YFU Switzerland

Pfadichrömli ond Fasnachtschüechli

Hallihallo!
Wie ich es euch versprochen habe, kommt vor dem Hawaiitrip noch ein Eintrag. Und ja, es ist gut möglich, dass ich über dem Pazifik bin während ich dies hier schreibe xD. Jedenfalls kommt hier mein Update für die letzten eineinhalb Monate.
Ich bin nun offiziell Teil des Nation Ford Women Lacrosse JV Team! JV steht für Junior Varsity und ist so etwas wie das B-Team während das Varsity Team aus den Besten der Schule besteht. Momentan spiele ich Verteidigung und Torhüter, was mir sehr gefällt. Das Wetter hier ist nun bereits so warm,, dass wir jeweils in kurzen Hosen trainieren können (ich wünsche mir beinahe die kalten Januartage zurück wo wir alle kalt waren anstatt so heiss zu sein) Ich werde mich allerdings nicht beklagen, ich liebe das Klima hier! Die einzige Schattenseite des Sportes ist der Zeitaufwand. Training ist jeweils nach der Schule für zwei Stunden. Das stört mich nicht wirklich, da wir jeweils bevor vier Uhr Schluss machen und ich nicht viele Hausaufgaben habe (im Unterschied zum letzten Semester). Nur überschneidet sich das Training mit meinen wöchentlichen Robotikmeetings. Die Trainerin ist einverstanden, dass ich jeweils donnerstags fehle, aber die Lösung ist nicht perfekt. Dafür kann ich sicherlich nicht über Langeweile klagen! Im letzten Monat waren wir mit unserem Roboter an zwei weiteren Wettkämpfen, jeweils gute aber fordernde Samstage. Bis jetzt ist es uns noch nicht gelungen, unser Team für die Staatsmeisterschaften zu qualifizieren, aber während ich das am Schreiben bin, sind die anderen an unserem letzten Versuch es doch noch zu schaffen (der Wettkampf findet in Columbia, der Hauptstadt, statt). Unsere Chancen stehen nicht zu schlecht, da wir viel von den anderen lernen konnten und ein anderes Team unserer Schule, welches dieses Wochenende auch teilnehmen wird, war einer Qualifikation letzte Woche extrem nahe.  Ich drücke die Daumen! Die letzten beiden Male rundeten wir den Samstag mit einem Besuch bei DQ (Dairy Queen, „Milchproduktekönigin“) ab, wo ich mich in den Blizzard verliebte. Es ist ein gefrorenes Dessert, von der Konsistenz her vergleichbar mit einem McFlurry, etwas dickflüssiger, in diversen Geschmacksrichtungen. DQ wirbt damit, dass man sie auf den Kopf stellen kann wenn sie kommen und uns gefiel es das auch zu überprüfen.
Wie ihr sicher aus den Texten entnehmen könnt, gefällt es mir extrem gut hier in den Staaten und ich konnte es kaum glauben, als wir vor einigen Wochen das Halbjahrestreffen von YFU hatten. Ich traf dort nochmals neue Leute, die im Herbst an einem anderen Orientierungstreffen gewesen waren. Zwei davon leben in Columbia; ich hoffe, dass ich die Gelegenheit haben werde, sie dort mal besuchen zu gehen (die Ironie entgeht mir nicht, wie nahe ich war, sie heute zu sehen).
Mit der Jahreszeit haben sich auch die Sportarten gewechselt, die gespielt werden (wie zum Beispiel Lacrosse als ein Frühlingssport). Daher hatte ich die Möglichkeit, ein Basketballspiel (Winter) der Schule zu sehen (wir haben ein gutes Team, es macht Freude deren Spiele zu sehen) und auch Teil eines Softballspieles (Frühling) meiner Freundin. Obwohl ich wusste, dass Sport an den Schulen hier gross ist, erstaunte es mich wieder, wie viele Leute nach der Schule auf dem Arial blieben und diverse Sportarten trainierten. Es fühlt sich zum Teil an als ob ein Achtel der Schule dort bleibt. Auf meiner Agenda von Matches, die ich schauen möchte, sind: Softball (ein ganzes Spiel), Boys Lacrosse (welches einige grundlegende Unterschiede zum Women’s Lacrosse hat) und Leichtathletik. Mein Ziel ist es auch, ein Baseballspiel in einem Stadium zu schauen. Da Dad ein riesiger Baseballfan ist, ist dies nicht zu unwahrscheinlich J. Es ist mir jedenfalls schon gelungen ein Eishockeyspiel zu sehen. Es war ein gutes Spiel, die Checkers von Charlotte (unser Team) gewann. Vergleichbar zu den Matches in Olten sind die amerikanischen etwas lauter und eine Schlägerei gehört zu einem guten Spiel dazu.
Und damit sind wir schon mitten im Februar, an dem Zeitpunkt, als die 

