YFU Switzerland

Wechselhaftes Wetter und wechselnder Alltag

Ich dachte bis jetzt immer es heisst April, April macht was er will. Seit ich in Indiana lebe frage ich mich aber je länger je mehr, ob dieses Sprüchlein nicht für’s ganze Jahr in Indianapolis gelten sollte. Wir hatten im Januar von Schneestürmen, über Gewitter mit Blitz und Donner, über Nebel und sogar fast schon Frühlingstemperaturen, alles.  Wir hatten zwei „snow days“, das heisst wir mussten wegen zu schlechten Strassenbedingungen und zu kalten Temperaturen nicht zur Schule gehen. Leider müssen wir die zwei Tage, die wir verpassten wieder nachholen, in dem wir an Tagen an denen wir eigentlich frei hätten zur Schule gehen müssen. Manchmal haben wir aber auch 2-hour-delays, das heisst wir müssen zwei Stunden später zur Schule gehen und haben dafür nur dreissig minütige Lektionen statt fünfzig minütige. 

Vier Wochen des zweiten Semesters liegen nun schon hinter mir und ich habe mich an die neuen Fächer, Mitschüler und Lehrpersonen gewöhnt. Ausser Algebra und Französisch hab ich nämlich kein einziges Fach mehr gleich wie im ersten Semester. Creative Writing, Photography und U.S. Government geniesse ich besonders, aber auch in den andere Fächern fühle ich mich wohl und habe keine Schwierigkeiten mitzukommen.  In einer Lektion am Tag, von sieben, kann man jeweils „study hall“ wählen. Diese Stunde dient dann dazu Hausaufgaben zu erledigen und für Tests zu lernen. Dieses Semester habe ich mich für eine solche Lektion entschieden, bin aber ein „student assistant“, das ist die andere Möglichkeit in „study hall“. Man kann einer Lehrperson die man besonders gerne hat assistieren (wie ein Hilfslehrer).

Ausserdem hatte ich letzte Woche einen Ausflug von meiner Composition (Englisch)-Klasse aus. Wir sind mit dem Schulbus nach Indianapolis gefahren und haben uns dort ein Theaterstück angeschaut.

Die Schwimmsaison hat diese Woche mit den „Sectionals“ (eine Meisterschaft) für die meisten Schwimmerinnen unserer Schule geendet. Einige haben es durch die Meisterschaft bis in die „states“ geschafft. Das heisst sie treten bald gegen die Schwimmerinnen von ganz Indiana an.  Die „sectional week“ vom schwimmen war ganz anders als die bisherigen Monate im Schwimmteam. Die Trainings waren viel kürzer als sonst, damit die Schwimmer für die Meisterschaft ausgeruht waren. Wir verkleideten uns jeden Tag anders für in die Schule zu gehen. Einmal Hawaiian, einmal 80’s, einmal als ein Sportler einer anderen Sportart als Schwimmen, einmal trugen wir unsere „sectional shirts“, die wir extra für diesen Anlass machen liessen und am Freitag gingen wir mit Onesies  (einteilige Pyjamas) zur Schule.

Auch eine senior night hatten wir natürlich wie jede Sportart. Im Gegensatz zu der senior night für das Fussball Team hatten wir aber noch ein kleines Apèro nach dem Meeting.

Obwohl sich das Schwimmen vor allem in den ersten Wochen mehr wie ein „nicht ertrinken“ angefühlt hat als ein Schwimmen und mir manchmal das Training fast schon zum Hals heraus hing, werde ich es wohl sehr vermissen. 14.5 Stunden haben wir jede Woche zusammen im Pool verbracht fürs Training und in den Weihnachtsferien sogar das Doppelte. Wir machten einen Ausflug zusammen zu einem College-swim-meet, wir wurden Conference champions (eine andere Meisterschaft) und wir haben jedes einzelne Meeting gewonnen, wovon wir manchmal bis zu drei pro Woche hatten.

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Matilde, meine Gastschwester von Dänemark, zeigt mir jedoch, dass man sich an einer High School auch anders beschäftigen kann. Sie interessiert sich mehr für Singen und Schauspielern und ist daher in Show-Choir involviert. Jeden Samstag hat sie einen Wettkampf und muss dafür um 5.30 Aufstehen. Je nach dem, wie weit sie kommen an dem Wettkampf ist sie nicht vor Mitternacht zuhause. Ausserdem spielt sie eine Nebenrolle im Musical, welches im Frühling aufgeführt wird. Sie hat sich gegen über 90 Schüler von der Pendleton Heights High School durchgesetzt, die mitmachen wollten und für das Musical vorgesprochen, vorgetanzt und vorgesungen haben.

