YFU Switzerland

Déjà plus de la moitié…

Voilà mon troisième mois est déjà passé depuis déjà presque une semaine, le temps passe tellement vite… Beaucoup trop vite à mon goût vu qu’il ne me reste même pas de mois ici en Allemagne.

 

Ce troisième mois s’est extrêmement bien passé, le meilleur mois depuis le début à mon avis. J’ai de nouveau fait vraiment pleins d’activités avec ma famille et ça c’est vraiment super. A l’école ça se passe bien même si voilà ça reste l’école donc ce n’est pas super mais bon j’ai de supers horaires, je finis presque tous les jours à 14h00 même des fois avant donc c’est vraiment cool. Durant ce mois-ci j’ai été à Soest avec ma famille d’accueil pour aller à la plus grande kermesse d’Europe et c’était vraiment énorme ! Ensuite j’ai pu participer une semaine à un projet d’école avec mes amies et il y avait aussi des étudiants de Lituanies. Durant cette semaine on a dormi à Colditz dans une auberge de jeunesse puis ensuite on a visité Leipzig, Dresden et Eisenach. C’était vraiment une super expérience d’être avec des étudiants d’une autre nationalité, je suis bien contente d’avoir participer à ce projet.

 

Sinon au niveau de ma famille d’accueil tout se passe pour le mieux, je m’entends vraiment super bien avec mes parents d’accueil, avec mon frère d’accueil ça se passe aussi bien même si on ne parle pas vraiment ensemble, ce qui est un peu normal il a 12 ans et j’en ai 17 donc il préfère largement rester avec ses amis et je comprends totalement. Niveau de la langue, ça va mieux, je parle plus facilement après bien sûr je fais toujours énormément de fautes mais le principal c’est que les gens me comprennent. Par contre niveau compréhension je comprends vraiment mieux.

 

Comme je l’ai dit au tout début, j’ai déjà fait plus de la moitié. Maintenant il me reste plus qu’un mois d’école et après ce sera déjà le retour en Suisse. D’un côté j’ai vraiment pas envie de partir d’ici, je me sens vraiment bien mais d’un côté la Suisse me manque quand même un peu. Bon pour l’instant j’essaie de moins penser à mon retour et de profiter à fond les dernières semaines ici en Allemagne.

Protected: Piraten und Roboter

This content is password protected. To view it please enter your password below:

Ausflug zur Binhai Bibliothek (18. November)

你们好

 

Vor einigen Wochen war in der Bilderstrecke des “Blick am Abends” eine Foto einer Bibliothek aus Tianjin. Ein Freund schickte mir davon ein Bild, ich hatte zu diesem Zeitpunkt aber noch nie von dieser Bibliothek gehört. Als mich nun meine YFU-Kontaktperson treffen wollte, schlug ich vor, dorthin zu gehen.

 

Die Bibliothek liegt zwar in der Provinz Tianjin, aber nicht in der Stadt selber, sondern im eher neuen Stadtbezirk Binhai nahe des Meeres. Nach rund 45 Minuten Autofahrt, was für chinesische Verhältnisse kurz ist, kamen wir an. Da auf dem Foto aus der Zeitung der ganze Raum ziemlich gross aussah, stellte ich mir ein grosses Gebäude vor, dass von dieser Bibliothek ausgefüllt wird, doch diese ist in einen Gebäudekomplex mit verschiedenen kulturellen Räumen integriert. Es waren auch unzählige Restaurants vorhanden.

 

 

Beim Eingang muss man eine Sicherheitskontrolle passieren, dann kommt man direkt in eine grosse, hohe Halle, in deren Mitte eine riesige Kugel ist. Von einer Seite scheint die Sonne direkt durch Fenster hinein und der Raum wird dadurch entsprechend hell. Die Kugel macht auf die andere Seite hin aber Schatten, was etwas schade ist. An den Seiten ist der Boden tribünenartig erhöht, und unter den Stufen sind teilweise Bücher “versteckt”. Von weitem sieht es aus, als ob unter all diesen Stufen Bücher seien, die meisten sind aber nur aufgemalt. Es war nicht so spektakulär, wie es die Foto versprach, aber trotzdem interessant. Rund um diesen Saal sind die Räume mit den Büchern angeordnet, die den Namen “Bibliothek” rechtfertigen. Unter anderem gab es eine Abteilung “Marxism-Leninism, MaoZedong Ideology”, in der allerhand Bücher zum Lesen bereitstanden, natürlich auch eine chinesische Übersetzung von Marxs “Kapital”.

 

 

再见

100 Tage

Hallo Zämä 🙂

 

Heute vor genau 100 Tagen habe ich mein Abendteuer gestartet. Ich hatte plötzlich eine ganz andere Umgebung und wildfremde Menschen um mich, eine andere Sprache. Ein neues Zuhause? 

