YFU Switzerland

Fast am Ende

Eintrag #6

Hej!

Ja ich hatte mir ja als Neujahrs Vorsatz, dass ich wieder anfange regelmässig zu scheiben… Hab ja wie man sieht grossartig geklappt. Ich bin jetzt seit neun Monaten hier und alles ist nur noch besser geworden. Englisch brauche ich mittlerweile gar nicht mehr. Ich hab viel mit Freuden (beides Schweden und andere Austauschschüler) und meiner Gastfamilie unternommen… Zu viel um hier alles aufzuzählen also sind das jetzt nur die Highlights. Meine Klasse hat ein Musical gemacht und es war grossartig, sehr stressig aber am Ende hat sich alles gelohnt.  Ich habe mit Freunden im See gebadet. Ich hab gelernt wie man meine Lieblingskekse backt. Wir hatten ein Jazzkonzert und wir arbeiten an einer Show für den Schulabschluss nächste Woche. Ich habe so vieles erlebt und habe so viele schöne Erinnerungen. Ich finde es schade, dass ich bald schon wieder zurück in die Schweiz und Schweden hinter mir lassen muss. Ich habe hier eine Familie und Freude, die ich sehr vermissen werde. Aber ich komme wieder! Darauf könnt ihr euch verlassen!

Leonie

Frühling

Nach einigen Nachfragen und Aufforderungen nach einem neuen Eintrag fühle ich mich schon fast ein bisschen verpflichtet euch wieder einmal zu erzählen was ich so mache, nachdem ich jetzt seit einigen Monaten nichts mehr geschrieben habe. 

Die Zeit fliegt und diese Monate sind mir vorgekommen wie höchstens ein Monat! Die ganze Zeit hatte ich noch fast ein halbes Jahr vor mir aber jetzt ist es plötzlich nur noch einen Monat. “helt sykt!” hätte ich jetzt auf norwegisch gesagt, was so viel wie “total krank” oder “total verrückt” bedeutet. 

Gleichzeitig habe ich aber in den letzten Monaten soo viel erlebt. Im März war ich auf einer Schneehöhlen tour mit YFU. Mit Langlaufski sind wir zu einer grossen Schneewehe gegangen und haben dort unsere Höhlen gegraben und danach darin übernachtet. In den Osterferien waren wir in Hafjell, einem Skigebiet und sind Skigefahren. Danach war ich noch in der Pfadihütte mit einigen Freunden wo wir eis badeten. An einem Samstag war ich im “Tusenfryd” ein Vergnügungspark wie Europapark, der ausserhalb von Oslo liegt. Am gleichen Wochenende waren, Stine, Torjus und ich mit mit den Stines Eltern in ihrer Hytte. Einfach weil wir sonst nichts zu tun hatten, so macht man das in Norwegen;)  

Nachdem es dann anfangs Mai plötzlich noch einmal schneite ist jetzt endgültig der Frühling gekommen. Den Mai habe ich so weit mit zwei Wochenender in der Pfadihütte und einer Kanutour mit der Familie verbracht. In der Pfadihütte hatten wir “Dugnad” wo alle, auch Eltern, mithelfen die Hütte in Ordnung zu bringen. Neben Holz hacken und putzen hatten wir das Glück, das “Utedo”, Plumpsklo, entleeren zu dürfen… Ich weiss eigentlich nicht was es dazu noch zu sagen gibt aber ich kann es nicht unbedingt weiter empfehlen. Die Kanutour mit der Familie dagegen war sehr “koselig” (gemütlich, geniessbar, angenehm, heimelig, wohlig, lauschig) ein sehr praktisches Wort, das einfach für alles steht aber unmöglich zu übersetzten ist. Es hat zwar geregnet, aber wir haben uns einfach unter unserer Plane Im Schlafsack verkrochen. 

