YFU Switzerland

7. Blog: Baseballgame, Halloween und 4-Wheeling

Hey meine Lieben

Ich weiss, es ist höchste Zeit, dass ich wieder einmal etwas poste hier. Mit meiner ständig beschäftigten Familie und all dem Volleyball bin ich nie dazu gekommen. Um 14.38 ist die Schule aus und weil ich kein Training mehr habe bin ich nun zwischen 15.00 und 15.30 zu Hause, je nachdem ob ich mit dem Schulbus fahre oder ob mich jemand abholen kommt. Das heisst, ich habe jetzt wieder ein Wenig mehr Zeit für mich und kann auch wieder öfters etwas hier hochladen. Ich werde nämlich keine Wintersportart machen, da diese mich nicht so angesprochen haben. Für Basketball bin ich zu klein und habe zu Wenig Erfahrung, weshalb ich an den Spielen immer die Bank wärmen würde oder es schon gar nicht erst in die Mannschaft geschafft hätte. Das selbe Problem habe ich mit Softball. Bowling fand ich langweilig und dann blieb mir nicht mehr viel anderes übrig. Es gäbe noch Power Lifting aber ich denke nicht, dass mir das Spass machen würde. Meine 6. Lektion ist zwar das selbe aber der grosse Unterschied ist, dass ich da nicht gegen andere antreten muss, um zu sehen, wer mehr Gewicht heben kann. Vielleicht werde ich dem Skiclub beitreten, mal sehen. Den kleinen Hügel, lustigerweise Swiss Value genannt, kann man zwar nicht mit unseren Bergen vergleichen aber es könnte trotzdem Spass machen.

Ich bin ein Wenig traurig, dass die Herbstsportarten nun vorbei sind. Nicht wegen dem Volleyball, sondern vielmehr wegen dem Football. Wir hatten immer so viel Spass an den Footballspielen! Vorallem an den Homegames, da wir da immer andere Themen gehabt haben, nach denen wir uns verkleideten. Es ist immer noch eindrücklich, wie sich hier alle mit ihrer Schule identifizieren und stolz ihre Schulfarben tragen.

Da ich jetzt so lange nichts mehr gepostet habe, dachte ich mir, dass ich einfach ein paar Fotos reinstelle und kurz etwas dazu schreibe, um euch zu zeigen, was ich so erlebt habe in der letzten Zeit.

Ende September, ich weiss, das ist jetzt schon ziemlich lange her, war eine Woche lang die St. Joseph County Fair, sowas wie Kirmes. Es gab viele verschiedene Ställe mit allen möglichen Tieren, ein Riesenrad und andere Bahnen, ausgestellte Traktoren und andere Fahrzeuge. Aber der beste Teil war das Essen. Vorallem das amerikanische Barbecue, die Elephantears und Caramel Apples waren einfach sooo lecker!

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Am 24. September, ein Wochenende nach der Fair, reiste ich mit der Gastfamilie einer Austauschschülerin von Deutschland nach Detroit. Mit einem Chor durfte sie dort die amerikanische Hymne an dem Detroit Tigers Game singen. So konnten wir beide unser erstes Baseball Game erleben. Das Spiel dauerte zwar ewig, was mit der Zeit ein Bisschen langweilig wurde, aber die Ausssicht war einfach bombastisch.

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Was auch sehr Spass macht ist 4-wheeling. Das ist etwas, das ich mir in der Schweiz nie vorstellen könnte. Anfangs Oktober machte ich das das erste Mal. Da waren wir allerdings nur sechs Leute mit drei Fahrzeugen. Am Samstag waren wir 40 Leute mit dementsprechend vielen 4-Wheelern.

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Am Freitag, dem 7. Oktober nach der Schule, fuhren wir mit zwei meiner Freundinnen und zwei von Adams Freunden nach Ohio in einen Vergnügungspark, den Cedarpoint. Wir blieben für zwei Nächte und es war einfach genau mein Ding. Weil es nicht mehr lange ging bis Halloween ist, war alles schön mit Kürbisen usw. geschmückt. Es gab auch Haunted Houses. Da versuchen sie mit allen Mitteln, einem Angst einzujagen, was bei mir super geklappt hat.
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Am 22. Oktober war der Sadie Hawkings Dance. Das war mein erster Schulball, da der Homecoming Dance abgesagt wurde. Ich traf mich mit ein paar Freundinnen um einander zu schminken, Bilder zu machen und einander die Blumen anzustecken. Dann gingen wir alle zusammen bei Wendy’s essen. Das alles machte fast mehr Spass, als der eigentliche Ball.

