YFU Switzerland

Austauschtreffen YFU Schweiz – YFU Austria

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Bern, am 22. Mai 2018
 
Wir, Elfriede Schachner, National Director von YFU Austria in Wien und Claudia Schrutek, Marketing und PR, verbrachten einen spannenden Tag bei unseren KollegInnen in Bern. Wir lernten das Schweizer Team persönlich kennen und tauschten uns in der Gruppe als auch in kleineren Teams mit den NDs Jerry Krattiger und seiner Nachfolgerin Sandra Alefsen und den anwesenden KollegInnen aus.
 
Der Austausch betraf die unterschiedlichen Bereiche: In- und Outbound News, das große Thema Volunteer Management/Strategie, Marketing/PR/Social Media und Finanzen/Fundraising.
 
Als YFU Austria machten wir eine Präsentation zur derzeitigen Lage in Österreich, wo stehen wir mit dem Gastfamilien Recruitment, mit den Volonteers, mit Marketing Konzepten und welche Probleme haben wir zu meistern, welche Schritte haben wir im Fundraising ausprobiert.
 
Durch den angeregten Austausch über die jeweiligen Herausforderungen und Ausgangsbedingungen sahen wir in einigen Bereichen große Übereinstimmungen in den Herausforderungen jetzt und in der Zukunft. In anderen Bereichen wie zB Visumsangelegenheiten würden wir gerne mit den Schweizer KollegInnen tauschen, da ist die Ausgangslage in der Schweiz sehr viel einfacher als bei uns. Wir sehen aber die zusätzliche Arbeit die in der mehrsprachigen Geschäftsstelle geleistet wird, um alle Unterlagen auch immer in eine zweite Sprache übersetzen zu müssen. In Österreich ist fast das gesamte Team seit 2017 ein neues, das in den letzten Monaten zusammen zu einem Team gefunden hat und den großen zeitlichen Rückstand, die alle bei ihrem Arbeitsbeginn vorgefunden haben, noch immer aufholen versucht. Die Schweizer KollegInnen verfügen alle über viele Jahre YFU Erfahrung.
 
Wir bedanken uns für das Vertrauen, Konzepte mit uns zu teilen. Wir konnten über Google AdWords unsere Erfahrungen weitergeben. Was wir uns – neben vielen wertvollen Gedanken und Anregungen mitnehmen: egal wie die jeweilige Ausgangslage in den beiden Ländern ist: alle geben ihre volle Energie und Engagement, um YFU und seine Werte zum Strahlen zu bringen.
 
Es hat in der Vergangenheit zwischen den beiden YFU Organisationen eine sehr gute Zusammenarbeit gegeben. Diese wollen wir auch weiterhin fortsetzen: mit zwei (relativ) neuen weiblichen National Directors – Frauenpower. Vor allem wollen wir verstärkt nach Synergien suchen, wo wir uns gegenseitig unterstützen können. Angesichts der knappen Personal- und Finanzressourcen eine wichtige Aufgabe, der wir in einem ersten Schritt bei diesem Treffen nachgekommen sind.
 
Danke für die geteilten Erfahrungen und Servus nach Bern.

YFU Tschechien Skilager

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Am 29. Januar 2018 habe ich mich auf den Weg nach Tschechien gemacht. Meine gute Kollegin Kamila, die ich schon von anderen YFU Treffen her kannte, hat mich am Flughafen abgeholt. Was auch gut so war. Denn schon im Bus und in der U-Bahn wurde mir schlagartig bewusst, dass ich in einer anderen Welt bin. Wir Schweizerinnen und Schweizer denken häufig, wir seien sehr sprachbegabt wegen unserer vier Landessprachen. Aber in diesem Fall wurde mir schlaghaft bewusst, dass ich die tschechische Sprache nicht einmal ansatzweise verstehen kann. Schon alleine die Namen der Bushaltestellen konnte ich bei den Durchsagen nicht dem Schriftbild zuordnen, geschweige denn sie selber aussprechen. Durchsagen verstehen war auch absolut unmöglich – eine Situation, vor der ich schon länger nicht mehr stand. Mit meinen Kenntnissen in Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Grundkenntnissen Italienisch konnte ich bisher häufig bei neuen Sprachen einige Worte erschliessen und den groben Inhalt verstehen, aber hier: nichts, nada, niente. Kein Vorwissen und keine Chance, alleine etwas zu verstehen.
 