Schweiz im Fasnachtsfieber war. In Übersee war das leider kein Thema, daher war die Musik aus zweiter Hand (an dieser Stelle, danke Heinz), die Fasnachtschüechli selbstgemacht (was nicht so schwierig war wie ich befürchtet hatte, allerdings waren die helfenden Hände einer Freundin bitter nötig, sonst wäre ich mit Ausrollen und Frittieren schlichtwegs nicht nachgekommen) und gestern Abend hatte ich die Freude ein Packet auszupacken und Konfetti!! Und andere Fasnachtsartikel zu entdecken! Danke Gotti <3! Mit all dieser Hilfe war meine Fasnacht dieses Jahr beinahe so gut wie zuhause. Dafür werden hier zurzeit Girl Scout Cookies verkauft, meine Schwester machte da auch mit und verkaufte einige Packungen von Tür zu Tür. Zuhause hatten wir (beinahe) alle Sorten und ich probierte fleissig! Favoriten: die Samoas (Caramel, Kokos und Schokolade) und die Tagalongs (Keks, Erdnussbutter und Schokolade).

 

 

Und nun ist mein Flug beinahe zu Ende. Ich freue mich riesig auf diese Woche und hoffe, dass der Jetlag nicht allzu gross ist (5h Zeitunterschied zu Fort Mill -> 11h zur Schweiz!) Es machte mich sprachlos zu sehen, dass meine Reise nach Hawaii (immer noch im Lande) länger dauerte als der Flug anfangs Austauschjahr!

Bleibt dran, (hoffentlich) wird es am nächsten Wochenende wieder Neues geben.
Aloha! Eure Anita

 

Ps. Schreiben und Uploaden war eventuell nicht am gleichen Tag 😉

Frühlingsfest (15. Februar)

你们好 !

 

Am Donnerstag vor zwei Wochen (15. Februar) war das chinesische Frühlingsfest. Es ist das wichtigste chinesische Fest im Jahr. Da es jeweils am ersten Tag eines neuen Mondjahres ist, wird das Fest auch chinesisches Neujahr genannt (und nach dem “richtigen” Neujahr am 1. Januar wünschte man sich deshalb gegenseitig erneut ein gutes neues Jahr). In der chinesischen Astrologie hat jedes Mondjahr eines von total zwölf Tiersternzeichen, und nun hat das Jahr des Hundes begonnen.

 

Die Gastfamilie ging mit mir bereits am Abend davor zu den Verwandten aufs Land. Die Mutter arbeitete und stiess deshalb erst zwei Tage später zu uns. Viele Chinesen gehen für diese Tage zu ihren Verwandten, die ausserhalb der Städte oder in anderen Provinzen leben. Folglich ist das Verkehrsaufkommen gross – wir waren selber zwar nicht betroffen, doch ich hörte es überall. Es gehen aber nicht alle Chinesen weg: Ich hörte von vielen Austauschschülern, dass sie mit ihren Gastfamilien in den Städten blieben und teilweise gar nicht speziell feierten.

