YFU Switzerland

Sport, Sport und noch mal Sport

In einer Amerikanischen Highschool dreht sich alles um Sport. Das wurde mir schon ziemlich schnell bewusst. Das heisst nein, nicht nur um Sport. Es gibt auch leidenschaftliche Theaterleute, Fahnentänzer und Band-Mitglieder aber etwas haben sie alle gemeinsam: Jeder gibt alles. Kaum einer an meiner Schule ist nicht in irgend einem Club der Schule oder in einem Sportteam dabei.

Ein Footballgame an meiner Schule.

Jetzt gerade stehen Herbst-Sportarten auf dem Programm, welche bei uns Football, Tennis, Soccer, Cheerleading, Volleyball und Cross-country sind. Egal welche Sportart, wenn du dich dafür entscheidest Mitglied in dem Team zu sein, bedeutet das jeden Tag mindestens zwei Stunden Training irgendwann nach der Schule oder am Abend. Je nach Sportart, gibt es ausserdem eines bis vier “Games” oder “Meetings” pro Woche.

Warum die Jugendlichen hier in dem was sie machen so gepusht werden? Ganz einfach, weil jeder so gut sein will, dass er ein Stipendium von einem College bekommt, denn das lohnt sich hier ganz schön, wenn man beachtet, dass ein Jahr, je nach College bis zu 40’000 $ kostet. Vielleicht ist es auch einfach nur so weil man es nicht anders kennt. Jeder will gut sein in dem was er macht, das liegt in unserer Natur. Wieso also nicht an die physischen und psychischen Grenzen gehen?

In den meisten Sportarten gibt es ein Varsityteam und ein Juniorvarsityteam, kur jv. Das Varsity-team ist das bessere und representiert einfach gesagt die Schule. Für die Games von Varsity zahlt man Eintritt, während jv für Zuschauer, die meist nur aus Eltern und Freunden bestehen, gratis ist.

Ich fragte eine Mitschülerin, welche Sportart denn in den Staaten am meisten Zuschauer anlockt und sie meinte ohne zu zögern American Football und an zweiter stelle Basketball und dann wohl Baseball. Das zeichnet sich schon auf Highschool-Level deutlich ab. Man kann es  gut an dem Aufwand sehen, der betrieben wird für ein Basketball- und besonders für ein Footballgame.

Wenn die Footballmanschaft der Schule am Freitagabend ein Spiel zuhause hat, muss keiner meiner Mitschüler an der Highschool lange überlegen was wohl an diesem Abend auf dem Programm steht. Es geht dabei nicht nur um das Spiel, sondern viel mehr um das „Zusammen sein“.

Eine Freundin und ich an meinem ersten Footballgame (mit dem Moto USA).

Das Thema für den Fansektor der Highschool war an meinem ersten Footballgame USA und so sah ich schon von weitem meine Mitschüler in Blau-, Rot- und Weisstönen leuchten. Die Stimmung war schon vor dem Game bombastisch und die Cheerleader und Leute mit Megafons sorgten während dem gesamten Spiel dafür, dass dies auch so bleibt. Während der zwanzig-minütigen Halbzeitpause spielte eine riesige Band und Artisten vollführten eine bizarre Choreografie.

Die Regeln sind für mich momentan noch ein einziges Rätsel aber gewonnen hat meine Schule auf jeden Fall, so viel hab sogar ich verstanden.

Auch die weiteren Footballspiele, unter anderem mit den Studenten-Sektoren-Themen „Blackout“ (alle in schwarz gekleidet, wie der Name schon sagt), Hawaii (alle in blumigen Hemden, farbigen Röcke und was der Kleiderschrank noch so buntes hergibt) und Western (Latzhosen, karierte Hemden und Cowboystiefel) waren noch super aufregend, wenn auch ziemlich viel kälter. Wobei auch das mit der Kälte nicht so schlimm ist, da man eh während des gesamten Spieles keine Sekunde die Bänke als Sitzgelegenheit nutzt. Alle stehen auf den Bänken und schreien, tanzen und feuern die Spieler aus vollem Halse an.

Eines unserer Fussballspiele.

Selber spiele ich auch in einem Schulteam. Ich habe mich für den Herbst für Fussball („Soccer“ und nicht „Football“ in Amerika!) entschieden. Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, würde ich einmal sagen, ich bin nicht die grösste Niete aber der rechte Fuss von Ibrahimovic besitze ich auch nicht.  Jeden Tag zwei Stunden Training nach der Schule haben mich gerade am Anfang der Saison abends nur noch ins Bett fallen lassen. Voralle weil mein Schulfach „weight lifting“, welches ich ebenfalls jeden Tag besuche, meine Anatomie noch zusätzlich beansprucht. Ehe ich mich versehen kann ist Ende September die Fussballsaison dann auch schon wieder vorbei und die Wintersportarten fangen an. Unter anderem beinhaltet dies Schwimmen, was mich sehr anspricht.

Auf der sportlichen Ebende ist in den Staaten auf jeden Fall für Unterhaltung gesorgt.

