YFU Switzerland

Orientierungslauf in der Schule

Heute hatten wir einen grossen Orientierungslauf mit der ganzen Schule. Ich habe mich nicht so darauf gefreut, weil es schon die ganze Woche geregnet hatte und auch heute nicht so gut ausgesehen hat. Meine Sportlehrerin hat aber gesagt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider, so hat der OL trotzdem stattgefunden. 😛 Darum habe ich mich schön warm angezogen und bin dann auf den Bus gegangen. Zuerst habe ich mich wieder einmal verfahren, und musste wieder dahin zurĂŒck wo ich am Anfang eingestiegen bin. Ich war darum etwa eine Stunde zu spĂ€t, das war aber nicht so schlimm, weil wir alle unsere Startzeit bekamen, wenn wir da waren. Wir sind dann erst mal zu zweit losgerannt (ein MĂ€dchen aus meiner Klasse und ich). Dann haben wir aber gemerkt, dass die Distanzen total lang sind, und die Kontrollposten schwer zu finden. Wir haben dann aber den ersten Posten und zwei MĂ€dchen aus der Parallelklasse gefunden, mit denen wir dann den Rest des Weges unterwegs waren. Es war aber richtig hĂ€sslich, schlammiger Boden, riesen “Glungen” und es hat die ganze Zeit geregnet. Ich habe immer ein bisschen gefroren, weil ich nach ca. 10 Minuten ins Wasser getrampt bin und vollgesogene Schuhe herausgezogen habe. Das war nicht so mysigt! Nach drei Stunden, sind wir aber dann heil wieder aus dem Wald herausgekommen. Wir haben alle Posten gefunden, und bekamen eine kleine Verpflegung. Verglichen mit dem OL, den wir in der Schweiz in der Schule gemacht haben, war das Hardcore… Aber hat trotz allem total viel Spass gemacht 😀

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First Month

Hallo zusammen

Nun bin ich schon ueber einen Monat hier und es ist immer noch einfach unglaublich. Ich erlebe so viel und meine Familie ist einfach die beste. Sie probiert mir soviel wie moeglich zu zeigen und wir verstehen uns alle super. Aber ich erzaehle mal von wo ich letztes mal aufgehoert habe.

Dieses Wochenende war warschienlich das Film Wochenende. Freitag Abend ging ich mit meiner Schwester Abby und ein paar Freunden  “The Maze Runner” schauen. Danach sind wir zu einem Freund nach Hause gefahren und haben ein kleines Lagerfeuer gemacht. Es war super lustig und der Film einer der beste die ich je gesehen habe. Am naechsten Tag brachte mir Grace bei wie ich ihr Pferd reiten kann und danach bin ich mit meiner Mutter und 2 meiner Schwestern wider ins Kino “The Maze Runner” schauen gegangen weil dieser Film einfach der Hammer ist. Zu hause angekommen, machten wir alles bereit fuer denn drive in. Eines der Autos meiner Familie ist ein Truck. Wir machten alles gemuetlich mit Decken und Kissen und fuhren los. Drive in ist bist jetzt einer meiner liebsten Sachen dei ich in Amerika erlebt habe. Man kann im Auto liegen mit vielen warmen Decken und gemuetlich einen Film schauen.

Am Dienstag war mein 16. Geburtstag und ich wurde schon am morgen mit Happy Bday Gesang geweckt. Als ich rauf ging, sah ich das meine Familie das ganze Haus geschmuekt hatte. Sie machten mir zum Fruehstueck ein smiley Pancake. Nach der Schule gingen wir zu Starbucks, extra fuer meinen Geburtstag. (Da sie Mormonen sind trinken sie keinen Kaffe aber weil sie wussten wie gerne ich es habe, sind sie extra fuer mich gegangen). Am Abend gingen wir ihn ein Restaurant meiner wahl Essen und zurueck zu Hause schauten wir einen Film. Danach war Geschenke Zeit. Ich bekamm ein Frozen mal Buch (ein Spass Geschenk da ich Frozen ueber alles liebe), alle Maze Runner Buecher, The Fault in our Stars dvd (auch das liebe ich ueber alles) und ein Gutschein fuer einen trip nach Salt Lake City mit einem stehplatz Kozert. (ich habe ihnen mal erzaehlt das Konzerte mein liebstes ding auf der Welt ist und das ich es schade finde das die meisten Konzerte in Amerika keine Stehplatz Konzerte sind.)

