YFU Switzerland

„End of stay“ YFU Camp

สวัสดีค่ะ!!

Nach dem 11 tägigen YFU Camp bin ich nun zurück in Phitsanulok. Es war wieder eine super geniale Zeit! Ich wollte überhaupt nicht mehr zurück…

Am 15. März ging es los. Meine Gastfamilie brachte mich an den Bahnhof. Dort kam dann der Zug aus BKK in dem die anderen Austauschschüler schon drinn waren. Wir fuhren (von Phitsanulok aus) etwa 5h im Zug. In Lampang (Norden) stiegen wir dann endlich aus. In einem Restaurant gingen wir essen. Dann fuhren wir mit einem grossen Tuk-Tuk zu unserer ersten Station, dem „Thai Elephant Conservation Center“ (Ich war schon einmal kurz hier mit meiner Gastfamilie). Dort bekamen wir ein Bungalow zu zweit zugeteilt und gingen dann erst einmal schlafen.

Am nächsten Morgen gab es ein ausgezeichnetes Frühstück! Dann bekamen wir je eine „Mahout-Uniform“ (Mahout=Elefantentrainer). Als alle bereit waren stiegen wir immer zu zweit auf einen Elefanten. Das war gar nicht so einfach! Der Elefant legte sich zwar hin, war aber immernoch extrem hoch! Man musste auf sein Vorderbein stehen, wie bei einer Leiter und von da dann auf den Rücken kriechen. Bald waren dann alle oben und schon ging der Ritt los. Es war so total anders als auf einem Pferd. Ich dachte ich würde jeden Moment runterfallen oder meine Flip-Flops verlieren! Zum Glück war der erste Ritt nur kurz. Dann kam das Absteigen. Das war schon einfacher! 😉 Wir bekamen Kärtchen mit dem Namen des Elefanten, den wir für die nächsten Tage reiten sollten. Ich „teilte“ den Elefanten mit Lisa. Unser Elefant hiess „Sing Khon“. Auf einem anderen Kärtchen standen dann einige einfache Befehle für den Elefanten, die probierten wir dann auch aus. Das war lustig, denn man musste richtig laut reden, dass der Elefant es verstand!
Das Meiste machte aber der Mahout. Dann stiegen wir dann wieder auf und ritten einfach ziellos herum.. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Schrittrhythmus des Elefanten und es wurde leichter. Und dann ging es auch schon ins Wasser. Alle Elefanten durften baden gehen und wir Austauschschüler mit ihnen! Der Elefant tauchte ganz unter so dass wir Reiter bis zum Hals im Wasser waren. Eine Unglaubliche Erfahrung!! Dann brachten wir den Elefanten in den „Dschungel“ wo er an einen Baum gekettet wurde und fressen konnte. Dort blieben die Elefanten dann bis zum nächsten Morgen.

Wieder gab es ein super Frühstück. In unserer Uniform wurden wir dann zu den Elefanten in den Dschungel gefahren. Dann bekamen wir noch eine Wasserflasche und los ging es auf dem Elefantenrücken weiter durch den Dschungel. Der Ritt dauerte etwa 1 bis 2 Stunden. Die raue Elefantenhaut schürfte mir die Beine mit der Zeit auf, deshalb war ich froh als wir einen Halt fürs Zmittag machten. Leider war noch nicht an eine Pause zu denken, wir „wanderten“ in unseren Flip-Flops durch den Urwald zu einem Wasserfall. Das war wirklich unbequem. Und dann kamen wir zum Wasserfall, der leider nur ein brauner Tümpel war. So liefen wir wieder zurück und konnten dann endlich ausruhen.
Dann ging der Ritt zurück und am Ende nochmals ins Wasser! Bald verabschiedeten wir uns von unserem Elefanten gingen zu den Babyelefanten! Die waren soo süss! Wir konnten sie füttern und streicheln. Danach assen wir alle ein Glace, gingen duschen und trafen uns dann wieder für Gemeinschaftsspiele. Nach dem Znacht hatten wir dann Freizeit.

