YFU Switzerland

Weihnachten und Januar

Lange ist es her, seit ich das letzte Mal meinen Blog geschrieben habe. Seitdem ist viel passiert! Alles kann ich wohl nicht hier berichten, aber ich werde probieren das Wichtigste zusammen zu fassen.

Jetzt ist es fast schon Februar, die Zeit fliegt nur so dahin! Vor ein paar Tagen bin ich jetzt bei der Halbzeit meines Austauschjahres angekommen. Das war ein ziemlich komisches Gefühl. Ich fühle mich hier jetzt so zuhause und wohl und ich kann es gar nicht glauben, dass ich dieses Leben Ende Juni für immer verlassen werde. Ich freue mich natürlich auch schon sehr darauf meine Familie wiederzusehen, aber der Abschied von Oslo, meiner Gastfamilie und meinen Freunden wird sicher schwer. Doch daran sollte ich jetzt noch nicht denken. Ich bin ja noch fünf Monate hier!

Ich möchte gerne ein wenig über meine norwegischen Weihnachten schreiben. Das war mein erstes Weihnachten und Neujahr weg von zuhause und ohne meine Familie, aber es war einfach wunderschön! Viele Sachen und Traditionen sind hier ziemlich ähnlich, wie in der Schweiz, aber einige sind doch anders und, von denen werde ich euch jetzt ein bisschen erzählen. Ich weiss auch nicht, ob das in ganz Norwegen so ist, aber meine Gastfamilie macht das zumindest so.

Am 23. Dezember, der sogenannte kleine Heiligabend (Lillejuleaften) waren wir bei meinem Gastonkel eingeladen und dort wurde dann ein Art Hafer-Porridge (julegrøt) mit der ganzen Familie gegessen. Dieses julegrøt wird traditionell auch an Heiligabend gegessen. Darin ist eine Mandel versteckt und derjenige, der die Mandel in seinem Teller findet, bekommt ein kleines Geschenk. Heiligabend haben wir nur zu fünft gefeiert. Das war einfach ein wunderschöner Abend mit Weihnachtsgottesdienst und anschliessendem Abendessen. Wir haben Ribbe gegessen. In Norwegen gibt es zwei typische Weinachtsgerichte, Ribbe und Pinnekjøtt. Ich finde sie beide sehr lecker, wobei ich Pinnekjøtt ein wenig bevorzuge(es ist so lecker:D). Anschliessend wurden dann die Geschenke geöffnet. Dieses Jahr war ich ein richtiger Glückspilz, da hatte ich Geschenke aus Norwegen und von zuhause. Es war auf jeden Fall ein wunderschöner Abend und ich habe mich wirklich wie ein Teil der Familie gefühlt. Ich bin meiner Gastfamilie so dankbar, dass sie mich so gut aufgenommen haben.

Hier ist noch ein Bild von unserem Tannenbaum.

Hier ist noch ein Bild von unserem Tannenbaum.

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr war nicht so viel los. Ein bisschen Schlittschuhfahren auf dem See, schlafen, essen, was man eben so macht in den Ferien.

Über Silvester sind wir dann von meiner Gasttante eingeladen worden, Neujahr in ihrer Hütte in den Bergen zu feiern. Silvester war ein schönes Familienfest und hat viel Spass gemacht. Dort lag auch relativ viel Schnee und ich hatte die Möglichkeit zum ersten Mal langlaufen zu gehen. Das war jedoch schwerer als gedacht. Ich fand eigentlich, dass ich mich ganz gut schlage, aber, wenn jedesmal wenn ich dann meine Gastfamilie davonflitzen gesehen habe, habe ich doch gemerkt, wie wenig ich erst kann. Spass macht es aber auf jeden Fall!

Jetzt bin ich schon seit drei Wochen wieder in der Schule. Ich freue mich jedoch schon sehr auf die Winterferien, die in etwa drei Wochen anfangen.