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Kurz bevor Halloween gab es eine Veranstaltung in der Kirche, an der alle Süssigkeiten sammeln konnten. Das war wahrscheinlich eher für jüngere Kinder gedacht gewesen aber das war uns ziemlich egal. Wir fühlten uns selber wie kleine Kinder und es gefiel uns ;-).
Am eigentlichen Halloween, dem 31. Oktober gingen wir zu einer Freundin meiner Gastmutter um den kleinen Kindern Süssigkeiten zu verteilen. Das war richtig süss.

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Letzten Dienstag flogen wir mit meinem Gastvaters Flugzeugchen nach Bloomington, Indiana. Dort spielte Adams College gegen Indiana State Basketball. Leider verlor Hope College.

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Auch wenn es jetzt schon ziemlich kühl ist hier, wollte ich unbedingt noch das Stand Up Paddeln ausprobieren bevor der Winter kommt.

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Ich hoffe, ihr habt einige spannende Eindrücke von meinem Leben hier in Michigan gekriegt.
Herzlichst,

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Living The American Life

Hello
So nun habe ich es endlich mal geschafft mich hinzusetzten und zu schreiben. Bald werden es schon 3 Monate sein, wo ich hier in den USA bin und Deutsch wird schlechter und schlechter…
In dem letzten Monat habe ich viele tolle Sachen erlebt und gemacht deshalb beginne ich einfach mal zu erzählen.
GIANTS
Vor ein Paar Wochen war ich an einen richtigen Baseball game von den San Francisco Giants.Das Spiel war sehr wichtig nicht nur für meinen Gastvater. Es ging um die World sereies ( das Team welches gewinnt wird also Weltbeste Mannschaft anerkannt). Wenn wir das Spiel gewonnen hätten wären wir in die Play Offs gekommen. Leider haben wir nicht gewonnen und so war dieser Traum ausgeträumt.
Giants Game

Giants Game

LOS ANGELES UND SANTA BARBARA
Dann kam auch schon unser Wochenendetrip auf den ich lange gewartet habe. South California ! Wir gingen nach Santa Barbara und Los Angeles. Auf LA habe ich mich schon lange gefreut und umso glücklicher war ich als wir am St. Monica Pier waren. Wir waren am Venice Beach, Hollywood, Walk of Fame und Universal Studios. Es hat mir sehr gefallen doch waren sehr viele Menschen da! Sehr viele! Ein Highlight war, als wir am Venice Beach waren, suchten wir uns ein Restaurant um Lunch zu essen. Als wir in das Restaurant gingen war ich etwas überrascht, denn es hangen Schweizer Fahnen und ein Trickot von einem HCD Spieler im Restaurant. Sofort habe ich mich erkundigt warum die das so haben. Mir wurde dann erklärt, dass das ganze Restaurant von der Schweiz und Deutschland inspiriert ist. Recht hatte der Mann, denn auf der Speisekarte waren Züri Gschnätzlets, Raclett und sogar RIVELLA. Meine Test Frage von wo sie das Rivella haben, haben sie richtig beantwortet. Ich war so erstaunt das die Schweiz sogar hier in den USA bekannt ist!
Hier sind ein paar Bilder von meinem Trip 🙂
Venice Beach

Venice Beach

St. Monica Pier in LA

St. Monica Pier in LA

Walk of Fame in LA

Walk of Fame in LA

HALLOWEEN
Nach ein Paar Wochen Schule war auch schon Halloween. Und die Amerikaner nehmen das Ganze sehr ernst und so ging ich mit ein Paar Freunden am 31. Oktober trick and treat machen. Ich habe insgesamt 1kg Süsses gesammelt und ich bin mich immer noch am durcharbeiten. Es war einfach super.
CROSS COUNTRY
Vor ein paar Tagen hatte ich mein letztes Cross Country Race. Darüber bin ich sehr traurig das es mein letztes Rennen war. Vor allem weil ich weiss, ich werde nie wieder ein Teil von diesem Team sein und all diese Rennen rennen. Das zu realisieren hat mich schon traurig gemacht. Aber ich muss sagen, ich liebe diesen Sport! Und es war wohl die beste Entscheidung bis jetzt, dass ich dem Team beigetreten bin. Nicht nur habe ich eine bessere Kondition, ich habe viele Leute kennen gelernt. Für alle neuen Austauschüler, ich kann auch nur eines Raten, wenn ihr gerne einen Sport machen möchtet und nicht wisst was. Das ist eine super Option!
Ich werde das ganze Team, die Coaches, unglaublich vermissen…
Das schönen an diesem Sport ist, dass man merkt wie man besser und besser wird.
Durch dieses Team habe ich eine neue Leidenschaft entdeckt. Long distance running! Und so habe ich mich eigentlich auch schon entschieden, dass ich im Frühling Track and Field machen werde, um weiterhin rennen zu können und viele aus dem Cross Country Team sind auch im Track and Field 🙂
 Ich am letzten Rennen. Ich wurde 46 von 182

Ich am letzten Rennen. Ich wurde 46 von 182

Cross Country Team nur die  Mädchen

Cross Country Team nur die Mädchen

Ein Schild, welche ein Paar Jungs von unserem Team gemacht haben.

Ein Schild, welche ein Paar Jungs von unserem Team gemacht haben.

CILLI COOK OFF
Dieses Wochenende hat meine Schule ein Chilli Cook Off organisiert. Darum geht es das jeder ein Team machen kann sein bestes Chilli (Chilli concarne) macht und dann versucht den Wettbewerb zu gewinnen. Das beste Chilli gewinnt. Die Öffentlichkeit, also Eltern ander Schüler usw. kommen vorbei und dürfen Chillies probieren. Natürlich müssen sie ein bisschen dafür bezahlen. Denn der Zweck dafür ist, dass die Schule Geld sammeln kann für den Senior Trip. Unser Team hat leider nicht gewonnen, aber trotzdem hat es Spass gemacht mit Freunden das Chilli zu machen.
Chilli Cook Off. Wir waren die Spice Girls.

Chilli Cook Off. Wir waren die Spice Girls.

So das war es für dieses Mal. Geniesst für mich das kalte Wetter in der Schweiz, wir haben immer noch 20 Grad. Bis Bald 🙂
Simone

Schneee!! :))

Am Freitag ist er gekommen, der erste Schnee und wir mussten gar nicht mal so lange warten!  Ich sitze gerade mit einer Wolldecke auf den Knien in der warmen Stube während draussen die Schneeflocken in der Sonne glitzern und im Wind tanzen. So harmonisch und prachtvoll erlebe ich den frühen Winterbeginn hier. Aber nicht alle sind meiner Meinung. Die einen freuen sich wie ich ab dem Schnee, der die dunkeln Tage ein bisschen heller macht, während sich andere ab dem kalten nassen Schnee nerven.

Heute sind wir mit den Langlaufskiern raus gegangen auf eine kleine Tour. Der Schnee liegt überall und so kann man direkt aus dem Haus mit den Skiern losfahren.

Es ist nun schon eine lange Zeit her seit ich das letzte mal geschrieben habe aber die Zeit geht soo schnell! Seit den Herbstferien ist die Schule ein bisschen strenger geworden. Wir haben mehr Prüfungen und Aufträge. Aber ich verstehe schon bald alles, was den Schulalltag auch wieder leichter macht. Das Englisch habe ich schon ziemlich ganz hinter mir gelassen und ich versuche eigentlich mich nur noch auf Norwegisch zu verständigen.

Auch neben der Schule ist viel los. Fast jedes Wochenende habe ich irgendein Programm. Übernachtung bei Freunden oder ein Ausflug mit der Familie. Gestern habe ich mich mit Clara, der anderen Austauschschülerin aus der Schweiz getroffen und wir haben uns gegenseitig die Haare geschnitten. Nächste Woche gehe ich auf Speidertur (Speider bedeutet Pfadfinder auf norwegisch) und vor zwei Wochen hatten wir ein YFU Camp zusammen mit allen Austauschschülern. Wir waren in Kongsberg und haben dort eine Silbermine besucht, gespielt und uns ausgetauscht. Es war toll von allen zu hören wie es ihnen geht. Auf Wunsch von einigen von uns Austauschschülern wird es vielleicht möglich sein, dass wir bei unserem nächsten Treffen im Januar in den Norden von Norwegen gehen, wo wir vielleicht Nordlichter sehen können!