Auch im Mai war natürlich der 17. Mai. Der norwegische Nationaltag der hier sehr fest gefeiert wird. Alle haben frei und haben ihre “Bunad” Nationaltrachten an. Überall sieht man die norwegische Flagge und man geht in die Stadt um im Umzug zu gehen oder den Umzug zu schauen und der Königsfamilie zu winken. Die Norweger sind stolz auf ihre Vergangenheit und das feiern sie an diesem Tag. Man kann es als einen sehr nationalistischen Anlass sehen, was es ja auch ist, aber wie ich es erlebt habe überhaupt nicht im negativen Sinne. “Der kleine Bruder von Schweden” feiert friedlich und harmonisch seine Unabhängigkeit gegenüber Dänemark uns ist stolz auf seine Königsfamilie. Alle sind glücklich und man sagt sich “gratulerer med dagen” (gratulieren zum Geburtstag) Für mich war es ein sehr schöner Tag und ich fühlte mich sehr norwegisch;)

Dieses Wochenende haben zwei andere Austauschschüler mich und Clara in Oslo besucht und wir waren zusammen an einem Bruno Mars Konzert und am Tag danach auf einer Insel im Oslofjord um zu baden. 

Die Tage sind jetzt immer länger und es wird eigentlich gar nicht erst richtig dunkel. Es war auch sehr schönes Wetter in den letzten Tagen und oft grillen wir und sitzen noch lange draussen nachdem Torjus und später auch Synne im Bett sind.  Ich haben noch einen wunderbaren letzten Teil mit vielen Plänen, meines Austauschjahrs vor mir, aber es nähert sich dem Ende und ich würde am liebsten die Zeit anhalten! 

geh auf meine Seite um die richtigen Bilder zu sehen

 

Jobshadowing und Best-Practice-Austausch in Helsinki

[Generously sponsored by Movetia]
 
Am 21. und 22. Mai ergab sich die Gelegenheit zu einem Jobshadowing und Best-Practice-Austausch in Helsinki. Neben Tia, der Inbound-Koordinatorin von YFU Finnland, welche die Gastgeberinnenrolle übernommen hatte, und mir waren beim Treffen auch die Inbound-Verantwortlichen von YFU Estland und YFU Schweden, Diina und Evelina, dabei.

Bereits in der Planungsphase hatten wir uns auf die Themen geeinigt, die während des Treffens bearbeitet werden sollten: Gastfamiliensuche, Gastfamilienvorbereitung, Betreuung von Inbounds und Gastfamilien und Einbindung von ehemaligen Gastfamilienmitgliedern als Freiwillige. Zur Vorbereitung des Treffens gaben wir uns den Auftrag, das relevante Material in unseren jeweiligen Organisationen zusammenzusuchen und dieses nach Helsinki mitzubringen. Während ursprünglich geplant war, dass wir jedem der vier Themen einen halben Tag einräumen würden, wurde schnell klar, dass (zum Zeitpunkt des Treffens) für uns alle die Gastfamiliensuche die brennendste Herausforderung darstellte, so dass diese am Ende etwas mehr Raum einnahm.

Die einzelnen Themenblöcke gingen wir so an, dass wir uns jeweils zuerst kurz gegenseitig über unsere Abläufe, unsere Materialien und unsere Best Practices informierten und dann gemeinsam versuchten, weitere Ideen zu generieren. Als besonders wertvoll empfand ich persönlich praktische Inputs, von denen ich das Gefühl hatte, dass sie ohne übermässigen Aufwand umgesetzt werden könnten. In der Zwischenzeit bereits implementiert sind bei YFU Schweiz zum Beispiel die folgenden Ansätze: Visualisierung des Fortschritts der Gastfamiliensuche unter Verwendung von Schüler/innen-Portraits, Versand von WhatsApp-Nachrichten an ehemalige Programmteilnehmende und Freiwillige mit dem Ziel, diese als Multiplikatorinnen zu aktivieren, Versand von Gastfamilienmaterial an Gastfamilien und deren Kontaktpersonen.

Eine spannende Erfahrung war es auch, das Team der finnischen YFU-Geschäftsstelle bei der Arbeit zu beobachten. Besonders interessant schien mir die Art und Weise, wie sich im Tagesablauf klar festgelegte Phasen der (stillen) Einzelarbeit mit Phasen der Teamarbeit/des Austauschs im Team abwechselten. Dabei kamen auch soziale Aspekte nicht zu kurz, war doch eine knapp halbstündige Kaffee-„Pause“ (sprich: Zeit zum informellen Austausch) am frühen Nachmittag fester Bestandteil des Programms.