Wer seine Zeit nicht so gerne mit Sport verbringt  und seine Begabungen eher musikalisch verankert hat, wird zumindest in unserer Schule in Theater und Chor mit offenen Armen empfangen.

 

Chinesisch lernen

大家好!

 

Bevor ich mich vor etwas über einem Jahr dazu entschloss, für ein Austauschjahr nach China zu gehen und somit Chinesisch zu lernen, hatte ich nur wenige andere Leute getroffen, die Chinesisch lernen. Ich konnte damals nicht nachvollziehen, weshalb jemand eine solche Sprache lernt. Da ich eigentlich nicht der “Auswendiglern-Typ” bin schien mir Chinesisch viel zu aufwendig zum Lernen, zudem sah ich keinen möglichen Nutzen. Inzwischen hat sich meine Einstellung gegenüber dem Chinesisch natürlich aber verändert.

 

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich meine erste Chinesischlektion. Auf Empfehlung einer ehemaligen Austauschschülerin, die auch in China war, und einer ehemaligen Klassenkollegin ging ich in die Chinesischschule von Ping Su, die sie alleine führt (Link zu ihrer Schule). Sie wurde in China geboren, spricht aber gut Englisch und Deutsch. In einer Dreiergruppe (mit zwei Erwachsenen) hatte ich fortan wöchentlich eine Stunde Unterricht. Sobald ich ins Unterrichtszimmer kam wähnte ich mich jeweils fast schon in China: An den Wänden hängt chinesische Kalligraphie und während dem Unterricht gab es immer etwas zum Knabbern und chinesischen Tee. Ping Su bereitete mich sehr gut auf China vor und auch heute kann ich ihr noch Fragen schicken. In die erste Chinesischlektion ging ich ohne Vorwissen. Ich hatte aber das Gefühl, dass ich gut vorwärts kam – kurz bevor ich auf China kam meinte ich, dass ich mich nun selbstständig einigermassen durchschlagen könne.

 

In China angekommen verstand ich fast nichts, mein Chinesisch wurde aber auch nicht gut verstanden. Vom positiven Effekt des “Sprachbades”, von dem ich in der Schweiz oft in Bezug aufs Französisch lernen hörte und an das ich selber auch glaubte, merkte ich nichts – vielleicht lag es an mir, vielleicht war es aber auch der Sprache wegen. Die zwei Wochen Chinesischunterricht, der von YFU organisiert wurde (ich schrieb damals einen Blogbeitrag dazu) frustrierte mich eher, als dass er mir und meinem Chinesisch half.

 

Dann begann die Schule, wo ich während der Schulzeit seither fast täglich mit einer Chinesischlehrerin Einzelunterricht habe. (Ich bin der einzige Austauschschüler an dieser Schule.) Am Anfang machte ich auf diesem Weg keine spürbaren Fortschritte, inzwischen aber laufen alltägliche Gespräche (wenn jemand explizit mit mir spricht) ziemlich problemlos ab. Ich muss hier aber erwähnen, dass es sehr unterschiedlich ist, wie gut ich jemanden verstehe: Je nach Akzent, Aussprache, Sprechgeschwindigkeit, Deutlichkeit und Wortwahl ist es einfacher oder schwieriger. Je nach Thema verstehe ich auch Gespräche unter Chinesen, im normalen Unterricht an der Schule (in einer Klasse nur mit Chinesen) komme ich aber weiterhin kaum nach.

 

Chinesisch lesen und schreiben lernen ist pure Fleissarbeit. Einige Austauschschüler können sich die Wörter nach wenigen Malen sehen bereits komplett merken, bei mir braucht es aber etwas länger. Um die Wörter, also die Schriftzeichen und die Lateinumschrift Pinyin, zu üben arbeite ich mit Kärtchen. So kann ich auch gut repetieren – dies muss ich immer wieder machen, damit ich die Wörter nicht vergesse. Lesen kann ich ungefähr gleich viel, wie ich auch beim Hören verstehen würde. Beim Schreiben auf Papier muss ich mich ziemlich konzentrieren, einerseits wie das Schriftzeichen “grundsätzlich” aussieht, andererseits, welche “Details” ich noch anfügen muss. Auf dem Handy habe ich eine chinesische Tastatur, die mit der Lateinumschrift Pinyin arbeitet. Auf diesem Weg ist das Schreiben ziemlich einfach.

