YFU Switzerland

Bye bye Thailand!!

สวัสดี und Hallo!!

Nun ist es soweit: Ich bin seit wenigen Tagen wieder in der Schweiz! Es ist für mich einfach nur extrem komisch.. Ich kann das gar nicht beschreiben.. Es ist, als wäre ich gar nie weg gewesen und doch hat sich in mir etwas verändert. Ich sehe die Fotos von meinem Austauschjahr und denke, hab ich das wirklich erlebt?? Bin ich wirklich ganz alleine, als erste von der Schweiz, so weit weg nach Asien, Thailand gegangen?? Habe ich wirklich 10 Monate in einer soo fremden Kultur gelebt??
Und jedes Mal beantworte ich die Frage mit JA und bin so stolz! 🙂 Beweise für mein Austauschjahr habe ich genug, jetzt muss ich es nur noch selbst glauben. 😀

Meine letzten Tage in Thailand waren genial! Ich fuhr ja nach BKK ins Haus meiner Gastgrossmutter.
Am 17. (doch nicht am 16.) ging die lange Fahrt los. Meine Koffer waren gepackt mit allem, was ich in diesen 10 Monaten gebraucht hatte.
Nach über 5h waren wir dann im Haus meiner Gastgrossmutter. Dort schauten wir Fern und machten nichts spezielles. Faulenzen und Essen… 😛
Am nächsten Tag fuhren wir alle in den „Siam Park“. Das war ein grosser Vergnügungspark mit Bahnen und einem grossen Wasserpark. Es hatte unglaublich Spass gemacht auf die Bahnen zu gehen und einfach Mal etwas touristisches zu machen. 🙂
Dementsprechend hatte es ziemlich viele Farrangs! Aber sie haben mich nicht so gestört! 😉 Ich habe den Tag einfach nur genossen.
Deshalb war ich sogar erstaunt, dass ich einen extremen Sonnenbrand hatte, am nächsten Tag! Ich hatte überhaupt nicht daran gedacht mich ein zu cremen..

Am 19. waren wir wieder einfach zu Hause und sassen herum… Dann um etwa 19 Uhr fuhren wir dann an den Flughafen. Wir brauchten mehr als 1h bis wir entlich im Flughafen waren! Das war typisch BKK, viel Verkehr und ein riesen Flughafenareal in dem man sich schnell verfährt..
Am Flughafen ging ich dann einchecken. Dann kam noch Pii Kay von YFU Thailand und überbrachte mir mein Diplom und eine CD mit Fotos vom letzten camp. Bald musste ich mich dann auf, zum Gate machen.
Da kam der Abschied. Der Abschied von 10 Monaten Thailand. Der Abschied von meiner Gastfamilie, die sehr gut zu mir geschaut hat. Als Erinnerung bekam ich eine Plüschente mit meinem Namen darauf. Dann lief ich zum Gate. Bald ging der Flug nach Zürich dann los. 11h und 20min dauerte der Flug. Ich verbrachte die lange Zeit mit lesen, Musik hören und schlafen. Erstaunlicherweise schlief ich ganze 6h!!

Dann kam ich am 6 Uhr morgens in Zürich an. Meine Koffer kamen auch unbeschädigt an. 😉
Dann ging es nach draussen und da stand dann meine Familie. Ich habe mich extrem gefreut!! Doch als aller erstes erschrak ich einbisschen: meine 6 Jahre jüngere Schwester ist fast gleich gross wie ich!!! Und mein 3 Jahre jüngerer Bruder einen Kopf grösser als ich!! Ich kann es jetzt immer noch nicht ganz glauben und warte darauf dass sie die Stelzen ausziehen! 😉 Ich komme mir wie ein Zwerg vor, dabei bin ich mit meinen 1m 70cm ziemlich gross!
Dann ging es nach Hause wo ein grosses leckeres Osterfrühstück auf mich gewartet hatte!! Es war wie im Himmel mit Zopf, Honig, Eiern und natürlich Schoggihasen!! 🙂

Nun bin ich immer noch einbisschen am einleben. Es ist wie gesagt sehr komisch für mich… Aber ich fühle mich super!

Da dies mein letzter Blog-Eintrag ist, möchte ich mich noch bedanken.

Zuerst bei meinen Eltern.
Dangge Mama und Papa!! Dass ihr mir das ermöglicht händ! Dass ihr mi immer unterstützt händ und mir muet gmacht händ! Ihr händ mir immer dört wo ich nur no schwarz xsee ha au no s wisse oder zumindeschts s graue zeigt! 😉

Auch ein grosses Danke an meine Geschwister (Daniel & Meredit)! Dangge, dass ihr für mi do sind und mit mir gskyped/gschriibe händ! Schön euch wider zha!

Danke an alle, die mir Briefe und Päckli geschickt oder mit mir gechattet hatten! Ihr habt mir immer einbisschen von der Heimat gebracht und mir jedes Mal eine riesen Freude bereitet! Auch hat es mich in schlechten Zeiten sehr aufgemuntert!
(Danke an Vreni, an meine Grosseltern (Oma & Opa und Nana), an meine Klasse, an Johanna & Familie und an Brigit & Familie, an Barbara und an meine Freunde (Jennifer, Hanna, Eliane, Anna, uvm!))

Danke an meine Gastfamilie (แม่, พ่อ, พึ่จูเนึยร์, เจนนึ่), die so gut auf mich aufgepasst hat und mir die thailändische Kultur gezeigt hat. Die ihr Haus für mich geöffnet hat, mir viel beigebracht hat. Die sehr viel Geduld mit mir hatte.
ขอบคุณมากค่ะ!!!

Danke an meine Austauschschülerfreundinnen (Lisa & Johanna)! I wanna thank you so much for going through this exchange year with me! We had so many great experiences and I hope there will be more! We met just three times and we become good friends. I will never forget you two and hope to see you one time in Switzerland (or Estonia or Belgium??). Thanks so much!!! Love you two! <3
And Johanna: Please tell me when you have enough money for your Europe-Tour! 😀

Auch ein Dank an meine thailändische Klasse und meine Freunde (Eve, Daiz, Eye, Dew, Prim und Mink)!
ขอบคุณค่ะ!! I will never forget you! Thanks for everything!!

Dann einen grossen Dank an YFU (Schweiz und Thailand)!! Diese netten Leute von beiden Ländern haben mich immer unterstützt und mir bei allen Schwierigkeiten geholfen.

Und zum Schluss einen grossen Dank an alle Leser und Leserinnen meines Blogs!! Ich hoffe ihr habt alle einen Eindruck von Thailand bekommen und was ich so erlebt hatte im Land des Lächelns. Es hat mir sehr Spass gemacht meine Erlebnisse mit euch zu teilen!

Nun bin ich am Schluss. Am Schluss meines letzten Blogs, am Schluss meines Austauschjahres. Doch auch am Anfang. Am Anfang zu einem neuen Teil in meinem Leben. Einem Teil in dem ich etwas neues in meinem Herzen mittrage: Erfahrungen, Erlebnisse, Menschen, Tiere und Gerüche. Doch ein kleiner Teil meines Herzens blieb da, 9.033km weit weg im Land des Lächelns: in THAILAND!!