Am naechsten Wochenende ging ich mit Mandy zum Homecoming Spiel ihrer Schule. Leider haben sie verloren jedoch hat jeder einzelner Schueler gesagt das dies, dass beste Spiel war, welches sie je erlebt haben. Und alles dank den Gegnern. Als wir am verlieren waren, kammen ein Paar der Gegner in unseren Fan Beriech. Daraufhin unterstuetzte jeder unser Team nur noch mehr und so wurde es zu einem unvergessliechem Spiel.  Nicht einmal der Regen konnte uns stoppen. Nach dem Spiel gingen wir zum “Dance”. Welcher aber nicht all zu beliebt war also verliessen wir ihn auch schon nach kurzer Zeit. Wir gingen danach zu einem Freund und haben dort den Abend verbracht. Als wir nach Hause kamen, mussten wir auch schon unsere Sachen packen denn ich fuhr mit meinem Vater, Anna und Mandy nach Pocatello. Wir schliefen im Haus der Grosseltern und am Morgen gingen wir zu der Homecoming Parade der Bangels. Es war eine riesen Parade und wir hatten am Schluss Saeke voll mit Suessem. und weil es eineIdaho Parade war, bekamen wir auch echte KArtoffeln :’D Zurueck bei den Grosseltern haben wir lunch gegessen und dann sind wri zum Homecoming Game gefahren. Normalerweise sind die Bangels nicht die Besten aber dieses mal haben sie gewonnen yeaaah 🙂 Das war auch der Moment in dem ich Football endlich komplett verstanden habe :’D. Jedoch mussten wir frueher das Spiel verlassen den zu Hause erwartete mich meine Sweet 16 Party welche meine Mutter schon vorbereitet hatte.

Als wir ankamen erwartete mich ein “Gumpischloss”, just Dance, essen und vieles mehr. Es war ein super lustiger Abend und ich bin mir sicher, fast niemand in der Schweiz kann eine Sweet 16 Party erleben wie ich es konnte.

Am Montag startete exalt Week. Es steht fuer Xavier Leadership Training, welches in normalen Schulen “Spirit Week” genannt wird :’D Wir hatten jeden Tag spezielles Program und jeden Tag hatten wir ein Thema wie wir uns anziehen mussten. Erster Tag: Colonnial Day

Zweiter Tag: Western Day

Dritter Tag: Class Color Day – Mein Jahrgang hatte Violett

Und waehrend diesen 3 Tagen bekamen wir einen kleinen “Buddy” der juengeren Klassen mit welchen wir jeden Tag ein Projekt hatten.