Dann kam schon der letzte Tag im Elefanten Camp. Wir gingen wieder zu unserem Elefanten und mit ihm baden, noch vor dem Frühstück! Dann ritten wir auf dem Elefanten zum „Touristenort“. Dort stiegen wir ab und besichtigten das Elefantenspital, das Elefantenbaden, die Elefantenshow und die Elefantendung-Fabrik. Es hatte extrem viele Touristen! Das Elefantenspital war leer, es gab aber eindrückliche Bilder von Hilfsaktionen. Das Elefantenbaden war langweilig, da ich ja schon mit gebadet hatte, was viel cooler ist!! Die Show war die gleiche wie, als ich mit meiner Gastfamilie kurz da war. Die Elefantendung-Fabrik war interessant. Sie gebrauchen den Elefantendung und machen daraus Papier! Das fand ich total cool! 😀
Dann ritten wir wieder zurück, weg von den Touristen. Und schon hiess es Abschied nehmen. Wir bekamen alle ein Diplom fürs Elefantenreiten machten noch Fotos und sagten tschüss zu unserem Elefanten.
Nach dem Mittagessen ging es ans Koffer packen. Dann fuhren wir in Vans nach Chiang Mai! Unterwegs schauten wir die „Hall of History“ an (viele Infos wie Chiang Mai entstand). Und besichtigten einen Tempel. Bald kamen wir an unserem neuen Schlafplatz an: Das Eco Resort! Ein Hotel mit einem grossen Garten und Pool! Nun konnten wir uns ausruhen und umschauen. Dann trafen wir uns alle und fuhren zu einem absolut coolen Restaurant! Wir sassen am Boden und hatten eine Runden Tisch vor uns. Dann gab es eine schöne Thaitanzshow wärend dem Essen! Es war einfach soo cool! Ich kann das gar nicht beschreiben!! 😛

Am 19. stiegen wir alle in den Van ein und ab ging es in die „Berge“. Eine ziemlich kurvenreiche Fahrt mit unvorsichtigen Fahrern trugen dazu bei, dass es fast allen übel wurde. Wir wollten eigentlich zum Sommerpalast gehen, doch der war geschlossen. Deshalb gingen wir im Garten spazieren. 🙂
Bald ging es weiter zu einem Tempel. Und zwar mussten wir etwa 300 Stufen bis zum Tempel hinauf steigen! Die vielen verschiedenen Buddhas waren sehr eindrücklich.
Nach der Besichtigung fuhren wir zu einer Organisation (PSC), die alten Leuten hilft. Dort bekamen wir Zmittag. Dann sind wir vorallem herumgesessen und haben dem Mann zugehört (oder auch nicht). Es wa ziemlich langweilig.. Wir konnten eine Dekoration basteln, da hatten wir einbisschen etwas zu tun. Den ganzen Rest des Tages verbrachten wir da. Um 20:00 Uhr fuhren wir dann zu einem Markt. Es gab viel zu sehen, doch ich war zu müde. Nach 1h ging es dann zurück zumm Resort wo ich sofort einschlief.

Auch an diesem Tag ging es wieder in die Berge. Und zwar fuhren wir zu einem, extra für Touristen gemachte, Dorf in dem Leute wohnen, bei denen die Frauen Ringe um den Hals tragen und somit als „Giraffenfrauen“ bezeichnet werden. Je älter die Frau ist, desto mehr Ringe trägt sie. Die Leute verkauften sehr schöne handgemachte Sachen. Mir war es aber unangenehm da, weil ich mich fühlte als würde ich Menschen besichtigen gehen, wie im Zoo oder so.
Nachdem alle fertig mit ihren Einkäufen usw waren, fuhren wir zu einem Fluss. Dort, direkt am Ufer, assen wir. Danach fuhren wir den Fluss aufwärts. Dort stiegen wir immer zu dritt auf ein Bambus-Floss. Und los ging die Fahrt flussabwärts. Die Fahrt war sehr erholsam und entspannend, schöne Natur und kühles Wasser. 🙂
Bald fuhren wir dann zum Hotel zurück und hatten dort Freizeit. Natürlich musste ich den Pool ausprobieren! 😉 Vor dem Znacht stiegen wir wieder in den Van und fuhren zum berühmten „Night Bazar“ in Chiang Mai. Dort hatten wir leider nur 2h Zeit für shopping. Dieser riesige Markt war extrem eindrücklich, mit soooo vielen schönen Sachen! Leider oder zum Glück konnte ich nicht so viel kaufen. Leider, weil es so schöne Sachen gab und wir nur wenig Gepäck mitnehmen konnten da wir flogen. Und zum Glück weil ich sonst alles gekauft hätte! 😉

Und wieder ging es am Morgen in die Berge. Diesmal auf den höchsten Berg Thailands. Der Doi Inthanon ist 2565m hoch under somit der höchste Punkt Thailands. Doch wie es in Thailand so üblich ist läuft man nicht! Wir fuhren mit dem Van bis hinauf, und machten dann oben einen kleinen Rundgang. Erstaunlicherweise war es oben ziemlich kühl! So um die 17°C. Die Natur auf diesem Berg hat mir sehr gefallen, so geheimnissvoll. 🙂
Nach dem Rundgang fuhren wir weiter zu einer Art Tempel. Von da hatte man eine geniale Aussicht, obwohl es ziemlich dunstig war. Dann ging es weiter zum Hauptort des „Royal Project“. Das „Royal Project“ ist das Projekt des Königs, welches den Leuten in den Bergen mit der Landwirdschaft hilft. Wir ging die Kaffeepflanzen anschauen und andere Früchte. Ich fand das nicht so spannend, da der Mann viel geredet hat. Aber es gab ein gutes Mittagessen! 😉 Nach der Rückfahrt in die Stadt durften wir nochmals an den Markt, diesmal hatte ich einbisschen mehr Energie!