Mein erster Monat

Hallo Zämä ?

 

Ich bin jetzt schon einen ganzen Monat hier in Amerika. Ich finde die Zeit ist richtig schnell vorbeigegangen. Ich habe in meinem ersten Monat schon sehr viel erlebt und ich werde jetzt einiges erzählen. In meiner ersten Woche hat mir meine Gastfamilie die Gegend gezeigt und mir wurden sehr viele Leute vorgestellt. Am Wochenende nach meiner Ankunft war in Britt eine riesen Veranstaltung. Die Hobo-Days. Am Samstag war eine Parade und am Sonntag konnte man alte Autos besichtigen. In der zweiten Woche als ich hier war begann ich mit dem Volleyball in der High-School. In den Ferien hatte ich jeden Morgen Practice (Ausser Samstag und Sonntag). Mir macht es grosse Freude Teil dieses Teams zu sein und der Coach ist auch sehr lustig aber auch streng.

 

Der typische gelbe Schulbus :-). Leider fahre ich nicht jeden Tag mit ihm in die Schule, weil ich nur 5 Minuten von der Schule entfernt wohne. Aber wenn wir ein Ausswärtsgame haben fahren wir mit diesem Bus.

Am 23. August hat dann meine Schule begonnen. Ich gehe in die West Hancock High-School in Britt. Ich war sehr aufgeregt an diesem Morgen, den in meinem Kopf sind viele Fragen herumgeschwirrt, werde ich die Classes finden, kann ich mich verständigen und noch viele mehr. Am ersten Tag hatten wir noch nicht wirklich Schule, den zuerst erzählte der Schulleiter noch etwas (ist zu schnell gegangen, deshalb habe ich es nicht verstanden?). Nachdem wurden alle Verschiedenen Altersstufen (Freshman, Sophomore, Juniors, Seniors) in verschiedene Räume gebeten. Ich bin ein Sophomore das ist sozusagen die 10. Klasse hier. In diesem Raum wurde uns wieder etwas erzählt und dann bekam jeder sein eigener Computer. Ja richtig gehört jeder High-School Schüler hat seinen eigenen Computer. Nach dem wir fertig waren hat die ,,Schule’’ begonnen. Wir hatten jedoch jede Class nur für 20 Minuten (normalerweise geht eine Class 43 Minuten) und jeder Lehrer hat sich vorgestellt, da wir am Nachmittag ein game- afternoon hatten. Mein Stundenplan sieht folgendermassen aus: 1. Class American History, 2. PE (ist wie Sport bei uns), 3.English, 4. Intervention (ist eine Freilektion), 5. Anatomy, 6. Family Living (ist eine Class in dem man über alles Mögliche spricht, sei es Familienkonstelationen, sich selber kennenlernt ect.), nach der 6. Class habe ich Lunch 20 Minuten, nach dem Lunch kommt die 7. Class Band, 8. Biology, 9. Algebra (in Amerika sind die Mathematik Themen in verschiedene Classes aufgeteilt). Zwischen jeder Class habe ich 3 Minuten um den Raum zu wechseln (ja echt nicht lange, manchmal muss man fast rennen). Ein normaler Schultag beginnt um 8:25am und endet 3:23pm. Ich habe eigentlich immer direkt nach der Schule zwei Stunden Volleyballpractice, ausser wenn wir ein Game haben (normalerweise Dienstag und Donnerstag).

 

 

Natürlich habe ich auch noch viel anderes erlebt. An meinem zweiten Schultag hatte ich nach der Schule mein erstes Volleyballgame.  Am 1. September war meine erste Reise. Wir gingen übers Wochenende nach South Dakota (Nachbarsstaat) zu der Familie von meinem Gastvater. Seine Eltern feierten nämlich fünfzig jähriges Hochzeitsjubiläum. Wir fuhren

Die ganze Familie von meinem Gastvater mit mir.

mit dem Auto und dem Camper dorthin. Ganze sechs Stunden waren wir unterwegs (echt zu lange). Dort habe ich alle Familienmitglieder von meinem Gastvater kennengelernt. Am Montag nach diesem Wochenende hatten wir Frei, da Labradorday war (ist ein Feiertag). Mein Gastvater, meine Gastschwestern und ich gingen fischen an diesem Nachmittag. Ich muss zugeben es war mein erstes Mal, aber ich habe mich sehr gut geschlagen, den ich habe fünf Fische gefangen. Nicht schlecht für einen Anfänger oder? ?

 

 

So jetzt sind wir schon fast am Ende von meinem ersten Monat. Ach nein das wichtigste hatte ich beinahe vergessen. Ich durfte am Freitag mein

Mein erstes Footballgame.

erstes Footballgame erleben. Ich habe schon lange auf diesen Tag hin gefiebert, den ich wollte wissen ob es wirklich so ist wie in den Filmen. Dazu kann ich sagen: JA! Richtig wie in den Filmen. Die Stimmung war unglaublich und wir haben sogar gewonnen. Ich muss aber zugeben das ich die Footballregeln noch nicht wirklich verstanden habe.