 

Die beiden linken Stapel sind aus dickem Papier; ich habe sie grösstenteils noch in der Schweiz gemacht. Inzwischen habe ich total etwa 1500 Kärtchen.

 

Ein ehemaliger Franzlehrer sagte uns immer: “I hocke uf dem Voci!” Von uns Schülern nahm das damals natürlich niemand ernst, jetzt in Bezug auf das Chinesisch merke ich aber, dass sich konsequentes Vocilernen irgendwann einmal ausbezahlt. 

 

Vor einer Woche begannen die Winterferien, diese dauern fünf Wochen. (Seit dem Semesterbeginn letzten Sommer hatten wir nicht einmal zwei Wochen Ferien.) In den kommenden vier Wochen findet ein von YFU organisiertes Camp in Nanjing statt, etwas später ist dann das chinesische Frühlingsfest, das wichtigste Fest in China.

 

再见!

Lucia, Jul och Nyårsafton

Tjena!

Einige “Tärnor”, ich die zweite von links, und unser Chorleiter kurz vor unserer letzten Vorstellung

Nun ist es Januar, und die aufregende, aber auch anstrengende Weihnachtszeit damit zu Ende. Seit dem letzten Eintrag ist viel geschehen. Begonnen hat alles mit Lucia, einem schwedischen Festtag, bei dem ein “Luciatåg” singend durch Strassen, Schulen, Firmen, Kirchen etc. zieht, angeführt von der Lucia, die eine Krone mit brennenden Kerzen trägt, gefolgt von den “tärnor” und den “stjärngossar”. Diese Tradition soll Licht in die schwedische “Vintermörkret”, also Winterdunkelheit, bringen. Meine Schule nahm diesen Festtag als Musikschule natürlich sehr ernst, und so probten die drei Chöre der Schule seit dem Sommer Lucia-Lieder. Kurz vor Lucia hatten wir dann tagelange Intensivproben, die einen todmüde und mit heiserer Stimme in den Abend entliessen. Diese Intensivtage waren für mich und die anderen Austauschschüler jedoch wahre Goldgruben, denn dadurch lernten wir viele Schüler viel besser kennen und ich bin so froh,  sagen zu können, dass ich in der Schule endlich Anschluss und einige Freunde gefunden habe. Der Chor, in den ich eingeteilt worden war, blieb in Stockholm, während einer ins Tessin (also in die Schweiz!) reiste und der andere in Italien unter anderem im berühmten Petersdom performte. Wir, die in Stockholm blieben, hatten am Luciamorgen drei Vorstellungen in zwei verschiedenen Firmen, da meine Schule, eine Friskola*, damit Geld verdienen konnte. *Friskolor sind die schwedische Form von Privatschulen, da aber Bildung in Schweden nichts kosten darf, müssen die Schulen halt anderweitig zu Geld kommen…                                  Da wir dafür um halb sechs aufstehen mussten, um unsere Kostüme anziehen und um pünktlich noch vor der Morgenddämmerung auftreten zu können, hatten wir die Möglichkeit, in der Schule zu übernachten. Das war sehr schön und wir haben viel gelacht. Als Austauschschülerin durfte ich dann sogar einmal selber Lucia sein, was zwar bedeutete, dass mir während der Vorstellung heisses Wachs über das Gesicht lief, aber das war es absolut wert.  

Nach Lucia hatten wir dann endlich Ferien. Zwar hatte ich in dieser Zeit hin und wieder etwas Heimweh, aber ich traf viele Freunde zum Schlittschuhlaufen, Backen und fika. Typisch schwedisch backte ich natürlich auch massenweise Pepparkakor und dekorierte ein kleines Pepparkakshus.

Mit einigen Schulkolleginnen nach dem Weihnachtskonzert

Dann war auch schon Julafton, also der 24. Dezember, da. Nach “Tomtegröt”, eine Art Milchreis mit Zimt und einer versteckten Glücksmandel, zum Frühstück und dem Öffnen der Julstrumpor (Die Socken über dem Kamin), stürzten wir uns in die Vorbereitungen fürs “Julbord” (“Weihnachtstisch”, also Weihnachtsbuffet, seltsamerweise am Mittag gegessen) verschiedenste eingelegte Fische, Kaviar, Wurst, Schinken, Kartoffelngratin mit Fischstückchen drin und natürlich Köttbullar. Danach wurde natürlich “Kalle Anka” geschaut und dazu gab es meine selbstgemachten Brunslis, die sehr gut ankamen. Der Tag klang bei gemütlicher Bescherung und Kerzenlicht aus.