 

Am 15. Februar selber wurde ich früh geweckt. Wir dekorierten die Häuser der Verwandten: An die Eingangstore zu den Innenhöfen und an die Türen klebten wir Plakate mit aufgedruckten chinesischen Göttern, ergänzt mit Spruchbändern. An die Fenster kamen kleine Wimpel. Die Grundfarbe dieser Dekorationen ist immer rot. Wir hingen diese Sachen ausschliesslich aussen auf – in den Räumen innen veränderten wir nichts. Alle anderen Häuser waren auch dekoriert, wobei sich der Schmuck immer stark ähnelte oder gleich war. Die “typischen” Lampions sah ich aber eher selten.

 

Links das Haus der Verwandten auf dem Land; rechts die Wohnungstür meiner Gastfamilie in der Stadt.

 

Durch den ganzen Nachmittag wurden Jiaozi gemacht. Jiaozi sind vergleichbar mit Ravioli, sie haben aber eine etwas andere Form. Sie werden mit Knoblauchzehen und Essig gegessen und gehören traditionell zum chinesischen Neujahr dazu. Während viel Essen nur noch aufgewärmt oder online bestellt wird (die Kinder können die Mikrowelle bedienen, kochen können sie nicht), macht meine Gastfamilie die Jiaozi selber von Hand. (Ich sah bisher nur selten gekaufte Jiaozi.) Bereits um halb sechs assen wir dann Znacht (dauerte nicht einmal 15 Minuten) und anschliessend gingen wir nach draussen. Zu Fuss besuchten wir während etwa drei Stunden Verwandte, die nahe wohnen. Überall erhielt man verschiedene Kerne und Tee angeboten.

 

Auf diesem Bild fehlen noch eine Menge Knoblauchzehen und ein kleiner Kanister Essig.

 

Unterwegs nach dem Znacht.

 

Besonders an diesem, aber auch an den anderen Tagen ‘klepfte’ es andauernd. Es wurde extrem viel Feuerwerk abgelassen, dies auch durch den Tag, wenn man absolut nichts davon sehen konnte. Meistens war es vor allem laut und nicht unbedingt schön. Oft, wenn jemand aus der Familie irgendetwas abliess, wurde das von niemandem auch nur beachtet – ich fand das amüsant.

 

An den folgenden Tagen kamen entweder Freunde und Verwandte zu uns oder wir gingen zu ihnen. So sah ich einige Zuhause und wie die Leute leben, was ich interessant fand. Es wurde weiterhin viel gegessen und die Erwachsenen spielten untereinander verschiedene Glückspiele (oftmals Majiang, das ich aber nicht begriff).

 

Die Tische sind fast immer so voll mit verschiedenem Essen und es gibt deshalb auch jedes Mal Resten.

 

新年快乐 !

Aloha from Hawaii

Hallo Zämä 🙂

Oder bessergesagt Aloha!    

 

Vom 3. bis am 10. Februar 2018 war ich mit Belo USA Travel für eine Woche in Hawaii. Belo USA Travel ist eine amerikanische Organisation für internationale Jugendliche. Diese Organisation bietet verschiedene Trips in der USA an. So jetzt erzähle ich euch ein bisschen, was ich so erlebt habe.

 

Wakiki Beach.

Eigentlich hat meine Reise schon am Freitag angefangen. Den mein Gastvater und ich sind schon am Freitagabend mit dem Auto richtig Flughafen gefahren. Da wir gut 2.5 Stunden vom Flughafen entfernt wohnen, mein Flug am Morgen um 9 Uhr fliegen sollte und auch noch Schnee gemeldet war, haben wir entschieden, dass wir bei Freunden von meiner Gastfamilie, welche näher beim Flughafen wohnen übernachten. Meine Vorfreude war schon seit einigen Wochen sehr gross, den in Iowa ist der Winter sehr kalt und ein bisschen Sonne und wärme schadet nie. Am Samstagmorgen in der Früh war es dann endlich so weit. Nachdem mein Gastvater mich zum Flughafen gebracht hat, war ich dann ganz auf mich selbst gestellt.. Ich muss ehrlich sagen ich hatte schon ein bisschen weiche Knies, denn ich flog noch nie ganz alleine. Aber ich kann ja jetzt zu Glück einiger massen gut Englisch reden, deshalb konnte ich auch ohne Probleme Fragen, wenn ich nicht weiter wusste. Ich habe eingecheckt, habe mein Koffer abgegeben, bin durch die Passkontrolle, und habe mir einen Kaffee geholt (Den ich war noch nicht 100% wach). Bim Gate angekommen hat das warten dann begonnen. Schlussendlich ist mein Flug mit 1.5 Stunden Verspätung gestartet.

