woche. Das fand ich ziemlich hart, da es Montag war und wir jeden Tag Training haben. Später machte das Team Übungen bei denen wir dann doch beide mitmachen konnten. Der Trainer und die Assistenztrainerin waren sehr streng und die meisten Mädchen vom Team waren ziemlich hochnäsig. Ein Mädchen, Morgan, war aber sehr nett zu mir und erklärte mir alles ein zweites Mal, wenn ich es nicht verstand.
Heute hatte ich wieder Training mit dem Junior Varsity Team. Ich fühle mich viel wohler in deren Team, als im Varsity Team. Ich bin also froh, dass ich mit ihnen spielen kann. Morgen werde ich zum ersten Mal bei einem ihrer Matchen dabei sein. Spielen werde ich zwar noch nicht, aber ich denke, es ist gut mal zu sehen, wie das Ganze funktioniert in ihrem Team.
Am Montag Morgen sah ich zum ersten Mal meine zukünftige Schule. Sie ist nicht riesig aber auch nicht klein. Sie ist sehr verwirrend aufgebaut und überall sieht es gleich aus. Nachdem ich zusammen mit Kelly und einer Zuständigen vom Büro der Highschool meinen Stundenplan zusammenstellte, übte ich, mein Schloss meines Spindes zu öffnen. Ich werde nur drei Minuten zwischen den jeweiligen Lektionen haben. Davor habe ich ein Wenig Angst, da es wirklich sehr schwierig ist, es so schnell aufzubekommen. Man muss zuerst die ersten zwei Zahlen eingeben, dann nach rechts einmal rundherum, die zweiten eingeben, nach links zurückdrehen und die letzten zwei eingeben. Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob das so jetzt stimmt. Ich glaube, ich sollte besser noch einmal üben gehen, bevor die Schule beginnt.
Mein Stundenplan ist dafür ziemlich cool. In der ersten Lektion habe ich Algebra 2, danach Amerikanische Geschichte, dann Biologie, Aktuelle News/Probleme, Englisch 10A und zum Schluss noch Sport. Um 14.30 Uhr ist die letzte Lektion zu Ende. Danach habe ich von 15.00 Uhr bis 17.00 Volleyballtraining und dann gehe ich nach Hause. Die erste und die letzte Lektion werde ich mit Leonie, einer anderen Austauschschülerin belegen. Sie kommt aus Deutschland und lebt zur Zeit bei Campbell, dem Mädchen vom Varsity Team. Englisch werde ich mit einem Jungen haben, den ich heute kennenlernte. Er ist der Sohn einer weiteren Freundin von Kelly.
Heute Nachmittag waren wir nochmal mit einer anderen Freundin meiner Gastmutter mit dem Boot auf dem Corey Lake. Es waren viele Kinder der Nachbarschaft dabei und wir wurden auf einem Gummiding durch die Wellen des Bootes gezogen. Manchmal kippten wir und fielen wir ins Wasser aber es hat richtig Spass gemacht.

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Ich geniesse jetzt noch die Ferien, bevor die Schule heute in einer Woche beginnen wird.
Liebe Grüsse,

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Womens Weekend Roadtrip

Hey, hier bin ich wieder.

Inzwischen bin ich seit fünf Tagen hier und ich liebe es! Meine Familie ist unglaublich nett und hilfsbereit. Über das Wochenende sind wir an den Crystal Lake gefahren. Der Weg dorthin dauert etwa drei Stunden mit dem Auto. Der Hauptgrund, wieso wir dahin gefahren sind, sind Laurens, meiner Gastschwester, ihre Seniorpictures. Das ist hier anscheinend eine Riesensache, wofür man einen Fotografen anheuert und manchmal auch etwa 500 Dollar zahlt. Wie viel es bei Lauren war, weiss ich nicht, weil die Fotografin, soweit mir bekannt ist, eine Freundin der Familie ist. Nun ja, auf jeden Fall sind dabei einige unglaubliche Fotos herausgekommen. Samstags war es ziemlich bewölkt, deswegen wurden nur einige wenige Bilder um den Sonnenuntergang geschossen. Dennoch war es ein echt toller Tag. Unsere Unterkunft lag direkt am Crystal Lake, also konnten meine Gastschwester und ich Stand Up Paddeln gehen. Gegen Abend fuhren wir dann an den Lake Michigan, um die Fotos zu machen. Wenn du da am See stehst, hast du die ganze Zeit das Gefühl, dass du in Wirklichkeit am Meer bist, weil er so gross ist. Das andere Ufer kann man gar nicht mehr sehen. Sandstrand umgibt das Wasser und da, wo wir waren, gab es einen Stag mit einem Leuchtturm darauf, der weit nach draussen führt. Am nächsten Tag haben wir die Sanddünen Sleeping Bear Dunes besichtigt und sind auch ein Stück weit hochgelaufen. So was haben ich erst einmal gesehen und zwar in viel kleinerem Ausmass: Wenn du da inmitten all dieses Sandes und den Sandhügeln stehst und nichts anderes mehr siehst, es ist, als währe man mitten in der Wüste. Gegen Abend wurden dann noch mehr Fotos geschossen, danach sind wir nach Hause gefahren. Hier noch ein Bild am Fuss der Düne:

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Gestern war ich dann zum ersten Mal in meiner neuen High School, um herauszufinden, welche Fächer ich nehmen muss, welche ich wählen kann und was sonst noch wichtig ist. In einigen Tagen sollte ich dann meinen Stundenplan bekommen. Och haben mich für schwierige Kurse angemeldet in der Hoffnung, dann nicht so viel zu verpassen, da ich in der Schweiz ein Jahr überspringe. Jetzt bin ich ziemlich aufgeregt, aber freue mich auch auf meinen ersten Schultag. Doch zuvor gehen wir noch vom Donnerstag bis am Sonntag nach Chicago. Darauf bin ich total gespannt und ich kann es kaum erwarten.

