YFU Switzerland

No Title

Hei!

Ich dachte mir ich muss jetzt mal wieder etwas in meinen Blog schreiben. Ich weiss ich bin nicht die beste Blogschreiberin, aber immerhin, vier Einträge habe ich schon geschrieben. Nach zwei Monaten in Norwegen finde ich das gar nicht so schlecht.

Auf jeden Fall werde ich mal probieren zusammenzufassen, was ich hier so erlebt habe. Meine Wochen hier sind so voll und erlebnisreich, da wird das gar nicht so einfach in einem kurzen Text zu erzählen. Aber ich werd’s mal probierenJ

Vor einer Woche hatten wir hier in Norwegen Herbstferien. Zur gleichen Zeit wie in Basel, nur das wir hier nur eine Woche Ferien haben…Da muss ich zugeben war ich ein bisschen neidisch auf die Schweiz. Aber die Schule ist ja zum Glück nicht besonders schwer hier. Sogar ich, mit meinem gebrochenen norwegisch kriege es hin ziemlich gute Noten zu schreiben. Als ich letzte Woche in meinen Naturfag(Biologie)-Test eine 5 gekriegt habe, war ich schon ein bisschen stolz auf mich.

Aber zurück zu meinen Ferien: Die ersten Tage habe ich mit meiner Gastfamilie in ihrer Hütte am Meer verbracht. Es ist dort zwar richtig schön aber ich war auch froh am Dienstagabend dann wieder nach Oslo zu kommen. Länger wäre es glaube ich ein bisschen langweilig geworden. In der Hütte hatten wir nicht die ganze Zeit «Ferien», wir mussten nämlich bei einem Riesenprojekt helfen, das die ganze Nachbarschaft zusammen auf die Beine gestellt hat. Es ist nämlich so, dass das Wasser bei der Anlegestelle für die Boote nicht tief genug ist und es somit etwas schwerer die Boote herauszufahren. Um dieses Problem zu beheben, wurde Geld eingesammelt, eine Riesenpumpe gekauft, ein Bagger ausgeliehen und die Arbeit konnte beginnen.  Die Pumpe wurde am Bagger befestigt, dann musste man den Bagger auf ein Floss fahren und dann wurde gepumpt, und gepumpt und gepumpt. Tag ein, tag aus. Ihr seht also ein richtig grosses Projekt. Meine Arbeit dabei war den herausspritzenden Schlamm zu beobachten und Bescheid zu geben, wenn zu viel Wasser mit rauskam. Klingt spannend, nicht? Natürlich haben wir nicht nur das gemacht, wir waren auch spazieren, haben Waffeln gemacht, haben bei schönem Wetter das Leben genossen. Es war echt unglaublich schönes Wetter während den Herbstferien. Ab Mittwoch war ich dann in Oslo und habe mir gemütliche Tage gemacht, mich mit Freunden getroffen und mich einfach ferienhaft entspannt. Herrlich!

Das norwegische Wetter hat endlich auch Norwegen erreicht. Es regnet jetzt oft und der Himmel ist wolkenbehangen. Letzte Woche war es richtig kalt, am Freitag war es sogar 0 Grad um zehn Uhr morgens. Diese Woche sind die Temperaturen aber wieder auf 6-8 Grad hochgekommen. Die Zeit zum Baden ist jetzt aber endgültig vorbei.

Letztes Wochenende war ich auf einem Orchester-Seminar. Da bin ich mit meinem Orchester ein Wochenende in einem Hotel in Askim gewesen. Askim ist eine kleine Stadt etwa eine Stunde von Oslo entfernt. Dort wurde viel geübt, viel geredet und gelacht. Dieses Wochenende war richtig lustig! In meinem Orchester sind einfach so nette Leute. Durch dieses Seminar habe sie noch besser kennengelernt und es gefällt mir sogar noch mehrJ In den Winterferien werde ich mit meinem Orchester eine Reise nach Budapest machen. Dort werden wir zusammen mit einem ungarischen Orchester zusammenspielen. Darauf freue ich mich schon sehr!

