YFU Switzerland

Prom und Co.

Ich fand doch tatsächlich ein paar ruhige Minuten um euch wieder auf den neusten Stand zu bringen.

In den letzten Wochen war ich, und bin zurzeit immer noch, super busy 😉
Erinnert ihr euch, wie ich letztes Mal vom Golf erzählt habe? Ich sagte, wir seien drei Mädchen, jedoch liessen sich die zwei nie blicken und nun bin ich das einzige Mädchen unter 10 boys. Ehrlich gesagt bin ich lieber unter Jungs, und umgehe somit das Drama von Mädchen (wie es unser Softball team hat) Die Jungs sind alle sehr lieb und respektvoll und wir haben jeden Tag wieder etwas Neues zum Lachen. Die Sport teams hier sind immer unterteilt in Varisty (Spitzenathleten) and JV (Beginner und Fortgeschrittene). Ich schaffte die Auswahl für Varsity und bin das zweite Mädchen in Wamegos Varsity Boy Golf Team (Das andere Mädchen war vor 27 Jahren). Jedoch spiele ich auch im JV Team (separate Turniere). JV Turniere sind nur 9-Loch. Das Homemeet gewannen wir als Team (Varsity anfangs April ebenso wie JV Mitte April) Ich machte den 3 Platz im JV. Aber eigentlich spiele ich Golf for fun und nicht um mich mit anderen zu messen;)

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Putter und ich (Er ist ein Exchange Student aus Thailand)

In der School Band läuft es auch ziemlich gut. Wir bekamen eine 1 (beste Wertung) als Wertung am State contest. Mit der Jazz Band hatten wir kürzlich einen Auftritt an der Fine Arts Night (High School Art ausstellung -> einige von meinen Zeichnungen waren auch auf). Am Regional Solo und Ensemble Contest spielte ich mein Solo von Mozart und bekam tatsächlich eine Wertung 1. Somit geht’s weiter zum State Solo and Ensemble Contest. Unser Sax Ensemble konnten wir nicht vorspielen, da einer krank war.
AM selben Tag , an dem der Contest stattfand, hatten wir Prom (Abschlussball). Der Bus für den Contest (für welchen die Teilnahme völlig freiwillig war) verliess die Schule um 6:45 nach Manhattan. Danach musste ich 3 Stunden warten bis ich mein Solo performen konnte. Danach gings zurück nach Wamego, ich machte mein Makeup und malte Fingernägel. Danach gings zum Coiffeur für die Promfrisur. Und schon war es Zeit ins Kleid zu steigen und Fotos zu machen. Ich kaufte meinem Date eine Boutonnière und er mir eine Corsage (Blumenschmuck am Arm) wie es sich gehört. (ich hatte eine besonders schöne Corsage ;)) Mein Date holte mich ab und wir fuhren in den Dorfpark. (Das jählriche Tulpenfestival fiel auf dasselbe Datum wie der Prom dieses Jahr-> also ihr könnt euch vorstellen, der Park war super voll!!) Im Park standen alle Boys und Girls mit ihren super schönen Kleidern und Tuxedos bereit für den traditionellen Walk über die Parkbrücke.

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Einzel angesagt mit Mikrophone läuft man dann über die Brücke und danach werden Gruppenfotos geschossen und später geht man in den Gruppen zum Dinner und danach zum eigentlichen Prom dance. Hier wird man abermals angesagt und fotografiert.

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Unser Prom hatte das Thema Arabian Night.

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(Deko und Dessert/Snack bar waren aufs Thema abgestimmt).

Der Dance war nicht so der Hit. Kaum jemand tanzte und die Musik war auch nicht wirklich genial…:/ Danach gings zum“ After Prom“ um 12:00 jedoch wird zur Alltagskleidung gewechselt. Am After Prom gab es noch mehr Essen und eine Kaffeebar. In der Turnhalle der High School hatte man verschiedene Spiele und Aktivitäten aufgestellt wie zum Beispiel Poker table, Dance Star, Photo cabine, race mit aufgeblasenen Gummipferden, Tischhockey, sogar zwei Frauen die Hennah tattoos machten und das alles war gratis. Es war um einiges besser als der eigentliche Prom. Um ca. 2:00 gings dann definitiv  nach Hause. Jedoch musste ich nach kaum 2 Stunden Schlaf schon wieder aufstehen und wir machten uns mit dem Culinary Arts Team auf den Weg nach Witchita. Hier verbrachten wir den Tag und machten uns bereit für die Competition am nächsten Tag (Montag). Wir mussten eines der drei Menus kochen, welche wir in den letzten Wochen und Monaten geübt hatten. Jedoch welches es sein würde, bekamen wir erst kurz vor Beginn des Contest mitgeteilt. In diesem Menu war ich verantwortlich für das Desserts (Danish Apple Trifle). Welches die Judges (Juroren) schlussendlich auch sehr lobten. Jedoch schafften wir es nicht, genug Punkte zu sammeln für die National Competition in Washington D.C. im Juli. Trotzdem war es für uns alle eine sehr gute und einmalige Erfahrung. Unsere Schule nahm das erste Mal seit langem an so einem Kontest teil und ich bin sicher nächstes Jahr werden sie viel besser platzieren. Am Dienstag kamen wir dann nach Hause und am Mittwoch war der State Contest für unsere Schulband. Am Donnerstag hatte ich dann ein Golfturnier. Und Am Freitag ging ich nur so zur Abwechslung 😉 zum ersten Mal seit langem für einen ganzen Tag zur Schule 😉

Am Montag darauf hatten wir den Senior Trip nach Kansas City. Wir besuchten Skyzone (Raum voll von Trampolin) und dann die Legendes Mall und am Abend ging es an ein Royals game. Ein riesen Baseballstadium jedoch war es etwas kühl!!

Am Dienstag hatte ich ein Varisty Golfturnier und am Donnerstag ein Art Day in Highland. Mehr als 30 verschiedene Schulen brachten ihre Art und Kunstwerke mit für eine Ausstellung. Zudem hatte es verschiedene Art Aktivitäten an welchen wir als Schule oder alleine teilnehmen konnten. Von Side walk chalking zu pine whole cameras und Tonfiguren formen.
Am Freitag volontierte ich im Dorf Theater und bekam somit gratis Eintritt für die Show Footloose.
Am Samstagmorgen um 3:45 ging mein Wecker los und um 4:30 fuhren wir mit dem Schulbus los nach Witchita für State Solo and Ensemble Contest.
Am Montag darauf hatte ich Jazz Tour. Das heisst wir spielten den ganzen Tag mit meiner Jazz Band an verschiedenen Schulen im Dorf (Elementery School bis High School -> 4 Schulen)
Am Mittwoch hatte ich Art Show #2. Wir hatten wieder verschiede Competitions zu meistern. Ich gewann 5 Ribbons ( Judges- Auszeichnungen für Bilder , die wir für die Austellung mit nahmen.) 😉
Am Donnerstag Golfturnier.
Am Samstag half ich am Kansas Sampler (Fest wo sich Regionen von ganz Kansas von ihrer touristischen Seite zeigen und typische, regionale Sachen präsentieren) Hier musste ich Wasserbottles verkaufen. Am Nachmittag half ich dann in der Schule ein Middle School Muikfestival abzuräumen.

