YFU Switzerland

Eigentlich immer noch Herbst, aber doch Winter!

Hallo zusammen! ­čÖé

18. November, Sp├Ątherbst, 20-30cm Schnee draussen -> Michigan!

Vor zwei Wochen war es noch unglaublich warm, sonnig, man konnte gut ohne Jacke draussen rumlaufen. Die Sonnenstrahlen hatten noch richtig viel Kraft, w├Ąrmten uns gut auf.

Herbst 1 Herbst 2

Doch dies ├Ąnderte sich schnell. Zuerst wurde es einfach ganz kalt, dann hatten wir ein wenig Schnee.

Fr├╝hwinter

Und dann h├Ârte es pl├Âtzlich nicht mehr auf zu schneien, heute Morgen waren es ├╝ber 20cm, grau und kalt (durchgehend -10┬░C). Deswegen hat auch die Schule f├╝r heute geschlossen und wir konnten zu Hause bleiben. Ein sogenannter Snowday! Das gibt es hier glaube ich ├Âfters, schliesslich hat der Winter erst gerade angefangen, also nicht offiziell, aber Schnee ist f├╝r mich Winter.

Winter 1

 

Vorletztes Wochenende hatten wir Schwimm-Staatsmeisterschaften und mein Team hat tats├Ąchlich gewonnen! Als wir das erfahren haben, sind wir alle in den Pool gesprungen, sogar die Coaches in ihren Kleidern. Ich selber habe mein 100m Sprint-Rennen gewonnen, meine Bestzeit um 4Sekunden geschlagen. Dies lag wahrscheinlich am vielen Training und dem Adrenalin beim Rennen selbst. Jetzt ist die Schwimmsaison leider vorbei, ich vermisse es jetzt schon. Nicht nur das Schwimmen, vor allem auch das Team. Aber zum Gl├╝ck gehen wir ja auf dieselbe Schule, so sieht man sich trotzdem noch.

Wenn es so weiter geht mit dem Schnee, werden wir morgen einen weiteren Snowday haben, was ich nat├╝rlich nicht sehr schlimm f├Ąnde ­čśŤ

Michelle

 

Herbst

Hallo Zusammen! ­čÖé

Die Zeit vergeht und vergeht, schon ist Herbst und alle Bl├Ątter verf├Ąrben sich, fallen von den ├ästen. Hier in Michigan steht vor allem eines an: Halloween! Dazu werden alle Vorbereitungen getroffen wie zum Beispiel K├╝rbis schnitzen und Kost├╝me kaufen. Auch ich habe ersteres gemacht und hier sind ein paar Bilder dazu und allgemein Bilder vom Herbst hier.

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Bis bald

Michelle

Der erste Monat

Hallo zusammen!

Nun bin ich schon einen Monat hier, die Zeit vergeht schnell! Es passiert so viel in so kurzer Zeit.
In der Schule hat sich mein ganzer Stundeplan ge├Ąndert, da ich von Franz├Âsisch 2 zu Franz├Âsisch 5 wechseln konnte, es war viel zu einfach f├╝r mich. Deshalb habe ich jetzt etwas andere F├Ącher als am Anfang. Die Schule hier ist sehr einfach und ich glaube obwohl Englisch nicht meine Muttersprache ist, ist es f├╝r mich sehr viel einfacher als f├╝r einige Amerikaner. Es ist ein v├Âllig anderes Schulsystem, man muss z.B. nicht nachdenken und selber eine Aufgabe l├Âsen, man muss einfach abschreiben, was der Lehrer schon gemacht hat. Man hat auch einen v├Âllig anderen Bezug zu den Lehrpersonen, die sind viel lockerer als unsere Lehrer in der Schweiz, in den Pausen gehen sie auf YouTube und spielen Musik ab, sie kommen zu dir und erz├Ąhlen dir einen Witz usw. Ich habe auch nur F├Ącher gew├Ąhlt, die mir Spass machen, also keine Mathematik oder Naturwissenschaften, ausser Geschichte musste ich w├Ąhlen.
Ich bin nicht im Volleyteam, da diese schon vier Wochen vor meiner Ankunft mit dem Training begonnen haben und dann gesagt haben, ich komme zu sp├Ąt. Daf├╝r bin ich jetzt im Schwimmteam, was mir sehr viel Freude bereitet. Ich habe 5-6 Mal in der Woche 2 1/2 Stunden Training, was sehr anstrengend ist. Jeden Abend bin ich todm├╝de, aber das ist gut so, solange ich Spass daran habe. Ein oder zwei Mal in der Woche haben wir einen Wettkampf gegen eine andere Schule, was immer eine gute Abwechslung zum Training ist. Bis jetzt ist mein Team unbesiegt in dieser Saison, ich hoffe wir k├Ânnen das beibehalten. Die Leute im Schwimmteam haben mich alle sehr freundlich aufgenommen, waren alle voll begeistert, dass ich Austauschsch├╝lerin bin und stellten 1000 Fragen, aber ich bin froh dar├╝ber, denn nicht alle sind so. Da meine Schule sehr gross ist, haben sie jedes Jahr so zwischen 10 und 15 Austauschsch├╝ler, deshalb ist es f├╝r sie gar nichts Spezielles und den meisten ist es auch egal.
Es ist schwer, richtige Freunde zu finden, da hier alle sehr offen sind, immer Hallo sagen und fragen wie es dir geht, aber sehr oberfl├Ąchlich, weil sie das zu allen sagen. Sie fragen dich nach deinem Namen, woher du kommst,┬áfragen ob du ihre beste Freundin sein willst, aber am n├Ąchsten Tag wissen sie nicht mal mehr deinen Namen. F├╝r mich┬áist das ein Zeichen von Oberfl├Ąchlichkeit und dann will ich auf keinen Fall etwas mit dieser Person zu tun haben, da ich merke wie unwichtig ich bin.
Mit den anderen Austauschsch├╝lern an meiner Schule verstehe ich mich sehr gut, wir sitzen oft am Mittag alle an einem Tisch.