Ich melde mich bald wieder, bis dahin alles Gute, Julienne

Premier jour d’école

Première chose : les hollandais sont tous blonds. Et grands.

Cette dernière semaine, on n’a rien fait de très spécial alors je n’ai pas écrit d’article. Mais aujourd’hui, retour à l’école !

Hier soir, j’ai proposé de faire le souper pour ma famille [j’ai fait une pizza, normalement plus ou moins inratable] et ensuite Ayano m’a demandé de lui apprendre ! J’ai trouvé ça vraiment chou et ça m’a donné le sourire pour le reste de la soirée ! 🙂

Ce matin, départ [enfin !] à 9:30 pour l’école où nous avions rendez-vous à 10h [on met 20′ pour y aller]. Après avoir attaché nos vélos, nous avons écouté le discours du directeur [sans en comprendre un traitre mot] avant d’aller en classe. Je suis en 3ème année du “collège”, qu’ils appellent ici Athenem [ou VWO] et Ayano est en 3eme année de l’équivalent de l’ECG, le HAVO. Mes camarades de classes ont tous 14 ans et à peu près autant de centimètres en plus que moi !

Apres avoir reçu nos emplois du temps, ma classe et moi sommes allés à vélo jusqu’à la “gouille” de Dedemsvaart, où nous avons joué à “meisjes of jongen” [filles ou garçons] où les deux équipes s’affrontaient dans des quiz ou des petits épreuves [par exemple une course en sac]. Nous avons dîné là [on doit prendre notre repas tous les jours] avant d’aller dans les bois jouer au Laser Game. C’était vraiment sympa ! J’ai fait connaissance avec toutes les filles pendant le dîner, et plus particulièrement Evelien et Jasmijn, qui m’a proposé de venir à son entraînement de volley vendredi soir. Je me réjouis !

Ci-dessous, mon emploi du temps. En hiver, on commence 30′ plus tard et toutes les leçons sont donc décalées. image

Sur ce… A bientôt ! 🙂

 

 

Fête du folklore

Cher lecteur, chère lectrice,

Je vais profiter de ce jour pluvieux pour écrire un article. Samedi mon école a organisé un évènement pour fêter le jour du folklore.

Le jour du folklore est un jour qui rappelle aux paraguayens la richesse de leur pays et leur culture. A cet effet chaque classe traitait des aspects différents de la culture du Paraguay. Ils ont parlé des spécialités culinaires, des artisans, des élevages, des fêtes patronales, de l’histoire du Paraguay. Ils ont également montré des danses traditionnelles. On a même eu le droit à une petite danse de la directrice !! Tous les élèves présents portaient les habits traditionnels de l’époque. Certaines présentations étaient vraiment bien, celles en guarani étaient incompréhensibles.

J’ai gouté des spécialités culinaire. Je connaissais déjà bien les spécialités salées comme le mbeju, chipa guazu, la mandioca et les chipas. Au contraire je n’en avais jamais mangé de sucrées. Certaines étaient plutôt…particulières, par exemple du fromage paraguayen avec du miel ou de la purée de courge avec du fromage, du sucre et sel. Il y avait aussi des spécialités exquises comme les cacahouètes au miel, le riz au lait, le flan, des gâteaux et j’en passe. Leur viande est également très bonne et ils en profitent.

Ils ont également parlé du terere, une boisson typique du Paraguay. Cette boisson est pareille au maté si ce n’est que l’eau qu’on ajoute à la yerba est froide. Durant la guerre du Chaco, les soldats avaient soif mais ne pouvait pas boire l’eau tellement elle avait mauvais goût. Ils ont su faire preuve d’ingéniosité, mélangeant l’eau avec des herbes l’eau prenait une saveur un peu plus agréable. Ils ont gagné cette guerre et aujourd’hui encore une grande partie de la population se promène avec son thermo d’eau froide et son verre rempli de yerba. Rien de plus rafraichissant durant les chaudes journées.

DSCN4420L’artisanat est très varié. Les paraguayens travaillent la terre pour en faire des vases et des tuiles. Ils travaillent le bois pour en faire des meubles, des sculptures, des instruments de musique. Le cuire est traité pour faire des vestes, des valises, des chaussures. Les feuilles de palmier sont utilisées pour en faire des chapeaux, des sacs. Pour les amateurs de douceur il y a bien sur le coton avec lequel sont fait les hamacs, les nappes, les sets de tables. Bien sûr que je n’ai pas pu mentionner TOUT ce que font les artisans mais vous en avez un aperçu. Ce qui est aussi intéressant à savoir c’est que les spécialités sont par région ou plutôt par quartier. En allant à Encarnacion depuis Asunción, j’ai pu observer le long de la route : les stands de ballons de foot à perte de vue, pareil pour les stands de hamacs, les stands de poteries tous alignés mais le meilleur les stands de fraises à perte de vue !!

 

Voilà mon premier article pour vous donner une idée. D’autres suivrons !!