Ab Donnstag hatten wir frei. Am Freitag Morgen fuhren wir nach Salt Lake um mein Geschenk einzuloesen. Zuerst gingen wir shoppen und dann ging ich mit meinen elteren Schwestern ans Konzert von Parachute. Es war einfach unglaublich, wie gesagt Konzerte sind das beste. Am naechsten Tag gingen wir die High School Musical Schule besuchen (Ich liebe auch High School Musical und fuer welche es interessiert, Sharpays locker ist immer noch pink, jedoch ist das Dach, Audithorium und Sporthalle nicht echt). Danach haben wir die Familie meiner Mutter getroffen und zusammen sind wir essen gegangen. Nach dem Essen gingen wir in ein spezielles Kino welches einen Kurzfilm ueber das Universum zeigte und der Screen in diesem Kino war einfach riiiiiiesig. Danach bin ich mit meiner Mutter und Mandy, Freunde von ihnen besuchen welche sie auf einem Trip zu Tonga bei einem Service Projekt kennen gelerent haben. Wir gingen zusammen zu Nacht essen. Dementsprechend war es aeusserst interessant. Gerade danach fuhren wir auch wider nach Hause. Am naechsten Morgen gingen wir nich wie gewohnt in die Kirche sondern wir machten uns zu Hause gemuetlich. Die Religion meiner Gast Familie hat 2x im Jahr eine Wochenend – lange Konferenz. Meine Familie hat daraus ein lustiges Spiel gemacht: Wir schrieben 8 Woerter auf Kaertchen und hinter jedem Kaertchen war eine laeckerei. Sagte jemand waehrend der Konferenz eines dieser 8 Worte, konnte man von den leckereien essen. Jedoch will ich zu diesem Thema noch etwas ernstes sagen. Austauschjahr ist alles ueber Kulturen kennen lernen und ich weis das viele Leute in der Schweiz glauben das Mormonen eine Sekte ist, es ist keine! Es ist eine Religion wie jede andere, sie machen nichts komisches, beten keine Propheten an oder ihr leben dreht sich nicht nur um das. Es ist eine ganz normale Religion wie jede andere. Leider weis das nicht jeder und so musste ich in Salt Lake City sehen(samstag), dass dort wo die Konferenz statt gefunden hat ueberal Proteste gab. Ich fand dies sehr Respektlos und ich hoffe die Leute wuerden lieber ueber diese Religion lernen anstatt einfach zu urteilen. Und das hoffe ich im allgemeinen. Ich mache dieses Jahr weil ich dachte das ist der beste Weg um neues zu lernen, um besser zu verstehen und dieser Moment in Salt Lake zeigte mir das es mehr Menschen noetig haetten. Bitte Respektiert fremdes und verurteitl nicht bevor ihr nicht alles wisst!

Laura

 

No Title

Tjena allihopa!

(fĂŒr Nicht-Schweden: „scheena allehuppa“, was ĂŒbersetzt soviel heisst wie „tschau zĂ€mme“)

 

Also seit meinem letzten Update ist viel passiert, aber zuerst schnell ein kleiner Kommentar zu meinen vorigen EintrĂ€gen und vor allem auch zu den Folgenden…Ich wurde (freundlicherweise) darauf hingewiesen (danke Papa!) das mein Deutsch nicht mehr so ganz den heutigen Grammatik- und Rechtschreibregeln entspricht. Dies ist ein automatisch aufkommendes Problem, welches auftritt, wenn man zwischen drei Sprachen lebt, und ich denke nicht, dass sich dies im Verlaufe meines Jahres hier bessern wird. 😉

DafĂŒr wird mein Schwedisch von Tag zu Tag besser. Ich verstehe nun schon so ziemlich alles und das Sprechen fĂ€llt mir auch immer leichter.

Klar habe ich mir so ein paar StandartsĂ€tze zurechtgelegt, mit denen ich meistens Konversationen mit neu kennengelernten oder schon lange nicht mehr getroffenen Personen starte. Es ist dann immer wieder lustig ihre erstaunten Reaktionen zu beobachten, und natĂŒrlich macht es mich schon auch ziemlich stolz, wenn ich einen ganzen Satz auf Schwedisch zustande bringe, ohne dass die Person mir in Englisch antwortet. 😉

 

Das war’s mit der Sprache, nun zum spannenden Teil! Mein letzter Eintrag ist ja schon eine Weile her, deshalb weiss ich gar nicht so ganz, wo ich anfangen soll mit ErzĂ€hlen…

 

In der Schule verstehe ich immer mehr, und probiere nun auch einigermassen mitzumachen…Habe schon meine erste PrĂ€sentation gehalten, ĂŒber Feminismus..:’)

Wobei wir beim nĂ€chsten Punkt wĂ€ren… Ich bin nĂ€mlich eine der GlĂŒcklichen, die die nur alle 4 Jahre stattfindenden Wahlen miterleben konnten… Es war sehr interessant, in meiner Klasse wurde sehr viel diskutiert (ein paar konnten das erste Mal selber wĂ€hlen, weswegen sie sich auch gleich viel erwachsener fĂŒhlten…;) ) Ich wurde auch oft gefragt, wie denn das Politiksystem in der Schweiz funktioniert, gab aber schnell auf bei dem Versuch es zu erklĂ€ren…

Wir hatten sogar einen Spezialtag, wobei Vertreter der verschiedenen Parteien an unsere Schule kamen und ĂŒber alles Mögliche diskutierten.