Letzten Samstag hatten wir die erste YFU-Orientation. Das war ein anstrengender Tag, da wir viel dasitzen und zuh├Âren mussten und es war auch nicht immer so spannend, weil uns zum 100. Mal die Regeln erkl├Ąrt worden sind usw. Aber am Ende war es echt lustig als wir alle zusammen in der Turnhalle Spiele gespielt haben.

Mit meiner Familie verstehe ich mich sehr gut. Am Wochenende machen wir im Moment nicht so viel, da sie gerade einen Neuanbau am Haus machen und wir da viel helfen, ich habe z.B. W├Ąnde gestrichen. Den oberen Anbau haben wir jetzt fertig, nun machen wir den unteren Anbau, wo dann auch ein Whirlpool reinkommt ­čÖé In 3 Wochen sollte dies fertig sein und dann, hat mein Gastvater gesagt, machen wir dann auch an den Wochenenden vermehrt etwas.
N├Ąchste Woche ist Homecoming, das heisst wir ziehen uns jeden Tag zu einem anderen Thema an, das wird bestimmt lustig.
Tag 1: Country Club Day
Tag 2: Video Games Day
Tag 3: Beach Day
Tag 4: Disney Day
Tag 5: Spirit Day, dann ziehen sich alle in den Schulfarben an.
Am Freitag werden dann Homecoming Queen und Homecoming King gekr├Ânt.

Das war so, was in meinem ersten Monat hier so passiert ist.

Michelle

Reise und Ankunft

Hallo Zusammen!

Am Dienstag ging es f├╝r mich los, der grosse Tag war gekommen. Am Morgen fr├╝h war Treffpunkt am Flughafen mit YFU, wo ich auch die anderen Austauschsch├╝ler traf. Nach dem Check-In hatten wir ca. eine Stunde Zeit um noch etwas Zeit mit den Angeh├Ârigen zu verbringen, in meinem Fall konnte nur meine Mutter mitkommen. Von meinem Freund, meinen Kolleginnen und dem Rest meiner Familie musste ich mich vorher verabschieden. Mich von meinem Freund zu verabschieden war ziemlich hart und ich vermisse ihn jetzt schon.

Als ich dann durch die Passkontrolle und Sicherheitscheck war, ging das Warten auf den Abflug los. Dann kam der lange Flug. Gl├╝cklicherweise hatte ich eine ganze Reihe von drei Sitzen f├╝r mich alleine, ich konnte also problemlos liegen und meine Beine mal ausstrecken. In Washington angekommen, mussten wir ziemlich lange warten f├╝r Sicherheitskontrollen, Visum-Check usw. Als dies endlich vorbei war, wurden wir vom YFU Airport Staff empfangen und ans Gate f├╝r den Anschlussflug gef├╝hrt. Doch was nicht fehlen darf: Starbucks! ­čÖé

Von Washington ging es f├╝r mich nach Chicago, mit zwei anderen Austauschsch├╝lern. Wieder wurden wir vom Airport Staff empfangen, diesmal hatten sie die Aufgabe, uns zum Hotel zu f├╝hren. Vorher mussten wir unsere Koffern holen. Doch das war leichter gesagt als gemacht. Denn das Personal am Flughafen┬áhatte diese schon eingecheckt f├╝r den Anschlussflug am n├Ąchsten Morgen, was aber nicht so geplant war. Also hatten wir keine Koffern, keine Kleider zum Wechseln, nicht mal Duschzeug. Gl├╝cklicherweise hatte es das im Hotelzimmer!

