YFU Switzerland

Angekommen!

Hola! 

Richtig gelesen, Hola, nicht Hej – wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hatte YFU Schweden Probleme, Gastfamilien finden und mir wurde die Wahl zwischen einen weiteren Monat warten, zu Hause bleiben, nach Lettland gehen und nach Argentinien gehen angeboten, und weil mir Südamerika schon bei der ursprünglichen Wahl gefiel, nahm ich eine Woche später ein Flugzeug nach London – Buenos Aires und nach einem zweitägigen Aufenthalt eines nach Jujuy, wo ich jetzt seit einer Woche bei der Gastfamilie bin. 

 

 

In Buenos Aires angekommen, war ich sehr froh, als ich die YFU – Freiwillige sah, die mich abholte. Es war etwa acht Uhr morgens und ich war überrascht, dass es kälter war als in der Schweiz (da hier gerade der Frühling beginnt, da Argentinien auf der anderen Seite des Äquators liegt). Die Zeit bis Dienstagabend verbrachte ich mit einer Einführung, mehreren Führungen durch Buenos Aires von Leuten, die im YFU Argentinien-Büro arbeiten, einer Nacht bei einem Freiwilligen aus Dänemark, der ein Praktikum bei YFU Argentinien macht und vielen offenen und netten Menschen.

Auf dem Weg zum Flughafen erklärte mir jemand, dass das Gewässer, das ich die ganze Zeit sah, gar nicht Meer, sondern ein unheimlich breiter Fluss names Rio de la Plata war.

Als wir über ihn flogen, sah man beide Ufer, eines argentinisch (rechts im Bild), eines uruguayisch (links im Bild).

In San Salvador de Jujuy gelandet, erwartete mich die Gastfamilie mit einem Kamerablitzhagel – kein Foto war gut, da es ein Uhr in der Nacht war (sechs Uhr schweizer Zeit) und ich dementsprechend aussah.

Am nächsten Tag nahm mich Eliana, meine Gastschwester, in ihre Schule, wo wir beim Bau des Carruajes halfen, nachdem ich und besonders meine blauen Augen und helle(re)n Haare gründlich beäugt wurden.

Dieses Gefährt wird an einem Umzug zur Feier der Schülerwoche teilnehmen, eine Art Feiertagswoche, an so einen wir am Tag darauf gingen. Jede der 67 Schulen baute so einen Carruaje (kleinste Kategorie), eine Carosa (mittel) oder eine Tecnica (die Grössten, mit sich bewegenden Objekten).

 Die Carruaje der Schule meiner Gastschwester

  Ich und Eliana in den Zelten mit den Gefährten

  

Jede Schule führt einen Schönheitswettbewerb durch, bei dem die drei Gewinnerinnen (die Grössten mit den/r hellsten Haaren & Haut) auf dem Gefährt sitzen dürfen

              

  

 

Hier ein paar weitere Eindrücke von Jujuy:

 

 

Der Becher ist für Mate, einer Art Tee (in die ich mich sofort verliebt habe), bei der man den Becher füllt mit Teeblättern und ein wenig Zucker, Wasser darübergiesst und ihn mit einem speziellen Strohhalm trinkt – bis jetzt habe ich täglich mindestens einmal Mate getrunken.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Erster Eindruck von Argentinien: Gefällt mir!