YFU Switzerland

Ice Fishing and Snowday

Hallo Zämä 🙂

 

 

Das sind fertige Würste, welche in den nächsten Tagen zu Deer Sticks umgewandelt werden. (geräuchert)

Anja der Eisloch Fischer.

    Am Sonntag haben wir kurz entschlossen nach dem Mittagessen Eisfischen zu gehen. Wir haben alles was wir brauchen ins Auto gepackt und sind etwa fünf Minuten zu einem See gefahren. Obwohl es am Sonntag mehr als 10°C war, hatte dieser See trotzdem eine etwa halb Meter dicke Eisschicht. Der Grund ist, dass es seit Mitte Denzember immer unter 0°C gewesen ist. Als wir angekommen sind, hat mein Gastvater, dann mit einem Gerät (eine Art Bohrmaschine) Löcher in das Eis gebohrt. Dann haben wir begonnen zu fischen. Die Fische waren nicht so hungrig, deshalb fingen nur ein paar wenige. Es war aber trotzdem eine sehr tolle Erfahrung, die ich machen konnte.

Mein Gastvater am Löcher bohren.

    

Am Montag hatten wir unseren dritten Snowday in diesem Winter. Der Grund war, dass eine grosse Schneesturmwarnung vorhergesagt wurde. Ich habe ausgeschlafen und den freien Tag genossen. Wir haben ausserdem noch Gewurstet. Ja richtig gehört, wir haben das Reh verarbeitet, welches mein Gastvater vor etwa zwei Wochen geschossen hat. Leider bekamen wir Gestern (Montag), dann nicht wirklich viel Schnee. Am Morgen hat es zuerst geregnet und dann ist der Regen gefroren und kurze Zeit später hat es geschneit. Die Strassen waren sehr eisig und der Schnee hat es nicht wirklich besser gemacht. Alle waren sehr froh über diesen freien Tag. 

 

 

 

 

 

 

Bis Bald 

Anja^-^ 

It’s The Most Wonderful Time Of The Year

Hallo Zämä 🙂

 

It’s the most wonderful time of the year, but also very stressful.

 

Das ist wohl der Grund, dass ich kaum Zeit gefunden habe um ein Blogeintrag zu schreiben. Ich habe wirklich sehr viel erlebt. Am 6. Dezember wurde meine kleine Gastschwester Lydia  4. Jahre alt. Ihr Geburtstag wurde mit der Familie gefeiert und sie erhielt viele tolle Geschenke. Mit ihrem Peppa Pig Plüschtier habe ich wohl voll ins schwarze getroffen, denn ohne sie geht es jetzt nicht mehr.

 

Schneeflocken Spitzbuben.

Ich habe meine Gasteltern gefragt, ob sie den auch den ”Chlouser” kennen. Mein Gastvater meinte er habe schon mal etwas davon gehört. Am 6. Dezember hatte ich, dann eine Mandarine, eine Banane und Süssigkeiten in meinem Schuh. Das Problem war nur, dass ich mein anderes paar Schuhe angezogen habe.    

 

Die Weihnachtszeit geht natürlich nicht ohne Güezli. Wir haben am zweiten Dezemberwochenende sehr viele Christmas Cookies gebacken. Ich glaube es waren mehr als 10 Sorten. Ich wollte aber auch, dass meine Gastfamilie mein Lieblings Weihnachtsgüezi probieren kann. Deshalb habe ich Spitzbuben gebacken. Ich musste ein bisschen improvisieren, da wir nur gesalzte Butter hatten, aber die Spitzbuben sind sehr gut heraus gekommen. Meine ganze Gastfamilie und alle anderen Person welche sie probiert haben sind riesen fan von den Spitzbuben. Und das Rezept ist schon übersetzt für nächstes Jahr. 

Unsere Weihnachtssocken.

 

Am Mittwoch haben wir eigentlich immer Jugendgruppe (von der Kirche aus). So auch am 13. Dezember, wir hatten eine Christmas Party. Eine Woche vorher haben wir ein Los für Secret Santa (ist ähnlich wie Wichteln) gezogen. An unserer Christmas Party hat jeder ein kleines Geschenk für denjenigen mitgebracht, welchen man eine Woche vorher gezogen hat. Ein Paar Weihnachtssocken und noch etwas anderes. Es war sehr lustig und wie immer eine coole Zeit. Ich habe mir vorgenommen, dass ich noch einen separaten Blogeintrag über die Jugendgruppe machen möchte. Hoffentlich finde ich Zeit dafür.