Dieses Wochenende war ich auf einer sogenannten midtårssammling von YFU. Das ist ein Treffen, zu dem alle Austauschschüler, die gerade in Norwegen sind, gehen. Dieses Treffen fand in Nord-Norwegen statt, genauer gesagt in Bardufoss. Am Donnerstag sind wir also nach Bardufoss geflogen und waren dann dort bis Sonntag. Dieses YFU-Lager war einfach so wunderschön und perfekt. Ich kann das fast nicht beschreiben. Es war so schön alle wieder zu sehen! Obwohl ich die Meisten erst zwei-dreimal in meinem Leben getroffen habe, habe ich das Gefühl, dass wir schon richtig gute Freunde sind! Es waren schöne Tage, die leider viel zu schnell vorbeigegangen sind. Wir waren  in Tromsø (Nordens Paris), haben draussen im Schnee gespielt, waren in der Sauna, haben am Lagerfeuer gegrillt,…Es war einfach wunderbar! Ich vermisse jetzt schon alle Austauschschüler und volunteers und freue mich so sehr auf das nächste Treffen.

Ha det bra und liebe Grüsse

Clara

 

 

Da seht ihr ein paar Bilder von Tromsø und von dem Treffen.

Da seht ihr ein paar Bilder von Tromsø und von dem Treffen.

IMG_1656

IMG_1669       IMG_1759

home

Time goes by. My journey here in New Zealand started 6 months ago. I have learned heaps; about people, this country and myself. When I first arrived here I was a lost seventeen years old girl. An unknown person in an unknown country. I never really realised what it means leaving home for a year, start somewhere new without any familiar faces and friends. But now six months later I have succeeded. I have build myself a second home.  A home with a family and friends, a new world thousands of miles away from where I come from, from where I first started. Those two worlds are far away from each other and now I am the bridge in between them. I can’t say which one I prefer better. I love them both as much as it is possible but both are so different from each other and now a part of me. I will always be the girl from Berne in Switzerland. I will never forget where I come from. But right now my life is here. In New Zealand. My heart is here. And ’Your home is where your heart is’.

Middleton Highschool

Hallo,

 

Um 6 Uhr morgens, weckte mich mein Wecker. Ich rasch sofort aus dem Bett. Es würde mein erster Schultag sein. Meine Aufregung siegte über meine Müdigkeit, und ich war voll und ganz auf meine neue Schule vorbereitet.

20160815_071719

Als wir in Middleton Highschool ankamen, wurde ich von Panik überwältigt. Ich war noch nie in einer amerikanischen Schule gewesen und war jetzt mittendrin. Teenager hangen draussen im Schulhof und in den Gängen, sprachen und lachten laut, einige Schüler eilten zu ihren Klassen und andere sassen herum und nahmen ihre Zeit. Es sah irgendwie genau gleich wie in den Filmen aus, anderseits aber auch nicht. Ihr solltet zunächst wissen, dass ich im Süden von Tampa lebe. Dieser Distrikt hat eine Mehrheit an afroamerikanischen und Einwohnern. Und so sind die meisten Schüler and meiner Schule Afroamerikaner und Hispanier.

 

Bevor ich weiter erzähle: Middleton wurde um 1930 erbaut und war nur für Schwarze. Aufgrund von Konflikten und Uneinigkeiten, wurde die Schule während eines Protest in Brande gestellt. 2002 wurde Middleton wieder eröffnet. Die Schule ist in zwei Programme unterteilt: Traditional Program und Magnet Program. Die Staatsregierung wollte mehr Diversität an dieser Schule haben, und stellte deshalb ein sogenanntes Magnet Programm ein. Man kann sich dieses Programm wie als ein Schwerpunktsfach Programm (wie Medizin, Musik etc.) vorstellen. Jede Schule, die dieses Magnet Programm anbietet, besitzt andere Programme. An meiner Schule bieten sie: Engineering, Biomedical Science, Computer Game Design und Computer Engineering assisting Magnets an. Und so nehmen sich viele (mehrheitlich weisse) Schüler aus verschieden Distrikten den ganzen Weg hierhin, um an dieses Program teilnehmen zu können. Zum Vergleichen: Von den 1’700 Schüler sind 60% Schwarz und 20% Weiss.