…Obwohl ich nur einen Bruchteil verstand, bemerkte ich, wie viel lauter und emotionaler das Ganze zu und her geht (spĂ€testens als HĂŒte durch die Luft flogen und sich zwei Vertreter verschiedener Parteien fast am anschreien waren…)

Nach den Wahlen erinnerten jedoch nur noch die verschmierten Wahlplakate an das grosse Ereigniss, niemand verlor noch gross Worte darĂŒber.

Hier wird es herbstlich, das Laub verfĂ€rbt sich in allen möglichen rot und gelb Tönen, die Sonne bekommt diesen wunderschönen goldigen Schein, das Wetter wird regnerischer und auch ein wenig kĂ€lter…aber ich geniesse es dafĂŒr umso mehr, am Abend mit meinen Gasteltern am Tisch zu hocken, mit vielen Kerzen und Tee (mein Teekonsum hat sich etwa ver100facht) und kvĂ€llsfika zu machen(Abendfika, nach dem Znacht).

DiesjÀhrige Apfelernte von dem Apfelbaum in unserem Garten...keine Angst es hat noch kiloweise am Baum;)

DiesjĂ€hrige Apfelernte von dem Apfelbaum in unserem Garten…keine Angst es hat noch kiloweise am Baum;)

Kanelbullendagen!!! <3

Am 4.Oktober war Kanelbullentag (falls ich es noch nicht erwÀhnt habe, die Schweden mögen Traditionen und sie erfinden gerne zu

*das Mini-RĂŒebli stammt von unserem eigenen „trĂ€dgarden“

*das Mini-RĂŒebli stammt von unserem eigenen „trĂ€dgarden“

allem irgendein Ritual oder Fest (eigentlich wĂŒrde etwa jeden Tag was „gefeiert“, ich freue mich schon auf den „Kladdkakatag“ oder den „Waffelntag“!) Um der Tradition treu zu werden, traf ich mich mit Sara bei mir und zusammen backten wir Kanelbullar nach schwedischem Rezept.

Dann gingen wir zu Sara nach Hause und auf dem Weg assen wir schon fast alle Kanelbullar auf (vielleicht auch der Grund, dass wir weitgehend auf das Znacht verzichteten…). Wir machten uns einen gemĂŒtlichen Abend im Whirlpool wobei wir dazu vertraute schweizerdeutsche Mani-Matter-Lieder hörten.

 

 

 

 

 

Uppsala 🙂

Samstag, den 11.10, traf ich mich mit ein paar anderen Stockholmer AustauschschĂŒler und zusammen besuchten wir die “Uppsala_Gang”, etwa eine Stunde mit dem Zug von mir entfernt… Es war wunderschönes Wetter und es war echt total lustig, wiedermal “Gleichgesinnte” zu treffen… Wir konnten kaum mehr aufhören mit reden, soviel gab es zu erzĂ€hlen! Nebenbei erhielten wir noch eine Special-Stadtfuehrung von den Uppsalaren, inklusive Lördagsgodis (Samstag-Suessigkeiten) Pause und natĂŒrlich Fika in einem gemĂŒtlichen altmodisch eingerichteten Kaffee mit den grössten Kanelbullar, die ich bis jetzt gesehen habe… Wir besetzten gleich ein ganzen Stock, soviel waren wir..:D Uppsala ist eine wunderschöne Stadt, und ich bin sicher nicht das letzte Mal dort!

Uppsala

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…doch der Tag war noch nicht zu Ende! Beim Nachhause Fahren, fanden Sara (Schweiz), Lisa (Belgien) und ich, dass wir den tollen Tag noch zusammen in “unserer” Stadt abschliessen wollen. Wir liefen ein wenig herum und genossen die Abendstimmung, und dann gingen wir auf den Katarina-Hissen, wo wir einen schönen Blick auf das beleuchtete Stockholm werfen konnten.

Stockholm by night

Stockholm by night

Wir schossen ein paar Fotos, und ich in meiner Ungeschicklichkeit streckte meine Kamera ein wenig zu weit vor, und als ich ein Bild schiessen wollte, fiel die KamerahĂŒlle ab und landete auf dem breiten Vordach.

unerreichbar.

unerreichbar.