Insgesamt empfand ich das Zusammentreffen mit den Kolleginnen aus Finnland, Estland und Schweden als sehr fruchtbar – und es ist mein Ziel, in den nächsten Monaten noch weitere Best-Practices, die ich aus Helsinki mit nach Hause genommen habe, auszuprobieren und (je nachdem) auch fest einzuführen.

 

Sascha Wyniger
National Inbound Coordinator

Alps Meeting of Board and National Directors 2017

[Generously sponsored by Movetia]
 
From February 24th-25th, The national Directors and Board representatives of several YFU organizations met in Biel. Representatives from YFU Austria, YFU France, YFU Germany, YFU Italy, and YFU Switzerland met. Additionally, the National Directors of YFU Lithuania, YFU Mexico and YFU USA participated in that meeting as special guests.

The objective of that meeting was to do best practice exchange on establishing positive change in the YFU network.

The Youth exchange landscape is going through big changes at the moment and this was the opportunity to share existing challenges both within the YFU network and outside of it. To find out what are the realities and priorities both at board and national director level and how each national organization is going about it.

This two days meeting allowed us to learn how the different boards functions and what they are currently working on and how national strategies are developed and implemented. For the NDs it was the realization of how different and challenging the different markets we are operating effectively are. The fact that several countries represent a vast untapped potential for YFU became also clearer in our discussions.

During the meeting, we also realized that there is a need to leverage the YFU values and have them flow into our working culture at the international level. Different business & program models were discussed as a way of diversifying the YFU offering. What we also found out during this best practice exchange, is what every single one of the participants can positively impact the development of the new international office and fill the new governance structure with relevant content and inputs.

After the event, two specific ideas are going to be explored, one of them is the development of a supranational organization to offer programs under the umbrella of a social enterprise and the other one is that a monitoring tool as to key performance indicator for each National organizations needs to be developed.

Overall, this was a very valuable time spent together with our international colleagues.

Minutes: VI Alps meeting 2017, Biel_minutes_photos

 

Blog written by Jerry Krattiger, National Director YFU Switzerland

Un vendredi férié

Ce vendredi je n’avais pas cours pour le jour des profs. J’ai décidé d’aller au centre d’Asuncion pour aller acheter quelques souvenirs (puisque le départ se rapproche gentiment). Nous avions rendez-vous devant Bolsi, un restaurant connu du centre qui est toujours plein, à 12h. Je suis partie de chez moi à 11h15. Ce qu’il faut savoir c’est que prendre le bus au Paraguay est tout une question de chance, car il n’y a pas d’horaires. Bon ce jour là je n’ai pas eu de chance, j’ai du attendre le bus passé 20min. Le prix du bus est ridicule, 3300 guaranis ce qui équivaut à 60ct. Je suis arrivée 30min en retard mais c’est les risques du bus. On commencé par aller boire un jus de fruit, on s’est baladé un peu. Puis nous sommes allés au petit marché pour acheter des bracelets. mon objectif du jour était de négocier mon prix, l’objectif a été atteint. Comme tout le monde avait acheté ce qu’il lui fallait, nous avons continué par un repérage des bars sympas du centre pour sortir un soir. A 17h nous sommes retourné attendre le bus, rebelotte mon bus ne venait pas… il commençait à faire sombre. Avec une copine qui habite près de chez moi on est montée dans un bus qui nous rapprochait de notre maison mais nous allions devoir changer à un moment donné. Il faut savoir qu’il y a deux types de bus, avec et sans clim. Ceux avec climatisation sont moins fréquenté et coutent le prix mentionné ci-dessus, les autres coutent seulement 2000 guaranis. Comme j’étais pressée, nous sommes montées dans ce bus pas cher et plus on avançait plus il se remplissait. Ca devenait insupportable la quantité de gens et le chauffeur qui criait de se serrer plus et plus. Nous nous trouvions tout devant dans le bus, lorsqu’il a fallu sortir par la porte arrière du bus ca a été toute une histoire de pardons et de coup de coudes. Après il a fallu attendre l’autre bus, je ne me sentais pas rassurée il faisait déjà nuit. Le bus est venu vite par chance mais une fois de plus bondé. On se serait cru dans le métro au Japon.  J’étais contente d’arriver chez moi. Ma maman n’était pas très contente de mon retard mais ça m’importait peu parce que j’étais arrivée entière chez moi.