Over and out 😉

Lilian (ลิลลี่)

Songkran Festival (Thailändisches Neujahr)

สวัสดีค่ะ!!

Ich bin sehr froh, dass ich nicht den ganzen thailändischen Sommer aushalten muss. Es ist sooooo heiss!! In der Nacht gehen die Temparaturen selten unter 28°C. Am Tag ist es oft 40°C!!! Das macht mir sehr zu schaffen. Ich habe oft Kopfschmerzen und fühle mich nur in klimatisierten Gebäuden wohl.
Um so glücklicher war ich als dann endlich das lang ersehnte Songkran Festival kam.
„Songkran“ bedeutet soviel wie „Beginn eines neuen Sonnenjahres“. Das meint so viel wie „Eintritt der Sonne in ein neues Tierkreiszeichen“. Das Thailändische Neujahr dauert 3 Tage.

Der erste Tag ist der Songkran-Tag. Das war am 13. April. Einer meiner besten Tage in Thailand!
Ich bin mit meiner Gastfamilie am Mittag in die Stadt gefahren. Dort trafen wir auf viele andere Leute. Alle (auch wir) trugen bunte Kleidung (Blumenhemd). Am Strassenrand standen grosse Wasserwannen. Dann kauft man oder hat man eine Wasserpistole, einen Eimer oder sonstige Wasserbehälter mit denen spritzt man dann wildfremde Leute an. Das hat mich an die Basler Fasnacht erinnert. Nur dass man da mit Räppli wirft und nicht Wasser spritzt. 🙂 Mehrere Stunden blieben wir da und spritzten umher! Das grosse Highlight dieses Fests war aber das bunte, mit Wasser gemixte Pulver, welches zu einem bunten Brei verrührt wurde. Diese Paste strich man sich gegenseitig ins Gesicht. So kamen irgendwelche Leute und schmierten dir Farbe ins Gesicht.
Ich hatte das Gefühl, dass ich, weil ich ein Farrang bin, 3 mal so viel beschmiert und bespritzt wurde. 😀 Das hat mir aber super gefallen! Einige Leute fuhren mit Pickups durch die Strassen. Die Leute auf der Ladefläche spritzten von da oben runter. Einige hatten Eiswasser! Das war extrem unangenehm, wenn plötzlich so ein Strahl eiskaltes Wasser auf dich runter spritzt. 😉
Völlig durchnässt und schrummpelig, aber fröhlich, kamen wir dann zu Hause an. Da erfuhr ich, dass meine Gastfamilie zum ersten Mal mitgemacht haben! Für mich völlig unvorstellbar! Es sei ziemlich gefährlich, da die Leute Alkohol drinken und dann nicht mehr auf die Strasse oder die Leute achten.. Dieses Jahr haben sie extra für mich mitgemacht und alle hatten grossen Spass!!

Der Tag danach war der Familien-Tag. Diesen Tag verbringt man mit der Familie. Doch wir sind einfach nochmals Wasser spritzen gegangen! 😉 Ich hatte da erfahren, dass an jedem der 3 Tage Wasser gespritzt wird. Der offizielle Spritz-Tag ist aber der erste.
Am Morgen waren wir noch bei einem der höchsten Offizieren von Thailand, der uns mit Wasser bespritzt hat. Eigentlich war es vorallem für alte Leute gedacht gewesen. Der Offizier hat sich sehr über mich (Farrang) gefreut. 🙂
Am Abend begann ich schon mal mit meinen Sachen einpacken, denn es geht nicht mehr lange und dann komme ich schon zurück!

Der dritte Tag (15. April) ist der Alte-Leute-Tag. Da geht man zu den Grosseltern und übergiesst sie mit Wasser. Ich fuhr mit meiner Gastfamilie zum Haus meiner Gastgrossmutter. Dort gosssen wir jeweils ein bisschen Wasser über sie. Alle ausser mir sagten ein Gebet (ich nicht da ich keines wusste). Die Grossmutter sprach uns dann gute Wünsche zu. Dies war auch gleich der Abschied von meiner Gastgrossmutter… Ich werde sie vermissen!
Dann wollten wir in den Tempel, doch es waren keine Mönche mehr da. Auf dem Heimweg fuhren wir noch bei meiner „Area Representativ“ Frau Lampoon vorbei. Auch bei ihr veranschiedete ich mich herzlich. Dann ging es weiter bis  zum Hotel meiner ersten Gastfamilie. Dort im neuen Restaurant, wo ich mal gewohnt hatte, tranken wir etwas und redeten mit meiner ersten Gastmutter. Dann ging es auch da ans verabschieden…
Für mich war es zuerst sehr komisch, wieder in dieses Restaurant zu gehen, doch alle (die sich an mich erinnerten) empfingen mich mit offenen Armen. So war es auch ein kleinwenig schwer, Abschied zu nehmen.
Zu Hause wuschen Jennie und ich die Autos, was in einer Wasserschlacht endete! 😀
Nach dem wir dann wieder trocken waren, ging es los zu einem Restaurant am Fluss. Dort trafen wir Pii Tah und Pii Pong. Zusammen assen wir dort und genossen den Blick aufs Wasser. Ich übernahm die Rechnung, als kleines Dankeschön an meine Gastfamilie. Es war eine super geniale Stimmung!

Morgen Abend (16. April) werden wir nach BKK fahren. Dort verbringe ich dann meine letzten Tage in Thailand. Wir werden noch kleine Ausflüge machen.
Da ich in BKK sehr wahrscheinlich kein Internet haben werde, werde ich euch dann schon wieder aus der Schweiz von meinen letzten Tagen berichten.

Nun wünsch ich euch ein fröhliches, neues Thaijahr und bis bald!

ลีเลียน 😉

„End of stay“ YFU Camp

สวัสดีค่ะ!!

Nach dem 11 tägigen YFU Camp bin ich nun zurück in Phitsanulok. Es war wieder eine super geniale Zeit! Ich wollte überhaupt nicht mehr zurück…

Am 15. März ging es los. Meine Gastfamilie brachte mich an den Bahnhof. Dort kam dann der Zug aus BKK in dem die anderen Austauschschüler schon drinn waren. Wir fuhren (von Phitsanulok aus) etwa 5h im Zug. In Lampang (Norden) stiegen wir dann endlich aus. In einem Restaurant gingen wir essen. Dann fuhren wir mit einem grossen Tuk-Tuk zu unserer ersten Station, dem „Thai Elephant Conservation Center“ (Ich war schon einmal kurz hier mit meiner Gastfamilie). Dort bekamen wir ein Bungalow zu zweit zugeteilt und gingen dann erst einmal schlafen.