Am folgenden Tag sind Kamila und ich ins YFU Büro in Prag und die Austauschschüler kamen nach und nach. Mit einigen von ihnen sind wir mit dem Auto zu unserem Lagerhaus gefahren, die anderen kamen mit dem Zug. Das Haus war in Luka nad Jihlavou, ein kleines Dorf in Zentraltschechien, in der Nähe von Jihlava, aber ansonsten so ziemlich im Nirgendwo. Das Dorf hat einen Skilift und eine Skipiste – theoretisch wäre das Lager ja ein Skilager gewesen. Aber mangels Schnee aufgrund von Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt konnten wir leider nicht Ski fahren gehen. Ich als Schweizerin empfand das auch nicht als einen grossen Verlust, der Skilift war für meine Verhältnisse auf einem Mini-Hügel. Aber für die Austauschschüler war es sicherlich schade – für einige war das vielleicht die einzige Möglichkeit, jemals im Leben Ski zu fahren. Aber daran konnte man nichts ändern.
Der Ablauf des Lagers hat sich somit auch grundlegend verändert. Am Dienstag war nur die Anreise, am Mittwoch hatten wir den ganzen Tag die Orientierung – Lektionen im non-formellen Unterrichtsstil, am Donnerstagmorgen hatten wir ebenfalls noch eine Orientierung und am Nachmittag gab es einen Ausflug nach Jihlava ins Hallenbad und am Freitag einen Ausflug nach Jihlava, wo die Austauschschüler/-innen ein Video drehen mussten. Am Samstag war noch aufräumen und nach Hause fahren.
 
Von der Orientierung habe ich einiges gelernt: zum einen, wie andere YFU Organisationen ihre Orientierungen abhalten – anderer Inhalt, andere Sprache, anderer Stil. Am interessantesten fand ich, wie gut die Sessions am Englisch liefen. Meine Unterrichtserfahrung bis dahin war auf Deutsch immer so, dass einige Leute mitmachen konnten und andere spracheshalber nicht – meistens sind das in der Schweiz die Asiatischen Austauschschüler/-innen. Selbstverständlich nicht ausschliesslich, aber häufig, da sie zum einen fast nie Deutsch-Vorkenntnisse vor dem Austauschjahr erlernen und zum anderen eine schwierigere Ausgangslage haben als Leute mit indogermanischen Muttersprachen. Auf jeden Fall war das in dieser Orientierung überhaupt nicht der Fall – eine Thailänderin war sogar die aktivste in der Gruppe! Das hat mich persönlich sehr beeindruckt und zum Überdenken unserer eigenen Orientierungen in der Schweiz angeregt. Die Orientierung wurde allerdings direkt von einem Blatt aus ausgeführt, während wir in der Schweiz noch ein Training haben, wie man jetzt spezifisch die Sessions führen sollte. Das finde ich kritisch, ich denke nicht, dass alle und vor allem neue Freiwilligen direkt ohne Übung oder Training gute Sessions halten können. Ich hatte allerdings auch nicht die Möglichkeit das direkt zu beobachten, denn ich habe mit einer sehr erfahrenen Person geleitet.
 
Die Ausflüge nach Jihlava waren für mich sehr interessant – zu einen, wie es ist, in einem ländlichen Teil in Tschechien zu sein, zum anderen sind solche Ausflüge bei YFU in der Schweiz nicht alltäglich. Zum ersten Punkt: Ich fand vor allem die Züge sehr beeindruckend. In der Schweiz sind die Züge ja fast eine nationale Institution – ihre Pünktlichkeit wird vorausgesetzt und Modernität ist auch ein Anspruch. Der Zug in Tschechien war ganz anders: der Bahnhof in Luka nad Jihlavou sowie der in Jihlava waren beide sehr wenig ausgebaut und die Gleise mussten zu Fuss überschritten werden, um zum Zug zu gelangen. Gleichzeitig war es ein altes Zugmodell, das nur bedingt schnell fahren konnte und die Schienen eher holprig. Dafür fuhr der Zug durch schöne Gegenden mit viel Natur, aber andererseits auch leerstehenden Fabriken. Für mich als Geschichtsstudentin sehr interessant, die Überreste der Industrialisierung zu sehen. Die Ausflüge an sich waren auch bereichernd, denn zum einen konnte ich so wirklich ein Teil Tschechiens sehen, den ich sonst einfach verpasst hätte. Wie es so ist, an der Kasse zu stehen, nichts zu verstehen und auf eine Anzeige zu hoffen, wo man den Preis ablesen konnte – in Tschechischen Kronen wohlbemerkt und wie viel die umgerechnet wert sind, ist auch eine Frage für sich. Andererseits zeigte mir der Ausflug am Freitag auch auf, wie fest wir unsere Austauschschüler/-innen in unseren Lagern kontrollieren, bzw. wie wenig Freiraum wir ihnen geben. In Jihlava erhielten die Austauschschüler/-innen in Gruppen den Auftrag, ein Video zum Thema „Monsters in Jihlava“ zu drehen und hatten dafür den halben Morgen und den halben Nachmittag Zeit. Und das war es. Wir Freiwilligen haben uns dann anderweitig beschäftigt und die Austauschschüler/-innen haben wirklich super Filme gedreht. Und es hat alles gut geklappt. Das war so eine Lektion für mich, vielleicht sollten wir den Schüler/-innen mehr Vertrauen schenken und mehr Freiräume geben.
 