Mein Programm ist endlos…;)und In 2 Wochen ist schon Graduation!

Naja wie ihr seht hatte / habe ich sehr viel los und musste dementsprechend auch ein wenig Schulstoff aufarbeiten.
Nur noch knapp 1 1/2 Monate und dann geht es schon bald nach Hause.

WOW! (: ):

 

Spring Break

Finally Spring Break and time to update my Blog!

Es tut mir schrecklich leid, dass ich mich nicht früher gemeldet habe aber in letzter Zeit war einfach so viel los.
Die Basketball Season ist nun zu Ende Baseball, Softball, Track und Golf haben begonnen und damit auch der Frühling! Seit einer Woche haben wir wunderschönes Wetter mit rund 22 °C Sonnenschein und blauem Himmel. Einfach perfektes Golfwetter 😉 Ich bin im Golfteam obwohl Golf in Spring Season Boys Saison ist und die Mädchen normalerweise im Herbst ihre Saison haben. Doch unsere Schule hat zu wenig Golferinnen und deshalb auch kein Girlsgolfteam, das heisst jedoch auch, dass ich nun keinen Ladies Abschlag Vorteil habe (normalerweise dürfen wir Ladies ein paar Meter näher vom Loch abschlagen, da wir nicht die gleiche Kraft und somit Ballfluglänge haben…):/ Auf alle Fälle sind wir 13 Golfer im Team und darunter sind drei Mädchen. Eine ist sehr gesprächig!! Die Andere sagt nur im allernötigsten Fall ein Wort und das auch sehr leise… also zwei komplett verschiede Typen 😉 und ich mitten drin. Die Jungs sind zum Teil super stark im Golfen und einige sind totale Anfänger.

Nebst täglichem Golftrainig helfe ich in einem Kochteam mit, mit welchem wir im April an eine Competiton/ „Wettkampf“ gehen werden. Deshalb haben wir so oft wie möglich Kochtraining und müssen zudem unser Culinary Arts wissen auch noch vergrössern (wird getestet).

Nebst Kochen ist noch Musik. Seit ca. fünf Wochen bin ich ein Mitglied der Community Band. Das ist eine kleinere Band (ca.20 Musikanten) mit Jung und Alt aus der Umgebung. Wir treffen uns einmal pro Woche und spielen schwierigere Musik als in der normalen Schulband. Unser erstes Konzert ist bereits geplant für Ende März.

Unsere Concert Band in der Schule hatte erst gerade ein Konzert. Wir spielten: God of our Fathers –Claude T.Smith, Elsa’s Procession… -R.Wagner, The Sound of Music und Military Escort (Marsch) – H.Bennett.

Zudem hatten wir eine sehr gute Jazz Band der „Friends University“ hier im Dorf. Sie hatten ein Konzert am Donnerstag und am nächsten Morgen kamen sie zu uns in die Schule und halfen uns  (High School Jazz Band) für eine Stunde. Es war sehr lehrreich und die Musikanten waren mega lieb. Da sie nur eine Nacht blieben schliefen sie in Gastfamilien. Meine Familie hatte auch zwei Musikanten( sogar Saxophonisten) aufgenommen.
Nun bin ich am üben für einen Solo – und einen Ensemble Contest im April. Mein Solo ist von Mozart (11.Rondo in D) und mein Sax Ensemble spielt „The Entertainer“. Falls ihr euch nun fragt ob das wirklich alles Pflicht ist, nein ist es nicht. Obwohl es sehr viel auf einmal ist Sport, Musik, Kochen und nebenbei normal Schule, ich bin und war schon immer viel beschäftigt und verbringe lieber sinnvoll meine Stunden als alleine Zuhause in meinem Zimmer.

Seit letzter Woche sind unsere Preschool Kids back. Ich habe immer noch meine liebe und schlaue 😉 Laura. Im 2. Semester habe ich nun ein neues Schulfach „Oral Communication“ -> wir lernen Vorträge und Reden zu halten, improvisieren und verbessern. Wir hatten zwei grössere Reden, eine über uns selbst und eine über ein freies Thema (ich wählte Saxophon). 😉

In der High School allgemein gab es noch einmal eine Blutspendenaktion und zurzeit sind alle Schüler voll im Prom- Fieber! Prom -> eine Art Abschlussball/Schulschlussball für Juniors und Seniors. Jede Person darf ein Date (egal ob gleiche Stufe oder eine Person aus der untern Stufe oder ein bereits graduierter Student) mit sich bringen. Das spannende ist immer wer mit wem geht, wie man sein Date fragt (mit Essen (Cupcakes), vor der ganzen Schule, … je verrückter und überraschender desto besser) und natürlich den Promdress für die Ladies! 😀 Nur so nebenbei: ich bin noch nicht gefragt worden und weiss auch nicht mit wem ich gehen soll. Jedoch werde ich in den Ferien auf Promdress-Jagd gehen 😉

Random Facts aus Wamgeo, KS und Amerika:
feiern St. Patrick‘s Day
geben viel Geld für Promkleider aus
lieben Spring Break und viele gehen nach Florida(Beach)  oder Colorado (Ski) Andere bleiben zu Hause und schauen Netflix
Schule hat nicht nur monatliche Feueralarm- sondern auch Tornadoübung
Amerikaner lieben Ovoschokolade 😉
Michelle Obama ist momentan sehr mit School Lunches und ausgewogenem Essen beschäftigt
unsere Cafeteria ist nicht beliebt für das Essen 😀
unser School District kürzte die Budges mitten im Jahr und um sehr viel -> nun heisst es sparen und kaum etwas ist mehr erlaubt (spontane Ausflüge abgelehnt, Konzertprogramme via E-Mail und IQ Codes, …)
Ich könnte noch so viele Dinge aufzählen jedoch werden sie immer langweiliger ;).

Nun heisst es Spring Break geniessen(at home)!
Ich hoffe euch geht es allen gut.
Danke für die Zeit, die ihr euch nehmt, den Blog zu lesen.
Btw (By the way) nur noch knappe 3 Monate bis zur Graduation 😉

Miss you all 🙂

Christmas und Disneyworld

Ein verspätetes : “Merry Christmas and a Happy New Year!”