Am nächsten Morgen gab es ein ausgezeichnetes Frühstück! Dann bekamen wir je eine „Mahout-Uniform“ (Mahout=Elefantentrainer). Als alle bereit waren stiegen wir immer zu zweit auf einen Elefanten. Das war gar nicht so einfach! Der Elefant legte sich zwar hin, war aber immernoch extrem hoch! Man musste auf sein Vorderbein stehen, wie bei einer Leiter und von da dann auf den Rücken kriechen. Bald waren dann alle oben und schon ging der Ritt los. Es war so total anders als auf einem Pferd. Ich dachte ich würde jeden Moment runterfallen oder meine Flip-Flops verlieren! Zum Glück war der erste Ritt nur kurz. Dann kam das Absteigen. Das war schon einfacher! 😉 Wir bekamen Kärtchen mit dem Namen des Elefanten, den wir für die nächsten Tage reiten sollten. Ich „teilte“ den Elefanten mit Lisa. Unser Elefant hiess „Sing Khon“. Auf einem anderen Kärtchen standen dann einige einfache Befehle für den Elefanten, die probierten wir dann auch aus. Das war lustig, denn man musste richtig laut reden, dass der Elefant es verstand!
Das Meiste machte aber der Mahout. Dann stiegen wir dann wieder auf und ritten einfach ziellos herum.. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Schrittrhythmus des Elefanten und es wurde leichter. Und dann ging es auch schon ins Wasser. Alle Elefanten durften baden gehen und wir Austauschschüler mit ihnen! Der Elefant tauchte ganz unter so dass wir Reiter bis zum Hals im Wasser waren. Eine Unglaubliche Erfahrung!! Dann brachten wir den Elefanten in den „Dschungel“ wo er an einen Baum gekettet wurde und fressen konnte. Dort blieben die Elefanten dann bis zum nächsten Morgen.

Wieder gab es ein super Frühstück. In unserer Uniform wurden wir dann zu den Elefanten in den Dschungel gefahren. Dann bekamen wir noch eine Wasserflasche und los ging es auf dem Elefantenrücken weiter durch den Dschungel. Der Ritt dauerte etwa 1 bis 2 Stunden. Die raue Elefantenhaut schürfte mir die Beine mit der Zeit auf, deshalb war ich froh als wir einen Halt fürs Zmittag machten. Leider war noch nicht an eine Pause zu denken, wir „wanderten“ in unseren Flip-Flops durch den Urwald zu einem Wasserfall. Das war wirklich unbequem. Und dann kamen wir zum Wasserfall, der leider nur ein brauner Tümpel war. So liefen wir wieder zurück und konnten dann endlich ausruhen.
Dann ging der Ritt zurück und am Ende nochmals ins Wasser! Bald verabschiedeten wir uns von unserem Elefanten gingen zu den Babyelefanten! Die waren soo süss! Wir konnten sie füttern und streicheln. Danach assen wir alle ein Glace, gingen duschen und trafen uns dann wieder für Gemeinschaftsspiele. Nach dem Znacht hatten wir dann Freizeit.

Dann kam schon der letzte Tag im Elefanten Camp. Wir gingen wieder zu unserem Elefanten und mit ihm baden, noch vor dem Frühstück! Dann ritten wir auf dem Elefanten zum „Touristenort“. Dort stiegen wir ab und besichtigten das Elefantenspital, das Elefantenbaden, die Elefantenshow und die Elefantendung-Fabrik. Es hatte extrem viele Touristen! Das Elefantenspital war leer, es gab aber eindrückliche Bilder von Hilfsaktionen. Das Elefantenbaden war langweilig, da ich ja schon mit gebadet hatte, was viel cooler ist!! Die Show war die gleiche wie, als ich mit meiner Gastfamilie kurz da war. Die Elefantendung-Fabrik war interessant. Sie gebrauchen den Elefantendung und machen daraus Papier! Das fand ich total cool! 😀
Dann ritten wir wieder zurück, weg von den Touristen. Und schon hiess es Abschied nehmen. Wir bekamen alle ein Diplom fürs Elefantenreiten machten noch Fotos und sagten tschüss zu unserem Elefanten.
Nach dem Mittagessen ging es ans Koffer packen. Dann fuhren wir in Vans nach Chiang Mai! Unterwegs schauten wir die „Hall of History“ an (viele Infos wie Chiang Mai entstand). Und besichtigten einen Tempel. Bald kamen wir an unserem neuen Schlafplatz an: Das Eco Resort! Ein Hotel mit einem grossen Garten und Pool! Nun konnten wir uns ausruhen und umschauen. Dann trafen wir uns alle und fuhren zu einem absolut coolen Restaurant! Wir sassen am Boden und hatten eine Runden Tisch vor uns. Dann gab es eine schöne Thaitanzshow wärend dem Essen! Es war einfach soo cool! Ich kann das gar nicht beschreiben!! 😛

Am 19. stiegen wir alle in den Van ein und ab ging es in die „Berge“. Eine ziemlich kurvenreiche Fahrt mit unvorsichtigen Fahrern trugen dazu bei, dass es fast allen übel wurde. Wir wollten eigentlich zum Sommerpalast gehen, doch der war geschlossen. Deshalb gingen wir im Garten spazieren. 🙂
Bald ging es weiter zu einem Tempel. Und zwar mussten wir etwa 300 Stufen bis zum Tempel hinauf steigen! Die vielen verschiedenen Buddhas waren sehr eindrücklich.
Nach der Besichtigung fuhren wir zu einer Organisation (PSC), die alten Leuten hilft. Dort bekamen wir Zmittag. Dann sind wir vorallem herumgesessen und haben dem Mann zugehört (oder auch nicht). Es wa ziemlich langweilig.. Wir konnten eine Dekoration basteln, da hatten wir einbisschen etwas zu tun. Den ganzen Rest des Tages verbrachten wir da. Um 20:00 Uhr fuhren wir dann zu einem Markt. Es gab viel zu sehen, doch ich war zu müde. Nach 1h ging es dann zurück zumm Resort wo ich sofort einschlief.