Meine Teilnahme am Lager in Tschechien hat mir persönlich sehr viel gebracht. Es hat mich wieder in eine Situation versetzt, in der ich nichts von der Sprache verstanden habe und ich denke, das ist von Zeit zu Zeit eine gute Erfahrung und relativiert die eigenen Fähigkeiten. Auch hat es meine Neugierde und Kreativität geweckt, denn ich habe in dieser einen Woche versucht, mir die Umwelt zu erschliessen und habe immerhin einige Worte durch meine Lateinkenntnisse erkennen können (domu = Haus, novy = neu, etc.). Es zeigt einem auch wieder schön auf, in welcher Situation sich die Austauschschüler/-innen befinden, was man einige Zeit nach dem Austausch vergisst, bzw. die Erinnerung verblasst. Zudem habe ich einige Inputs für das Schweizer YFU-System mitnehmen können: Ist unsere Sprachwahl in den Lagern okay? Ist es richtig, dass wir die Sprache (Deutsch) höher werten als den Inhalt, den wir in den Session zu vermitteln suchen? Auch habe ich erkennen können, wie YFU Schweiz und Tschechien anders aufgebaut sind – in der Schweiz ist sehr viel dezentral von Freiwilligen organisiert, in Tschechien übernimmt das Büro sehr viel mehr Arbeit. Welches System wirkt besser? Wie funktionieren die beiden Systeme in den jeweiligen Kontexten? Das sind einige der Fragen, die ich mir durch diese Erfahrung neu gestellt habe. Ausserdem freut es mich, dass Tschechien für mich nicht mehr länger nur ein Loch auf der Karte zwischen Deutschsprachigen Gebieten ist, sondern ein eigener Fleck auf der Welt, der mit eigenen Erfahrungen und einer neu gewonnen Achtung für mich nun viel mehr Bedeutung hat.

How is it like to volunteer at the Ski Camp

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My name is Kamila, I’m the Outbound Coordinator from YFU Czech Republic and I have also been a volunteer for 4,5 years. Before my exchange, I was choosing between Germany and Switzerland – I decided for Germany, but Switzerland still stayed in my mind. Because of that, having the opportunity to go to Switzerland as a volunteer to the Ski Camp meant the world to me.
This year, it was the second time already for me. It was probably even more exciting than the first time, simply because I knew what I was getting into. I was looking forward to all the volunteers I knew, to the ones I didn´t, to all the exchange students, and especially to the memories and experiences I was going to get.
Don´t get me wrong – co-leading a camp of 60+ people isn´t easy. You are tired and exhausted most of the time, but it’s worth it!
 
It has to be said how generous it is from YFU Switzerland that we as volunteers can come two days prior the students and can practice teaching ski and snowboard and have some team-building together. Some people already know each other, some don´t and thanks to the 2 days, we can build a strong team. To me, this is really important, as being a volunteer isn´t just fun – it’s a responsibility. You have to be a friend, a role-model, an authority and an instructor all at the same time. It is not easy to find the balance between being nice and being an authority, but thankfully there are many experienced volunteers in YFU Switzerland who can show the new ones how it should be done.
 
And then the exchange students come! Everyone is looking forward to the next few days spent with each other. When you have so many students, it´s almost impossible to get to know everyone. Some of the names are especially hard to remember and as soon as they have their ski-clothing and helmets on, you have almost no chance recognizing them. We developed a good strategy to at least know their names: paper-tape combined with a marker and voila! Suddenly every one of the students and volunteers is recognizable. Needless to say that the students struggle with the same problem: 20+ volunteers and every day a new group leader. This often leads to funny situations in the morning where volunteers stay around and call names of their group-members and at the same time try to see if everyone has everything with them.
 
After the first two days I slowly started to recognizing faces and remembering names. The students on the other hand started to get tired and it was easier to make them go to bed. For me, the cure-few was always the hardest part of the volunteer work, because students simply don´t like going to bed early when they have the chance to talk to their friends. As a team member, you have different chores you divide with other volunteers everyday: curfew, wake up-call, lunch-watch, shopping for the volunteers, and so on. There is something for everybody.
 
And then there is the group-leading. I wouldn´t call it a war in the first place, but sometimes you have to be really quick to get the team you want – everyone should have a different group each day and you should go through different levels. Of course – there are some people who don´t like f. e. the “advanced” or the “bloody beginners”, but one should still try to do the whole range. The last day is the hardest – you have already had three groups and one is your favorite. It is hard to not try to take them again, but in the end, every group is amazing and this year, we all really had fun on the slopes.
 