Wir kamen nicht an sie heran, weil der Rand ja mit Gitter abgesperrt war…wir versuchten verschiedenste Taktiken aus (aufgespannter Regenschirm, grosser Mann mit langen Armen, Petflaschen,…) doch nichts wollte funktionieren…Ich war nahe am aufgeben und Lisa war nahe am drĂŒberklettern und ihr Leben riskieren, als Sara (sie war im Naturprogramm, kein Wunder das sie die mysteriöse Kunst der Physik beherrscht) mit einem wunderbar selbst zusammengestellten Schal-Lasso die KamerahĂŒlle wieder zurĂŒck auf sicheren Boden heben konnte… Dieses Abenteuer hatte uns hungrig gemacht, weshalb wir uns bei unserem Insider-sushi (ich kann ihn leider nicht weiterempfehlen, er hat keine Namen…man muss ihn selber finden!) eine Familienportion bestellten.

#foodporn

#foodporn

 

 

 

 

eld-docka (Feuerpuppe)

Diese Fotos stammen von einer Pfadi Übung, wo die Kids sich lernten, wie man bei einem Brandfall reagieren soll und einen brennenden Körper rettet. Es machte ziemlich Spass, die Puppe zu basteln, und ich lernte sogar auch noch ein wenig dazu;)

Da war sie noch gang...

Da war sie noch ganz…

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RĂŒckblick nach mehr als einem Monat

Heii Leute

Ich kam hier her im August, jetzt ist es Oktober. Es ist sieben Uhr morgens und ich bin wahrscheinlich die einzige in der ganzen Stadt die nicht zur Arbeit muss und trotzdem schon wach ist. Der perfekte Moment fĂŒr einen kleinen RĂŒckblick:

3=4?

Nein, ich denke nicht wirklich dass diese Gleichung korrekt ist, im mathematischen Sinne. Aber seid gewarnt liebe zukĂŒnftige AustauschschĂŒler, so eine Gleichung steht  auch euch bevor. Denn, 3 ist die Anzahl Kilos die ich innerhalb von vier Wochen zugenommen habe(seither hab ich mich nicht mehr auf die Wage getraut). Es ist tatsĂ€chlich so, hier  wird so ziemlich alles frittiert wird und Salat sieht man nur alle Jubeljahre und dann ist es eine grĂŒne, oft pĂŒrierte, mit Limonensaft ĂŒbergossene, schleimige Masse.

SpontanitÀt

FĂŒr mich, als bis auf die letzte Sekunde durchgeplante EuropĂ€erin, war es sehr schwer mich daran zu gewöhnen. ein kleines Beispiel: Meine einzigen Ferien hier(abgesehen von der fast zweimonatigen Schulpause im Februar;)haben am Montag begonnen und ich weiss immer noch nicht ob meine Familie plant etwas zu unternehmen. Doch das liegt nicht daran dass wir nicht miteinander kommunizieren sondern eher an der Tatsache dass sie es selbst noch nicht weiss. Auch von der riesen Überraschungskindergeburtstagsparty meiner Cousine wurde erst zwei Tage zuvor entschieden dass man sie durchfĂŒhrt.