Vor einigen Wochen sind ich Synne und ihre beste Freundin vom Holemkollen einem Skispringturm in Oslo gehüpft. Dies mit einer Zip-Line von ganz oben bis unten, die sich so anfühlen sollte, als wäre man ein Skispringer. Das war sehr lustig und vor allem hatte man von oben eine super Aussicht über Oslo.

Ein grosses Hobby von meinem Gastvater Geir Andreas ist das Snow Kiting. Das ist kurz erklärt eine Art Skifahren zusammen mit einem Fallschirm. Auch ich möchte dies in diesem Winter ausprobieren und deshalb sind wir schon einmal ein bisschen üben gegangen. Ich habe probiert den Fallschirm in die Luft zu bringen und zu kontrollieren. Es ist ein bisschen wie einen riesigen Drachen  steigen lassen und daher ganz schön schwierig. Sobald ein bisschen mehr Schnee liegt können wir es auch mit Skiern ausprobieren. Darauf freue ich mich!

Hier freuen sich alle schon auf Juletid (die Weihnachtszeit) Auch ich freue mich auf diese gemütliche Zeit mit Peperkaker, Julebrus und Weihnachtsmusik. Der Schnee liegt ja bereits 🙂

Hier findest du ein paar Bilder von meinem Alltag, vom Kiting, vom Holmenkollen, vom YFU Weekend und vom Schnee.

(Aus irgendeinem Grund zeigt es hier nicht die richtigen Bilder an wenn du meinen Blog jedoch anklickst siehst du die richtigen 😉 )

Taaltoets, Groningen et 9 à la maison

Samedi 22 octobre. Fin de la période de tranquillité chez les O’Brien : le petit Rayan, 8 ans, 45kg, Franco-marocain habitant dans une famille d’accueil dans la banlieue de Paris, et habitué des vacances hollandaises chez Jenise et Dean, débarque dans notre maison.
Rayan mange beaucoup, parle tout le temps et adore embêter les petits. J’arrive à garder mon identité de francophone secrète plus de 24h ! La maison n’est plus jamais silencieuse depuis qu’il est arrivé. Ayano et moi échangeons de temps à autre des regards chargés d’agacement et d’amusement. Allez, courage, il ne reste que 2 semaines !
Quelle ne fut pas ma surprise quand dimanche 23 octobre, Jenise et Dean m’annoncent [alors que je suis en train d’aller au lit] qu’à partir du lendemain [et pour une durée inconnue de moi], une jeune fille française [prénom ? âge ? ville d’origine ? aucun de ces renseignements ne me sont dévoilés] viendra habiter avec nous.
Lundi, je rentre de l’école et là : Laïta ! On se fait la bise [ce qui ne m’était plus arrivé depuis mon arrivée ici], on échange quelques mots en français. En français !!
Désormais et pour donc 2 semaines, nous serons 9 à la maison…

Le samedi 29 octobre, Ayano, Laïta [j’ai entre-temps réussi à glaner quelques renseignements : 20 ans, Nantes, restera 3 semaines avec nous] partons pour Groningen [la grande ville du Nord]. Le trajet est étonnamment court [pour une fois] : seulement 1h30-2h !
Nous découvrons donc Groningen : un des seuls trucs qu’on sait qu’on peut visiter, l’université, est fermée [au public] pour une journée porte ouvertes. Soit. A l’office du tourisme, on nous indique quelques choses à faire. Nous allons donc visiter le Prinsentuin [le jardin du prince] et déambulons dans la jolie ville de Groningen. Après avoir escaladé les 251 marches de la Tour Martini [il y a 2 églises à Groningen : l’église AA et l’église Martini – n’y voyez rien de suspect] et admiré la ville depuis un point en hauteur [56 mètres au dessus du niveau de la mer !], nous avons fait un peu de shopping avant de rentrer prendre un repos bien mérité [après avoir marché 10km, mesdames et messieurs].