Die Schweizerfahne hat es auf einen hawaiianischen Vulkan geschafft.

Der erste Grund war, das Besatzungsteam kam rund eine Stunde zu spät an, den sie hatten Probleme zum Flughafen zu gelangen, weil dieses Wochenende war das Super Bowl Weekend in Minneapolis (das ist das grösste Footballspiel des Jahres). Als die Crew dann endlich eingetroffen ist, konnten wir dann ins Flugzeug rein. Dort mussten wir aber nochmal einmal eine halbe Stunde warten, bevor wir losgeflogen sind, der Grund war, es hat in dieser Zeit stark  angefangen zu schneien und das Flugzeug musste zuerst vom Schnee befreit werden. Bei meinem Hinflug hatte ich einen Zwischenstopp nämlich in Denver, Colorado. Planmässig sollte ich von Denver aus, nach einer Stunde und 15minuten, nachdem ich mit dem Flugzeug dort gelandet bin, weiter nach Honolulu, Hawaii fliegen. Aber wiegesagt das war der Plan… Da wir so viel Verspätung hatten, sind in meinem Kopf sehr viele Fragen herumgeschwirrt. Was soll ich machen wenn ich den Flieger nach Hawaii verpasse? Wie? Wo? Was?.

Zum Glück hatten wir ein bisschen Zeit in der Luft aufgeholt, und die Gates waren nicht ganz so weit entfernt. Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, bin ich so schnell wie ich konnte zum Gate gesprintet und ich habe es gaaaanz knapp geschafft. Das Flugzeug hat extra auf mich gewartet und ich war die aller letzte Person die ins Flugzeug eingestiegen ist. Phhuuu hatte ich Glück. Ich dachte mir, dass ist ja ein guter Start. Nach einer 12 stündigen Reise bin ich dann um 16:00 Uhr in Honolulu angekommen.  Ich konnte es zwar nicht wirklich glauben, dass ich tatsächlich in Hawaii bin, doch da war ich. Das Belo Team hat am Flughafen schon gewartet. Alle Teilnehmer sind über dem Tag verteilt in Hawaii angekommen und wir sind in Gruppen nach und nach mit einem Bus zum Hotel chauffiert worden.

Gruppenbild an diesem historischen Ort.

Wir wurden alle in verschiedene vierer Hotelzimmer eingeteilt. Ich war mit einer Dänin, Französin und einer Deutschen im Zimmer. Wir haben uns von Anfang sehr gut verstanden und haben auch immer noch Kontakt miteinander. Am Abend haben wir alle zusammen Abendgegessen und später war dann einen Infoanlass, in welchem uns ganz viele Informationen über unserem Trip erzählt wurden. Insgesamt waren wir 82 Austauschschüler von der ganzen Welt, welche alle bei einer amerikanischen Gastfamilie leben, für dieses Jahr. Die meisten waren YFU-Austauschschüler, die anderen sind mit einer anderen Organisation hier in der USA. Auf jeden Fall sind wir dann alle sehr müde ins Bettgefallen nach diesem Treffen. Hawaii hat eine vier stündige Zeit Verschiebung zu Iowa und der Schweiz sind es glaub 11 Stunden. 

 

 

Am Sonntag sind wir surfen gegangen. Ich habe mich riesig darauf gefreut und ich glaube ich war nicht die einzige. Zuerst hatten wir einen Crashkurs im trockenen und dann sind wir mit dem hübschen Surflehrer ins Wasser gegangen. Die Wellen waren nicht riesig (für Hawaii- Verhältnisse), jedoch perfekt für Anfänger. Es war eine super Erfahrung die ich machen konnte und ich habe sogar mehrere Wellen gesurft. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit für uns, manche sind in die Stadt gegangen andere haben

Pearl Harbor.

die Sonne am Strand genossen. Am Abend sind wir Pizza essen gegangen und danach haben wir die Umgebung erkundet. 