My favorite part of every Ski Camp is the last evening and the awards. To explain it shortly: we as volunteers try to notice funny moments or thing students (an other volunteers) do and in the end, they get an award. It’s always a great surprise and so much fun. This year, something very special happened: I also got one – for being a part of the Swiss YFU! It was an unbelievable moment for me since I love Switzerland with all of my heart and being recognized as a volunteer for YFU Switzerland meant a lot to me. I am happy that thanks to the Ski camp, I did my mini-exchange and found many new friends. I was happy to be a part of it and I hope I can join again in the next years!
 
For all the volunteers out there, that didn´t go to the Ski Camp yet: do it!
 
Kind regards,
 
Kamila Müllerová
Outbound Cordinator – Volunteer
YFU Czech Republic

PIC-NIC à LUCENS avec YFU.CH le 8 Avril 2017

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Bonjour,
Il y a un an déjà, nous étions à LUCENS à l’invitation de nos partenaires et amis d’YFU Suisse que je remercie par la présente, et à qui je renouvelle mes amitiés. Pendant cette journée, les parents d’accueil, les jeunes d’échange, et tous les bénévoles se sont retrouvé pour un grand PIC-NIC. Parmi les animations prévues pendant la journée, Marine, Dominik et moi étions en charge de préparer un atelier « Coloured Glasses » appelé « le cercle de la société ». Le public cible était un groupe de jeunes de plus de 17 ans.
Je ne sais, amis lecteur, si vous savez ce qu’est « Coloured Glasses [CG] ». Ce sont des animations destiné à l’éducation interculturelle et de citoyenneté mondiale. Un peu partout, à travers l’Europe, des jeunes (et des moins jeunes !) ont suivi une formation d’animateur pour dispenser des ateliers aux étudiants, dans les écoles, collèges, lycée et club de jeunesse. Ceci, à fin de permettre à d’autres jeunes d’observer leurs propres attitudes envers d’autres cultures et de mieux appréhender des sujets comme la culture et l’identité culturelle, la communication interculturelle, les stéréotypes, les préjugés, les droits de l’homme, la discrimination et les inégalités.
L’atelier que nous avons animé, était le suivant ; chaque jeune recevait une carte de rôle. Chacun des participants devait imaginer la vie, l’histoire, l’enfance, et toutes les caractéristiques réelles ou imaginaires de la personne brièvement décrite sur la carte. Ensuite, ils se mettaient en demi-cercle. Un animateur faisait alors une déclaration. S’ils approuvaient celle-ci, les participants étaient invité à faire un pas en avant… ou en arrière s’ils la réprouvaient. L’objectif n’était évidemment pas d’arriver au centre, mais bien de prendre conscience des interprétations individuelles et des stéréotypes que chacun de nous possède et projette inconsciemment sur des personnes ou des groupes sociaux culturels.
Au niveau émotionnel, ceux qui faisait un pas en avant étaient à la foi content d’avancer et triste pour les autres, et ceux qui n’avançaient pas ou qui reculaient était mal à l’aise, troublés voire récalcitrants.
Après un temps de débriefing, ou chacun a pu réendosser sa propre personnalité, nous avons échangé sur les discriminations et les inégalités, existants ou préexistants ainsi que sur les émotions, la perception et le regard que nous portons sur les autres.
Cette journée a aussi été ponctuée par un grand pic-nic (on dit « pique-nique » chez nous, en France !). Au programme, BBQ / saucisses / grillades. Et surtout, bonne ambiance, partage, échanges et sourires.
Je suis conscient que ce type de rencontre n’est pas toujours possible au niveau national ailleurs en Europe, et ce, pour des raisons d’organisation, de coût, ou de disponibilité. Néanmoins, il devrait être possible d’imaginer cela au niveau des régions en Europe. Je veux saluer ce côté positif et chaleureux de ces réunions de bénévoles, dans les organisations YFU, et particulièrement chez nos amis Suisses.
L’invitation offerte fait partie d’un échange de bonnes pratiques. Celles-ci ne doivent pas être faites uniquement pour des raisons administratives, d’organisation, ou de gestion. Autour d’un moment convivial, les échanges entre familles d’accueil et de départ, de bénévoles jeunes ou moins jeunes, sont nécessaires et utile pour sauvegarder, et faire avancer les valeurs d’YFU au niveau Européen et mondial. Je constate aussi que les problématiques rencontrées par les jeunes d’échange sont les mêmes un peu partout, au-delà des différences individuelles ou culturelles.
Concernant les bénévoles, la mobilité est un point essentiel au niveau des organisations. C’est de l’huile dans les rouages de la gestion humaine. Se raconter des histoires vraies et partager un morceau de saucisse grillée permet ensuite, de travailler ensemble plus fraternellement. C’est un moyen pour tisser des liens profonds qui dépasseront les aléas du quotidien. D’ailleurs, j’encourage les volontaires YFU à s’inviter dans un pique-nique organisé chez leurs voisins. En prévenant un peu à l’avance, je suis certain que vous serez bien accueillis.
Pour beaucoup, la Suisse est un petit pays qui n’est pas dans l’Union Européenne bien qu’étant situé au milieu (sic !), et ils ne sont pas tous banquiers (re-sic !)… Tout comme les Français ne sont pas tous « râleur », que les Italiens ne parlent pas tous avec les mains, et que les Allemands ne roulent pas tous en BMW… En bref, si nous voulons un monde plus convivial et plus fraternel, au-delà des lois, règlements et autres conventions ou contrat, il faut prendre du temps pour partager une bière et une grillade.
Je remercie tous les organisateurs, les bénévoles, et les familles qui ont fait de cette journée à LUCENS, un grand moment de convivialité.