Auch an diesem Tag ging es wieder in die Berge. Und zwar fuhren wir zu einem, extra für Touristen gemachte, Dorf in dem Leute wohnen, bei denen die Frauen Ringe um den Hals tragen und somit als „Giraffenfrauen“ bezeichnet werden. Je älter die Frau ist, desto mehr Ringe trägt sie. Die Leute verkauften sehr schöne handgemachte Sachen. Mir war es aber unangenehm da, weil ich mich fühlte als würde ich Menschen besichtigen gehen, wie im Zoo oder so.
Nachdem alle fertig mit ihren Einkäufen usw waren, fuhren wir zu einem Fluss. Dort, direkt am Ufer, assen wir. Danach fuhren wir den Fluss aufwärts. Dort stiegen wir immer zu dritt auf ein Bambus-Floss. Und los ging die Fahrt flussabwärts. Die Fahrt war sehr erholsam und entspannend, schöne Natur und kühles Wasser. 🙂
Bald fuhren wir dann zum Hotel zurück und hatten dort Freizeit. Natürlich musste ich den Pool ausprobieren! 😉 Vor dem Znacht stiegen wir wieder in den Van und fuhren zum berühmten „Night Bazar“ in Chiang Mai. Dort hatten wir leider nur 2h Zeit für shopping. Dieser riesige Markt war extrem eindrücklich, mit soooo vielen schönen Sachen! Leider oder zum Glück konnte ich nicht so viel kaufen. Leider, weil es so schöne Sachen gab und wir nur wenig Gepäck mitnehmen konnten da wir flogen. Und zum Glück weil ich sonst alles gekauft hätte! 😉

Und wieder ging es am Morgen in die Berge. Diesmal auf den höchsten Berg Thailands. Der Doi Inthanon ist 2565m hoch under somit der höchste Punkt Thailands. Doch wie es in Thailand so üblich ist läuft man nicht! Wir fuhren mit dem Van bis hinauf, und machten dann oben einen kleinen Rundgang. Erstaunlicherweise war es oben ziemlich kühl! So um die 17°C. Die Natur auf diesem Berg hat mir sehr gefallen, so geheimnissvoll. 🙂
Nach dem Rundgang fuhren wir weiter zu einer Art Tempel. Von da hatte man eine geniale Aussicht, obwohl es ziemlich dunstig war. Dann ging es weiter zum Hauptort des „Royal Project“. Das „Royal Project“ ist das Projekt des Königs, welches den Leuten in den Bergen mit der Landwirdschaft hilft. Wir ging die Kaffeepflanzen anschauen und andere Früchte. Ich fand das nicht so spannend, da der Mann viel geredet hat. Aber es gab ein gutes Mittagessen! 😉 Nach der Rückfahrt in die Stadt durften wir nochmals an den Markt, diesmal hatte ich einbisschen mehr Energie!

Am 22. mussten wir bis um 10:00 Uhr alles gepackt haben. Dann fuhren wir in den Vans zum Flughafen. Dort gaben wir unser Gepäck auf (Gewichtlimit 15kg) und bekamen Geld für ein Mittagessen. Ich ging mit Freunden ins McDonalds! 😀
Dann ging es los zum Gate. Unser Gate wechselte etwa vier mal! Dann endlich sassen wir im Flugzeug nach Krabi, in den Süden. Der Flug dauerte etwa 1h 50min und verlief gut.
In Krabi stiegen wir dann wieder in einen Van ein und fuhren zu einem Tempel. Dieser Tempel war von Felsen umgeben. Nach der Besichtigung ging es dann endlich ins Hotel. Das Hotel hatte auch einen Pool und war sehr luxuriös! 😉 Den Pool probierte ich am ersten Abend sogleich aus, da unsere YFU-Leute extra gefragt hatten ob wir länger im Pool schwimmen können. Nach diesem ganzen Tag war ich dann sehr müde und schlief nach 2 Sekunden ein.

Das Frühstück im Hotel war einfach himmlisch! Es gab Yogurt, Croissants, Müesli, frische Früchte, Toast, Fleisch/Wurst, Ei und Salat. Danach liefen wir zum Strand (nur etwa 10min). Dort stiegen wir in ein Speed Boat und ab ging es zu verschiedenen Inseln. Natürlich haben wir viele  Fotos gemacht! 🙂
Nach dieser kleinen Reise in der Sonne und Hitze (es war sicher 40°C), fuhren wir dann zum Hotel zurück, wo ich noch in den Pool sprang. Nach dem Abendessen fuhren wir wieder an einen Markt, wieder shopping! 😀

An diesem Morgen konnten wir ziemlich lange schlafen! Am Vormittag hatten wir kein Programm mit YFU. Ich ging mit Lisa zur Thai Massage! Das war einfach super! Es war zwar zum Teil sehr schmerzvoll, danach habe ich mich aber super gefühlt. Am Mittag trafen wir uns alle und machten Gruppenspiele. Danach hatten wir wieder Freizeit. Ich ging im Pool schwimmen.
Nach dem Znacht gingen die, die wollten, an den Strand. Es war dunkel und einfach extrem schön: das Meer mit dem Sternenhimmel. 🙂

Am 25. mussten wir schon wieder packen. Von einem Hafen aus fuhren wir mit Thaimotorbooten zu einer Insel, auf der Fischerleute wohnen. Sie zeigten uns einige spezielle Fische, wie der Kugelfisch. Dann fuhren wir ein bisschen tiefer in die Insel hinein. Dort konnten wir dann so ganz traditionell Tücher bemalen. Dann ging es wieder zurück und wir assen Mittagessen. Mit dem Thaiboot fuhren wir noch weiter zu einer Tropfsteinhöhle. Das war sehr eindrücklich, sooo riesig!
Da es so extrem heiss war, fuhren wir dann zu einem Shoppingcenter in dem wir uns abkühlten. Ich ging mit Johanna und Lisa italienisch essen.

Nach der kleinen Abkühlung fuhren wir zur Busstation in Krabi. Dort stiegen wir dann in einen VIP Reisecar. Zum Znacht gab es Pizza im Car. Der Car war mit Fernseher und Nackenkissen ausgestattet, ich schlief aber fast die ganze Zeit über oder hörte Musik. Wir fuhren sicher etwa 11h bis nach BKK. Um 4:00 Uhr morgends kamen wir beim YFU Office an. Ich suchte mir sofort ein Bett und schlief wieder ein. Um 7:15 Uhr wurde ich leider schon wieder geweckt… Um 8 gab es Frühstück. Dann ging es wieder ans Abschiednehmen.. An diesem Punkt hatte ich gar nicht realisiert, dass ich einige wahrscheinlich nie wieder sehen werde (ich realisiere es immer noch nicht)! Um 10 fuhren dann alle die mit den Bus nach Hause mussten zum Busbahnhof in BKK. Ich gehörte auch dazu. Mein Bus fuhr aber dann erst um 12:30 Uhr. Ich fuhr auch nicht alleine, sondern wieder mit Verena.
Nach über 5h Busfahrt kamen wir dann schlussentlich wieder in Phitsanulok an.

Jetzt habe ich noch etwa 3 Wochen hier, in Thailand. Dann ist mein Austauschjahr schon zu Ende. Am 19. April werde ich zurück in die Schweiz fliegen.. Ich freue mich riesig, habe aber auch Angst.

Ich weiss noch nicht was ich in dieser letzten kurzen Zeit noch alles machen werde.. Aber ich schreibe sicher nochmals bevor ich zurück fliege!

Alles Liebe aus dem extrem heissen Thailand!!

ลีเลียน 😉

Meine letzte Schulwoche

สวัสดีค่ะ!!

Zuerst einmal ein grosses ENTSCHULDIGUNG!!! Ich habe mich so lange nicht mehr gemeldet, dass ihr sicher schon denkt ich sei verschollen. 🙂 Also ich war und bin nicht verschollen, es ist ganz einfach nichts spezielles oder spannendes geschehen.