Seit dem Winter Formal ist auch schon wieder ein Monat vergangen. Diese Zeit vergeht wie im Fluge. Nun  bin ich ein halbes Jahr von zuhause weg und manchmal fehlt mir meine Familie schon, besonders jetzt in der Weihnachtszeit. Aber zum Glück haben wir Skype und ich darf so mit ihnen Zeit verbringen. Ich sage euch, erst wenn man das Zuhause und die Familie und Freunde für eine Weile ganz verlässt merkt man, was für wunderbare Menschen wieder auf einem warten im Sommer! All die lieben Gedanken, Briefe und SMS die ich erhielt sind nicht selbstverständlich und ich möchte mich von Herzen bei allen bedanken!

Aber nun kommen wir zum Winter Formal (Winter Ball). Es war dieses Jahr neu, dass die Mädchen die Jungs fragen mussten. Ehrlich gesagt habe ich es eindeutig lieber in die andere Richtung! Nicht nur, weil man sich dann sicher ist welcher Junge mit dir an den Ball will, sondern auch weil die Mädchen ein riesen Theater (Hauptrolle: Eifersucht, Nebenrolle: das männliche Geschlecht 😉 ) daraus machen…Naja auf alle Fälle fragte ich Dylan, den Jungen, mit dem ich manchmal kochte… (Nein, nicht mein Boyfriend ;))
Ich shoppte das Kleid (Cocktaildress), Schuhe und Schmuck mit seiner Mutter und der mega süssen Schwester!
Am späteren Nachmittag am Samstag (Tag vom Tanz) durfte ich mir beim Friseur noch eine schöne Frisur machen lassen. Danach ging es direkt zu einem Mädchen nach Hause, welches in einem mega schönen Haus wohnt und dort machten wir Fotos. (Wir: 3 andere Pärchen) Danach ging es in ein Asiatisches Restaurant für ein Dinner. Später startete dann der Schultanz, was auch eher eine Discoparty als ein Ball war (wie ich Trottel mir es wenigstens ein wenig erhofft hatte…). Naja Technomusik erfordert nicht ein spezielles Tanztalent, sondern eher Sprungkraft in den Beinen. ;D (Sobald wir den Tanzraum (Cafeteriaraum) betraten, zogen alle Mädchen ihre HIGHheels aus;)). Das war mein erster Winter Formal.

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Die Finalswoche (Semesterabschlussprüfungs-Woche) war schneller da als gedacht und zum Glück musste man dieses Jahr die Finals nur untergewissen Umständen (Noten, Absenzen…) machen. Da ich überall alle Bedingungen erfüllte, musste ich keine Finals machen. -> Zwei Tage früher Ferien. Jedoch hatte schlussendlich jeder Schüler in Wamego den Donnerstag vor den Ferien frei, da die Schulen wegen Schneefalls für einen Tag geschlossen waren. Die „Gefahr“, dass ein Schulbus mit den Kids im Schnee feststecken könnte, war der Grund zum schulfreien Tag -> obwohl es nur etwa 8 cm Schnee hatte und er nach zwei Tagen leider auch schon wieder ganz weg war. Zudem war ich eine der einzigen, die sich über den Schnee freute und sogar fleissig unsere Einfahrt schaufelte. 😛

Das letzte Basketballgame vor den Ferien war ein Homegame und der Fanclub hatte wie immer ein Kleider-Thema (->dieses Mal :Ugly Christmassweater) 😉 Mit der Jazzband spielten wir die jazz Versionen von Christmassongs. Ich backte einen Schokoladenkuchen in der Form eines Basketballs für die Baketballgirls.

Die ersten Tage der Winterferien verbrachte ich mit Geschenke verpacken und verteilen. Mit der Familie vom Dylan durfte ich ein Lebkuchenhaus verzieren und Cookies dekorieren (mit Frosting). Das war Fun aber leider sind die Cookies nie so lecker wie Zimtsterne, Mailänderli, Spitzbuben (Windowcookies), Chräbeli und co..

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Christmas feierten wir dann am 23.Dez in Kansas City mit der ganzen Family. Essen, Geschenke und einfach Zeit mit einander verbringen, so sah meine Weihnacht aus. Wobei ich dann noch mit der Family von meinem Kollegen am 24. Dezember Weihnachten feierte. Sie machten ein riesen Buffet, denn jeder brachte etwas mit…

Am 27.Dezember gings dann auf nach Florida (Orlando-Disneyworld) mit der Schulband. Um 4:00 a.m. stand ich auf und musste dann um 5.30 a.m. bei der Schule sein. Die Busfahrt dauerte lange, denn wir verliessen Wamego am 7:00a.m. und kamen am nächsten Tag um 10:00a.m. in Florida am Blizzard Beach an. In diesem Wasserpark verbrachten wir ein paar Stunden. Er ist designt und dekoriert wie ein Skigebiet. War lustig, denn ich fuhr zum letzten Mal in diesem Jahr mit einem Sessellift 😉 Um 14:30 checkten wir in unsere Viererzimmer ein und assen dann im Orlando Hard Rock Cafe einen Original Hard Rock Burger.;)
Am nächsten Tag hatten wir den Mainevent:

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unsere Marchingbandparade im Magic Kingdom Disney Park. Mehr als 55‘000 Leute schauten uns zu, das war ein riesen Erlebnis! Wir waren eine von drei Schulen und dann kamen noch die Disneywagen und Charakteren als Abschluss des Umzugs. Es war jedoch auch sehr heiss unter unseren Uniformen und den Santamützen, die wir trugen.;) Den Tag verbrachten wir im Magic Kingdom Park und kühlten uns auf schnellen Wasserbahnen ab, für die wir jedoch 1.5 Stunden anstanden … Am Abend sahen wir uns die Christmasshow von Mickey &co. und das Feuerwerk an. (Das mit Lichter eingekleidete Disneyschloss war die perfekte Kulisse und es schneite sogar, wenn auch nur „Schaumschnee“;))

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Leider war das auch der einzige warme Tag. Die anderen waren kühl, windig und es regnete wie noch nie. Doch wir liessen uns nicht vom Wetter beeindrucken und trugen ganz einfach unsere super „trendigen“ Regenponchos. 😉 Am nächsten Tag durften wir einen Musikworkshop besuchen. Hier spielten wir als Orchester Band verschiedene Disneytunes (z.b. Stampede – Timo und Pumbaa…) Dirigiert wurden wir von einem sehr erfolgreichen und erfahrenen Disneymusikanten und Trompetisten. Er liebte es zu witzeln und war mega lieb und motivierend. Wir erhielten als Endresultat und Erinnerung den Filmauschnitt mit unserer selbst gespielten Backgroundmusikaufnahme (3 Min) und als allgemeine Erinnerung einen Pokal für die Bandvitrine in Form eines Mickeys und jeder von uns bekam ein Disney Musik-„Rückentäschli“. An diesem Tag besuchten wir den MGM Studios Disney Park und fuhren verrückte Achterbahnen.