 

Jetzt nimmt mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Dunkelhäutigen, es war einfach etwas, woran ich nicht gewohnt war und ich brauchte einfach etwas Zeit mich dort einzuleben. Ich weiss nicht, wie ich es Wörtern befassen kann, aber meine Schule ist eine, wie sie es nennen, “Ghetto Schule”. Wie schon gesagt, die meisten Schüler sind im traditionellen Programm. In Amerika nehmen oft die, die später ans College wollen, ein Magnet Programm, um sie darauf vorzubereiten. Leider, nehmen die meisten, die im traditionellen Programm sind, die Schule ganz und garnicht ernst: Sie schwänzen die Schule, passen im Unterricht nicht auf, sind respektlos gegenüber anderen Schüler und Lehrern, nehmen im Schulhof Drogen zu sich, und werden sehr schnell aggressiv. Wir haben mehrere Polizisten, die jeden Tag im Schulhof patroullieren. Schlägereien liegen fast an der Tagesordnung und es werden oft Sachen beschädigt oder geklaut. Die Schule ist wirklich nicht einer der top Schulen, man gewöhnt sich aber daran und findet es mit der Zeit garnicht mehr so drastisch.

 

Es sind aber nicht alle traditionellen Schüler so. Obwohl die meisten meiner Freunde dort Magnet Schüler sind, sind auch viele traditionelle Schüler. Sie die sind unheimlich nett und lustig und ich verstehe mich sehr gut mit ihnen. Andere, sind unglücklicherweise etwas schlimmer. Letztens lief das einte Mädel an unseren Tisch in der Cafeteria vorbei und nahm sich der Schokoriegel meines Freundes und lief weg. Als sie zurück kam, verlangte sich tatsächlich Geld für diesen Riegel. Als sie abgelenkt war, schnappte sich mein anderer Freund den Riegel aus ihrer Hand. Wir fanden diese Situation lächerlich und mussten umheimlich lachen. Das Mädchen jedoch, rastete total aus und wollte auf den Jungen losgehen. Zum Glück beruhigte sich aber die Situation und sie lief mit ihrer Bande weg. Das und vieles mehr geschieht an unserer Schule jeden Tag.

 

Ich mag meine Schule aber sehr. Sie ist halt etwas anderes und ich finde das für ein Jahr total ok. Jedoch würde ich sehr nur ungern meinen gesamten Schulabschluss dort bewältigen. Wie schon gesagt, einerseits ist meine Schule eine Ghetto Schule, und anderseits mag ich das U.S. Amerikanische Schulsystem ganz und garnicht. Also die u.s. amerikanische Schulen bieten eine grosse Anzahl and verschieden Schulfächern an, woraus man selber wählen kann. Üblicherweise, sind es acht Fächer, die man dann jeden Tag um die genau gleiche Zeit nimmt. An meiner Schule, haben wir an einem Tag die ersten vie Fächer und am nächsten Tag die vier weiteren. Dafür dauern diese viel länger (1.5h), und so vergeht die Zeit viel langsamer. Ich finde es einerseits gut, dass wir unsere eigenen Fächer auswählen dürfen, anderseits haltet uns zurück neue Sachen auszuprobieren. Und ich meine 8 Fächer in einem Jahr ist wirklich nicht viel. Vielleicht wäre man, zum Beispiel, ein Potenzial für Physik besässe, es aber nicht wusste, und weil man keine Lust hat es auszuprobieren, es nicht wählt, würde man nie rausfinden, dass das womöglich etwas zukünftiges  hätte werden können. Ich finde auch, dass 8 Fächer viel zu wenig sind und kann es überhaupt nicht ausstehen, dass jeder zweite Tag genau gleich aussieht. Man lernt auch nicht wirklich vieles. Viele Lehrer lassen die Kinder einfach die Notizen abschreiben, und diese dann an die Prüfung benutzen lassen. Und so gibt man sich keine Mühe die Notizen wieder durchzugehen, oder etwas zu lernen, da man sowieso alles abschreiben kann. Einige Lehrer geben auch unheimlich viel and Hausaufgaben. Viele Schüler im Magnet Programm bleiben deshalb oft die ganze Nacht auf, um diese abzuschliessen. Sie kommen dann jeden Tag wie Zombies zur Schule und schlafen im Unterricht. Ich finde im Ganzen, dass das Schulsystem in den Staaten nicht sehr gut organisiert ist und ein bisschen von den schweizerischen Schulen abschauen, sollen.