Dieses Wochenende werde ich in Kongsberg verbringen. Wir haben dort ein YFU-Treffen an dem ich alle anderen Austauschschüler wieder treffen werde. Das wird sicher sehr schön mit Leuten zu reden, die etwas Ähnliches wie ich erleben.

After my first month USA!

Nun bin ich schon über einen Monat hier aber es fühlt sich an wie eine Woche. Es gefällt mir richtig gut hier. Die Lehrer und Mitschüler sind alle super freundlich und helfen mir immer. Ich habe es gut mit der Familie und auch sehr gut mit meinem Gastbruder Kjell. Ich bin an einer eher kleineren High School, mit nur rund 1000 Schüler gehören wir zu den Kleinsten aber ich mag es sehr wenn wir nicht so viele sind. Und ich meine auch 1000 sind nicht wenige. Nächte Woche steht Fariless-Week an. Fairless ist unser grösster Rivale. Wir haben von Montag bis Freitag Spirit Days, also fünf Spirit Days. Am Ende der Woche findet dann das Football Spiel Fairless gegen Tuslaw an, welches wohl eines der grössten Highlights ist. Ich bin auf jeden Fall sehr gespant!

Wie schon gesagt habe ich schon sehr viele neue Dinge kennengelernt, wie zum Beispiel neues Essen neue Traditionen und noch vieles mehr. Auch haben wir wohl den schlechtesten Film überhaupt geschaut. IT. Sollte ein Horrorfilm sein und dauert 3 Stunden und 15 Minuten. Es ist wohl der langweiligste Film den ich je in meinem Leben gesehen habe. Wir machen öfters einen Filmabend mit der Familie und meistens noch zwei Freunden.

Ein neues Zuhause

Eintrag#4

Hej

Ich bin jetzt über einen Monat hier und es läuft grossartig. Ich fühle mich schon wie ein richtiges Familienmitglied. Heute ist der Geburtstag meine kleinen Gastschwester und ich habe jetzt die ganze Familie (Grosseltern, Tanten, Onkel etc.) getroffen. Und sie waren alle unglaublich nett. Ich fühle mich hier sehr wohl, meine Gastfamilie fühlt sich an wie meine richtige und ich glaube ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich ein neues Zuhause habe hier. Meine beiden (Gast-)Schwestern habe ich so lieb gewonnen, dass ich mit gar nicht vorstellen kann, wie ich ohne sie klar kommen soll. Jedes mal wenn ich sie sehe, muss ich lächeln, sie heitern mich auf und vertreiben jede schlechte Laune. Falls ihr das jemals lest, danke euch beiden.

Leonie

2 mois !