Office Visit in Bern, June 2017

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From 26th until the 28th of June 2017 I spent three work days at the National Office of YFU Switzerland in Bern. The objective of the stay was to shadow and study office procedures, learn from best practices and identify areas where YFU Austria and YFU Switzerland office operations can be improved.

During the three days the following activities took place:

  • Job shadowing with key staff members
  • Position related personal interviews with staff
  • Workshop (use of IT tools in YFU CH)

During these meetings peculiarities, similarities, and differences in office operations and procedures between the two organizations where explored. A particular focus hereby was the use of IT tools and systems in office and organizational operations as well as the challenges they are providing to each of the organizations on all levels of IT management and use.

Beside the agreement of continued exchange was, the need was identified to bundle and streamline IT efforts with the global YFU organization toward an integrated IT approach on global level.

YFU Austria would like to thank YFU Switzerland and its sponsors of the highly beneficial activity and would like to extend an invitation for a YFU Switzerland visit to the Austrian office.

Volunteer Exchange – LOOP – Workshop March 23-25th

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Von 23.-25. März 2018 nahmen die beiden Volunteers Sophia Ortner und Reka Laposi von YFU Austria an einem Workshop zum Thema LOOP (Learing Outcomes for YFU Orientation Programs) und Session Design in Langenthal teil, welcher von YFU Switzerland abgehalten wurde.

 

YFU-Erfahrung der beiden Volunteers
Reka Laposi ist seit 08/2015 Freiwillige für YFU Austria. Seitdem hat sie 5 Inbound-Seminare geteamt, sowie 4 Inbounds betreut (2 davon momentan). Sie hat Austauschtreffs und Messen abgehalten, Gastfamilien besucht, war zweimal als Praktikant im Büro in Wien (jew. 1 Woche) und ist seit 09/2017 Mitglied im Trainer-Team. Leitungserfahrung hat sie im Bereich Auswahlgespräche.

Sophia Ortner ist seit 09/2016 Freiwillige für YFU Austria. Seitdem hat sie 5 Seminare geteamt (3 Outbound und 2 Inbound), sowie 5 Inbounds betreut (die letzten 2 dieses Jahres seit 03/2018 nicht mehr da GF-Wechsel). Sie hat Austauschtreffs und Messen abgehalten, Gastfamilien besucht, war einmal als Praktikant im Büro in Wien (1 Woche). Leitungserfahrung hat sie im Bereich Auswahlgespräche, Infotreffs und Austauschtreffs.

 

Ablauf des Workshops

Nach Ankunft aller Teilnehmer am Freitag, 23.03. um ca. 19:00 am Bahnhof Langenthal ging die Gruppe ins Pfadiheim Langenthal, wo das Training abgehalten wurde.

Der erste Abend bestand aus einem gemeinsamen Abendessen (am ersten Abend nahm jeder Teilnehmer sein eigenes Essen mit, den Rest der Woche wurden wir vom Küchenteam bekocht) mit allgemeinem Kennenlernen und Kartenspielen.

Samstagmorgen begann die AG um 9 Uhr. In manchen AGs wurde die Gruppe in Advanced und Basic geteilt, da beide Freiwilligen aus Österreich am Advanced teilnahmen, wird in diesem Bericht nur dieser beschrieben. Die erste AG startete mit einer Simulation. Die Teilnehmer mussten von jedem anderen Teilnehmer ein Bonbon bekommen, und wenn sie von jedem eines hatte, erhielten sie ein Puzzleteil von den Trainern. Diese mussten sie dann gemeinsam zusammenbauen. Allerdings durfte die Bonbons nur dann ausgegeben werden, wenn eine ganz bestimmte (den anderen unbekannte) Handlung ausgeführt wurde. Dies erschwerte die Kommunikation zwischen den Teilnehmern. Dabei ging es um Kommunikationstechniken, unterschiedliche Bedürfnisse der Teilnehmer einer Session, die Erfassung dieser Needs und das darauf Eingehen. Dieses Spiel diente nicht nur dem Zweck,