 

Aber ja jedenfalls, ich sass mit meiner Gastmutter und Gastschwester in der Mediatheke um uns einzuschreiben. Wir mussten viele Formulare ausfüllen und das brauchte viel Zeit. Als alles endlich unterschrieben, und festgelegt wurde, war es offiziell: ich bin förmlich eine Schülerin an der U.S. Highschool Middleton. Als uns der Schulleiter zu unseren Klassen führen wollte, liefen wir beim Volleyball coach vorbei, dem wir begrüsst wurde. Er war ausser sich, uns zu sehen. Wir waren die ersten Austauschschüler diese Schule je hatte. Er fragte uns viele Fragen und wollte alles über uns wissen. Danach fragte er uns, ob wir eine Aktivität nach der Schule bereits hätten. Der Coach wollte uns unbedingt in seinem Volleyball team haben. Und obwohl es sehr schwer war dem team beizutreten, müssten wir uns nicht darum kümmern, da es für uns um die Erfahrung und nicht den Erfolg ging. Um ehrlich zu sein, habe ich gar nie daran gedacht, einen Schulsport beizutreten. Ich war nie wirklich die sportlichste und hier hatte man jeden Tag für über zwei Stunden Training. Ich kam hier aber, um neue Sachen auszuprobieren, und einem Schulsport beizutreten, wäre eine dieser Dinge. Also habe ich und Julia zugesagt.

 

20161017_130111

Nach dem Treffen mit Coach war es Mittagspause, also ging ich mit meiner Schwester in die Cafeteria. Und wenn ich sage, dass man meinen könnte, man wäre in einem Affenkäfig, dann wäre das eine Untertreibung. Die Cafeteria war drinnen und aussen gepackt mit Schülern, jeder war lauter als der anderer. Ich war noch nie in einer so lauten Umgebung im meinem ganzen Leben gewesen. Wenn man seine eigene Stimme nicht hören kann, dann weiss man, dass das nicht normal ist. Wir standen in der Schlange für das Essen. Ich hatte schon immer gehört dass das Essen sei in den Cafeterias eklig. Ich hatte das aber nie erlebt, da die Cafeteria an meiner alten Schule immer relativ gutes Essen zubereitet hatte. Hier jedoch, war es wortwörtlich eklig. Die Portionen sind winzig und es gibt nichts frisches. Das einzige vegetarische, dass sie im Menü hatten, war ein Peanut butter and Jelly Sandwich (nicht frisch, sondern wie einen Rigel von der Fabrik verpackt). Ich ass das kleine, matschige Ding und war immer noch hungrig und unzufrieden. Da wusste ich, dass ich lieber mein eigenes Mittag zubereiten sollte.

 

Nach der ein-stündigen Mittagspause, hatte ich meine erste Klasse (Psychologie). Mir fiel dort auf, dass die Relation zwischen Schülern und Lehrern viel enger war. Sie unterhielten sich, wie enge Freunde, machten viel mehr mit im Unterricht und waren insgesamt mehr bei der Sache, als Schweizer Schüler. Das fand ich recht cool. Ich konnte mich, jedoch immer noch nicht wirklich lockern. Ich war schon immer daran gewohnt, nicht wirklich im Unterricht mitzumachen und mehr einen distanzierte Relation zu den Lehren beizubehalten. Ich beneidete die anderen, wie sie so bedingungslos über alles Mögliche im Unterricht sprechen konnten, während ich leise für mich meine Arbeitsblätter ausfüllte.

 

Amerikaner sind generell viel lockerer als wir Schweizer. Ich will jetzt nicht sagen, dass sie nicht nachdenken, bevor ihnen etwas aus dem Mund kommt, aber sie nehmen alles generell viel weniger ernst. Sie sprechen wirklich über ALLES und finden auch immer irgendetwas worüber sie reden können. Wir Schweizer sind auch ziemlich kommunikativ, aber auch sehr höflich. Das heisst, wir behalten auch vieles für uns, und sagen nicht immer genau das, was uns wirklich am Herzen liegt. Wir sind auch viel mehr schüchtern, vor allem wenn es darum geht, mit jemanden neues zu sprechen. Hier jedoch, kamen viele auf mich zu, stellten sich vor und konnten bedingungslos mit mir unterhalten. Es ist viel einfacher hier, neue Leute kennenzulernen und sich mit denen zu unterhalten. IMG244725919

 

Viele hatten noch nie das Land, oder sogar ihr Staat verlassen, und auf jemanden aus einem völlig anderen Kontinenten zuzutreffen war war etwas sehr Aussergewöhnliches. Also ja, ich war für eine Zeit der Mittelpunkt der Gespräche. Fast alle wussten, wer ich war und das war ziemlich interessant zu sehen. Ich machte in kürzester Zeit recht viele Freunde. Noch niemand richtig ernstes, aber trotzdem einige gute Bekanntschaften.