Ce soir je reprend la plume [c’est une image hein, en vrai j’écris depuis mon natel] pour vous raconter un peu ce qu’il s’est passé depuis mon dernier récit ! Spoiler alert : pas grand chose. ?
Hier, j’ai passé le cap des deux mois aux Pays-Bas. Youhou ! Niveau langue, ça va pas mal. Je comprends de plus en plus les cours, les profs. Mes copines, si elles me parlent lentement, je comprends, mais quand elles parlent entre elles je suis larguée ! Aujourd’hui, je suis allée acheter des lacets pour mes chaussures, en parlent uniquement néerlandais. [Évidemment ça pose le décor quand j’entre dans le magasin : “Bonjour ! J’aimerais acheter des… heu…” puis je réalise que je sais pas dire “lacets”]. Je suis super fière d’avoir réussi à me débrouiller, même si ça semble futile, je me rends compte que j’arrive à me faire comprendre !
Aujourd’hui commencent les vacances d’automne, on a une semaine de congé. Mercredi, on va fêter mon anniversaire (peut être en allant à Groningen, une ville dont on m’a recommandé la visite dans le Nord), et jeudi je pars pour Rotterdam [seulement 4 petites heures de transports publics !…]. On fait une petite réunion d’étudiants d’échange, du groupe des copines du WE d’Orientation, chez Sophia [USA], et on en profite pour fêter nos anniversaires respectifs, Sophia le 17, et moi le 19. On dort chez elle jeudi soir, et vendredi on va faire du shopping à Rotterdam, avant de repartir pour les quelques sympathiques 4h de trajet jusqu’à mon «home sweet home» dans la campagne ! Je me réjouis vraiment de revoir mes copines, parce que les copines de l’école ont beau être adorables, c’est pas pareil qu’avec mes camarades d’échange qui ont les mêmes galères que moi au quotidien ?
Et finalement, le denier samedi, Rayan, un petit garçon maroco-parisien de 10 ans, débarque passer ses vacances ici pendant 2 semaines. Jenise et Dean sont sa “famille de vacances” depuis qu’il a 9 mois. Je me réjouis de le rencontrer [on m’en a beaucoup parlé !] mais surtout, surtout, de pouvoir parler français ! ?
Je rentre dans 74 jours. C’est fou comme ça paraît peu… et à la fois énorme.
Dans un autre registre, j’aimerais vous expliquer comme on m’appelle ici ! Vous allez voir, même moi je me reconnais pas des fois.
Jenise, Dean et Lotte, 6 ans : “Sianne/Sianné” [après 2 jours aux Pays Bas j’ai renoncé à prononcer mon nom “à la française”. Ici, ils prononcent le “e” final…]
Fleur, 4 ans : “O-sian” [Océane en fait. J’ai essayé de lui expliquer, de l’appeler “O-fleur” mais rien n’y fait. Océane je suis et Océane je resterai…]
Ferwin, 2 ans : “Ayay” [je soupçonne une forte confusion avec Ayano, mais bon]
Sur ce, il est presque 19h, mes frères et sœurs vont aller au lit, alors je vais aller leur faire des gros becs. Du coup, je vous fais des gros becs aussi ! Bonne soirée, la Suisse. ❤️

Fantastic weekend

Hey zusammen, das letzte Wochenende war ziemlich ereignisvoll, deswegen dachte ich, ich melde mich mal wieder. Am Freitagabend sind meine Gastschwester, einer ihrer Freunde und ich zu einer sogenannten ‘haunted farm’ gefahren. In einem dunklen Maisfeld, auf einer unheimlichen Traktorfahrt und in einem sogenannten ‘haunted house’ haben diverse Angestellte versucht uns Angst einzujagen und waren mehr oder weniger erfolgreich. Am besten hat mir das spukende Haus gefallen, weil es auch mit Abstand am grusligsten war. Es gab darin etwas von allem, also zum Beispiel ein heruntergekommenes Krankenzimmer voller Menschen mit freiliegenden Organen oder Skelette, welche sich unerwartet bewegen und versuchen, dich zu packen. Oder einen Gang, der immer enger wird. Und wie erwartet waren da auch ganz viele Skelette etc. Es hat echt Spass gemacht. Am Samstag hatte ich dann erneut ein Cross Country Rennen, welches auch echt cool war, weil es endlich mal nicht so warm war und meine Zeit sich verbessert hat : ). Am Sonntag bin ich dann zum ersten Mal mit meiner Gastfamilie in die Kirche gegangen, was ganz in Ordnung war, und danach sind wir nach Grand Rapids in der Outlet Mall shoppen gegangen. Da habe ich meine zuvor ziemlich kleine Garderobe erweitert und es war echt witzig. Entschuldigung wegen der manchmal seltsamen Wortwahl, ich schreibe heute nicht von meinem eigenen Laptop, sondern von einem Amerikanischen und deren Tastatur hat keine ae, oe, ue, …-Zeichen. Ich versuche, mich bald wieder zu melden, bis dahin, alles Gute.