 

 

Am Montag sind wir auf eine Catamaran Tour gegangen. Es war eine sehr schöne Bootstour und wir haben Schildkröte und sogar mehrere Wale gesehen. Ich war sehr beeindruckt von diesen riesigen Tieren. Am Nachmittag sind wir dann mit einem Car in den Norden von Oahu gefahren. Die Car Fahrt war sehr interessant, die Belo-Leiterin hat uns viele Hawaii Facts erzählt: (Wusstet ihr dass eine Ananas auf einem Feld wächst? Wenn man der Ananas der Kopf (das grüne) abschneidet und dieser wieder pflanzt wachsen drei neue Ananas daraus). Wir machten auch noch ein kurzen Zwischenstopp am berühmtesten Surf Beach von Hawaii. Die Wellen waren nicht so hoch, doch die

 

höchsten Wellen kann man im März bestaunen. Im März sind auch die meisten Surfwettbewerbe in Hawaii. Nach einer etwa eineinhalb stündigen Car Fahrt sind wir dann an unserem eigentlichen Ziel angekommen. Das Polynesian Culture Center. Wir lernten dort vieles über verschiedene Inseln Kulturen (Samoa, Aotearoa (das ist, Neuseeland), Fiji, Tahiti, the Marquesas, Tonga und natürlich Hawaii). Es war sehr interessant und wir haben auch noch den Hawaiianische Hula-Tanz gelernt. 

 

Alle im Partnerlook.

Am Dienstag haben wir eine Stadttour durch Honolulu gemacht. Wir besuchten das Staatsgebäude, das Schloss von der Queen Lili’uokalani und dem King. Das Belo Team hat uns auch noch ganz viel von der Geschichte von Hawaii erzählt. Am Nachmittag sind wir dann zum zweitschönsten Strand der Welt gegangen. Es ist ein sehr abgelegenen Strand mit keinen Hotels rundherum nur wunderschönen Palmen. Der ganzen Nachmittag durften wir and diesem schönen Strand verbringen. Am Abend sind wir dann ins Hard Rock Cafe essen gegangen. Wenn ihr auch mal das Hard Rock Cafe in Honolulu besucht, solltet ihr unbedingt den Burger dort probieren, dieser ist nämlich seeeeehhr gut. 

 

Am Mittwoch ist es mit dem Party Car (Es ist meistens laute Musik gelaufen und alle haben laut mitgesungen) zu Pearl Harbor gefahren. Es war sehr interessant, wir sahen die gesunkenen Schiffe und trafen sogar ein Veteran vom zweiten Weltkrieg. Am Nachmittag besuchten wir einen Markt. Man konnte dort viele Hawaiianische Sachen und Souvenirs kaufen. Am Abend sind wir in die grösste Shopping Mal vom Pazifik gegangen. Im Bubba Gump haben wird dann leckere Shrimps gegessen. 

 

Pure Entspannung.

Der Donnerstagmorgen begann mit einer Yoga Lektion in der Frühe am Strand. Super entspannt sind wir danach auf den Vulkan Diamond Head gewandert. Die Aussicht war so AMAZEING. Nach unser Wanderung hatten wir dann Zeit bis am Abend an den Strand zugehen und noch ein bisschen zu ,,sünnälä,,. Im Mac 24/7 haben wir dann Abendgegessen.