 

Die ersten Volleyball Training waren sehr mühsam. Ich wurde aber mit der Zeit immer besser und mir gefielen die Volleyball Stunden nach der Schule immer mehr und mehr. Die Volleyball Mädchen wuchsen mir immer mehr ans Herz. Wir wurden wie zu einer kleinen Familie.

 

Cendrine Wagenr

Weihnachten

Am 23. Dezember war der letzte Schultag. In unserer Chorlektion sind wir in der Schule von Schulzimmer zu Schulzimmer gezogen und haben gesungen. Danach sind wir zu verschiedenen Altersheimen gefahren und haben wieder gesungen. Die älteren Leute hatten immer Freude an den Liedern und meistens haben sie mitgesungen.

img_2686

Am Freitag blieben wir zu Hause. Wir hatten nicht wirklich ein spezielles Program. Alicja und ich hatten gesagt, dass wir im Chor der Kirche für die Weihnachtszeit aushelfen würden, weil sie nicht genug Sänger hatten. An Heiligabend mussten wir deshalb zwei Mal in die Kirche gehen zum Singen. Danach sind wir zu den Eltern der Verlobten meines Bruders gegangen und haben ein wenig gefeiert. Da es aber schon spät war blieben wir nicht allzu lange.

img_2720 img_2722

Am 25. durften wir sobald wir wach waren alle Geschenke vom Weihnachtsmann aufmachen. Die waren in unserem ‘Stocking’. Danach haben wir alle Geschenke zu unseren Grosseltern gebracht. Wir haben viel gegessen und danach haben wir die Geschenke verteilt. Jeder durfte nacheinander ein Geschenk öffnen bis alles geöffnet war. Später haben wir noch einige Spiele gespielt und dann sind Alicja und ich mit unserem Bruder nach Hause gegangen.

img_2445  img_2711

An Silvester sind wir Zuhause geblieben. Hier feiern die meisten mit ihren Familien und nicht mit Freunden. Wir haben Brownies gebacken und die Show in New York im Fernsehen angeschaut. Wir sind nur bis kurz nach Mitternacht wach geblieben, weil wir am Morgen um 8 Uhr in der Kirche singen mussten.

Ich finde, dass Silvester hier ziemlich unspektakulär war. Sie haben kein Feuerwerk hier und alle bleiben Zuhause. Weihnachten war aber sehr schön, vor allem weil wir Schnee hatten.

 

Schwedische Weihnachten

Eintrag #5

Hej

Es ist jetzt schon zwei Monate her seit ich das letzte Mal einen Blogeintrag geschrieben habe… Mittlerweile ist so viel passiert und ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll… Der Winter ist gekommen und es hat überraschend wenig Schnee. Wir haben zwar gerade Temperaturen von minus 15 Grad, aber wir hatten trotzdem grüne Weihnachten. Im allgemeinen schwanken die Temperaturen sehr viel. Heute ist es minus 15, morgen kann es schon wieder 4 Grad plus sein. Dann natürlich hatten wir Lucia was sehr lustig war, da ich als Tärna an einem Luciatåg teilnehmen durfte. Ich glaube ich kann momentan mehr schwedische Weihnachtslieder als deutsche. Danach kamen auch schon die Weihnachtsferien. Wir haben Weihnachten bei der Familie meiner Gastmutter verbracht, was grossartig war. An Silvester kam dann meine Vorgänger-Austausch-Schwester zu besuch… Sie ist mega nett Grüsse an dich Lena. Das Verstehen von Schwedisch ist mittlerweile auch kein Problem mehr. Und ich rede auch immer mehr auf Schwedisch. Also alles in allem läufts besser als, ichs mir vorgestellt habe.

Leonie