Et finalement… de taaltoets [le test de langue]. Hier, Ayano et moi, chargées de nourriture typique de nos contrées d’origine [sushi pour elle, tresse pour moi], nous embarquons dans le train direction Almere, pour le test de language de YFU !
Le test était constitué de 3 parties : lezen, schrijven en spreken [lire, écrire et parler]. Après le test, nous avons dégusté la nourriture que chacun avait apporté [dans mon assiette : de la nourriture américaine, suisse, argentine, autrichienne, lettone, japonaise, allemande, et j’en passe…], nous avons attendu patiemment nos résultats en discutant avec les copines.
Schrijven : ++
Lezen : ++
Spreken : +
[++ : 10/10, + : 8/10]
J’étais dans le groupe 2, soit le groupe de niveau intermédiaire. Ayano était groupe 3, soit le groupe avec le niveau le plus faible. Elle a eu ++ aux trois parties !
Le taaltoets terminé, il était temps de rentrer à la maison… Emma [qui habite Almere] me prend donc sur le porte-bagages de son vélo pour m’amener jusqu’à la gare Almere Centrum. Il pleuvait, il faisait froid, on était un peu perdues et en retard pour attraper mon train, mais c’était le truc le plus cool de la journée ?
Arrivées donc à Almere Centrum â 16:30 [mon train était censé partir à 16:26], je comprends qu’aucun train ne part de cette gare. Je me renseigne donc et on me dit qu’il faut prendre le bus jusqu’à Weesp [d’après Emma, 15 minutes de trajet]. Je saute donc dans le bus, gelée, et en route pour Weesp.
Laissez moi vous dire qu’après 30 minutes debout, humide, dans un bus bondé, se faire expliquer par un employé des chemins de fer qu’en fait, pour aller à Zwolle, il faut [re-]prendre le bus jusqu’à Almere Oostvaarders… soit une gare à quelques minutes de bus d’Almere Centrum… c’est pas exactement marrant. Et évidemment, parce que sinon, c’est pas drôle, j’ai perdu Ayano [en partant de l’école où on avait le test], donc j’étais extrêmement seule. Elle ne répondait pas au téléphone, et je n’avais aucune idée d’où elle était !
Donc, 30 minutes de bus plus tard, je suis [enfiiiiiiin] dans le train direction Zwolle, départ 18:22 [j’étais censée partir 2h plus tôt, mais BON]. Arrivée à Zwolle à 19:05, le bus direction Dedemsvaart part toutes les heures à x:03, je dois donc attendre 57 minutes. Je m’installe dans un Starbucks en face de la gare, bois un thé, profite du wifi gratuit. À ce point-là, quand j’arrive à la station de bus et qu’à 20:07, le bus n’est toujours pas là [et qu’il est annoncé, sur le panneau des départs, comme étant déjà parti], je me dis que ma journée ne pourrai pas être pire. Finalement, le bus arrive à 20:09, et moi, saine et sauve, à Dedemsvaart à 21:05. C’était une… longue journée.

Mais je suis très contente de mon résultat au test, et mes copines aussi ! Alors c’est ça le plus important… ?
Rayan est rentré hier, et la maison est étrangement calme. Bon, pas de soucis à se faire, il revient en décembre… ?

 

De Prinsentuin

De Prinsentuin



Ma tresse pour le taaltoets

Ma tresse pour le taaltoets

Mes copines d'école ! De gauche à droite : Evelien, Emma, Marit, Marije, Jasmijn, Maud et moi

Mes copines d’école ! De gauche à droite : Evelien, Emma, Marit, Marije, Jasmijn, Maud et moi