 

Da stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Die erste Weihnachtsfeier hatten direkt am Samstag nachdem die Schulferien begonnen haben. Am Heiligabend (oder hier Christmas-Eve) hatten wir den Weihnachtsgottesdienst. Es war sehr schön, den jeder hatte eine Kerze und das Licht war aus. Am eigentlichen Weihnachtstag haben wir den Tag richtig genossen. Also nachdem alle aufgewacht sind wurden die Geschenke vom Weihnachtsmann verteilt. Ja richtig gehört wie in den amerikanischen Weihnachtsfilmen haben wir am Vorabend mit meiner kleinen Gastschwester Cookies und Mich neben den Weihnachtsbaum gestellt. Wir haben eine sehr schöne Bescherung gehabt und wir haben alle zusammen ”Grittibänzä” gemacht, besonders meine kleine Gastschwester Lydia hatte sehr viel Spass. 

 

 

Meine Gastfamilie und Ich an Christmas Eve.

Unsere Grittibänzä.

Meine kleine Gastschwester Lydia und ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Christmas break, habe ich den Rest von der Familie von meinem Gastvater sowie von meiner Gastmutter kennengelernt. Denn wir hatten insgesamt vier Familienweihnachten. Am Ende der Ferien, hatten wir zudem noch einen Autounfall. Das hört sich jetzt erschrekend an, doch niemand wurde verletzt. Es hat geschneit und die Strassen waren sehr rutschig.Ein Auto ist seitwaerts in uns reingeprallt und hat unsere ganze vorderseite zerstoert. Ein positiver Entschluss kann man ziehen, nämlich hat meine Gastfamilie ein neues Auto. 

 

Das ist ein Sun Dog. Ich war sehr beeindruckt als ich das sah.

Und da war das Jahr 2017 schon zu Ende. Ich mus ganz ehrlich zugeben, dass ich vom New Year Eve mehr erwartet habe, denn wir haben nicht wirklich gefeiert. Wir schauten einen Film und dann haben wir noch ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Meine Gasteltern sind sogar vor 12 Uhr schlafen gegangen. Da merkt man Kulturunterschiede halt schon. 

 

Das Wetter diesen Winter spielt auch ein bisschen verrückt. Denn wir hatten bis jetzt hier in Iowa nicht wirklich viel Schnee (bis jetzt insgesamt etwa 20cm). Doch um Weihnachten und Neujahr hatten wir dafür eisige Kälte. Es war über eine Woche zwischen -25°C und -30°C. In einem durchschnittliche Winter im Norden von Iowa, sind die Temperaturen um -10°C. 

 

So genug erzählt für den ersten  Blogeintrag in diesem Jahr. Ich werde mich schon bald wieder melden.

 

Bis Bald

Anja^-^

 

Protected: Christmas Break Part 3

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Fiesta de quince

Im September wurde ich von einem Englischinstitut eingeladen, sie auf eine eine englische Touristentour in Buenos Aires zu begleiten. Die Führung selber war nicht so besonders. Die Orte, die wir besuchten, gefielen mir sehr, doch die Frau sprach nur sehr begrenzt Englisch und war generell eher eine eher schwache Rednerin. Jedoch hatte ich die Gelegenheit, mich mit vielen Argentinier zu unterhalten und Mate zu trinken. 

Bald schon erlebte ich meinen ersten 15ten Geburtstag! Dieser Geburtstag wird, leider nur bei den Frauen, sehr gross gefeiert. Das Mädchen kann sich für ein Fest oder eine Reise entscheiden. Das Fest des 15ten Geburtstages ist hier fast wichtiger als die Hochzeit, es werden über 300 Leute eingeladen, ein Salon mit Catering gemietet, es gibt Essen für alle, ein überteuertes Kleid für das Geburtstagskind und in manchen Fällen sogar ein Fotoshooting mit 4 teuren Outfits, die extra hierfür gekauft werden. Ein solches Fest ist jedoch unglaublich teuer und die Reise ist momentan eher in Mode. Die meisten Leute machen jedoch trotzdem ein Fest, jedoch ein “kleineres”, um noch auf eine Reise gehen zu können. Auch bei einem solchen “kleinen” Fest werden um die 100 Leute eingeladen, Essen organisiert, Catering besorgt, einen DJ angeheuert, Scheinwerfer und Discokugeln aufgehängt, Stühle und Tische gemietet etc. Mein erster Geburtstag war eher schlichter, hatte dafür eine Fotoshow, einen gigantischen Kuchen, wunderschöne Dekorationen im Garten und Empanadas für alle. Das Fest geht normalerweise von ca. 21:30 bis 5.00 Uhr.

 

Ausserdem organisierten wir ein Enchastre für die Geburtstagsperson, das ist eine Überraschung irgendwann um ihren 15ten Geburtstag herum, an dem die Person irgendwo hingelockt wird und mit Eiern, Mehl, Gras, Milch, Nudeln, Tomatensauce und allem möglichen beschmissen wird. Bis jetzt verstehe ich den Sinn dieser Tradition nicht ganz, lustig ist es aber auf jeden Fall. 

Link zu meinem Blog

http://Ett-ar-i-sverige.webnode.com