Doch nun realisiere ich so ganz langsam, dass meine Zeit hier, im Land des Lächelns, schon bald zu Ende ist. LetzteWoche war meine letzte Schulwoche in Thailand, an der „Naresuan University Secondary Demonstration School“.
Ich bleibe zwar noch knap 2 Monate hier, habe aber Schulferien.

Am Montag, nach der dem Unterricht, kam mir plötzlich in den Sinn, dass das ja meine letzte Schulwoche ist. Ich war so überrascht und auch geschockt!
Dann verlief die Woche eigentlich ganz normal.
Am Freitag, meinem letzten Schultag, kam ich das erste Mal zu spät zur Schule. Wenn man in Thailand zu spät kommt, wird man „bestraft“.
Ein Lehrer fängt die zu spät gekommenen Schüler ab und gibt ihnen dann eine Aufgabe. Ich musste 10 Stück Abfall vom Schulgelände sammeln, mit den blossen Händen. Ziemlich ecklig!! 😛 Ich sah auch schon Schüler 2 Runden um die Fussballwiese rennen oder Hampelmann machen.. Der Lehrer kann da ganz frei entscheiden.
Dann machte ich einpaar Fotos mit verschiedenen Leuten von meiner Klassenstufe. Leider waren alle sehr gestresst und beschäftigt wegen der Testwoche, die danach kam. Die Schule war dann schon um 11:45 Uhr fertig (Ich erfuhr das erst, als ich abgeholt wurde.). Ich konnte mich nicht so richtig verabschieden. Doch wie sich herausstellte war das auch nicht nötig.

Diese Woche war die Testwoche. Jennie musste natürlich in die Schule. Meine Gasteltern fuhren in eine andere Provinz für ein Geschäftsmeeting. So konnte ich nicht ins Büro und alleine zu Hause durfte ich auch nicht bleiben, deshalb ging ich mit in die Schule und verbrachte meine Tage mit Film schauen in der Schulbibliothek. Es hat sogar ziemlich viel Spass gemacht, einfach mal so 3-4 Filme am Tag zu schauen! 😉 Doch langsam habe ich genug.

Am Freitag (7.3.14) war dann definitiv der letzte Schultag. Nicht nur für mich, es war der letzte Tag des Schuljahres. Ich war wieder in der Schulbibliothek. Am Nachmittag dann, mussten wir das Klassenzimmer aus- und aufräumen, da die Zimmer getauscht werden. Dann erzählten einige Klassenkameraden mir, dass in Thailand die Schuluniform beschrieben wird. So haben viele Leute mir auf meine Schuluniform geschrieben. Nette Sachen wie: Wir werden dich vermissen, viel Glück, usw.
Dann ging ich mit meiner Gastschwester und einigen unseren Freunden ein Glace essen. Ich habe es sehr genossen und so total vergessen mich zu verabschieden. Ich glaube das liegt daran, dass es bis zu meinem Abflug noch so lange geht und ich es gar nicht richtig glauben kann.

Nun habe ich Ferien. Ich weiss nicht was meine Gastfamilie noch vor hat. Ich werde auf jeden Fall am 15. März ins YFU Camp gehen. Dies mal dauert es 11 Tage! Ich freue mich sehr, auf das coole Programm und meine Freunde aus aller Welt. 😀 Mein nächster Blog Eintrag wird dann vom Camp sein.

Nun geht es noch etwa 10 Wochen, dann werde ich zurück fliegen. Ich freue mich sehr auf meine Familie und Freunde. 😀
Aber zuerst werde ich meine Zeit hier noch geniessen. 😉

Lilian

Sporttag!

สวัสดีค่ะ!!

Endlich war es so weit! Der lang ersehnte Sporttag kam! Am 17. Januar hatte der Stress des Vorbereitens ein Ende! 😉
Seit dem November schuffteten alle SchülerInnen in ihrer Freizeit für den Sporttag und deshalb gab es nicht etwa weniger Tests! 😛
Ich versuche in diesem Blog möglichst klar zu erklären wie der Sporttag in Thailand abläuft. Ich kann nicht garantieren dass ihr es dann ganz versteht, denn es ist total anderst wie in der Schweiz und auch kompliziert!

Also am Sporttag gibt es vier Gruppen, die Grünen, die Gelben, die Blauen und die Roten. Es wird nach Klasse eingeteilt aber durch die Stufen gemixt. Meine Klasse gehörte zur Farbe GELB. Dann gibt es für jede Farbe ein Moto. Rot war „red caribbean“, blau „blue carnival“, gelb „yellow aladdin“ und das Thema von grün war so etwas wie die Hippie-Zeit in Thailand. Zu diesem Thema musste jede Gruppe eine Performance, ein Background und Kleidung kreieren. Dann gab es noch die Jüngeren, welche Cheerleader waren. Meine Klassenstufe, also auch meine Klasse musste alles organisieren und denn Jüngeren die Lieder und Bewegungen beibringen. Ich konnte da nicht viel helfen, da ich selbst keine Ahnung hatte! 😀 Diese ganze Performence wurde am 17. aufgeführt. Doch der Sporttag besteht aus mehreren Teilen. In der Woche vor dem Sporttag gab es nach der Schule verschiedene Sportarten, die gespielt wurden. Zum Beispiel Basketball, Badminton, Volleyball… Ich spielte im Volleyballteam von meiner Farbe. Wir wurden knapp 2. (wegen dem letzten Punkt)! Es hatte unheimlich viel Spass gemacht!

Nun zum 17. An diesem eigentlichen Sporttag wird nicht viel Sport gemacht. Sondern es geht vorallem um die Show! Zuerst gab es eine Parade, dann verschiedene kleine Spiele wie Seilziehen und Staffette und zum Schluss kamen dann die Vorstellungen jeder Farbe.

Für die Parade musste ich um 4 Uhr morgends aufstehen und in die Schule fahren für das Make-up, denn ich hatte die Ehre das Schild der Schule zu tragen. Dafür musste ich ein traditionelles Thaikleid tragen. Mit 10cm Highheels (die mir viel zu gross waren) musste cih über einen Kilometer laufen. Da das Schulschild am Anfang der Parade kam lief ich zuforderst. Hinter mir kamen dann die verschiednen Farben. Immer eine Schildträgerin und ein Fahnenträger und dann die Permormer und die anderen „Farbangehörigen“.
Bei der Schule angekommen mussten wir noch einen moment stehen bleiben, denn es wurden noch reden gehalten. Meine Füsse und meine Schulter begannen zu schmerzen und ichh wünschte mir ich könnte meine Turnschuhe anziehen. 😛
Dann endlich wurde ich erlöst! 😀 Ich konnte wie alle anderen das T-shirt meiner Farbe an ziehen. Ich fühlte mich wieder richtig frei! 😉

(Auf den Bildern könnt ihr die verschiedenen T-shirts sehen!)