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Den 31. Dez. verbrachten wir den Tag im EPCOT Disney Park (von 9:30a.m. bis 1:00 a.m.) Das war ein mega langer aber einmaliger Tag. Es hatte ein riesen Feuerwerk und eine Lichtershow und einfach unglaublich viele Menschen (leider nicht mehr so nüchtern). Man merkte, dass es stimmt: Neujahr „the busiest time of the year“(hier im Dinseyworld) Am 1.Januar verliessen wir dann unser Hotel und besuchten kurz das super spannende „Kennedy Space Center“.

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Danach eine zum Glück freiwillige „Abkühlung“ im sehr kalten Ozean bei sehr kühlem und feuchten Wetter. Ich hatte schon Gänsehaut beim Füsse baden 😉 Danach fuhren wir wieder mit den zwei Bussen nach Hause und versuchten die Fahrt durch Filme zu verkürzen. Schlafen war sehr unbequem, da man leider nicht viel Platz zum Strecken hatte. Leider mussten wir bei der Hin- und Rückfahrt um 1Uhr morgens aussteigen (genau dann wenn man endlich einschlief) und im Tankstellenshop warten, bis die Busse wieder vollgetankt waren.
Am 2 Januar um 8:30 p.m. und ca. 27 Stunden reisen kamen wir im eiskalten Kansas an. (diese Woche war es oft um die -10°C und sogar einmal -19°C-> ein Vorteil hat es, der Schnee bleibt auch wenn es nur wenig ist)
Natürlich könnte ich euch noch viiiiiel mehr Geschichten und Erlebnisse erzählen aber ich glaube, es reicht für heute… 😉 (Stehe jedoch gerne für Fragen zur Verfügung  ;P).

Nun habe ich das zweite Semester in der Schule angefangen. Euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

Liebste Grüsse an alle!

Die Zeit vergeht!!

 

Hey guys

Es ist wieder einmal Zeit euch upzudaten! Der Herbst hat sich nach einem Kälteeinbruch anfangs November ziemlich schnell verabschiedet. Wir hatten ca. 2 Wochen lang nur Temperaturen unter 0°C. In den Nächten und am Morgen waren es auch mal -15°C! freezing ich sage euch! Zudem lag bei uns schon ein Schäumchen Schnee, nicht viel aber es blieb durch die eisigen Temperaturen einige Tage liegen! Falls ich es noch nicht erwähnt habe, ich liebe Schnee! Wie schön es doch wäre so viel Schnee zuhaben wie z:B. NY oder Kanada zur Zeit.

Ich bin mir nicht sicher ob ich euch schon gesagt habe, dass ich schon lange kein Tennis mehr habe dafür seit zwei Wochen Basketball manage. Da ich viel zu schlecht bin in Basketball spielen ( die meisten Mädchen wie auch die Jungs spielen Basketball schon seit vielen Jahren) helfe ich den Coaches indem ich z.B. Tücher bringe, die Tenues sortiere oder Bälle putze…. Ich fühle mich absolut unsportlich und faul wenn ich den Girls zuschaue beim Trainieren. Es wird super viel von ihnen verlangt und sie arbeiten hart ( 7 Tage in der Woche 2 ½ Stunden volles Training ohne Pause). Ich habe einen riesen Respekt vor den Sportlern auch die Wrestler trainieren hart.

Vor etwa 2 Wochen konnten die Juniors und Seniors Blut spenden in der Schule. Wow das war eine Aktion 😉 Alle die Blut spendeten bekamen als Erinnerung 5 Oreos die sie essen sollten denn Oreos hätten viel Eisen 😀 Zudem sollten sie ein gesundes Frühstück essen :Banane und Peanutbutter-jam-Sandwich. Ich musste mir das Lachen wirklich verkneifen 😉 Alle die spendeten, bekamen an einem Mittag nicht nur eine 30 min Lunchpause sondern den die ganze Lunchpause ( etwa 1 Stunde) und an einem anderen Tag bekam die Stufe, die eine grössere Spenderzahl hatte abermals einen langen Mittag.

Jetzt kam mir gerade in den Sinn, dass ich euch noch gar nicht von Halloween erzählt habe! Ich habe 2 Kürbisse geschnitzt und an Halloween selbst ging ich mit der Mutter und der kleinen Schwester (11) eines Kollegen von Haus zu Haus in verschiedenen Quartieren. Wir klingelten, sagten „trick or treat“ und durften dann eine Süssigkeit oder zwei oder mehr 😉 aussuchen. Es waren mega viele Eltern mit ihren verkleideten Kindern unterwegs obwohl es eiskalt war! Manche Papis und Mamis verkleideten sich ebenfalls und am Ende des Abends hatten wir drei Mädchen je einen Sack voll Süssigkeiten. (Die Mutter kam mit und fuhr uns von Quartier zu Quartier und wir überredeten noch ein Mädchen bzw. Kollegin von ihnen mitzukommen). Sie zog sich ein Bademantel an und kam auch mit, jedoch konnten wir keinem richtig auf die Frage antworten als was sie verkleidet war:)). Ich trug ein edles rot,schwarzes Burgfraulein/ Dracula –Kleid 😉 Undefinierbar!

Da ich am nächsten Tag für die district auditions früh aufstehen musste und fit sein sollte, konnte ich nicht an eine richtige Halloweenparty oder in ein Hunted House gehen.

Die district auditon in Junction City, für die District Band die am 6. Dez. zusammenkommt und übt und am Abend ein Konzert gibt, lief erstaunlich gut! Ich schaffte es tatsächlich in die Band. Von ca. 30 oder mehr Saxophons, die für die Classic Band antraten, gehörte ich zu den sechs Glücklichen und darf nun auf der 2.Stimme den ersten Sitzplatz einnehmen. 😉

Ein anderes Musikalisches Highlight war „PIPPIN“. So hiess das diesjährige Musical der Wamego High School. Ich half die letzten Wochen fleissig mit dem Malen vom Set. (Verwandelte einen braunen Bank zu einem Thron, malte eine Landkarte…) PIPPIN war wirklich ein cooles Musical, und auch wenn ich sehr skeptisch war am Anfang, die Lieder waren grossartig! Die Aufführungen waren an den letzten zwei Freitagen und Samstagen, an welchen ich ebenfalls anwesend war. Ich hatte den Job vom Piano page turner gefasst. 🙂

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Thanksgiving Ferien! Endlich haben wir mehr als nur einen Tag frei! Von Mittwoch bis Sonntag waren unsere Kurzferien.