Endlich im Hotel angekommen, schon etwa 24 Stunden wach und etwa 8 Stunden nichts gegessen, waren alle todm├╝de. Nach einem Snack gingen auch alle sofort schlafen, denn am n├Ąchsten Morgen mussten wir wieder fr├╝h aufstehen. Dort ging der Flug f├╝r mich alleine los, die anderen flogen nicht an denselben Ort wie ich. In Kalamazoo holte mich meine Gastfamilie ab. Ich war so froh, endlich da zu sein, die Reise war ziemlich erm├╝dend. Wir fuhren dann nach Hause und sie zeigten mir das Haus und mein Zimmer.

Nach dem Auspacken und Einrichten meines neuen Zimmers, gingen meine Gastschwester, mein Gastbruder und ich in ein Fitnesscenter, nur etwa 5 Minuten von zu Hause entfernt. Am Abend kamen Kolleginnen von meiner Gastschwester vorbei und verbrachten den Abend mit uns. Alle waren sehr nett und offen zu mir, fanden das so aufregend jemanden von der Schweiz zu sehen.

Heute Morgen gingen wir zur Schule um meinen Stundenplan auszuw├Ąhlen, ich bekam meinen Locker und mir wurde das Volleyballteam vorgestellt, in dem ich spielen werde. Heute Abend geht es nach Chicago, wo wir die n├Ąchsten 3 Tage verbringen werden, bis dann am Dienstag die Schule losgeht. Ich habe also sicher genug Programm in meinen ersten Tagen hier.

Bis bald, Michelle

 

 

Hallo zusammen! :D

HALLO an alle, die hier auf meinem Blog gelandet sind. ­čÖé

Um mich kurz vorzustellen: Mein Name ist Michelle, ich bin 16 Jahre alt, habe erfolgreich das 4.Jahr an der Kantonsschule abgeschlossen und mache bald ein Austauschjahr in Portage, Michigan.

Meine Gastfamilie habe ich etwa vor einem Monat bekommen. Ich werde eine j├╝ngere Gastschwester und einen anderen Austauschsch├╝ler aus Japan bei mir in der Familie haben. Bisher habe ich nur Bilder von meiner Gastfamilie gesehen und mit ihnen geschrieben, in den n├Ąchsten Tagen werden wir auch noch skypen. Von dem anderen Austauschsch├╝ler habe ich leider noch keine Informationen.

Zum bisherigen Verlauf meiner Vorbereitungen f├╝rs Austauschjahr mit YFU:

Den Traum, f├╝r ein Jahr nach Amerika zu fliegen hat mich schon lange begleitet und wurde best├Ąrkt, als ich vor zwei Jahren mit meiner Familie dort in den Sommerferien war. In mir kamen W├╝nsche nach einem Abenteuer, einer Abwechslung vom Schulalltag hier, einer neuen kulturellen Erfahrung und┬áneuen Leuten auf.
Also habe ich mich bei verschiedenen Organisationen wie YFU, EF und AFS informiert und┬ámich dann f├╝r YFU entschieden. Nach einer Online-Anmeldung wurde ich zu einem Interview eingeladen. Als ich dann eine Zusage erhalten habe, ging es ans Ausf├╝llen von den vielen Formularen im Internet, zum Schreiben eines Briefes f├╝r die Gastfamilie, zum Checken vieler Dinge wie Impfungen, Zahnarzt usw. Im November wurde ich dann gebeten, einen Sprachtest machen zu gehen, also tat ich das.┬áDann h├Ârte ich lange nichts mehr, die Warterei begann.. Zwischendurch gab es eine Einladung zu einem Fondue-Weekend, an dem ich aber leider nicht teilnehmen konnte. Im Mai war dann das grosse Vorbereitungsweekend. Es war echt toll, mal andere Jugendliche zu sehen, denen es genau gleich geht, die dasselbe vor sich haben, die dieselben Fragen besch├Ąftigen usw.
So langsam wurde ich nerv├Âs, dass keine Gastfamilie f├╝r mich gefunden wurde oder so, denn ich h├Ârte von vielen, die ihre Gastfamilie schon erhalten haben. Doch nach langem Warten bekam auch ich meine Gastfamilie und so wie ich bis jetzt den Eindruck habe, h├Ątte YFU es nicht besser treffen k├Ânnen.
Dann kam noch die Sache mit dem Visum dazu. Zuerst stundenlanges Ausfüllen etlicher Formulare, dann die Terminvereinbarung. Der eigentliche Termin ist dann auch eine grosse Sache, die mit sehr viel warten verbunden ist.

Doch nun sind alle Vorbereitungen erledigt, ich kann einfach noch die Zeit hier zu Hause geniessen und freue mich auf mein Austauschjahr!

Bis bald, Michelle ­čÖé