YFU Switzerland

YFU Suisse aujourd’hui

Quelles nouveautés y a-t-il chez YFU au jubilé? Au centre de notre engagement se tiennent, comme à leur habitude, les étudiants d’échange avec leurs parents et leurs parents d’accueil. Aussi bien le nombre d’étudiants que le nombre des destinations a quelque peu augmenté durant ces 50 dernières années.

Actuellement, 150 étudiants suisses passent leur année d’échange dans 18 pays différents. 50 étudiants/es de 21 pays différents la passe en Suisse. Bonne nouvelle: en été 2012, nous aurons la chance d’accueillir la première étudiante YFU de Serbie et avec elle 65 autres étudiants avides de savoir. Nous recherchons dès à présent des familles d’accueil disposées à ouvrir leur coeur et leur maison. Les familles intéressés peuvent nous contacter sans engagement.

Nous avons remanié la collaboration avec nos volontaires dans le cadre du projet Vision 2012. Des équipes de leadership régionales dirigent aujourd’hui les activités des volontaires dans les régions. Les intéressés ont la possibilité maintenant de jeter un oeil sur le travail des volontaires YFU lors de séances d’introduction.

Karin, USA 1973/74

Karin verbrachte 1973/74 ein Austauschjahr in Oregon. Sie erinnert sich noch gerne an diese Zeit zurück, wie Sie uns im Interview erzählte.

Wie bist du ins Austauschjahr gereist?

Per Flug ab Kloten – Detroit – Seattle – Portland, Oregon (ich war 52h unterwegs und hab zum Schluss nur noch gekotzt… und seither hasse ich den Duft des amerikanischen Kaffees!!)

Wie war der erste Empfang in deiner Gastfamilie?

Normal; nichts Besonderes. Wir gingen in einer Salatbar Mittag essen. Die Portionen waren riiiiesig!

Was war dein eindrücklichstes Erlebnis?

Davon hatte ich Viele: Zum einen das Leben in einer jüdischen Familie mit einer künstlerischen Mom, dann unser Beachhouse an der Pazifikküste,  die Besteigung des Mount Hood, eine Reise nach Californien, Konzertauftritte mit dem Junior Symphony Orchestra.

Wie oft und auf welchem Weg hattest du Kontakt zu deiner leiblichen Familie während dem Austauschjahr?

Per Luftpost auf dem hauchdünnen Briefpapier der Airmail-Bogen; ca. 1x im Monat. Und 1 Mal hat mir ein Mann bei Leuten, wo wir zu Besuch waren, einen Telefonanruf “gesponsert”. Und: Mein Vater hat mich während einer Woche besucht.

Hast du noch Freunde aus dieser Zeit?

Ja, aber spärlich. Einmal im Jahr, zur Weihnachtszeit, schreiben Jenny (eine Highschool-Kameradin) und ich uns ein Mail.
Und: unsere Sommerexchange-Studentin und ich haben guten Kontakt. Sie lebt nun in Rom und wir sehen uns jährlich.
Der Kontakt mit meiner Gastfamilie ist leider abgebrochen. Aber nicht wegen mir.

Wie hast du im Austauschjahr die Zeit verbracht? Hattest du ein spezielles Hobby oder Schulfach?

Ich habe im Portland Junior Symphony Orchestra während des Austauschjahres einen Stuhl als Flötistein gehabt. Die Konzerte im grossen Konzertsaal in Portland und unsere Tourneen in andere States waren ein Highlight! Im Fach “textiles” habe ich ein Thema gewoben, “Joan of Arc”, das ich dann an einer Kunstaustellung zeigen durfte. Es liegt noch heute in einer Schachtel bei mir.

Welches nationale/internationale Thema hat dein Gastland während deines Austauschjahres besonders beschäftigt?

Ölkrise, Watergate (Nixonaffäre)

Hand aufs Herz: Hast du dich im Austauschjahr verliebt? Ins Land? Ins Essen? Oder eine Person? Was ist daraus geworden?

Ja, ich hatte mich verliebt, aber die Sache war einseitig – ich traute mich nicht, es ihm zu sagen!

Wie hat das Austauschjahr dein heutiges Leben beeinflusst? 

Ich bin in allen Begegnungen, die ich seither hatte, offener auf Menschen zugegangen. Ich liebe es, American English zu reden! Ich habe seither ein regeres Interesse und Verständnis für alles Jüdische. Mehr Selbstvertrauen à la “you can do it”!

Hast du nach deiner Rückkehr als YFU-Volunteer gearbeitet? Wie lange? In welchen Positionen?

Ich weiss ncht mehr genau, aber schätzungsweise habe ich ca. 2 Jahre noch als regional rep gearbeitet.