Nur kurz zur Erklärung von Thanksgiving. Es ist immer der vierte Donnerstag im November. Das Fest ist eine Art Erntedankfest aber nicht mit dem gleichen Gedanken dahinter. Einer der Gründe warum man es feiert ist, dass sich die Pilgerväter mit einem gemeinsamen Festessen und Festtagen bei den Indianern bedankten. Denn ohne die erfahrenen Indianer wären sie nie durch den Winter gekommen. Deshalb ist man an Thanksgiving dankbar für all die wichtigen Menschen ihm Leben, unter anderem die Familie. Man verbringt zusammen einen Tag und teilt ein leckeres Essen.

Am Mittwoch fuhren wir deshalb zum älteren Sohn meiner Familie in die Nähe von Wichita(3 Stunden hin und 3 Stunden zurück). Hier assen wir mit den anderen Grosseltern und den Urgrosseltern und den Grosskindern ein richtiges Thanksgiving meal mit sweet potato, Kartoffelbrei, Karotten, Mais, grünen Bohnen Brötchen, Stuffing( ähnlich Brotauflauf mit oliven…) butternut Squash, und natürlich Turkey und sogar noch Ham. Und zum Dessert richtiger pumpkin pie! Yummy!! Zudem hatte ich es lustig mit den Grosskindern und ich musste Kinderbücher vorlesen und Prinzessinnenspiele spielen.

 

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Am Donnerstag Bzw. Thanksgiving selbst fuhren wir nach Kansas City (2 Stunden). Hier verbrachten wir den Tag mit Filmen schauen, kochen und essen. Zudem durfte ich den neugeborenen Oliver (Grosskind) halten, der 3 Wochen zu früh zur Welt gekommen war aber gesund und wohlauf ist. Er ist super klein 🙂
Meine Hostmutter und ich kochten ein Thanksgiving dinner mit Turkey, Kartoffelpuree, Cranberrysalat, sweet potato überbaken mit Zimt und Marshmallow, grünen Bohnen, stuffing, gravy (Sauce),Roles (Brötchen) und pumkin pie.

In der Orchester Band und in der Jazz Band spielen wir nun Weihnachtslieder. Denn es steht ein grösseres Konzert an: Feast of Carol.

Die Weihnachtsdekoration im Dorf ist schon seit anfangs November auf und Weihnachtsdeko konnte man schon vor Halloween kaufen.

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Immer derFreitag nach Thanksgiving ist der „Black Friday“ .Dann ist bei allen shopping angesagt!!Alle Läden haben spezielle Rabatte und machen ein riesen Geschäft.

Ich glaube nun seid ihr auf dem neusten Stand natürlich werde ich euch nächstes Mal verraten wie mein Winter Ball verlaufen ist. 😉

Bis bald und danke, dass ihr Euch Zeit nehmt, den Blog zu lesen.

Eine wunderschöne Adventszeit euch allen!!

 

 

 

News aus Wamego

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Unglaublich schöner Herbst hier in Kansas! 🙂

 

 

Hallihallo

Schon wieder sind einige Tage und Wochen vergangen! Zum Teil sehr strenge zum Teil sehr erholsame, jedoch sind diese eher in der Minderzahl. Bisher hatte ich schon über zwei Monate Schule und es sind noch immer keine Ferien in Aussicht. Doch Schule ist auch nicht schlecht, nein sogar cool (wenn man nicht gerade einen Test schreiben muss). Im Schulfach, Orientation to Early Childhood Development haben wir nun die Preschool Kids und man glaubt es nicht aber Kinder schaffen es einfach immer, dass man ein Lächeln auf den Zähnen hat und dadurch die Zeit wie im Fluge vergeht. Mein Kind (jeder high schooler hat ein Kind an Hand des Namens ausgewählt und ist nun für diese Lektion der Mentor des Preschoolers) heisst Laura (habe diesen Namen ausgewählt weil ich erstens eine gute Freundin habe, die so heisst und weil es einen der einzigen Namen war den ich 100% richtig aussprechen konnte 😉 Sie ist super süss und hat kurzes blondes Haar, 4 jährig und sehr klug und lernt schnell! Sie hat noch 3 ältere Geschwister. Letztes Mal hat sie mir erzählt, dass sie nun weiss wo die Schweiz liegt und dass es sogar weiter weg ist als Kansas City (2Stunden) 😉 Zudem hat sie anscheinend ihre Mutter gefragt ob sie mich besuchen kann. Sie ist ein Goldschatz auch wenn sie es nicht leicht hat mit mir als Mentor, denn Kinderenglisch ist nicht immer so einfach zu verstehen… Doch Laura und ich haben es immer gut.

Die Tennis Saison ist ja vorbei und nun helfe ich im Theater im Background zurzeit als Maler.
Mit Golf war diese Saison nicht viel los, denn das erwartet mich leider erst im Frühling. Jedoch haben wir mit der Marching Band viel nachzuholen, da es in letzter Zeit oft regnete und so einige Schüler immer wieder fehlten, konnten wir nicht viel üben und konnten nun leider auch nicht das eigentliche Ziel bzw. die ganze Show am Kontest spielen.(KSU Central States Marching Festival) Der Kontest war riesig und es haben viele Schulen mit gemacht! Wir traten im Kansas State University-Stadium auf. Unsere Show hatte noch Schauspieler und eine Story nebenbei. Am Abend sahen wir noch die richtig guten Marching Bands( kein Vergleich zu unserer)! Geniale Shows und Musik! Als Ehrengäste war das Quintett Boston Brass hier und sie spielten nicht nur am Abend mit der KSU-Band sondern auch am Nachmittag für die weniger guten High Schools wie wir. 😉

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Schon wieder habe ich den Blog vergessen zu schicken! Sorry :/

Im Moment ist ziemlich viel los, nicht nur weil Halloween wortwörtlich vor der Tür steht sondern auch weil der Oktober so schnell vorbei ging und man kaum Zeit hatte sich an den Herbst zu gewöhnen. Halloween ist ein riesen Event hier und jeder Club hat ein „Trick or treat“- Treffen oder eine Party mit Horrorfilmen. Viele Mitschüler gingen auch in Geisterhäuser die anscheinend wirklich seeeehr gruselig sein müssen. Andere habens wie ich lieber nicht so „scary“ und schnitzen Kürbise in jeder Art und Form… Zudem haben die Amerikaner um die Halloweenzeit viele spezielle Lebensmittel und Geschmäcker die es nur um diese Zeit gibt wie: Pumpkin Spice in jeder Form von Pumpkin spice Chai latte bis Pumpkin spice Brot und Kuchen…Ich sage euch das ist mega lecker 🙂

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Meine geschnitzten Pumpkins

Also endlich habt ihr wieder einmal etwas von mir gehört. Ich hoffe euch geht es allen tip top auch wenn es immer dunkler und kälter wird. 😉 Das heisst jedoch schon bald ist Weihnachten( Ihr glaubt es nicht schon anfangs Oktober habe ich die ersten Weihnachtsartikel gesehen! Nicht ein bisschen früh? ;))

Bis bald 😀

P.S. Heute hatte ich zum ersten Mal Konzert-Band, denn die Marching Band-Saison ist zu Ende. (Ich darf sogar 1.Stimme spielen) 🙂

Homecoming und Oztoberfest

Hallo meine Lieben

Schon wieder sind einige Wochen vergangen und es ist wieder einmal Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen! In der Schule läufts nicht schlecht ,obwohl ich ziemlich lange brauchte bis einige mit mir sprachen und sich öffneten aber freundlich sind alle und man kanns richtig lustig haben mit ihnen!

