YFU Switzerland

Ankunft

Hey there

Ich bin angekommen! Seit einer Woche bin ich nun hier in Wamego und ich durfte schon so viele tolle Dinge erleben.(Danke!)

Doch beginnen wir von vorne! Ich habe euch letztes Mal erzählt, dass ich für das Visum ein Termin vereinbart habe. Dies stellte sich für eher unnötig dar, denn schlussendlich wartete ich über 2 ½ Stunden mit gut 40 anderen Personen in der US-Botschaft um meinen Visum zu beantragen. Schlussendlich sagte man mir ich bekomme es zugeschickt innerhalb einer Woche. Leider klappte dies auch nicht und meine Familie und ich mussten für die Herausgabe meines Visums eine Woche kämpfen. Denn die Botschaft hatte allgemeine Visum-Probleme. Ich wusste bis am 4. August um 17 Uhr nicht ob ich am nächsten Morgen wirklich fliegen werde. Doch unsere liebe Frau Portmann schaffte es mit so viel Geduld und dem richtigen Telefonat tatsächlich, dass ich meinen Pass mit Visum um 17 Uhr in Bern abholen konnte. Nun wurde mir erst richtig klar, dass ich am nächsten Tag fliegen werde und ehrlich gesagt tat ich kaum ein Auge zu in dieser kurzen Nacht! Um 4 Uhr früh fuhren wir los zum Flughafen Zürich. Hier traf ich meine Kollegin von YFU und ein YFU- Angestellter. Gemeinsam checkten wir unser Gepäck ein und nach einem letzten Kaffee mit der über alles geliebten Familie kam die Stunde der Wahrheit! Abschied ist nie schön und trotzdem gehört es zum Austauschjahr und zum Erwachsen werden. Nun gab es keinen Weg mehr zurück und wir stiegen in den Flieger nach Frankfurt. Von hier aus schlugen wir uns durch den Dschungel der Reisenden und fanden unser Gate. (Dank meinem Daddy der mit alles erklärt hatte) So sassen wir auch schon mit vielen anderen im Flieger nach Chicago. Das hiess jedoch auch 9 Stunden zum Nachdenken.

In Chicago angekommen erwartete uns, nach langem Anstehen an der Passkontrolle, eine Gruppe von YFU-Leuten. Sie führten uns zum Gate und durch die Security. Mein Anschlussflug auf den ich sowie so schon 4 Stunden warten musste hatte eine Stunde Verspätung. Ich war nur noch müde und die zwei Norwegerinnen (Austauschschülerinnen von YFU), die ich am Gate antraf waren auch müde. Unsere Familien nahmen uns in Kansas City am Flughafen in Empfang und wir fuhren nach einem kurzen „Dinner-Halt“ nach Hause. 28 Stunden ohne Bett! Was für ein Tag!

Am nächsten Morgen hatte ich einen Termin in der High School um meinen Stundenplan auszuwählen. Ich wählte ziemlich viele „Funclasses“ aus. 😉 Zudem durfte ich eine Uniform für die marching band anprobieren. J Meine host-mom zeigte mir zudem noch das Dorf, den Golfclub, in dem ich nun Mitglied bin für ein Jahr und wir kauften noch Essen ein. Was für ein erfolgreicher erster Tag!

Meine Familie ist echt super lieb und hilfsbereit und klar brauchen wir alle noch ein paar Tage mehr um uns aneinander zu gewöhnen!!

Dieses Wochenende war ich an einer Baby- gender-party, die meine Gastschwester in KC veranstaltete. Ein tolles Erlebnis!

Es gibt so viele tolle Dinge und jeden Tag etwas Neues zum Entdecken hier in der USA.( cola Zero mit orangen, lime, lemon, cherry, vanilla, rasberry…Geschmack) Nach ein paar Tagen habe ich nun auch den Rhythmus der Zeitverschiebung in Griff gekriegt und traf schon einige neue Kollegen! („Heimweh“, musste ich leider feststellen, ist menschlich und normal bei so einem Abenteuer!!)

So nun Schluss. Ich werde euch wieder schreiben nach dem am 14.Aug. meine Schule gestartet hat.

Bis bald!

Nici

Meine Familie <3Meine Familie<3                      high school ;)high School 🙂  meine Banduniform :)Meine Banduniform 🙂