Groningen vu du haut de la Tour Martini

Groningen vu du haut de la Tour Martini

Feiertage in Argentinien

Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe, dafür habe ich jetzt aber viel zu erzählen…
Vor etwa einem Monat war bei uns „dia de los estudiantes“, nur, dass das nicht nur einen Tag gefeiert wurde, sondern eine Woche. In dieser Woche hatten alle Schüler schulfrei und meine Familie und ich reisten nach Jujuy. Dort traf ich mich mit meiner deutschen Freundin, welche ich in Buenos Aires kennengelernt habe. Zusammen mit ihr und ihren Freundinnen besuchten wir am Abend die „desfile“. Jede Schule in San Salvador de Jujuy (und davon gibt es über 100) hat einen Carroza, also so etwas wie einen Wagen, gebaut und jeder hatte ein anderes Motto: Dinosaurier, Asien, Vögel, Mickey Mouse, Argentinien usw. Am besten hat mir der Wagen mit dem Thema Star Wars gefallen, welcher schlussendlich den 5. Platz bekommen hat. Die Carrozas waren riesig, blinkten und funkelten und jeder war grösser und schöner als der Andere. Auf ihnen winkten die „Reinas“ jeder Schule in schönen Kleidern. Die „eleccion reina“ ist hier auch ein Highlight, welche in jeder Schule einmal im Jahr durchgeführt wird. An einem Abend versammelten sich alle Schüler in der Schule und die Teilnehmerinnen wurden nacheinander unter grossem Gejubel aufgerufen. Meine Klassenkameradin hat auch mitgemacht und schlussendlich auch gewonnen. Danach gab es eine Ausscheidung für die ganze Stadt (mit den Gewinnerinnen unserer 3 Schulen), in welcher auch wieder meine Freundin gewann. Danach gab es die Ausscheidung für jede Provinz (in welchem meine Freundin ausschied) und am Ende das Finale, in welcher die „reina“ für ganz Argentinien ausgesucht wurde. Dies fand in San Salvador de Jujuy statt. Da ich um diese Zeit gerade in Jujuy bei meiner Freundin war, gingen wir zusammen mit ihren Freundinnen ans Finale der „eleccion reina“. Durch verschiedene Darbietungen, wie beispielsweise einem Zauberer oder Tanzaufführungen, war das Finale sehr unterhaltsam. Anschliessend auf die Krönung der „reina 2016“ folgte eine bekannte argentinische Rock-Band.
Zurück in meiner Stadt gab es auch eine „desfile“, nur war diese viel unspektakulärer als in Jujuy, da die Carrozas kleiner und nicht ganz so schön waren… Ausserdem gab es nur etwa 10 Carrozas.
Ein weiterer Programmpunkt des „dia de los estudiantes“ ist das „pintada“. Alle Schüler unserer Stadt versammelten sich auf dem Platz und „kauften“ sich ein Stück davon, welches sie dann bemalten. Schlussendlich war nicht nur der ganze Platz voller Farbe, sondern auch jeder im Gesicht angemalt…!
Vor 2 Wochen war bei uns schon Karneval. Zwar nur „carnaval de los estudiantes“ aber immerhin. Mir wurde erzählt, es gäbe hier viele verschiedene Karnevals, der grösste jedoch sei eindeutig im Februar. Viele aus meiner Schule haben in bunten Kleidern getanzt, die Jungs traditionell im rotem Poncho. An diesem Wochenende besuchte mich meine deutsche Freundin aus Jujuy. Normalerweise geht jede Schule einmal im Oktober nach Yavi, einem nahegelegenen Dorf, um zu grillieren, Volleyball oder Fussball zu spielen und manche übernachten auch dort, nur war mein Kurs ein wenig spät dran, weswegen wir nicht hingingen. Dafür sind wir mit meiner Familie hingefahren, haben die angeblichen Azteken-Zeichnungen und die Hölle des Teufels angeschaut und sind auf einen kleineren Berg gewandert, von welchem wir den Sonnenuntergang gesehen haben und Mate getrunken haben. Am nächsten Tag besuchten wir die Manka Fiesta, welche einmal im Jahr in Quiaca stattfindet. Man konnte von Lama Fellen, toten Gürteltieren, Schafsköpfen, Hühnern, Ton-Sachen bis hin zu schönen Holzmöbeln, alles kaufen! Dann verabschiedete ich mich auch schon von meiner Freundin, die wieder nach Jujuy zurückreiste. Es war schön, endlich mal wieder Deutsch zu sprechen.
Speziell wird hier auch der Geburtstag gefeiert. Das Geburtstagskind wird nach der Schule mit Eiern, Mehl und teilweise auch Bier beworfen. Am Abend gibt es dann ein grosses Fest, mit schön verziertem Kuchen, in welchen man das Gesicht des Geburtstagskindes drückt.
Gestern hat meine Mutter mit meiner kleinen Schwester den ganzen Nachmittag „pan dulce“ (süsses Brot) gebacken, für den „dia de todos santos“ (2. November), an welchem wir keine Schule haben, dafür aber die Toten ehren und sich die ganze Verwandtschaft versammelt, um zusammen zu essen und feiern.
So, jetzt seid ihr wieder auf dem neusten Stand der Dinge. Ich versuche ab jetzt, öfter zu schreiben:) nos vemos!:)

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