Vorletzte Woche war Homecoming week und somit auch Spirit Week. Homecoming ist schwierig zu erklären es ist eine Art Footballsaisonstart- Feier und man wählt eine Homecoming queen und king (Seniors), welche am Footballgame am Freitag verkündigt werden und von den Schülern im Voraus durch zwei Wahlgänge gewählt werden. Die Woche vom Homecoming ist eine Spirit Week (an unserer High School), das heisst so viel wie; man hat jeden Tag ein anderes Thema in welchem man sich bekleidet. Montag war bei uns : #Iwokeuplikedis (come to school how you wake up!) manche kamen in Boxershorts und einem Unterhemd andere mit einem Morgenmantel und einem Teddy, jemand nahm seine Decke mit… 😉
Dienstag : Class Colors (Seniors wear pink, Juniors green, Sophmores orange, Freshmen yellow, and staff purple)
Mittwoch: Lip Dup(get crazy) Man trug Kostüme und Crazy Outfits! Zum Beispiel sah ich Jungs mit einem Tütü oder ein Ketchupflaschenkostüm oder eine Feuerwehrfrau, meine Lehrerin trug eine Toga und ein anderer kam mit Schwingflügel, Schnorchel und Badetuch und Hawaii- Hemd in die Schule! Wirklich amüsant!! An diesem Tag nahmen wir noch ein lip dup Musikvideo auf mit der ganzen Schule!
Donnerstag: Country vs. Hip Hop (Choose a side and dress accordingly)
Freitag: Raider Day (all things Raider!)Raider ist unser Sport highschool team insbesondere Footballteam.

Am Freitag gabs dann auch noch einen Homecoming dance nach dem Football game. Die Musik war nicht der Hit zum Tanzen aber es war trotzdem lustig.

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Homecoming Kandidaten

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Homecoming Queen and King

Natürlich hatten wir nicht nur homecoming week! Die vorherige Woche waren wir an der state fair parade mit der Marschmusik in Hutchingson. Und wir trugen das erste Mal die Uniform. Nach dem Marschieren hatten wir etwas mehr als 2Stunden Zeit an der Kilbi. Ich sage euch dort konnte man an Spielständen sogar einen Goldfisch gewinnen oder einen kleines Krebsartiges Tierchen, die man dann in einem Plastik käfig oder Aquarium, das mit Plastik Palme dekoriert wurde, nach Hause nehmen konnte. 🙂 Die sind schon crazy die Amerikaner 😉
Zudem konnte man die verrücktesten Bahnen fahren und sich mit Essen aller Art die Bäuche vollschlagen.

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State Fair

Unsere erste Performance mit der Marching band an Homecoming war nicht so genial. Deshalb müssen wir uns nun noch mehr anstrengen und noch mehr üben!! Es ist aber wirklich nicht einfach gut zu spielen währendem man rückwärts, seitwärts oder vorwärts geht, den Oberkörper immer in der gleichen Richtung (zum Publikum) halten muss und zudem noch richtig abrollen bzw. marschieren sollte…. Naja dazu kommt noch das Problem das man sich merken muss welche Position man sofort einnehmen muss und es gibt pro Lied ca. 12 verschiedene Sets (Bilder).

 

Ich habe gerade bemerkt, dass ich vor lauter Schule vergessen habe euch den Blog zu schicken… Sorry! Nun kommt das vergangene Weekend auch noch dazu!

Am Freitag hatten wir bereits das nächste Football game und noch mehr Formationen auf dem Feld, die wir präsentieren mussten. Wir hatten die ganze Woche bzw. nur zweimal eine Stunde und 15 Minuten geübt! Einmal trug ich bei der Probe am Morgen ein Jäggli ein Faserpelz und eine Jacke 🙂 mit der Zeit wurde es warm, da die Sonne auftauchte. Habe zudem erfahren, dass ich alle 4 Lieder auch noch auswendig spielen muss für die End-Show.

 

Am Weekend war das Oztoberfest. Es ist normalerweise im Oktober und ist ein Fest das sich rund um den Film „ Der Zauberer von Oz“ dreht, der zum Teil in Kansas spielt. Ich musste mit meiner Culinary Arts klasse einen Stand führen, bei dem sich die Kinder verschiedene Süssigkeiten zusammenstellen oder Muffin dekorieren konnten. Natürlich alles nach dem Thema OZ !!! Leider war nicht so viel los bei uns und unsere ca. 150 gebackenen Muffins wurden nicht einmal zur Hälfte verkauft. Im Dorf war die Hauptstrasse gesperrt, da sich verschiedenste Stände aufgestellt hatten! Kinder konnten verschiedene Dinge machen (gelber Pflasterstein (film) verzieren zum Mitnehmen oder Hexenbesenrennen machen, Springschloss…). Der grösste Teil des Festes waren jedoch alte und wunderschöne zum Teil auch lustige Autos und Motorräder.

 

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Essen und Trinken war natürlich auch genügend zu haben! Die Schaufenster der Geschäfte wurden in den letzten Tagen von High School Schülern bemalt und sahen super aus!

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Am Nachmittag spielte ich dann mit der Jazz Band. Es war super heiss in den schwarzen edlen Kleidern und einer Krawatte! 🙂

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Bis bald!