Inhalte zu veranschaulichen, sondern half auch wesentlich dabei, eine einheitlichere und geschlossenere Gruppe zu werden.
Danach fand am Vormittag noch eine weitere Simulation statt, bei der die Gruppe in drei Einheiten geteilt wurde:
Die erste Gruppe bekam einen Vortrag über Debriefings von Simulationen gehalten und schrieb anschließend einen Test darüber.
Die zweite Gruppe spielte ein Wahrnehmungsspiel in Zweiergruppen.
Der dritten Gruppe wurde gesagt, draußen zu warten. Da niemand mehr kam, setzten sie sich in die Wiese, redete über Sprachen und lernte gemeinsam, mit Grashalmen zu pfeifen. Anhand dieser drei Gruppen wurden die Konzepte von Formaler, Non-Formaler und Informaler Edukation gezeigt bzw. hautnah demonstriert. Dies wurde im anschließenden Debriefing und weiters noch am Nachmittag nachbesprochen. Besonders wurde dabei auf den Einfluss der Methodik auf die AG, die Zielgruppe und die Gruppendynamik eingegangen.

Am Nachmittag bzw. Abend fand eine letzte Simulation zum Thema Lerntypen statt. Dabei wurden die Teilnehmer in Gruppen zu je 3-4 eingeteilt, von denen jeweils einer nur fühlen, nur hören und nur sehen konnte (Bei den 4er-Gruppen gab es einen Beobachter). Nun erhielten die Freiwilligen den Auftrag, den anderen ihrer Gruppe etwas beizubringen, unter Berücksichtigung derer Einschränkungen. Wie absehbar war, erwies sich diese
Aufgabe als durchaus herausfordernd und zeigte den Teilnehmern ihre vermittlerischen Grenzen auf. Bei dieser Übung und der anschließenden Nachbesprechung ging es darum, AGs auf die Teilnehmer individuell anzupassen, auf individuelle Bedürfnisse innerhalb einer Gruppe einzugehen (d.h. nicht alle über einen Kamm zu scheren) und tangierte nebst den allgemeinen Lerntypen auch das Thema körperlicher/psychischer Beeinträchtigung.

Am Sonntagmorgen ging die AG zum Thema Lerntypen weiter. Besprochen wurden verschiedene Modelle zu diesem Thema, und dabei gingen die Trainer besonders auf deren Diversität, Vielfalt und Needs ein. Am Nachmittag bzw. kurz vor dem Mittagessen wurde dann konkret das LOOP-Manual thematisiert, und die Teilnehmer hatten Zeit, zu zweit zu jeweils 1-2 frei gewählten Objectives anhand der NAOMMIE-Methode (die zuvor erklärt wurde) eine Session zu planen. Die dabei entstandenen Schwierigkeiten wurden anschließend in der AG nachbesprochen, sowie der Umgang mit dem Manual. Damit endeten dann die Session und auch der Workshop selbst, danach wurde noch der Veranstaltungsort in Ordnung gebracht und aufgeräumt.

 

Nutzen und Gelerntes der beiden österreichischen Volunteers
Da auf österreichischen Seminaren die einzelnen Sessions meist bereits durchgeplant bzw. organisiert sind, hatten die beiden Freiwilligen bis dato noch keinen intensiven Kontakt mit Session Design. In dieser Hinsicht ist es auf jeden Fall hilfreich und äußerst informativ gewesen, vor allem, da die Informationen sehr strukturiert und von Grund auf weitergegeben wurden. Weiters hatten die Volunteers noch nie mit dem LOOP-Manual gearbeitet, was sich als eine sehr praktische und logische Methode erweist, um AGs zu planen, insbesondere unter Berücksichtigung der verschiedenen Zielgruppen. Die Informationen zu den verschiedenen Lerntypen waren sehr anschaulich vermittelt, was es einfach machte, sich in die Position der Teilnehmer einer AG hineinzuversetzen und diese Inhalte bei der Planung zukünftiger Sessions zu berücksichtigen.

 

Konkrete Anwendung in Österreich
Die beiden Freiwilligen besuchten diesen Workshop mit dem Ziel, die dort erlernten Methoden in Österreich zu verbreiten und auch selbst anzuwenden. Dies wird im Rahmen von Seminaren geschehen, wo sie die von den Schweizer Trainern vermittelten Methoden anwenden und weitergeben werden. Darüber hinaus sind Trainings geplant, um das Erlernte anderen Freiwilligen weiterzugeben.

 

Abschließendes Feedback
Der Workshop war sehr gut strukturiert und geplant. Die AGs vermittelten den Teilnehmern einen grundlegenden Eindruck von den Themen Session Design und LOOP. Die Trainer waren Experten auf ihrem Gebiet und konnten auch Fragen, die über den Inhalt der Session hinausgingen, beantworten, was von den Volunteers als sehr angenehm und absichernd empfunden wurde. Außerdem waren sie sehr bemüht, die Gruppe näher zusammenzubringen und eine einzigartige und effektive Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

PAO Schweiz – Blog Post by Adéla

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Hi everybody!