Strassenfest

Den ganzen September ĂŒber feierte man hier die Kantonalisation( ich wĂŒrde euch ja gerne erklĂ€ren was das ist, wenn ich es selbst verstehen wĂŒrde) Auf jeden Fall war es ein Monat voller Paraden und anderen AnlĂ€ssen. Hier einige Beispiele: Die TanzprĂ€sentation in meiner Schule: Jede Klasse musste einen Tanz prĂ€sentieren, samt KostĂŒmen und allem drum und dran(aus irgendeinem Grund war meine die einzige die nicht musste:). Die 30. September-Parade:Ich und der andere AustauschschĂŒler aus Deutschland mussten zwei Stunden lang mit unseren Flaggen durch die Strassen laufen(wir hatten 30 grad, ich hatte zusĂ€tzlich 10 Zentimeter hohe AbsĂ€tze und die Strassen sind hier nicht geteert, Ihr kennt euch vorstellen wie viel Spass ich hatte).Festival de los dulces(das SĂŒssigkeitenfest): Obwohl das hier  mehr ein Dorf als eine Stadt ist, sind wir beinahe Ecuadorweit fĂŒr unsere SĂŒssigkeiten bekannt, nicht ganz ohne Grund. Meiner Meinung nach sind das die besten SĂŒssgebĂ€cke der Welt(ich entschuldige mich schon im voraus, sollte ich mit diesem Kommentar die GefĂŒhle von jemandem verletzt haben;). Tia und einmal im Jahr wird das gehörig gefeiert. Hier noch en paar ehrbare ErwĂ€hnungen(tut mir leid aber es wĂŒrde einfach zu lange dauern alles nĂ€her zu erklĂ€ren: Krönung der Miss und Juniormiss, Schulfest, Parade des 1. Septembers, Fest der traditionellen Musik, Parade der Kolonialkleidung(riesige Reifröcke), Fest einer anderen traditionellen Musik und die traditionelle Fahnenparade an allen Schulen.

Pazifik

Tia meine Lieben, wĂ€hrend ihr den Tag wahrscheinlich mit Schule und lernen verbracht habt, war ich gestern den ganzen Tag am Strand( keine Angst ich hab nicht geschwĂ€nzt, wir haben zwei Wochen ferien). Ich hab mir den Jahrhundert Sonnenbrand geholt, trotz extrem viel Sonnencreme und mein neuer Spitzname bei meiner Familie ist Krebs, bezieht sich auf meine neue Hautfarbe. FĂŒr alle die noch nie am Pazifik waren: Es ist echt ein berauschendes GefĂŒhl am Anfang von etwas so grossem zu stehen und dieses Meer hat unglaublich viel Kraft! Es hat mich dazu gebracht  dreifache Saltos zu machen und mich mit jeder Welle  drei Meter weiter  Richtung Äquator befördert.

 

Das wars fĂŒr heute von meiner Seite, ich hoffe es geht alles gut!

TschĂŒss!

P.S.

Tut mir echt leid, aber das mit den Fotos will noch nicht so wirklich funktionieren, ich versuche das so bald als möglich zu Àndern.

Homecoming und Oztoberfest

Hallo meine Lieben

Schon wieder sind einige Wochen vergangen und es ist wieder einmal Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen! In der Schule lÀufts nicht schlecht ,obwohl ich ziemlich lange brauchte bis einige mit mir sprachen und sich öffneten aber freundlich sind alle und man kanns richtig lustig haben mit ihnen!

Vorletzte Woche war Homecoming week und somit auch Spirit Week. Homecoming ist schwierig zu erklĂ€ren es ist eine Art Footballsaisonstart- Feier und man wĂ€hlt eine Homecoming queen und king (Seniors), welche am Footballgame am Freitag verkĂŒndigt werden und von den SchĂŒlern im Voraus durch zwei WahlgĂ€nge gewĂ€hlt werden. Die Woche vom Homecoming ist eine Spirit Week (an unserer High School), das heisst so viel wie; man hat jeden Tag ein anderes Thema in welchem man sich bekleidet. Montag war bei uns : #Iwokeuplikedis (come to school how you wake up!) manche kamen in Boxershorts und einem Unterhemd andere mit einem Morgenmantel und einem Teddy, jemand nahm seine Decke mit
 😉
Dienstag : Class Colors (Seniors wear pink, Juniors green, Sophmores orange, Freshmen yellow, and staff purple)
Mittwoch: Lip Dup(get crazy) Man trug KostĂŒme und Crazy Outfits! Zum Beispiel sah ich Jungs mit einem TĂŒtĂŒ oder ein KetchupflaschenkostĂŒm oder eine Feuerwehrfrau, meine Lehrerin trug eine Toga und ein anderer kam mit SchwingflĂŒgel, Schnorchel und Badetuch und Hawaii- Hemd in die Schule! Wirklich amĂŒsant!! An diesem Tag nahmen wir noch ein lip dup Musikvideo auf mit der ganzen Schule!
Donnerstag: Country vs. Hip Hop (Choose a side and dress accordingly)
Freitag: Raider Day (all things Raider!)Raider ist unser Sport highschool team insbesondere Footballteam.