Eure Nici
p.s. Danke, dass ihr den Blog lest!

first vacation

Hallihallo

Ich bin es schon wieder. 😉

Ich habe euch viel zu erzählen! Wie schon erwähnt habe ich meine ersten Family-Ferien in Missouri mit dem ganzen Family-Clan verbracht! Wir waren in einem Ferienresort und hatten zwei super tolle hölzerne Lodges.
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Diese 4 Tage waren richtig lustig und unterhaltsam, jedoch war ich danach müder als vor den Ferien. Es nimmt euch sicher wunder was ich alles erlebt habe, also:

Am ersten Tag hatte ich meine erste professionelle Pedicure überhaupt und ich sage euch, das war richtig entspannend und schöne Fussnägel mit einem Blümchen hat man schlussendlich auch noch!
Danach fuhren wir eine Runde Pedalo auf dem See der an das Resort grenzt. Mein Gastvater jedoch wollte unbedingt ein Kanu fahren und so „opferte“ sich sein Schwiegersohn und sie setzten sich in ein Kanu. Die beiden hatten kaum die Paddel im Wasser da passierte es bereits. Das Kanu drehte sich und mit ihm auch die zwei Männer… 😉 Eigentlich war es nicht lustig aber wenn man es erzählt muss man schmunzeln! Auf alle Fälle verlor mein Gastvater die Brille und der Schwiegersohn doch tatsächlich seinen Ehering!
am gleichen Tag noch hatten wir ein mega cooles Boot reserviert für uns und wir fuhren für 4 Stunden hinaus auf den See.

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Am kommenden Tag machten wir ein, zwei, drei,…. Familienfotos mit automatischem Auslöser.10481033_10101820991235931_3915619432176868896_n

Dann fuhren wir in den Silver Dollar City Funpark und verbrachten den Tag mit Achterbahn fahren und natürlich auch kinderfreundlichen Karussell, da wir 3 Kinder davon ein achtmonatiges Baby dabei hatten. Es war toll und wir hatten einen riesen Spass!
Am Abend dann bestaunten wir das Labor Day Feuerwerk im Resort.

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Den nächsten Tag verbrachten wir mit Baden, Minigolf spielen und reden. Am Abend besuchten wir eine typisch amerikanische Countrymusik-Comedy-Show. Ich muss zugeben eine tolle Erfahrung aber die Witze waren nicht geschaffen für ein Austauschschüler 😉 10599166_10202719048117686_1118765510041167257_n20140901_220102

Dann ging es wieder ab nach Hause und am nächsten Morgen um 7:00 Uhr in die Schule.

Gruss aus Kansas

eure Nicole 🙂

Schulstart

Hey hey hey guys!

Bei mir ist schon seit einer Weile der Schulalltag eingetroffen und somit auch das frühe Aufstehen auf dem Stundenplan. Jeden zweiten Tag steh ich um 5:30 auf um um 7:00 in der Schule zu sein, und das erst noch freiwillig! Denn in dieser Lektion haben wir Jazz Band Probe (freiwilliges Fach). Sonst muss ich um 8:00 in der Schule sein und am Freitag erst um 9:00 ist das nicht der absolute Hammer?! Wir müssen freitags nie früh aufstehen! Das Schulstundenplan – System ist hier sowie so ganz anders! Es gibt Red Days und White Days und für beide Tage hat man einen Stundenplan und andere Fächer. Dann hat man jeden zweiten Tag ein Red Day und jeden anderen Tag einen White Day, was den Vorteil hat, dass man sich den Stundenplan super schnell einprägen kann da man nur 4 Fächer à ca. 90 min. hat. Danach haben die meisten noch Sport Training so wie ich. Ich darf mich seit ca. 2 Wochen als stolzes Mitglied der Tennismannschaft meiner High School betiteln. Jedoch spiele ich an keinen Turnieren da ich vorher noch nie Tennis gespielt habe und ein völliger Anfänger bin! In letzter Zeit war das Training jedoch eine Hitzeprobe die in verschwitzten Kleidern und mit leeren Literwasserflaschen endete. Wir spielten bei 105°F (40,5°C) Tennis und machten Warm-ups. 😉 Wow das war eine heisse Sache!

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Unser Silly Picture von den Grils Tennis nur Senior (also nur die Ältesten/ 12. Schuljahr)

Wie bereits erwähnt bin ich in der marching Band und zurzeit üben wir fleissig am Marschieren und an den Formationen. Es ist ein riesen Erlebnis mit so vielen anderen in einer Reihe zu marschieren und es ist nicht immer so einfach wie es aussieht hinzu kommt noch die Hitze.

Sicher fragt ihr euch wie die Schule überhaupt aussieht und ich kann euch sagen die typischen High School- Bilder, die ihr vor euch habt und die man in den Filmen sieht, sind einfach mehr als zutreffend! Wir haben Stuhlpulte und Wandtafeln und jedes Zimmer eine Flagge, vor welcher wir jeden morgen unsere Treue über das Land sprechen müssen.
Hier die genauen Worte und die Übersetzung:

« “I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.”

Es existiert auch eine offizielle Übersetzung ins Deutsche:

„Ich schwöre Treue auf die Fahne der Vereinigten Staaten von Amerika und die Republik, für die sie steht, eine Nation unter Gott, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für jeden.“»
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pledge_of_Allegiance)

Vielleicht nimmt es euch noch wunder was für Fächer ich noch habe in der Schule. Da wäre an Red Days nach der Band das Fach „Orientation to Early Childhood Development“ (für spätere Lehrer Erzieher oder einfach als Vorbereitung). Dann habe ich nach kurzen 30 Minuten Lunchpause das nächste Fach „Culinary Arts“, hier lernen wir von Grund auf das Vorgehen und führen einer Küche, Backstube, Caterting- service… und zum Schluss habe ich noch „U.S. History“ mit einem super lustigen Lehrer und einer Klasse von 30 Schülern. Die White Days starten mit Band ,dann „Englisch IV“ später „Drawing and Painting“, hier sind wir nur 6 Schüler und dann haben wir Lunch und „SIP“( in SIP haben wir Lernzeit die wie in einer normalen Klasse stattfindet und jeder hat Zeit zu lernen, lesen…) Danach habe ich „U.S. Government“ und zum Schluss noch „Seminar“ (= SIP). Ich habe in jedem Fach eine andere Klasse und einen anderen Lehrer und die Mittagszeit ist auch in 5 verschiedene Blöcke aufgeteilt, so dass man nicht noch länger in der Cafeteria Warteschlange anstehen muss. Das Essen ist nicht schlecht aber es wiederholt sich so ca. jeden Monat und nach zwei Mal hat man es gesehen. 1-mal im Monat haben sie wie ein Birthday-Menue aber als ich gefragt habe wusste keiner wieso eigentlich. 😉 Was anders ist als bei uns ist, dass die Schüler alle zu ihrem Essen Milch trinken (Erdbeere, Schokolade oder Natur).

Wie ihr seht bei mir läuft etwas! Und zurzeit bin ich mit meiner Family in Labor-day Ferien, doch dazu schreibe ich euch später. 😉

Danke für die Zeit die ihr euch nehmt um meinen Blog zu lesen!

Ich grüsse euch aus dem tropischen Kansas!

Ankunft

Hey there

Ich bin angekommen! Seit einer Woche bin ich nun hier in Wamego und ich durfte schon so viele tolle Dinge erleben.(Danke!)