 

my name is Adéla and I am a volunteer in YFU Czech Republic, but I had the amazing opportunity to participate at the Swiss Post Arrival Orientation.


So many things were different. I feel like I’ve learned a lot and I can’t wait to incorporate some of those things into YFU Czech Republic (especially eating loads of chocolate!). Volunteering for YFU has always been fun, but this week was on a different level.

 

PAO took place in lovely Les Bois, a village situated hundreads of metres from the French border. I was there as a group leader, meaning that my task was to assist exchange students coming to Switzerland in dealing with cultural differences and to help them with integration. I had a lot of luck when it came to my co-leaders (hi, Lucie and Moritz!) and our group of students. It was a pleasure to share my experiences with them and together trying to find solutions for the challenges and problems our group was going through. We spent the mornings talking together and afternoons meant hiking or fun workshops on various subjects from arts and improv theater, baking cookies to video editing.

I have to admit I had a little doubt when deciding whether to go to this PAO or not. It was clear to me that it was an amazing opportunity, but my birthday was in the middle of the week and that is a time I usually like to spend with family and close friends. I decided to go anyway and oh am I happy about that decision. It turned out to be one of my best birthdays ever. I did not expect anything at all and the whole day was filled with lovely surprises. In the morning I got a group hug from ninety people, I recieved so so many kind messages throughout the day and in the evening, out of nowhere, I got an amazing cake and suddenly everyone was singing Happy Birthday. Then Joyeux Anniversaire. Then it was in Spanish, then in Thai, then in Finnish and again and again in more languages. There’s no place but YFU events where this could happen.

 

To me PAO felt like an exchange year put into a week, with the Swiss volunteers and students being the kindest, most welcoming host family anyone could ever wish for.

I left motivated, tired, but happy and with only one wish. I wished it had been at least a few days longer.

PDO and OW in Czech Republic

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After I had already joined the Czech Skicamp in February and therefore got in touch with the Volunteers and Inbounds, I was more than excited to hear that I will go to the PDO/OW as well. PDO is the shortcut for Pre Departure Orientation and aims to prepare the current Inbounds in Czech for their homecoming. The OW (Orientation Weekend) on the other hand side is about initializing the next Exchange Students for going abroad. These two programs were held parallel, as can be seen in the table below:


I arrived in Czech Republic in the evening of June 15th. I went to the apartment of my friend Kamila, who was organizing the camp. That night we did the last flipcharts and final preparing and the next morning we were ready to leave for the camp together with the other Volunteers. Before the students arrived (around three o´clock) we were hurried to set up everything.

‘Wall of Love’ with all the envelopes

One thing in particular I found a clever idea: We arranged a wall consisting of envelopes, each belonging to one Volunteer or Student (In-and Outbounds). Everyone was asked to write small notes to whoever they wanted to during the entire weekend. In the end, plenty of letters had been spread out and it was a good experience to read what others had to tell you.

 

 

 

Future destinations of Czech Exchange Students

Another idea was to have the Outbounds pin their picture onto the country they were going to on their exchange. Apparently not everyone did it, yet I find it an effective way of illustrating the broad range of destinations and a good conversation starter 🙂

 

 

The Inbounds coming from all around the world

Besides me there was Carla, another Swiss Volunteer who was doing an internship in Slovakia at that time, and two Volunteers from Poland and Germany. Since our Czech is quite poor, we were usually asked to join in to the sessions with the Inbounds. The Inbounds were a small group of eleven students and very loving people who were appreciating the effort YFU had put into this weekend a lot. I personally loved working with a group of that size since each one of them could tell their stories and at the end of the PDO we got the chance to become good friends and hopefully had prepared them for their return home.

 

 

Me and Agata practicing South African gestures

Another task of mine, which was in fact the very reason I had been asked to join the camp, was to talk to Agatha, a Czech girl that was soon to leave for South Africa. I myself had been in SA on exchange in 2015/16 and was excited to talk about my experience and give some advice. We got along very well and I am curious to hear about her exchange as well!

 

 

Food handed out by Kamila and a French intern

Other than in the Swiss camps we had a cook preparing the food for us and the Volunteers and Students were only asked to assist cleaning up.

 

 

 

 

 

 

Late night snack around the fire

In no YFU camp energizers are missing!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

What I liked most about the camp is that the PDO and the OW are held together. It was amazing how the In- and Outbounds were interacting with each other and fully displayed the spirit of YFU…

 

All together the camp was a success and it was a pleasure to get to know these great young people. I hope to be able to stay in touch with at least some of them 🙂

All the people that had joined the camp together

Jobshadowing bei YFU Austria

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Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, einige Tage bei den Kolleg/innen von YFU Austria zu verbringen und sie mit Fragen nach österreichischen best practices zu löchern. Dabei lag mein spezieller Fokus (natürlich) auf den Prozessen im Inbound-Bereich.