 

Am Freitag schnorchelten wir den ganzen Morgen. Wir konnten sehr viele Fische und sogar eine Schildkröte sehen.  Gegen Mittag hatten wir dann noch Zeit für letzte Einkäufe und um das letzte Mal die hawaiianische Sonne geniessen. Am späteren Nachmittag sind wir dann wieder mit dem Party Car Richtung Oahu’s berühmtes Paradise Cove Lu’au gefahren. Niemand wollte es wirklich glauben das dieser Trip schon vorbei war. Auf der Fahrt zu diesem Ort hatte ein Belo-Staff-Mitglied die super Idee, dass jeder seine National Hymne vorsingen muss. Also alle welche aus dem selben Land kommen müssen zusammen die Hymne ihrer Nation singen. Najaaaa… Das erste Problem, welches wir hatten war, das wir fünf Schweizer/innen nicht alle die selbe Sprache sprechen. So haben die Welschen die Nationalhymne auf Französisch gesungen und Lara und ich die auf Deutsch. Unsere Performanz war definitiv nicht die Beste, obwohl wir beide eigentlich unsere Nationalhymne konnten. So ein Tip für diejenigen, welche in der Zukunft mit Belo auf Hawaii gehen, lernt eure Nationalhymne auswendig, sodass ihr euch nicht zu fest blamiert. :-).

Nachdem alle Nationalhymnen gesungen worden sind haben wir alle zusammen noch die amerikanische gesungen, denn diese kennen wir ja mittlerweile alle. Dort angekommen hatten wir einen super schönen letzten Abend. Die Luau war der perfekte Abschluss von unserem Hawaii Trip. Wir haben Hula getanzt, verschiedene hawaiianische Aktivitäten gemacht, hawaiianisches Essen gegessen und  hatten sogar noch ein hawaiianisches Konzert mit Tanz und Gesang. Als wir danach dann im Hotel angekommen sind, haben wir uns von einander verabschiedet. Es war sehr traurig. 

 

Am Samstagmorgen begann der Tag sehr früh für mich, den ich bin schon am 7Uhr von Hawaii Richtung Los Angeles losgeflogen. Von Los Angeles bin ich dann weiter zu Denver und dann schlussendlich zu Minneapolis geflogen. Ich kam um 23:30 Uhr in Minneapolis an, wo meine Gasteltern schon auf mich gewartet haben. Wir sind dann wieder nachhause gefahren und ich bin sehr müde ins Bett gefallen. 

 

Dieser Hawaii Trip war eine super Erfahrung, die ich machen durfte. Man war für eine Woche unter Austauschschüler, welche etwa das gleiche Erleben wie ich. Es war sehr spannend Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und jetzt habe ich Freunde aus vielen verschieden Ländern. 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^

P. S. Ja ich weiss das mein Deutsch immer wie schlechter wird, Sorry dafür.          

 

 

 

 

 

 

 

 

   

YFU Camp in Nanjing (6. – 10. August)

大家好 !

 

Vom 6. bis am 10. Februar fand in Nanjing ein von YFU organisiertes Camp statt. Alle YFU-Austauschschüler*innen aus China nahmen daran teil. Neben zwei Reisetagen hatten wir zwei Tage lang ‘Sessions’ in kleineren Gruppen und an einem Tag machten wir eine Stadttour.

 

Die Hinreise auf Nanjing am Dienstag verlief gut – es gäbe zwar auch Direktzüge von Tianjin dorthin, doch YFU buchte Zugtickets für eine Verbindung mit umsteigen in Peking. So dauerte die Zugfahrt deutlich länger, dafür konnten wir mit den Austauschschüler*innen aus Peking gemeinsam reisen. Vom Zuhause bis ins Hotel war ich so total etwa sieben Stunden unterwegs. Anschliessend waren wir, abgesehen vom gemeinsamen Abendessen, frei – ich ging mit einigen zusammen Billard spielen. In China findet hat es sehr viele Billardräume, diese sind günstig: Für etwa 4-5 Franken pro Stunde kann man einen Tisch mieten. Man muss sich aber durchaus bewusst sein, dass diese Billardräume häufig geschmacklich einem Fumoir gleichen.