Am Freitag gabs dann auch noch einen Homecoming dance nach dem Football game. Die Musik war nicht der Hit zum Tanzen aber es war trotzdem lustig.

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Homecoming Kandidaten

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Homecoming Queen and King

NatĂŒrlich hatten wir nicht nur homecoming week! Die vorherige Woche waren wir an der state fair parade mit der Marschmusik in Hutchingson. Und wir trugen das erste Mal die Uniform. Nach dem Marschieren hatten wir etwas mehr als 2Stunden Zeit an der Kilbi. Ich sage euch dort konnte man an SpielstĂ€nden sogar einen Goldfisch gewinnen oder einen kleines Krebsartiges Tierchen, die man dann in einem Plastik kĂ€fig oder Aquarium, das mit Plastik Palme dekoriert wurde, nach Hause nehmen konnte. 🙂 Die sind schon crazy die Amerikaner 😉
Zudem konnte man die verrĂŒcktesten Bahnen fahren und sich mit Essen aller Art die BĂ€uche vollschlagen.

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State Fair

Unsere erste Performance mit der Marching band an Homecoming war nicht so genial. Deshalb mĂŒssen wir uns nun noch mehr anstrengen und noch mehr ĂŒben!! Es ist aber wirklich nicht einfach gut zu spielen wĂ€hrendem man rĂŒckwĂ€rts, seitwĂ€rts oder vorwĂ€rts geht, den Oberkörper immer in der gleichen Richtung (zum Publikum) halten muss und zudem noch richtig abrollen bzw. marschieren sollte
. Naja dazu kommt noch das Problem das man sich merken muss welche Position man sofort einnehmen muss und es gibt pro Lied ca. 12 verschiedene Sets (Bilder).

 

Ich habe gerade bemerkt, dass ich vor lauter Schule vergessen habe euch den Blog zu schicken
 Sorry! Nun kommt das vergangene Weekend auch noch dazu!

Am Freitag hatten wir bereits das nĂ€chste Football game und noch mehr Formationen auf dem Feld, die wir prĂ€sentieren mussten. Wir hatten die ganze Woche bzw. nur zweimal eine Stunde und 15 Minuten geĂŒbt! Einmal trug ich bei der Probe am Morgen ein JĂ€ggli ein Faserpelz und eine Jacke 🙂 mit der Zeit wurde es warm, da die Sonne auftauchte. Habe zudem erfahren, dass ich alle 4 Lieder auch noch auswendig spielen muss fĂŒr die End-Show.

 

Am Weekend war das Oztoberfest. Es ist normalerweise im Oktober und ist ein Fest das sich rund um den Film „ Der Zauberer von Oz“ dreht, der zum Teil in Kansas spielt. Ich musste mit meiner Culinary Arts klasse einen Stand fĂŒhren, bei dem sich die Kinder verschiedene SĂŒssigkeiten zusammenstellen oder Muffin dekorieren konnten. NatĂŒrlich alles nach dem Thema OZ !!! Leider war nicht so viel los bei uns und unsere ca. 150 gebackenen Muffins wurden nicht einmal zur HĂ€lfte verkauft. Im Dorf war die Hauptstrasse gesperrt, da sich verschiedenste StĂ€nde aufgestellt hatten! Kinder konnten verschiedene Dinge machen (gelber Pflasterstein (film) verzieren zum Mitnehmen oder Hexenbesenrennen machen, Springschloss
). Der grösste Teil des Festes waren jedoch alte und wunderschöne zum Teil auch lustige Autos und MotorrĂ€der.

 

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Essen und Trinken war natĂŒrlich auch genĂŒgend zu haben! Die Schaufenster der GeschĂ€fte wurden in den letzten Tagen von High School SchĂŒlern bemalt und sahen super aus!

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Am Nachmittag spielte ich dann mit der Jazz Band. Es war super heiss in den schwarzen edlen Kleidern und einer Krawatte! 🙂

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Bis bald!

Eure Nici
p.s. Danke, dass ihr den Blog lest!