 

YFU Austria ist eine relativ junge und dementsprechend innovative Organisation, die in den 10 Jahren ihres Bestehens stetig gewachsen ist. In der Zwischenzeit betreut YFU Austria jedes Jahr 60+ Outbound- und 40+ Inbound-Schüler/innen und Gastfamilien.

 

Während meiner Zeit in Wien hatte ich die Chance, mit Kolleg/innen mit verschiedenen Funktionen über die strukturellen und alltäglichen Herausforderungen im Inbound-Bereich zu sprechen. Von Sarah, der alten, und Elfriede, der neuen Geschäftsleiterin, habe ich einen sehr guten Überblick über die Strukturen und die Aufgabenteilung bei YFU Austria erhalten. Mit den Inbound-Spezialistinnen Andrea und Almut konnte ich Praxis-Beispiele diskutieren und Tipps und Ideen austauschen. Schliesslich durfte ich an einem Meeting teilnehmen, bei dem Bent, der IT-Verantwortliche, und Daniela, die Marketingspezialistin, erörterten, wie Soziale Medien in Zukunft noch effektiver genutzt werden können, um YFU und YFU-Programme bekannter zu machen. Glücklicherweise blieb mir zwischen den Gesprächen jeweils ein bisschen Zeit, um das Gehörte zu ordnen und in einer geeigneten Form festzuhalten.

 

Am Ende habe ich Wien mit einem ganzen Katalog von Ideen zur Gastfamiliensuche, zur Gestaltung von Informationsmaterialien und zur Betreuung von Programmteilnehmenden verlassen, wovon eine gute Handvoll bereits umgesetzt werden konnte.

 

Sascha Wyniger
National Inbound Coordinator

Jobshadowing und Best-Practice-Austausch in Helsinki

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Am 21. und 22. Mai ergab sich die Gelegenheit zu einem Jobshadowing und Best-Practice-Austausch in Helsinki. Neben Tia, der Inbound-Koordinatorin von YFU Finnland, welche die Gastgeberinnenrolle übernommen hatte, und mir waren beim Treffen auch die Inbound-Verantwortlichen von YFU Estland und YFU Schweden, Diina und Evelina, dabei.

Bereits in der Planungsphase hatten wir uns auf die Themen geeinigt, die während des Treffens bearbeitet werden sollten: Gastfamiliensuche, Gastfamilienvorbereitung, Betreuung von Inbounds und Gastfamilien und Einbindung von ehemaligen Gastfamilienmitgliedern als Freiwillige. Zur Vorbereitung des Treffens gaben wir uns den Auftrag, das relevante Material in unseren jeweiligen Organisationen zusammenzusuchen und dieses nach Helsinki mitzubringen. Während ursprünglich geplant war, dass wir jedem der vier Themen einen halben Tag einräumen würden, wurde schnell klar, dass (zum Zeitpunkt des Treffens) für uns alle die Gastfamiliensuche die brennendste Herausforderung darstellte, so dass diese am Ende etwas mehr Raum einnahm.

Die einzelnen Themenblöcke gingen wir so an, dass wir uns jeweils zuerst kurz gegenseitig über unsere Abläufe, unsere Materialien und unsere Best Practices informierten und dann gemeinsam versuchten, weitere Ideen zu generieren. Als besonders wertvoll empfand ich persönlich praktische Inputs, von denen ich das Gefühl hatte, dass sie ohne übermässigen Aufwand umgesetzt werden könnten. In der Zwischenzeit bereits implementiert sind bei YFU Schweiz zum Beispiel die folgenden Ansätze: Visualisierung des Fortschritts der Gastfamiliensuche unter Verwendung von Schüler/innen-Portraits, Versand von WhatsApp-Nachrichten an ehemalige Programmteilnehmende und Freiwillige mit dem Ziel, diese als Multiplikatorinnen zu aktivieren, Versand von Gastfamilienmaterial an Gastfamilien und deren Kontaktpersonen.

Eine spannende Erfahrung war es auch, das Team der finnischen YFU-Geschäftsstelle bei der Arbeit zu beobachten. Besonders interessant schien mir die Art und Weise, wie sich im Tagesablauf klar festgelegte Phasen der (stillen) Einzelarbeit mit Phasen der Teamarbeit/des Austauschs im Team abwechselten. Dabei kamen auch soziale Aspekte nicht zu kurz, war doch eine knapp halbstündige Kaffee-„Pause“ (sprich: Zeit zum informellen Austausch) am frühen Nachmittag fester Bestandteil des Programms.

Insgesamt empfand ich das Zusammentreffen mit den Kolleginnen aus Finnland, Estland und Schweden als sehr fruchtbar – und es ist mein Ziel, in den nächsten Monaten noch weitere Best-Practices, die ich aus Helsinki mit nach Hause genommen habe, auszuprobieren und (je nachdem) auch fest einzuführen.

 

Sascha Wyniger
National Inbound Coordinator