Einen Teil der anschliessenden Spiele verpasste ich, da ich mich umzog. Doch ich wollte und konnte gar nicht mitmachen, da meine Füsse extrem schmerzten! 😛 So schaute ich zu und feuerte die Sportler meiner Farbe an. 🙂
Nach einem nicht so guten aber gratis Mittagessen war es dann so weit: die Performance der verschiedenen Gruppen wurden vorgeführt!

Zuerst kam „Blue Carnival“.

Dann unser „Yellow Aladdin“:

Als drittes kam „Red Caribbean“, hier war Jennie’s Klasse dabei:

Und zum Schluss kamen noch die Grünen (sie haben einen thailändischen Namen den ich mir nicht merken kann, aber es bedeutet eine bestimmte Epoche in Thailand, etwas wie die Hippie-Zeit..):

Nach allen Vorführungen wurde, dann verkündet wer was gewonnen hatte. Meine Gruppe gewann den Sportpokal! Und Jennie’s Gruppe, also „Red Caribbean“, hatte die beste Performance! Am Nachmittag fuhren wir dann nach Hause.

Ich hoffe ihr versteht den Thailändischen Sporttag ein bisschen.. Ich beantworte gerne eure Fragen, falls etwas nicht klar ist! 🙂

Zu Hause machten wir uns für die Sportnight fertig. Der Dresscode war „Rock“. Da meine Gastfamilie zuerst dachte wir würden auf Chiang Mai fahren, hatte ich kein Outfit… Aber meine Gasteltern kauften noch in letzter Minute ein T-shirt für mich und Ohrringe. Ich fand die Kleider zwar grauenhaft, zog sie aber dann an weil mir ja nichts anderes übrig blieb.. 😛
Die Sportnight war super!! Es gab zwar nicht genug zu trinken, dafür spielten die Bands einfach genial!! Es spielten die gleichen Schulbands wie am Band-Contest. Die Stimmung war super, alle sangen mit und tanzten. 😀

Und somit war der Sporttag (& die Sportnight) auch schon wieder vorbei…
Jetzt kommen (so viel ich weiss) einpaar ruhigere Tage. 😉

Alles Liebe

ลีเลียน

3 Tage auf der Elefanteninsel „Koh Chang – เกาะ ช้าง“

สวัสดีค่ะ!!

Schon wieder habe ich extrem viel zu erzählen! 😛
Zuerst 2 kürzere Sachen:

Am 5.1.14 ging ich mit meiner Gastfamilie zu einer Tempeleinweihnung. Das war sehr spannend. Überall rund um den Tempel hatte es goldene Kugeln, die über Löcher hingen. Man kaufte dann Räucherstäbchen, Goldblättchen und Blumen. Die Räucherstächen zündete man an und steckte sie vor den Tempel. Die Blumen wurden zu der Buddhastatue gestellt. Goldblättchen bekam man ziemlich viele. Diese rieb oder klebte man dann auf die Kugeln (deshalb waren sie golden). Ins Loch warf man einen Zettel mit einem Wunsch/Gebet darauf. Nach der Einweihnung werden die Kugeln in den Löchern versenkt und das Loch zugeschüttet. Somit sind dann alle Wünsche unter dem Tempel. Dann konnte man noch Ziegel des neuen Tempels beschriften. Nun steht mein Name auf dem Ziegel eines Tempels in Thailand! 🙂

Am 8.1.14 eröffnete meine Kunstlehrerin eine kleine Gallerie mit den Arbeiten ihrer Schüler. Für die Eröffnung durfte ein Lehrer das Band vor der Tür durchschneiden, also wieder ein riesen Ding für eine kleine Ausstellung… 😛 Natürlich waren da auch meine Bilder, die ich in der Schule gemalt hatte. Und das Bild mit den „Lii la wa dii“ Blumen wollte sie auch noch ausstellen. Somit hatte es von mir noch eines extra. 😉

Dann nach der Schule gab es einen Band-Contest. Alle Schulbands spielten 2 Lieder. Es gab von jeder Schulstufe eine Band, ausser von meiner, da gab es 3! 😀 Sie spielten alle super gut! Es war genial zum zuhören! Leider hörte man die Stimme des Sängers nicht immer so gut…

Nun zu meiner Reise auf die Insel „Koh Chang“.
„Koh Chang“ heisste wörtlich übersetzt „Insel Elefant“ und ist somit die „Elefanteninsel“. Doch es gibt dort keine Elefanten, der Name kommt von der Form! 😀
Die Reise ist eigentlich vom Büro meiner Gasteltern, da sie die Bosse sind war es logisch, dass sie da hin gehen und mich und Jennie nahmen sie mit. Diese Reise gibt es jedes Jahr, somit war es für alle schon bekannt, ausser für mich. 😉
Am Donnerstag (9.1.14), gleich nach dem Unterricht wurden wir abgeholt und fuhren nach Hause um alles zu packen. Dann gegen 19:00 Uhr kam der Reisecar und wir stiegen alle ein. Zuerst ging die Fahrt nur bis zum Büro, denn dort stiegen dann alle anderen ein. Um 20:10 Uhr waren dann alle bereit und die Fahrt ging richtig los! Wir fuhren die ganze Nacht, über 12h!! Ich schlief die ganze Zeit und bekam eigentlich nichts von der Fahrt mit. 🙂

Um 6:30 Uhr wurde ich dann geweckt, denn wir kamen zur Fähre. Wir stiegen aus und ein Auto brachte unser Gepäck auf die Fähre. Die Fähre war „autotauglich“, doch wir nahmen unseren Reisecar nicht mit auf die Insel. 😉 Nach einer wunderschönen Überfahrt wurden wir vom Mann von Jennie’s Tante abgeholt. Sie leben auf der Insel.
Mit dem Auto fuhren wir ein kleines Stück über die Insel, an Wald und Strand vorbei, bis zur Schule. Dort wurden unsere Koffer ausgelanden und meine Gasttante brachte allen ein Frühstück. Dann wurden wir von den Kindern der Schule begrüsst. Und wir überreichten ihnen einen Rucksack und eine Geschenkbox. Es war so süss wie sie sich gefreut haben! Natürlich mussten viele Fotos gemacht werden! 😛

Dann steigen wir schon wieder ins Auto ein und ab ging es ans Meer!! Wir fuhren zu einem Restaurant, welches meiner Gasttante gehört. Von dort fuhren wir mit einem kleinen Motorboot hinaus zu einem kleinen Schiff. Mit dem Schiff fuhren wir dann über das wundervoll glitzernde türkis farbene Meer. Einfach traumhaft schön war es! An einem kleinen Strand machten wir halt um zu baden. Leider hatte es einige „Farrang-Touristen“, was nicht soo gemütlich war. Aber wir hatten dennoch unsern Spass und konnten die Sonne, den weissen Strand und das blaue Meer sehr geniessen. Dann fuhren wir weiter zu einem anderen Strand. Da gingen wir schnorcheln weil es da die meisten Fische hat! Es war so schön die Unterwasserwelt von Thailand zu erkunden!!
Bald ging es dann auch schon wieder auf den Heimweg. Müde und sehr glücklich sass ich im Schiff und schaute auf die Insel um mich herum, der ganze Tag kam mir da fast wie ein Traum vor!