 

Der Mittwoch war der erste Tag mit richtigem Programm – wir verbrachten ihn in den Räumen einer Schule, die ganz nahe unseres Hotels liegt. Wir wurden in vier Gruppen unterteilt, die je von zwei ehemaligen Austauschschüler*innen geleitet wurden und sprachen über unsere Erfahrungen und Probleme des vergangenen halben Jahres. Ich fand das ziemlich gut – ich konnte nun, da ich doch einiges gelernt und gesehen habe in den vergangenen sechs Monaten, die Inputs und Ratschläge der Gruppenleiter*innen besser verstehen und habe das Gefühl, mehr davon zu profitieren als das in den bisherigen zwei YFU-Camps (eines in der Schweiz, eines direkt nach der Ankunft in China) der Fall war. Am Abend gingen wir nach dem Abendessen erneut Billard spielen – da wir dieses Mal mehr Leute waren, spielten wir hauptsächlich in Zweierteams. Ich bin eigentlich sehr schlecht in Billard, umso mehr erhöhte es für mich den Spassfaktor, dass der andere Spieler im Team, ein Deutscher, auch nicht so gut ist. Wir bildeten zusammen das Team ‘Deutschland-Schweiz’ – am Schluss hatten wir trotzdem sogar eine positive Sieg/ Niederlage-Bilanz.

 

Am Donnerstag waren wir, gleich wie am Mittwoch, in den Gruppen. Während wir am ersten Tag eher zurückgeschaut hatten, blickten wir nun auf die verbleibende Zeit in China voraus. Wir machten mit allen zusammen ein kleines Spiel und präsentierten uns am Schluss gegenseitig etwas aus unserem bisherigen Austausch. Wir waren sehr frei in der Form: Powerpoint, Video, Fotos… Mit einem anderen Austauschschüler aus Tianjin hatteich zusammen eine Powerpoint gemacht. Wir hatten uns vorher mehrmals in Tianjin getroffen, um verschiedene Orte anzuschauen und später um daraus eine Powerpoint zu erstellen. Für die Präsentation hatten wir viel zu viel gemacht, doch wir hatten unterhaltsame Tage und ich sah neue Sachen, weshalb es sich aus meiner Sicht durchaus lohnte.

 

Am Freitag gingen wir, von YFU-Volunteers geführt, Nanjing anschauen. Zuerst gingen wir zum ‘Schwarzen Drachensee, wo wir kleine Boote mieten konnten.

 

 

Von diesem See gingen wir weiter zu einer Essensstrasse, in der wir gruppenweise das Mittagessen assen. Später spazierten wir sonst noch ziemlich zufällig in der Stadt umher – ich kann mich leider nicht mehr an die Namen der Plätze erinnern.

 

 

Die Rückreise am Samstag bot wieder einiges an Kuriosität: Wir aus Tianjin fuhren wieder über Peking, wir waren aber nicht im gleichen Zug wie die Leute aus Peking. Während wir einen Zug mit wenigen Zwischenstopps hatten und so etwa eine Stunde schneller als die Pekinger in Peking ankamen, hielt deren Zug an einigen Stationen, darunter auch in Tianjin. Das hatte zur Folge, dass wir alle deutlich unterwegs waren – ‘jäno’,  ich nutzte die Fahrt zum Schlafen und deshalb kam mir die zusätzliche Zeit halbwegs gelegen.

 

Wenn ich so nun auf diese fünf Tage zurückblicke, merke ich, dass ich von der Stadt Nanjing selber nur wenig sah. Mir war es aber wichtiger, Zeit mit den anderen zu verbringen – und das ist mir aus meiner Sicht gelungen.

 

 

Dieses Camp ging unglaublich schnell vorbei. Es war das letzte Mal, dass YFU eine Zusammenkunft mit allen Austauschschüler*innen organisierte, was gleichbedeutend damit ist, dass ich viele von ihnen gut möglich bereits zum letzten Mal sah. Es war zwar erst das zweite Mal, dass man sich traf, doch weil alle irgendwie ein ähnliches Ziel haben, hat man sich gegenseitig schnell verstanden. Natürlich werde ich die Leute aus Peking noch sehen, vielleicht auch noch die aus Shanghai und Zufälle will ich sowieso nicht ausschliessen – doch so schwer es mir auch fällt, das hier nun zu schreiben, viele werde ich höchst wahrscheinlich nie mehr in meinem Leben sehen.