Doch beginnen wir von vorne! Ich habe euch letztes Mal erzählt, dass ich für das Visum ein Termin vereinbart habe. Dies stellte sich für eher unnötig dar, denn schlussendlich wartete ich über 2 ½ Stunden mit gut 40 anderen Personen in der US-Botschaft um meinen Visum zu beantragen. Schlussendlich sagte man mir ich bekomme es zugeschickt innerhalb einer Woche. Leider klappte dies auch nicht und meine Familie und ich mussten für die Herausgabe meines Visums eine Woche kämpfen. Denn die Botschaft hatte allgemeine Visum-Probleme. Ich wusste bis am 4. August um 17 Uhr nicht ob ich am nächsten Morgen wirklich fliegen werde. Doch unsere liebe Frau Portmann schaffte es mit so viel Geduld und dem richtigen Telefonat tatsächlich, dass ich meinen Pass mit Visum um 17 Uhr in Bern abholen konnte. Nun wurde mir erst richtig klar, dass ich am nächsten Tag fliegen werde und ehrlich gesagt tat ich kaum ein Auge zu in dieser kurzen Nacht! Um 4 Uhr früh fuhren wir los zum Flughafen Zürich. Hier traf ich meine Kollegin von YFU und ein YFU- Angestellter. Gemeinsam checkten wir unser Gepäck ein und nach einem letzten Kaffee mit der über alles geliebten Familie kam die Stunde der Wahrheit! Abschied ist nie schön und trotzdem gehört es zum Austauschjahr und zum Erwachsen werden. Nun gab es keinen Weg mehr zurück und wir stiegen in den Flieger nach Frankfurt. Von hier aus schlugen wir uns durch den Dschungel der Reisenden und fanden unser Gate. (Dank meinem Daddy der mit alles erklärt hatte) So sassen wir auch schon mit vielen anderen im Flieger nach Chicago. Das hiess jedoch auch 9 Stunden zum Nachdenken.

In Chicago angekommen erwartete uns, nach langem Anstehen an der Passkontrolle, eine Gruppe von YFU-Leuten. Sie führten uns zum Gate und durch die Security. Mein Anschlussflug auf den ich sowie so schon 4 Stunden warten musste hatte eine Stunde Verspätung. Ich war nur noch müde und die zwei Norwegerinnen (Austauschschülerinnen von YFU), die ich am Gate antraf waren auch müde. Unsere Familien nahmen uns in Kansas City am Flughafen in Empfang und wir fuhren nach einem kurzen „Dinner-Halt“ nach Hause. 28 Stunden ohne Bett! Was für ein Tag!

Am nächsten Morgen hatte ich einen Termin in der High School um meinen Stundenplan auszuwählen. Ich wählte ziemlich viele „Funclasses“ aus. 😉 Zudem durfte ich eine Uniform für die marching band anprobieren. J Meine host-mom zeigte mir zudem noch das Dorf, den Golfclub, in dem ich nun Mitglied bin für ein Jahr und wir kauften noch Essen ein. Was für ein erfolgreicher erster Tag!

Meine Familie ist echt super lieb und hilfsbereit und klar brauchen wir alle noch ein paar Tage mehr um uns aneinander zu gewöhnen!!

Dieses Wochenende war ich an einer Baby- gender-party, die meine Gastschwester in KC veranstaltete. Ein tolles Erlebnis!

Es gibt so viele tolle Dinge und jeden Tag etwas Neues zum Entdecken hier in der USA.( cola Zero mit orangen, lime, lemon, cherry, vanilla, rasberry…Geschmack) Nach ein paar Tagen habe ich nun auch den Rhythmus der Zeitverschiebung in Griff gekriegt und traf schon einige neue Kollegen! („Heimweh“, musste ich leider feststellen, ist menschlich und normal bei so einem Abenteuer!!)

So nun Schluss. Ich werde euch wieder schreiben nach dem am 14.Aug. meine Schule gestartet hat.

Bis bald!

Nici

Meine Familie <3Meine Familie<3                      high school ;)high School 🙂  meine Banduniform :)Meine Banduniform 🙂

No Title

Das Foto brauchte ich für einen Visumaccount. Es war nicht einfach ein Bild mit so vielen Vorschriften zu machen und dann auch noch gut auszusehen. 😉
Ich sage nur: “ Es brauchte seine Zeit…“

Hallo Zusammen!

Darf ich vorstellen, ich heisse Nicole und werde mit euch in den kommenden 10 Monaten mein Abenteuer in Amerika teilen. Anfangs August werde ich zu meiner Gastfamilie nach Wamego (Kansas) fliegen. Nachdem ich bereits mit meinen Gasteltern geskypet habe und mit netten Mädchen aus meiner zukünftigen Schule gechattet habe, freue ich mich riesig dieses Austauschjahr in Angriff zu nehmen. Jedoch wird es bestimmt nicht leicht meine geliebte Familie und meine Freunde zurückzulassen und sie ein Jahr lang nicht zu sehen! Trotzdem muss ich sagen, haben uns die Leute von YFU  am OW (Orientierungswochenende) super vorbereitet und uns gute Tipps gegeben. Danke 😉
Zurzeit ist das „Wichtigste“ ,das ich noch brauche um meine Reise anzutreten das Visum. Obwohl ich es bereits seit mehr als einem Monat aufgegeben habe, bekam ich erst einen Termin der zwei Wochen vor meinem Abflug liegt. Ich hoffe es klappt alles wie geplant.

Ihr fragt euch bestimmt weshalb ich freiwillig 1 Jahr lang zu einer fremden Familie in eine fremde Kultur mit einer anderen Sprache ziehe und zudem meinen ganzen Alltag in der Schweiz zurücklassen werde. Ganz einfach :

1. Möchte ich einmal ganz etwas Anderes sehen und meinen Schulalltag in der Schweiz unterbrechen.
2. Würde ich gerne mein Englisch auf ein besseres Niveau bringen.
3. Wird man durch ein Austauschjahr selbständiger und man macht viele neue Erfahrungen.

Ich könnte euch noch viele Dinge aufzählen warum ich ein Austauschjahr machen möchte/ werde ( z.B. Neue Kultur kennen lernen usw.) doch ich glaube diese drei Gründe sind nachvollziehbar.
Trotz all diesen guten Gründen bin ich ziemlich aufgeregt und doch kann ich es noch immer nicht richtig begreifen was für eine Veränderung und hoffentlich schöne Zeit mich erwartet. Denn schon bald heisst es Koffer packen bzw. quetschen.

Somit habe ich meinen ersten Blog (in meinem Leben 😉 ) beendet und ich hoffe ich werde euch viele spannende Erlebnisse bieten können!

Liebe Grüsse und bis bald

eure Nicole ;D