Zurück im Restaurant gingen wir duschen, da es an der Schule keine richtigen Duschen gibt. Dann ging es zurück zur Schule. Vor em Abendessen zeigten mir einige der Leute ein kleines Mangroven-Naturschutzgebiet. Also ein Naturschutzgebiet in einem Sumpf in dem nur Mangroven Bäume wachsen. Es war ein schöner kleiner Spaziergang. 🙂

Nach dem Spaziergang gab es Znacht. Ich ass ganze 3 Teller!! 😮 😮 Dann mussten wir unsere Betten vorbereiten und und auch einige Dinge für den Morgigen Tag. Totmüde konnte ich dann endlich schlafen gehen. Leider waren nicht alle im Raum leise.. Einige schnarchten sooooo wahnsinnig laut!! :S 🙁 Aber ich schlief trotzdem ziemlich gut! 🙂

Am nächsten Tag wurde ich um 6:00 Uhr geweckt. Und dann ab unter die kalte Dusche! 😛
An diesem Tag war „Children Day“. Also wie Muttertag, einfach Kindertag. 😀 Leider gibt es keinen Teenagertag, denn ich zählte nicht mehr zu denn Kindern.. Also nach dem Frühstück mussten wir noch alles fertig vorbereiten. Wir stellten Stände auf und schmückten alles mit Ballonen.
Da Kindertag war mussten alle Erwachsenen eine Schuluniformtragen und alle Kinder konnten anziehen was sie wollten. Das war sehr lustig, da die Grossmutter dann auch in Schuluniform kam! 😀
Bald war dann alles aufgestellt. Ich und Jennie mussten einen der Stände hüten. Es ging eigentlich darum den Kindern eine Freude zu machen und so mussten sie an jedem Stand etwas tun und dann zur Belohnung durften sie etwas kleines zum Spielen aussuchen.
An Jennie’s und meinem Stand mussten die Kinder Geld aus Eiswasser fischen. Das Wasser war wirklich extrem kalt! Dann gab es noch einen Stand mit einem Labyrinth, das man blind bewältigen musste, ein Puzzle machen oder den Fussball in ein Loch schiessen. Alle Kinder waren begeistert bei der Sache! Dann (das wichtigste! 😉 ) gab es natürlich besonderes Essen! Essen für Kinder und was mögen Kinder?? Natürlich, SÜSSES!! So gab es Glace und Crèpes und süsse Getränke usw. Das reinste Paradies, auch für mich! 😉 Man konnte so viel nehmen wie man wollte!
Am Nachmittag gab es verschiedene Wettkämpfe für die Kinder, wie Sackhüpfen, Staffette… Und die Krönung: ein Fussballspiel, Kinder gegen Erwachsene! 😀 (Leider durften nur Jungs und Männer spielen..)
Ich war immer noch sehr erschöpft vom letzten Tag und hatte einen Sonnenbrand.. Ich ging deshalb noch einbisschen relaxen. 🙂

Bald gingen ich und Jennie dann bei der Gasttante duschen und uns für die Party umziehen. Ja, es gab eine Party und diese war dann nich für die Kinder sondern einfach für unsere Truppe. Es gab viel Seafood zu essen. 🙂 Und Unterhaltung auf der Bühne. Es wurde Karaoke gesungen und natürlich wollten alle dann ein Lied von mir hören… 😛 (dazu keinen Kommentar 😀 )
Und wie es so üblich ist im neuen Jahr tauscht man Geschenke aus. Also jeder kauft ein Geschenk (bei uns war die Geldlimite so um die 300 baht) und dann zieht man ein Los und bekommt dann ein anderes. Ich fand das eine lustige Idee. Leider haben die meisten einen Reiskocher verschenkt! 😛 Auch ich habe einen bekommen, doch da ich den nicht in die Schweiz mitnehmen kann, habe ich getauscht und dann einen coolen Ventilator bekommen!! 😀 Gegen Mitternacht gingen dann alle schlafen..

Am nächsten Morgen packten wir alles zusammen. und verluden die Koffer im Auto. Dann gab es Frühstück und bald kam dann schon der Abschied.
Wir fuhren wieder zur Fähre und dann später mit dem Reisecar. Unterwegs machten wir einige Stops um Souvenirs oder Essen zu kaufen.
Ein grosser Stop war bei einem Wasserfall. Dort gingen wir mit den Fischen baden. Wir fütterten sie und sie schwammen um einem herum! Wenn sie mich streiften war das ein sehr unangenehmes Gefühl aber auch lustig! 😉 Meistens rettete ich mich auf einen Stein und genoss es den anderen zu zu schauen. Mir wurde noch erzählt, dass das Wasser sehr gut für die Haut sei, was ich mir aber nicht so ganz vorstellen konnte, mit all den Fischen und dem Fischfutter.. 🙂
Die restliche Fahrt habe ich wieder verschlafen. Etwa um 2 Uhr Morgens waren wir dann beim Büro. Und im Bett war ich dann schliesslich um 3 Uhr. Das wäre ja nicht so schlimm gewesen, doch ich mussten schon wieder um 6:45 Uhr aufstehen für die Schule!! 😮 Somit war der nächste Tag nicht so lustig.. ich war müde und mein Sonenbrand schmerzte.

Doch diese 3 Tage waren so wunderschön und hatten so sehr Spass gemacht, dass das alles nur halb so schlimm war! 😀
Nächstes Jahr gehen sie wieder und ich wünschte ich könnte auch wieder dabei sein!!!

ลีเลียน 😉

Heilig Abend – 6 Monate – Neujahr

สวัสดีค่ะ! 😉

Zuerst einpaar Worte zu meinem Heilig Abend.
Den ganzen Tag war ich zu Hause am faulenzen und fühlte mich echt mies. Ich stellte mir die ganze Zeit vor wie es jetzt zu Hause in der Schweiz wäre.
Meine Gsteltern waren im Büro und Jennie musste lernen. Also hatte ich nicht viel besseres zu tun als Trübsal zu blasen. 😛
Dann am Abend habe ich dann mit meinen Eltern und meinen Geschwistern „geskypt“. Meine Gastfamilie (samt Coffee, dem kleinen Hund) kam dann plötzlich dazu. Wir skypten alles zusammen (so gut dass eben ging, mit verschiedenen Sprachen und schlechter Verbindung). Und es war einfach lustig und unglaublich schön. Dann bekam ich überraschenderweise ein Weihnachtsgeschenk von meiner Gastfamilie: eine wunderschöne Buddha-Kette die den Träger beschützen soll. Sie hatten extra etwas für mich gekauft, damit ich Weihnachten habe, da sie ja Weihnachten nicht feiern. So unglaublich nett.
Aus einem beschissenen Tag wurde einer der schönsten Heilig Abende! 🙂