Ich fahre Längfärdsskridskor auf einem See

 

Die restlichen Weihanchtstage ging ich gemütlich an, fuhr zum ersten mal auf einem See “långfärdsskridskor”, also eine Art Schlittschuh, natürlich ausgestattet mit lauter Eispickel und Reservekleider falls man ins Wasser plumpst, und genoss die freien Tage. Das neue Jahr begann ich mit Celia und ihrer Gastfamilie, ihren Blog findet ihr hier: http://ett-ar-i-sverige.webnode.com/

Nun sind die Ferien seit einer Weile vorüber, wir konnten in der Schule neue Gesichter begrüssen und der Alltag stellt sich wieder ein. Zwar waren die letzten Wochen immer wieder von Heimweh geprägt, aber ich sehe dass es vorwärts geht. Mein Schwedisch wird immer besser, ich schreibe nun auch die allermeisten Arbeiten mit und verstehe fast alles problemlos. Ich bin wirklich gespannt, was die nächsten fünf Monate wohl noch bringen werden! Bis dahin gibt es noch so viel, dass ich sehen und erleben möchte und ich werde versuchen, alles so fest es geht zu geniessen!

Pusspuss

Fina

 

 

Ice Fishing and Snowday

Hallo Zämä 🙂

 

 

Das sind fertige Würste, welche in den nächsten Tagen zu Deer Sticks umgewandelt werden. (geräuchert)

Anja der Eisloch Fischer.

    Am Sonntag haben wir kurz entschlossen nach dem Mittagessen Eisfischen zu gehen. Wir haben alles was wir brauchen ins Auto gepackt und sind etwa fünf Minuten zu einem See gefahren. Obwohl es am Sonntag mehr als 10°C war, hatte dieser See trotzdem eine etwa halb Meter dicke Eisschicht. Der Grund ist, dass es seit Mitte Denzember immer unter 0°C gewesen ist. Als wir angekommen sind, hat mein Gastvater, dann mit einem Gerät (eine Art Bohrmaschine) Löcher in das Eis gebohrt. Dann haben wir begonnen zu fischen. Die Fische waren nicht so hungrig, deshalb fingen nur ein paar wenige. Es war aber trotzdem eine sehr tolle Erfahrung, die ich machen konnte.

Mein Gastvater am Löcher bohren.

    

Am Montag hatten wir unseren dritten Snowday in diesem Winter. Der Grund war, dass eine grosse Schneesturmwarnung vorhergesagt wurde. Ich habe ausgeschlafen und den freien Tag genossen. Wir haben ausserdem noch Gewurstet. Ja richtig gehört, wir haben das Reh verarbeitet, welches mein Gastvater vor etwa zwei Wochen geschossen hat. Leider bekamen wir Gestern (Montag), dann nicht wirklich viel Schnee. Am Morgen hat es zuerst geregnet und dann ist der Regen gefroren und kurze Zeit später hat es geschneit. Die Strassen waren sehr eisig und der Schnee hat es nicht wirklich besser gemacht. Alle waren sehr froh über diesen freien Tag. 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^ 

It’s The Most Wonderful Time Of The Year

Hallo Zämä 🙂

 

It’s the most wonderful time of the year, but also very stressful.

 

Das ist wohl der Grund, dass ich kaum Zeit gefunden habe um ein Blogeintrag zu schreiben. Ich habe wirklich sehr viel erlebt. Am 6. Dezember wurde meine kleine Gastschwester Lydia  4. Jahre alt. Ihr Geburtstag wurde mit der Familie gefeiert und sie erhielt viele tolle Geschenke. Mit ihrem Peppa Pig Plüschtier habe ich wohl voll ins schwarze getroffen, denn ohne sie geht es jetzt nicht mehr.

 

Schneeflocken Spitzbuben.

Ich habe meine Gasteltern gefragt, ob sie den auch den ”Chlouser” kennen. Mein Gastvater meinte er habe schon mal etwas davon gehört. Am 6. Dezember hatte ich, dann eine Mandarine, eine Banane und Süssigkeiten in meinem Schuh. Das Problem war nur, dass ich mein anderes paar Schuhe angezogen habe.    

