YFU Switzerland

Reise und Ankunft

Hallo Zusammen!

Am Dienstag ging es für mich los, der grosse Tag war gekommen. Am Morgen früh war Treffpunkt am Flughafen mit YFU, wo ich auch die anderen Austauschschüler traf. Nach dem Check-In hatten wir ca. eine Stunde Zeit um noch etwas Zeit mit den Angehörigen zu verbringen, in meinem Fall konnte nur meine Mutter mitkommen. Von meinem Freund, meinen Kolleginnen und dem Rest meiner Familie musste ich mich vorher verabschieden. Mich von meinem Freund zu verabschieden war ziemlich hart und ich vermisse ihn jetzt schon.

Als ich dann durch die Passkontrolle und Sicherheitscheck war, ging das Warten auf den Abflug los. Dann kam der lange Flug. Glücklicherweise hatte ich eine ganze Reihe von drei Sitzen für mich alleine, ich konnte also problemlos liegen und meine Beine mal ausstrecken. In Washington angekommen, mussten wir ziemlich lange warten für Sicherheitskontrollen, Visum-Check usw. Als dies endlich vorbei war, wurden wir vom YFU Airport Staff empfangen und ans Gate für den Anschlussflug geführt. Doch was nicht fehlen darf: Starbucks! 🙂

Von Washington ging es für mich nach Chicago, mit zwei anderen Austauschschülern. Wieder wurden wir vom Airport Staff empfangen, diesmal hatten sie die Aufgabe, uns zum Hotel zu führen. Vorher mussten wir unsere Koffern holen. Doch das war leichter gesagt als gemacht. Denn das Personal am Flughafen hatte diese schon eingecheckt für den Anschlussflug am nächsten Morgen, was aber nicht so geplant war. Also hatten wir keine Koffern, keine Kleider zum Wechseln, nicht mal Duschzeug. Glücklicherweise hatte es das im Hotelzimmer!

Endlich im Hotel angekommen, schon etwa 24 Stunden wach und etwa 8 Stunden nichts gegessen, waren alle todmüde. Nach einem Snack gingen auch alle sofort schlafen, denn am nächsten Morgen mussten wir wieder früh aufstehen. Dort ging der Flug für mich alleine los, die anderen flogen nicht an denselben Ort wie ich. In Kalamazoo holte mich meine Gastfamilie ab. Ich war so froh, endlich da zu sein, die Reise war ziemlich ermüdend. Wir fuhren dann nach Hause und sie zeigten mir das Haus und mein Zimmer.

Nach dem Auspacken und Einrichten meines neuen Zimmers, gingen meine Gastschwester, mein Gastbruder und ich in ein Fitnesscenter, nur etwa 5 Minuten von zu Hause entfernt. Am Abend kamen Kolleginnen von meiner Gastschwester vorbei und verbrachten den Abend mit uns. Alle waren sehr nett und offen zu mir, fanden das so aufregend jemanden von der Schweiz zu sehen.

Heute Morgen gingen wir zur Schule um meinen Stundenplan auszuwählen, ich bekam meinen Locker und mir wurde das Volleyballteam vorgestellt, in dem ich spielen werde. Heute Abend geht es nach Chicago, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen werden, bis dann am Dienstag die Schule losgeht. Ich habe also sicher genug Programm in meinen ersten Tagen hier.

Bis bald, Michelle