Am 22. mussten wir bis um 10:00 Uhr alles gepackt haben. Dann fuhren wir in den Vans zum Flughafen. Dort gaben wir unser Gepäck auf (Gewichtlimit 15kg) und bekamen Geld für ein Mittagessen. Ich ging mit Freunden ins McDonalds! 😀
Dann ging es los zum Gate. Unser Gate wechselte etwa vier mal! Dann endlich sassen wir im Flugzeug nach Krabi, in den Süden. Der Flug dauerte etwa 1h 50min und verlief gut.
In Krabi stiegen wir dann wieder in einen Van ein und fuhren zu einem Tempel. Dieser Tempel war von Felsen umgeben. Nach der Besichtigung ging es dann endlich ins Hotel. Das Hotel hatte auch einen Pool und war sehr luxuriös! 😉 Den Pool probierte ich am ersten Abend sogleich aus, da unsere YFU-Leute extra gefragt hatten ob wir länger im Pool schwimmen können. Nach diesem ganzen Tag war ich dann sehr müde und schlief nach 2 Sekunden ein.

Das Frühstück im Hotel war einfach himmlisch! Es gab Yogurt, Croissants, Müesli, frische Früchte, Toast, Fleisch/Wurst, Ei und Salat. Danach liefen wir zum Strand (nur etwa 10min). Dort stiegen wir in ein Speed Boat und ab ging es zu verschiedenen Inseln. Natürlich haben wir viele  Fotos gemacht! 🙂
Nach dieser kleinen Reise in der Sonne und Hitze (es war sicher 40°C), fuhren wir dann zum Hotel zurück, wo ich noch in den Pool sprang. Nach dem Abendessen fuhren wir wieder an einen Markt, wieder shopping! 😀

An diesem Morgen konnten wir ziemlich lange schlafen! Am Vormittag hatten wir kein Programm mit YFU. Ich ging mit Lisa zur Thai Massage! Das war einfach super! Es war zwar zum Teil sehr schmerzvoll, danach habe ich mich aber super gefühlt. Am Mittag trafen wir uns alle und machten Gruppenspiele. Danach hatten wir wieder Freizeit. Ich ging im Pool schwimmen.
Nach dem Znacht gingen die, die wollten, an den Strand. Es war dunkel und einfach extrem schön: das Meer mit dem Sternenhimmel. 🙂

Am 25. mussten wir schon wieder packen. Von einem Hafen aus fuhren wir mit Thaimotorbooten zu einer Insel, auf der Fischerleute wohnen. Sie zeigten uns einige spezielle Fische, wie der Kugelfisch. Dann fuhren wir ein bisschen tiefer in die Insel hinein. Dort konnten wir dann so ganz traditionell Tücher bemalen. Dann ging es wieder zurück und wir assen Mittagessen. Mit dem Thaiboot fuhren wir noch weiter zu einer Tropfsteinhöhle. Das war sehr eindrücklich, sooo riesig!
Da es so extrem heiss war, fuhren wir dann zu einem Shoppingcenter in dem wir uns abkühlten. Ich ging mit Johanna und Lisa italienisch essen.

Nach der kleinen Abkühlung fuhren wir zur Busstation in Krabi. Dort stiegen wir dann in einen VIP Reisecar. Zum Znacht gab es Pizza im Car. Der Car war mit Fernseher und Nackenkissen ausgestattet, ich schlief aber fast die ganze Zeit über oder hörte Musik. Wir fuhren sicher etwa 11h bis nach BKK. Um 4:00 Uhr morgends kamen wir beim YFU Office an. Ich suchte mir sofort ein Bett und schlief wieder ein. Um 7:15 Uhr wurde ich leider schon wieder geweckt… Um 8 gab es Frühstück. Dann ging es wieder ans Abschiednehmen.. An diesem Punkt hatte ich gar nicht realisiert, dass ich einige wahrscheinlich nie wieder sehen werde (ich realisiere es immer noch nicht)! Um 10 fuhren dann alle die mit den Bus nach Hause mussten zum Busbahnhof in BKK. Ich gehörte auch dazu. Mein Bus fuhr aber dann erst um 12:30 Uhr. Ich fuhr auch nicht alleine, sondern wieder mit Verena.
Nach über 5h Busfahrt kamen wir dann schlussentlich wieder in Phitsanulok an.

Jetzt habe ich noch etwa 3 Wochen hier, in Thailand. Dann ist mein Austauschjahr schon zu Ende. Am 19. April werde ich zurück in die Schweiz fliegen.. Ich freue mich riesig, habe aber auch Angst.

Ich weiss noch nicht was ich in dieser letzten kurzen Zeit noch alles machen werde.. Aber ich schreibe sicher nochmals bevor ich zurück fliege!

Alles Liebe aus dem extrem heissen Thailand!!

ลีเลียน 😉