 

Die Weihnachtszeit geht natürlich nicht ohne Güezli. Wir haben am zweiten Dezemberwochenende sehr viele Christmas Cookies gebacken. Ich glaube es waren mehr als 10 Sorten. Ich wollte aber auch, dass meine Gastfamilie mein Lieblings Weihnachtsgüezi probieren kann. Deshalb habe ich Spitzbuben gebacken. Ich musste ein bisschen improvisieren, da wir nur gesalzte Butter hatten, aber die Spitzbuben sind sehr gut heraus gekommen. Meine ganze Gastfamilie und alle anderen Person welche sie probiert haben sind riesen fan von den Spitzbuben. Und das Rezept ist schon übersetzt für nächstes Jahr. 

Unsere Weihnachtssocken.

 

Am Mittwoch haben wir eigentlich immer Jugendgruppe (von der Kirche aus). So auch am 13. Dezember, wir hatten eine Christmas Party. Eine Woche vorher haben wir ein Los für Secret Santa (ist ähnlich wie Wichteln) gezogen. An unserer Christmas Party hat jeder ein kleines Geschenk für denjenigen mitgebracht, welchen man eine Woche vorher gezogen hat. Ein Paar Weihnachtssocken und noch etwas anderes. Es war sehr lustig und wie immer eine coole Zeit. Ich habe mir vorgenommen, dass ich noch einen separaten Blogeintrag über die Jugendgruppe machen möchte. Hoffentlich finde ich Zeit dafür.

 

Da stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Die erste Weihnachtsfeier hatten direkt am Samstag nachdem die Schulferien begonnen haben. Am Heiligabend (oder hier Christmas-Eve) hatten wir den Weihnachtsgottesdienst. Es war sehr schön, den jeder hatte eine Kerze und das Licht war aus. Am eigentlichen Weihnachtstag haben wir den Tag richtig genossen. Also nachdem alle aufgewacht sind wurden die Geschenke vom Weihnachtsmann verteilt. Ja richtig gehört wie in den amerikanischen Weihnachtsfilmen haben wir am Vorabend mit meiner kleinen Gastschwester Cookies und Mich neben den Weihnachtsbaum gestellt. Wir haben eine sehr schöne Bescherung gehabt und wir haben alle zusammen ”Grittibänzä” gemacht, besonders meine kleine Gastschwester Lydia hatte sehr viel Spass. 

 

 

Meine Gastfamilie und Ich an Christmas Eve.

Unsere Grittibänzä.

Meine kleine Gastschwester Lydia und ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Christmas break, habe ich den Rest von der Familie von meinem Gastvater sowie von meiner Gastmutter kennengelernt. Denn wir hatten insgesamt vier Familienweihnachten. Am Ende der Ferien, hatten wir zudem noch einen Autounfall. Das hört sich jetzt erschrekend an, doch niemand wurde verletzt. Es hat geschneit und die Strassen waren sehr rutschig.Ein Auto ist seitwaerts in uns reingeprallt und hat unsere ganze vorderseite zerstoert. Ein positiver Entschluss kann man ziehen, nämlich hat meine Gastfamilie ein neues Auto. 

 

Das ist ein Sun Dog. Ich war sehr beeindruckt als ich das sah.

Und da war das Jahr 2017 schon zu Ende. Ich mus ganz ehrlich zugeben, dass ich vom New Year Eve mehr erwartet habe, denn wir haben nicht wirklich gefeiert. Wir schauten einen Film und dann haben wir noch ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Meine Gasteltern sind sogar vor 12 Uhr schlafen gegangen. Da merkt man Kulturunterschiede halt schon. 

 

Das Wetter diesen Winter spielt auch ein bisschen verrückt. Denn wir hatten bis jetzt hier in Iowa nicht wirklich viel Schnee (bis jetzt insgesamt etwa 20cm). Doch um Weihnachten und Neujahr hatten wir dafür eisige Kälte. Es war über eine Woche zwischen -25°C und -30°C. In einem durchschnittliche Winter im Norden von Iowa, sind die Temperaturen um -10°C. 

 

So genug erzählt für den ersten  Blogeintrag in diesem Jahr. Ich werde mich schon bald wieder melden.

 

Bis Bald

Anja^-^