 

 

 

Am 15. Februar ist das Frühlingsfest, für das wir zu den Verwandten aufs Land gehen und dann dort einige Tage bleiben.

 

Heute Abend, als ich gerade im Zimmer am Schreiben dieses Blogbeitrages war, hörte ich plötzlich die Türen leicht ‘tschädärä’ und mein Plastikhocker schwankte – die Erde bebte. Ich dachte von Anfang daran, dass es fast nur das sein könne, da es aber mein erstes erlebtes Erdbeben war, war ich vor allem verwirrt. Das Epizentrum lag etwa in der Mitte zwischen Peking und Tianjin (etwa 70 km entfernt) und hatte eine Magnitude von 4.4 – ich war noch nicht draussen seither, im Haus scheint aber nichts kaputt und auch das Licht funktioniert.

 

 

再见 !

Schon über der Hälfte!

Bonjour,

Heute hat sich hier endlich wiedermal die Sonne gezeigt! Seit Weihnachten hat es nämlich praktisch jeden Tag geregnet. Nun bin ich schon über der Hälfte meines Austauschjahrs und seit dem letzten Blogeintrag ist ziemlich viel passiert. Über Weihnachten bin ich mit meiner Gastfamilie zu den Grosseltern, die auf einer Insel wohnen gefahren. Es war ziemlich schön, weil:
1. Die Landschaft ist ziemlich anders als in der Bretagne und so entdecke ich auch noch eine andere Region Frankreichs.
2. Im Sommer ist es da anscheinend ziemlich touristisch aber jetzt im Winter hatten wir die Insel praktisch für uns.
An Weihnachten haben wir ungefähr den ganzen Tag mit Essen verbracht.  (oder zumindest damit Essen vorzubereiten).  Aber das Essen war auch ziemlich gut und das französische Weihnachtsfest sehr gemütlich. Am 28. Dezember bin ich dann in das 10 Grad kalte Meer baden gegangen, ich konnte den Sommer einfach nicht abwarten und so ein kaltes Bad ist sicher gesund.

      
Hahaha nein, aber ich kann es wirklich kaum erwarten, dass das Meer ein wenig wärmer wird.
An Silvester habe ich zum ersten Mal Schnecken probiert und mein erster Gedanke war eigentlich:
‘’Bäh’’. Ich muss euch allerdings sagen, der Geschmack ist gar nicht so schlimm, aber ich finde den Gedanken, dass ich eine Schnecke esse schon ein wenig fürchterlich. Es blieb also nur beim Probieren.


Nach den Weihnachtsferien begann dann wieder Schule und mittlerweile kann ich dem Unterricht praktisch immer ohne Probleme folgen. Meine Mitschüler schreiben am Ende von diesem Schuljahr das Bac ( Bacalaureat) in Französisch und Biologie und Physik. Ich muss das zum Glück nicht machen und werde deshalb auch ein wenig früher Sommerferien haben.
In einer Woche gehe ich mit meiner Klasse nach London. Dort werden immer zwei bis vier Schüler in einer englischen Familie wohnen. Ich gehe also von der einen Gastfamilie in eine andere.
Ich freue ich schon sehr auf diese Reise aber wir werden 13 Stunden im Car sitzen müssen…
Nach London habe ich dann schon wieder Ferien!
Ich muss euch auch noch ans Herz legen, versucht einfach mal zufrieden und glücklich zu sein mit dem was ihr habt und auch die kleinen Dinge zu geniessen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass Menschen oft einfach mehr wollen als sie haben und unzufrieden sind, dabei ist das Leben soo schön!

Hier noch ein Witz:

 

Eine nicht so intelligente Person (manche sagen Blondine, aber das ist dies fies für Blondinen) geht in eine Bibliothek und sagt:
– Könnte ich bitte einen Hotdog haben?
Da antwortet die Bibliothekarin empört:
– Das ist eine Bibliothek!
,, Oh Entschuldigung! ’’, sagt die Blondine und flüstert:
– Könnte ich bitte einen Hotdog haben?

A bientôt,

Flois