YFU Switzerland

Ankunft und erster Schultag

Hi everyone!

Mein Name ist Marie und ich mache ein Austauschjahr in den USA, um genau zu sein, in Miramar, FL.

Ich bin letzten Donnerstag in Zürich mit Zwischenlandung in Washington,D.C. abgeflogen und bin letzten Freitag bei meiner Gastfamilie angekommen. In Washington habe ich eine Gruppe YFU-Austauschschüler aus Deutschland getroffen und gemeinsam haben wir in einem Hotel in Flughafennähe übernachtet. Am Flughafen wurden wir vom YFU-Travel Staff erwartet und ins Hotel gebracht. Am nächsten Morgen hat dieser uns bis zu unseren Gates für unseren jeweiligen Weiterflug gebracht. Ich hatte dann noch eine Zwischenlandung in Atlanta,GA. Dort gab es einen technisches Problem mit der Maschine zum Endflughafen, also hatte ich letztlich zwei Stunden Verspätung.

Am Flughafen in Florida haben mich meine Gastmutter und mein Gastbruder abgeholt. Ich habe zwei jüngere Gastbrüder, sie sind acht und zwei Jahre alt. Meine Gastfamilie hat auch einen kleinen Schosshund namens Scottie und wohnt in einer Vorstadt-Siedlung nahe Miami. Meine Familie hat mir ein eigenes Zimmer eingerichtet und ein eigenes Badezimmer zur Verfügung gestellt! Es sieht wundervoll aus!

Vom Flughafen aus sind wir direkt zur Informationsveranstaltung der Schule meines Gastbruders gefahren. Dort habe ich meine Gasttante und meine Gastcousine getroffen. Die Cousine war voll süss, sie hat mich zur Begrüssung umarmt und wollte mich gar nicht mehr losgelassen. Schon diese Grundschule kam mir sehr amerikanisch vor. Aber als ich am nächsten Tag zur High School gefahren wurde, um meinen Stundenplan zusammenzustellen, füllte ich mich wie in einem Film. Alles war genauso, wie man es im Film sieht. Nur die  Schliessfächer fehlten zur Vollendung des Erscheinungsbild.

Ich habe mich für die Kurse Englisch 2, Algebra 2, Spanisch 1, Weltgeschichte, Anatomie, Theater und Basketball eingeschrieben. Am Montag war mein erster Schultag und ich musste alle meine Klassenzimmer finden. Doch zum Glück gibt es die Freshmens, für die alle das auch der erste Tag an dieser Schule war, also gab es viele extra Wegweiser und gekennzeichnete Seniors, die die Aufgabe hatten, allen Neulingen den Weg zu weisen. Deshalb war ich auch zu jeder Lektion rechtzeitig im richtigen Zimmer und hatte damit einen meiner grössten Alpträume widerlegt. Aber zur Mittagszeit tauchte ein weiteres Problem auf. Meine Gasteltern haben mir genug Geld gegeben, um das Essen zu zahlen. Doch um in der Cafeteria zahlen zu können, musste ich eine Lunchnumber haben, da ich aber erst am Samstag ins System aufgenommen worden war, hatte ich noch keine! Also musste ich die letzten zwei Tage immer meinen vollen Namen an der Kasse angeben, um zahlen zu können, bis ich gestern endlich meine Nummer bekommen habe.

Die Unterrichtsstunden finde ich sehr interessant, aber auch sehr ermüdend, weil ich genau hin hören muss, um alles zu verstehen. Viele meiner Lehrer postet ihre Hausaufgaben mit Erklärungen auf der Website der Schule. Von den meisten bin ich sehr begeistert, z.B.von meinem Weltgeschichtelehrer: Er ist ebenfalls der Footballcoach der Schule und reisst Witze, die ich zum Teil verstehe, aber nicht nur deswegen begeistert er mich, sondern auch weil er es schafft sogar die Schulregeln interessant und lustig rüber zu bringen. Morgen sind die Tryouts für die Mädchenmannschaft in Basketball. Dort werde ich mein Glück versuchen und hoffentlich auch neue Freunde finden.

Obwohl ich noch nicht mal eine Woche hier bin, kann ich jedem diese Erfahrung empfehlen. Es sind zwar viele administrative Hürden zu überwinden, aber all die Mühe zahlt sich wirklich aus!

See you soon!

Marie

Ps: Hier noch ein paar Bilder

Mein Bett

Mein Bettmein Schreibtisch

mein Schreibtisch