 

Ich habe mich von Anfang an sehr gut mit meiner Gastfamilie verstanden. Das hat mir sehr geholfen mich schnell und gut einzuleben. Ich muss schon zugeben mein Englisch war sehr schlecht und ich habe mich nicht so oft getraut etwas zusagen (Oft wusste ich auch nicht was ich sagen soll). Doch meine Gastfamilie hat mir sehr geholfen, wenn ich einmal nicht weiter wusste und wenn gar nichts geholfen hat gab es ja auch noch Google Übersetzer ;-). In der Schule, war es aber auch nicht alles immer einfach, denn 75% von den Wörtern kannte ich ja nicht. Manche Lehrer haben Rücksicht genommen, manche nicht. In unserer Schule werden sowohl Hausaufgaben, wie Tests benotet. Das bedeutet, dass es manchmal auch nicht schlimm ist wenn man einen Test verhaut. Mittlerweile verstehe ich viel mehr, traue mich etwas zusagen und bin auch viel besser in der Schule. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, aus denen sich auch schon Freundschaften gebildet haben. Mein Englisch ist so viel besser, klar habe ich noch einen Akzent, jedoch finden den alle süss. Das Problem ist jetzt manchmal, dass mein Hirn so durchmischt ist, dass ich manche Wörter weder auf Deutsch noch auf Englisch weiss.

 

Bis Bald 

Anja^-^

Mein Herbst

Hallo Zämä 🙂

 

Kaum zu glauben aber ist schon November, das bedeutet ich bin jetzt schon über drei Monate hier.  

 

Unsere Kürbisse bei Tag.

Anfang Oktober sind wir für ein Wochenende nach Minnesota zum Götti und der Gotte von meiner kleinen Gastschwester Lydia gegangen. Sie wohnen etwa 2.5 Stunden von unserem Haus entfernt. Wir waren dort von Freitagabend bis Samstagabend. Am Samstag sind wir auf ein sogenannten Pumpkin Patch gegangen. Dort hatte es ein riesen grosses Kürbisfeld mit hunderten von Kürbissen. Ausserdem noch ein Maislabyrinth und zusätzlich noch tausende Apfelbäume mit frischen saftigen Äpfeln an den Ästen. Mein Gastvater hat reichlich Äpfel gekauft (mehr als 20kg) und für jeden einen riesen grossen Kürbis. Es war ein sehr schönes Weekend und wir sind dann mit einem vollgepackten Kofferraum wieder nachhause gefahren.

 

Mein Kürbis

Eine Woche später wurde meine Gastschwester Grace (die älteste 14 Jahre) konfirmiert. Diese Konfirmation war so chaotisch. Nach der Kirche sind alle Gäste in unser Haus gekommen und wir haben zusammen Spagetti gegessen. Ja richtig gelesen Spagetti… ich dachte auch das ist doch kein Konfirmationsessen…. Es hat jedoch sehr geschmeckt. Erwähnen sollte man vielleicht noch, das sich mein Gastvater ein ,,bisschen,, mit der Menge verrechnet hat und wir nach diesem Sonntag eine Woche fast jeden Abend Spagetti gegessen haben. Zwar schon in verschiedenen Arten aber am Ende der Woche sind mir die Spagetti schon fast aus den Ohren gewachsen. 

 

Anja der Farmer.

 

Da ich für mein Austauschjahr ja im Staat des Corns zuhause bin. Durfte ich Ende Oktober mit einem Bekannten Farming gehen. Mein Gastvater hat mich nach der Schule auf das Feld gebracht. Dort bin ich dann mit Dan ein Paar runden mit dem riesigen Maismähdrescher gefahren. Er hat mir alles Mögliche erklärt und es war sehr spannend.

 

 

Am Montag den 30. Oktober haben wir Pumpkin geschnitzt. Es war ein sehr amüsanter Abend und ich würde sagen unsere harte Arbeit hat sich richtig gelohnt. Am nächsten Tag war dann Halloween. Die Häuser in der Nachbarschaft waren schön dekoriert und gegen den Abend sind die eher jüngeren Kindern sehr warm eingepackt Trick or Treating gegangen. Man muss nämlich erwähnen, dass diese Woche recht kalt war (20°F = -6°C). Was mich besonders gefreut hat: am Freitag den 3. November hat es bei uns schon das erste Mal ein bisschen geschneit. Zwar war es nur ein kleines Fläumchen aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben und der Winter ist ja noch lange.   

 

Meine erste Schweiz-Amerikanische Züpfe. (Ja ich weiss sie hat einen Flechtfehler)

Bevor ich es vergesse. Wist ihr was das neue Lieblings Brot meiner Gastfamilie ist? Eine richtig leckere Berner Züpfe. Juhhhhuuu. Anja hat es endlich Mal geschafft eine Züpfe zu backen. Meine Gastfamilie war sehr begeistert und ich habe schon den Auftrag bekommen für Thanksgiving eine oder mehrere zu backen.      

 

Wisst ihr was am 8. November war? International Hug an Exchange Student Day. Ich wusste auch nicht, dass so etwas überhaupt existiert. Ich habe an diesem Tag sehr viele Umarmungen bekommen. 

 

Bis Bald

Anja^-^