 

 

 

Gestern waren wir noch auf der Clay Country Fair (etwas ähnliches wie die BEA in Bern nur viel grösser). Meine Gastmutter hat sich sehr gefreut mir die Fair zu zeigen. Wir gingen mit der ganzen Familie von meiner Gastmutter dorthin (Grosseltern, Bruder, und Cousins). Es hat richtig Spass gemacht und wir haben viele tolle Sachen gesehen. Von riesigen Maschinen über Tiere bis hin zu viel Essen.

 

Ich weiss das dieser Blogeintrag ,,etwas’’ länger ist aber ich hatte viel zu erzählen. Trotzdem hoffe ich, dass es euch gefallen hat.

Bis Bald 

 Anja^-^

 

Mein erster Fisch.

Meine Gastschwestern, Gastcousinen und Gastcousins

Das obligatorische Bild mit meiner Gastschwester.

Am modeln 😉

Eine kurze Pause.

    

Endlich angekommen!

Bonjour,

Jetzt bin ich schon eine Woche hier und ich habe wirklich das Gefühl, dass mein Flug viel länger her ist. Es ist sooo viel passiert. Kaum sind wir in Paris aus dem Flugzeug gestiegen, wurden wir von YFU France empfangen und von dort gingen wir dann direkt nach Bapaume, wo das Arrival camp stattfand. Das ist ein Lager für alle Austauschschüler aus der ganzen Welt, die mit YFU nach Frankreich gehen, um uns auf unser Abenteuer vor zu bereiten.  Dieses Camp war grossartig! Es gab so viele tolle Menschen und wir haben coole Workshops gemacht. Wir haben zum Beispiel gelernt, wie ‘’la bise’’ richtig geht.  Am Samstag gingen wir dann zu unseren Gastfamilien. Meine Gastfamilie hat mich sehr herzlich empfangen und mir erst einmal die ganze Umgebung gezeigt. Wir waren am Meer und ich habe mich gefühlt wie in den Ferien!
Am Dienstag hatte ich dann meinen ersten Schultag, und der war wirklich sehr abenteuerlich. In meiner Klasse sind 34 Schüler, aber wir haben viele Unterrichtsstunden in denen nur die halbe Klasse ist. Am Mittag essen alle Schüler in der ”cantine’’ und zur Schule geht man mit dem Schulbus. Die Schule ist sehr nahe am Meer, dass ist echt super! Heute bin ich zum Beispiel mit drei anderen aus meiner Klasse in einer Freistunde ans Meer!
 Ich verstehe noch nicht so viel, aber jeden Tag ein bisschen mehr. Auf jeden Fall ist es cool, einmal den Alltag anders zu erleben als normalerweise, ich freue mich schon darauf, euch mehr darüber zu berichten!

Flois

 

Protected: Labor Day Weekend

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Erste Tage in Bella Vista (21.-29.08.17)

Die ersten Tage hier vergingen sehr schnell. Ich habe viele Leute kennengelernt und schon viele neue Dinge gesehen.

 

Noch am selben Tag, an dem wir angekommen sind, gab es ein grosses Mittagessen mit der anderen Austauschschülerin und den Volunteers von YFU Bella Vista. Meine Familie hat mir den Fluss gezeigt und dann sind wir nach Hause gefahren.

Am nächsten Tag haben wir meine Schuluniform organisiert und am Mittwoch war mein erster Schultag. Hier in Argentinien ist die Schule sehr anders, angefangen damit, dass man eine Schuluniform trägt und ich nur nachmittags Schule habe.

 

Mein erster Schultag war nicht sehr spektakulär. Meine Klasse besteht sowohl aus Mädchen, wie auch Jungen und ist sehr laut. Niemand folgt wirklich dem Unterricht, alle schreien und reden. Sogar während Prüfungen reden sie miteinander und alle schreiben einander ab, aber dazu in einem anderen Blogeintrag mehr.

 

Am Donnerstag bin ich mit einigen von meiner Klasse ein Volleyturnier schauen gegangen, und es war sehr laut.
Am Freitag habe ich mich mit einigen Mädchen getroffen. Wir sind an ein Event der Englischschule hier gegangen und anschliessend noch Pizza essen.

Am Samstag, wie auch Sonntag bin ich mit meiner Gastfamilie zu der Abuela, der Grossmutter, Mittag essen gegangen.

 

Heute (29.08) bin ich mit Freundinnen das erste Mal ins Zumba gegangen, was mir persönlich nicht so gefallen hat. Die Musik war viel zu laut und der Tanzstil entsprach auch nicht wirklich meinem Geschmack… aber da ich für einen Monat bereits bezahlt habe, werde ich noch einige Male gehen. Das waren grob meine Erlebnisse der ersten Tage. Natürlich habe ich viel mehr erlebt, aber es ist schwer, all diese neuen Eindrücke in Worte zu fassen.

 

Ich hoffe, dass dieser Eintrag nicht zu chaotisch ist und ihr einen kleinen Einblick erhalten habt.