Was ist dir sonst noch in Erinnerung geblieben?

Als ich 1989 eine Reise zu meinen Folks unternahm, besuchte mich der Dirigent des Junior Symphony Orchestras und händigte mir eine grosse Foto von mir aus; irgendjemand hatte sie während einer Probe gemacht und sie dann an ihn geschickt, als ich schon wieder in der CH war. Und er hat sich daran erinnert, sie mir zu geben!

Aloha

Alexandra aus Interlaken befindet sich im Moment im Austauschjahr in den USA. Genauer in Allen Texas, 24 Meilen (ca. 39 km) nördlich von Dallas Texas. Alexandra hat ihr Austauschjahr im Sommer 2011 angetreten und sich gut in ihrem neuen Wohnort eingelebt. Sie besucht die Highschool und wohnt bei einer Gastfamilie. Manchmal erhalten die Austauschschüler in den USA die Möglichkeit einen USA Trip zu machen. Dieses Jahr nach Hawaii.

«Mit mir zusammen befanden sich Austauschschüler aus allen möglichen Ländern, aus Belgien, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Ghana, Italien, Japan, Kolumbien, Korea, Mexiko, Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, Thailand, Tschechien und natürlich der Schweiz. Zusammen verbrachten wir acht Tage in Honolulu Hawaii. Unser Hotel befand sich zehn Minuten zu Fuss vom Waikiki Beach.

Während unseres Aufenthalts haben wir so einiges erlebt. Wir waren Surfen, schnorchelten an den schönsten Orten, segelten auf einem Katamaran, besuchten Pearl Harbor und sahen den berühmten North Shore und natürlich verbrachten wir auch ganz viel Zeit am Strand.

Am letzten Abend hatten wir ein hawaiianisches Luau, ein hawaiianisches Essen und Unterhaltung wie hawaiianische Musik und den Hula.

Nie werde ich vergessen, was für eine gute Zeit ich auf dieser Reise hatte und wie viele neue Freunde ich getroffen habe. Ich glaube ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden. Ich genoss es richtig, mit anderen Austauschschülern zusammen zu sein, Spass zu haben und dass wir uns austauschen konnten zu unseren Erlebnissen, die wir bis jetzt gesammelt haben.»

 

Alexandra from Interlaken in Switzerland is on an exchange year in the US right now. She is staying in Allen Texas, about 24 miles north from Dallas Texas. Alexandra has started her exchange experience in the summer of 2011 and is loving life in her new home. She attends High school and lives with a host family. Sometimes the students that exchange to the US have the opportunity to go on a US trip. This year it’s Hawaii.

«With me there were exchange students form all over the world. The exchange students, were from Austria, Belgium, Brazil, Chile, China, Colombia, Czech Republic, Denmark, Finland, Germany, Ghana, Hungary, Italy, Japan, Korea, Mexico, Netherlands, Norway, Sweden, Thailand and of course Switzerland. We spent eight days in Honolulu Hawaii together and stayed at a hotel only ten minutes away from Waikiki Beach by foot.

During our stay we were able to do so many activities, such as surfing, snorkeling on the most gorgeous locations, going on a catamaran and visiting Pearl Harbor or seeing the famous North Shore. Of course we also hung out at the beach a lot.

On our last night in Hawaii, we went to experience a Hawaiian luau a Hawaiian meal and entertainment, such as Hawaiian music and hula.

I will never forget this great time I had and all the new friends I have met. I think I met friends fro life. I really enjoyed having fun with all the other exchange students and exchanging our stories from our year in the US.»

Wenn einer eine Reise tut…

Ein Austauschjahr ist immer ein grosses Abenteuer. Als Austauschschüler taucht man in eine fremde Kultur ein und erlebt viele grossartige Momente.

Oftmals sind es aber auch die kleinen alltäglichen Geschichten, die ein Austauschaufenthalt einzigartig machen.

Hast du während deinem Austauschjahr etwas Besonderes erlebt? Oder war es eine ganz alltägliche Geschichte, die dein Austauscherlebnis einzigartig gemacht hat?

Ich bin auf der Suche nach Geschichten aus dem Austauschjahr. Schick mir deine Geschichte an stories@yfu.ch

– dani

P.s. Falls du jemanden kennst, der eine interessante YFU-Geschichte erlebt hat so bin ich auch um Tipps sehr dankbar.

Spring Workshop 2012

Der diesjährige Spring Workshop war ein voller Erfolg. Neben dem abwechslungsreichen Kurs zum Thema “Group Leading” blieb noch genügend Zeit, um die frühlingshaften Sonnenstrahlen zu geniessen. Hier ein paar Impressionen aus Oberbalmberg:

[nggallery id=3]