YFU Switzerland

Tere tulemast – Herzlich Willkommen

Tere!

Minu nimi on Roxane, ma olen viisteist aastat vana ja mina elan Eestis. – Mein Name ist Roxane, ich bin 15 Jahre alt und ich wohne in Estland.

Im kommenden Jahr habe ich durch YFU die Chance mein Leben in einem kleinen Land nordöstlich der Schweiz zu erbringen. Dieses Land trägt den Namen Estland und ich bin nun schon knapp eine Woche hier.

Der Abschied in der Schweiz war hart denn ich wusste nicht was ich fühlen soll. Aber wie Winnie the Pooh so schön sagt:

“How lucky am I to have something that makes saying goodbye so hard!”

Der Flug über Frankurt nach Tallin verlief reibngslos. In Tallinn wurden wir von YFU-Volunteers abgeholt um in das Arrivalcamp nach Kurtna zu fahren. Das Kennenlernen der andern YFU-Schülern (etwa 40) war sehr positiv und unterstützend, da man weiss, dass es allen gleich geht. Das Camp war eine sehr spezielle Erfahrung aber wir hatten sehr viel Spass.

…und dann kam DER Tag. Gestern durften wir zu unseren Gastfamilie. In unser Zuhause. Das Zuhause, in dem wir das ganze nächste Jahr leben werden. Ich war sehr müde; aber dankbar! Und jetzt möchte ich mich möglichst schnell Einleben, dass ich das Leben hier möglicht schnell geniessen kann.    

Bis Bald, Roxane

Noch 13 Tage…

Bonjour,

Ich heisse Flois, bin 15 Jahre alt und werde in 13 Tagen für 10 Monate nach Frankreich gehen. Irgendwie freue ich mich, denn ich glaube das wird ein richtiges Abenteuer. Ich werde meinen normalen Alltag hinter mir lassen und in ein neues Leben eintauchen. Mittlerweile bin ich richtig froh, dass ich mich für diesen Austausch entschieden habe! Man lebt schliesslich nur einmal und ich habe das Gefühl, dass dieses Jahr unvergesslich wird.
Der Moment in dem ich meine Gastfamilie bekommen habe war grossartig. Ich habe mich riesig gefreut! Sie wohnt in  der Bretagne ziemlich nahe am Atlantik und ich habe schon ein paar Mal mit ihnen geskyped. Sie wirken sehr sympathisch und ich freue mich schon darauf sie persönlich kennen zu lernen. Ich freue mich auch darauf so nahe am Meer zu wohnen und in die Schule zu gehen. Meine Schule liegt nämlich nur 300 Meter vom Atlantik entfernt! Auf jeden Fall werde ich auf diesem Blog möglichst oft von meinen Erlebnissen in Frankreich berichten.

A bientôt,
Flois

Hier könnt ihr sehen, wo in Frankreich ich meinen Austausch verbringen werde.

Das bisherige Wetter (9.-17. August)

你们好!

 

Wegen der gestrigen Sintflut, und weil das “chinesische” Wetter auch sonst einige Unterschiede zum “schweizerischen” Wetter hat, möchte ich heute das bisherige Wetter beschreiben. Ich bin mir bewusst, dass eine Woche eigentlich nicht wirklich aussagekräftig ist, doch es ist bisher ziemlich typisch für den Sommer: Durch den Tag ist es immer so grob 30° C warm (für mich fühlt es sich wärmer an), kombiniert mit einer (jedenfalls für mich) sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Besonders krass fand ich es im Camp direkt nach der Ankunft in Peking, wo wir die Zimmer klimatisieren konnten (bei uns auf 16° C heruntergekühlt): Wenn ich aus dem kalten Zimmer nach draussen an die heisse feuchte Luft ging, war ich fast direkt nass. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit regnet es dann manchmal gegen den Abend mehr oder weniger stark (einmal fiel in der Nacht der Strom aus).

 

Gestern allerdings regnete es innerhalb von ungefähr 30 Minuten so stark, dass die Strassen knöcheltief und höher mit Wasser bedeckt waren. Während diesem Regen fuhr ich in einem Bus, und ich war erstaunt, dass der Verkehr (wenn auch verlangsamt) weiterlief. Auch die Velofahrer trotzten dem Regen, wobei ihre Füsse am untersten Punkt (beim “Tschaupe”) teilweise im Wasser schwammen.

Als ich dann aus dem Bus ausstieg, musste ich direkt durch eine “Glunge” gehen – die Füsse waren also nass. Zum Glück kam mich meine Gastmutter abholen und brachte mir Hausschuhe mit, worin wir dann durch die wasserbedeckten Strassen wateten. Auch viele andere Leute trugen Hausschuhe – einige waren sogar barfuss unterwegs, was mir aber zu riskant wäre. Wiederum andere “juckte” der Regen und das viele Wasser nicht – sie liefen gemütlich in ihren normalen Schuhen umher.

 

再见

Mein chinesischer Name (13. August)

大家好!Hallo zusammen! 

 

Gestern erhielt ich von meinem Gastvater einen neuen chinesischen Namen: 丁嘉瑞 (Ding Jiarui). Ding ist der Nachname meiner Gastfamilie, Jia der erste Teil des Vornamens meines Gastbruders und Rui ist der erste Teil von Schweiz (瑞士 Ruishi). Da es ein “konstruierter” Name ist, hat er weiter keine Bedeutung.

 

 

Allgemein wird in China der Nachname immer vor den Vornahmen gestellt. Weiter behält die Frau bei einer Heirat eigentlich ihren Nachnamen. Im Gegensatz zu unserem “Namensystem” haben die chinesischen Vornamen auf Chinesisch (meistens) direkt eine Bedeutung und müssen nicht erst noch aus anderen Sprachen hergeleitet werden (ähnlich klingende Übersetzungen ausländischer Namen oder mein Name bilden eine Ausnahme).

 

再见!Bis bald! 

Protected: Finally here!

This content is password protected. To view it please enter your password below: