YFU Switzerland

Christmas und Disneyworld

Ein verspätetes : “Merry Christmas and a Happy New Year!”

Seit dem Winter Formal ist auch schon wieder ein Monat vergangen. Diese Zeit vergeht wie im Fluge. Nun  bin ich ein halbes Jahr von zuhause weg und manchmal fehlt mir meine Familie schon, besonders jetzt in der Weihnachtszeit. Aber zum Glück haben wir Skype und ich darf so mit ihnen Zeit verbringen. Ich sage euch, erst wenn man das Zuhause und die Familie und Freunde für eine Weile ganz verlässt merkt man, was für wunderbare Menschen wieder auf einem warten im Sommer! All die lieben Gedanken, Briefe und SMS die ich erhielt sind nicht selbstverständlich und ich möchte mich von Herzen bei allen bedanken!

Aber nun kommen wir zum Winter Formal (Winter Ball). Es war dieses Jahr neu, dass die Mädchen die Jungs fragen mussten. Ehrlich gesagt habe ich es eindeutig lieber in die andere Richtung! Nicht nur, weil man sich dann sicher ist welcher Junge mit dir an den Ball will, sondern auch weil die Mädchen ein riesen Theater (Hauptrolle: Eifersucht, Nebenrolle: das männliche Geschlecht 😉 ) daraus machen…Naja auf alle Fälle fragte ich Dylan, den Jungen, mit dem ich manchmal kochte… (Nein, nicht mein Boyfriend ;))
Ich shoppte das Kleid (Cocktaildress), Schuhe und Schmuck mit seiner Mutter und der mega süssen Schwester!
Am späteren Nachmittag am Samstag (Tag vom Tanz) durfte ich mir beim Friseur noch eine schöne Frisur machen lassen. Danach ging es direkt zu einem Mädchen nach Hause, welches in einem mega schönen Haus wohnt und dort machten wir Fotos. (Wir: 3 andere Pärchen) Danach ging es in ein Asiatisches Restaurant für ein Dinner. Später startete dann der Schultanz, was auch eher eine Discoparty als ein Ball war (wie ich Trottel mir es wenigstens ein wenig erhofft hatte…). Naja Technomusik erfordert nicht ein spezielles Tanztalent, sondern eher Sprungkraft in den Beinen. ;D (Sobald wir den Tanzraum (Cafeteriaraum) betraten, zogen alle Mädchen ihre HIGHheels aus;)). Das war mein erster Winter Formal.

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Die Finalswoche (Semesterabschlussprüfungs-Woche) war schneller da als gedacht und zum Glück musste man dieses Jahr die Finals nur untergewissen Umständen (Noten, Absenzen…) machen. Da ich überall alle Bedingungen erfüllte, musste ich keine Finals machen. -> Zwei Tage früher Ferien. Jedoch hatte schlussendlich jeder Schüler in Wamego den Donnerstag vor den Ferien frei, da die Schulen wegen Schneefalls für einen Tag geschlossen waren. Die „Gefahr“, dass ein Schulbus mit den Kids im Schnee feststecken könnte, war der Grund zum schulfreien Tag -> obwohl es nur etwa 8 cm Schnee hatte und er nach zwei Tagen leider auch schon wieder ganz weg war. Zudem war ich eine der einzigen, die sich über den Schnee freute und sogar fleissig unsere Einfahrt schaufelte. 😛

Das letzte Basketballgame vor den Ferien war ein Homegame und der Fanclub hatte wie immer ein Kleider-Thema (->dieses Mal :Ugly Christmassweater) 😉 Mit der Jazzband spielten wir die jazz Versionen von Christmassongs. Ich backte einen Schokoladenkuchen in der Form eines Basketballs für die Baketballgirls.

Die ersten Tage der Winterferien verbrachte ich mit Geschenke verpacken und verteilen. Mit der Familie vom Dylan durfte ich ein Lebkuchenhaus verzieren und Cookies dekorieren (mit Frosting). Das war Fun aber leider sind die Cookies nie so lecker wie Zimtsterne, Mailänderli, Spitzbuben (Windowcookies), Chräbeli und co..

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Christmas feierten wir dann am 23.Dez in Kansas City mit der ganzen Family. Essen, Geschenke und einfach Zeit mit einander verbringen, so sah meine Weihnacht aus. Wobei ich dann noch mit der Family von meinem Kollegen am 24. Dezember Weihnachten feierte. Sie machten ein riesen Buffet, denn jeder brachte etwas mit…

Am 27.Dezember gings dann auf nach Florida (Orlando-Disneyworld) mit der Schulband. Um 4:00 a.m. stand ich auf und musste dann um 5.30 a.m. bei der Schule sein. Die Busfahrt dauerte lange, denn wir verliessen Wamego am 7:00a.m. und kamen am nächsten Tag um 10:00a.m. in Florida am Blizzard Beach an. In diesem Wasserpark verbrachten wir ein paar Stunden. Er ist designt und dekoriert wie ein Skigebiet. War lustig, denn ich fuhr zum letzten Mal in diesem Jahr mit einem Sessellift 😉 Um 14:30 checkten wir in unsere Viererzimmer ein und assen dann im Orlando Hard Rock Cafe einen Original Hard Rock Burger.;)
Am nächsten Tag hatten wir den Mainevent:

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unsere Marchingbandparade im Magic Kingdom Disney Park. Mehr als 55‘000 Leute schauten uns zu, das war ein riesen Erlebnis! Wir waren eine von drei Schulen und dann kamen noch die Disneywagen und Charakteren als Abschluss des Umzugs. Es war jedoch auch sehr heiss unter unseren Uniformen und den Santamützen, die wir trugen.;) Den Tag verbrachten wir im Magic Kingdom Park und kühlten uns auf schnellen Wasserbahnen ab, für die wir jedoch 1.5 Stunden anstanden … Am Abend sahen wir uns die Christmasshow von Mickey &co. und das Feuerwerk an. (Das mit Lichter eingekleidete Disneyschloss war die perfekte Kulisse und es schneite sogar, wenn auch nur „Schaumschnee“;))

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Leider war das auch der einzige warme Tag. Die anderen waren kühl, windig und es regnete wie noch nie. Doch wir liessen uns nicht vom Wetter beeindrucken und trugen ganz einfach unsere super „trendigen“ Regenponchos. 😉 Am nächsten Tag durften wir einen Musikworkshop besuchen. Hier spielten wir als Orchester Band verschiedene Disneytunes (z.b. Stampede – Timo und Pumbaa…) Dirigiert wurden wir von einem sehr erfolgreichen und erfahrenen Disneymusikanten und Trompetisten. Er liebte es zu witzeln und war mega lieb und motivierend. Wir erhielten als Endresultat und Erinnerung den Filmauschnitt mit unserer selbst gespielten Backgroundmusikaufnahme (3 Min) und als allgemeine Erinnerung einen Pokal für die Bandvitrine in Form eines Mickeys und jeder von uns bekam ein Disney Musik-„Rückentäschli“. An diesem Tag besuchten wir den MGM Studios Disney Park und fuhren verrückte Achterbahnen.

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Den 31. Dez. verbrachten wir den Tag im EPCOT Disney Park (von 9:30a.m. bis 1:00 a.m.) Das war ein mega langer aber einmaliger Tag. Es hatte ein riesen Feuerwerk und eine Lichtershow und einfach unglaublich viele Menschen (leider nicht mehr so nüchtern). Man merkte, dass es stimmt: Neujahr „the busiest time of the year“(hier im Dinseyworld) Am 1.Januar verliessen wir dann unser Hotel und besuchten kurz das super spannende „Kennedy Space Center“.

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Danach eine zum Glück freiwillige „Abkühlung“ im sehr kalten Ozean bei sehr kühlem und feuchten Wetter. Ich hatte schon Gänsehaut beim Füsse baden 😉 Danach fuhren wir wieder mit den zwei Bussen nach Hause und versuchten die Fahrt durch Filme zu verkürzen. Schlafen war sehr unbequem, da man leider nicht viel Platz zum Strecken hatte. Leider mussten wir bei der Hin- und Rückfahrt um 1Uhr morgens aussteigen (genau dann wenn man endlich einschlief) und im Tankstellenshop warten, bis die Busse wieder vollgetankt waren.
Am 2 Januar um 8:30 p.m. und ca. 27 Stunden reisen kamen wir im eiskalten Kansas an. (diese Woche war es oft um die -10°C und sogar einmal -19°C-> ein Vorteil hat es, der Schnee bleibt auch wenn es nur wenig ist)
Natürlich könnte ich euch noch viiiiiel mehr Geschichten und Erlebnisse erzählen aber ich glaube, es reicht für heute… 😉 (Stehe jedoch gerne für Fragen zur Verfügung  ;P).

Nun habe ich das zweite Semester in der Schule angefangen. Euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

Liebste Grüsse an alle!