Am 25. gab es ein kleines „Jubiläum“ zu feiern: Ich bin 6 Monate in Thailand und habe „nur“ noch weniger als 4 Monate überig! 😛 Über die Hälfte ist vorbei…

Dann am 28. wollten wir für 4 Tage nach BKK fahren um die Grossmutter zu besuchen.
Ich hatte aber so grosse Panik davor nach BKK zu fahren wärend den Demonstrationen und der Anschlagsgefärdung, dass ich zum Glück zu Hause bleiben durfte. Pii Ta und Pii Pong schauten zu mir.
Wir spielten Badminton, schauten einen Film (mit Popcorn!) und putzten das Haus. Ich hatte auch genug Zeit zum malen.
Wir hatten alle sehr viel Spass! 😀

An Silvester kam meine Gastfamilie wieder zurück.
Am Abend so gegen 23:30 Uhr setzten wir uns alle vor den Fernseher zum Beten. Denn in Thailand ist es Brauch, dass man im alten Jahr beginnt zu beten und dann bis ins neue Jahr hinein betet. Einige Leute sollen schon um 21:00 Uhr mit beten beginnen, da war ich doch ganz froh, dass meine Gastfamilie „erst“ um 23:30 beginnt! 😉
Vom ganzen Sitzen taten mir bald die Füsse weh und das gemurmel des Mönches im Fernseher verleitete mich leider dazu an zu Hause zu denken. Was wir in der Schweiz an Silvester gemacht hatten. Wir hatten immer gelacht und Spass gehabt und hier sitzt man still und ernst da und betet. Tja, andere Kultur andere Sitten! Ich bemerkte nur wieder einmal wie sehr ich die Schweiz eigentlich vermisse…

Dann am 1.1.2014 ging ich erst mal schlafen. 😉 Leider konnte ich nicht wirklich ausschlafen, aber das war dann nicht so schlimm.
Wir gingen Steak essen und einkaufen. Leider konnte ich das alles nur halb geniessen, da meine Nase ununterbrochen lief. Ich habe mir irgendwie eine Erkältung eingefangen.. 🙁

So wie es bis jetzt aussieht, haben die Thais sowenig wie möglich Ferien. Morgen geht es ab in die Schule! 😛 Für 2 Tage und dann Wochenende und dann 4 Tage Schule und dann fahre ich mit meiner Gastfamilie und den Leuten aus dem Büro ans Meer! Auf eine Insel! Ich freue mich schon! 😀 (Habe aber leider immer noch Angst wegen den Demonstrationen..)
Mehr dazu dann im nächsten Blog! Hoffentlich mit mehr Bildern als dieser Eintrag. 😉

Ich hoffe ich kann jetzt meine „weniger als 4“ Monate noch geniessen! 😉

Alles Liebe

ลีเลียน <3

Weihnachten und die Prinzessin

Sawadii ka! 🙂

Ich hatte euch doch erzählt, dass Thailänder Weihnachten nicht feiern. Das stimmt auch, doch in der Schule gab es trotzdem einen Weihnachts-Nachmittag. Der war letzten Mittwoch. Zuerst gab es einen Weihnachtsbaum-Contest. Jedes Klassenzimmer hatte einen Weihnachtsbaum gemacht. Aus Papier, Holz, Zeitung, usw. Die Lehrer entschieden dann welcher gewann.
Dann gab es einen Santa & Santie Contest. Immer ein Junge und ein Mädchen jeder Klasse verkleideten sich als Santa & Santie. Die Kleider waren sehr, sehr ausgefallen. Von „normalen“ Weihnachtsmannkleidern bis zu Highheels und Thaikleider.
Und zum Schluss gab es noch ein Englischquiz.
Ich fand das alles ein bisschen unnötig. Und es hat mich genervt, dass sie in Thailand so viel Aufwand betreiben für etwas, dass sie eigentlich nicht feiern. Denn die Schüler haben nächste Woche (Weihnachtswoche) Testwoche. Und zu allem Lernen hinzu mussten sie noch den Weihnachtsbaum machen und das Santa & Santie Kostüm.
Aber die Thailänder hatten ihren Spass daran. 😀

Am Donnerstag war ein grosser Tag: Die Prinzessin kam nach Phitsanulok!
Um 6 Uhr mussten wir in der Schule sein. Somit musste ich um 5 Uhr aufstehen! 😮 Dann fuhren wir mit dem Bus der Schule zur Uni. Dort stellten wir uns neben den Studenten vor der Statue des Königs Naresuan auf. Über 2h warteten wir da. Dann um etwa 9 Uhr kam die Prinzessin mit dem Auto an. Sie lief an uns vorbei zur Statue. Wir mussten knicksen, was wir extra in der Schule geübt hatten! 🙂
Vor der Statue blieb die Prinzessin kurz um der Statue Respekt zu erweisen. Dann lief sie zurück zum Auto und fuhr weiter. Das ganze dauerte etwa 2min. Ich hatte mir etwas grösseres vorgestellt. Ein riesen Aufwand für 2min.
Mir taten die Beine weh vom langen Sitzen. Aber ich war froh, dass ich die Prinzessin sehen konnte. Denn das soll sehr selten vorkommen. 🙂
Nun noch kurz zur Prinzessin: Ihr Name ist Maha Chakri Sirindhorn. Sie ist die Tochter des jetztigen Königs.
Doch sie ist keine hübsche junge Thailänderin mehr. 😉 Sie ist 58 Jahre und ziemlich dick. Aber die Leute lieben sie (wie man am grossen Aufwand gesehen hatte). Mir wurde auch erzählt, dass sie nie eine richtige Prinzessin sein wollte und darum auch unscheinbare Kleidung trägt. Ja, für mich hat sie überhaupt nicht wie eine Prinzessin gewirkt. 😀
Schaut euch doch auf Google Bilder von ihr an, dann wisst ihr was ich meine! 😉 Leider konnte ich keine Fotos von ihr machen, da das nicht erlaubt ist. Was ich auch verstehen kann.

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten, schöne Ferien und einen guten Rutsch ins 2014!!

Lilian <3

Ach ja!
Jennie hat mir einen Thainamen gegeben! Bis jetzt nennt mich niemand so, aber es ist cool einen zu haben. 😉 Also mein Thainame wird „say faa“ ausgesprochen und bedeutet „Horizont“. Er gefällt mir sehr gut!

Chiang Mai – Geburtstag – Politik

Sawadii ka!

Wart ihr schön brav? Kam der Samichlaus zu euch?? 😉
Zu mir kam er nicht. Denn in Thailand wird weder Samichlaus noch Weihnachten gefeiert. Ich finde das sehr schade. Von der ganzen Weihnachtszeit bemerkt man nur etwas an der Dekoration in den Kaufhäusern. 😛

Ich habe wieder viel erlebt! 😉

Am 5. Dezember war Vatertag. Der Vatertag findet immer am Geburtstag des Königs statt. Auch war schulfrei!

Am Tag davor hatten wir eine kleine Feier in der Schule. Es war so ziemlich das Gleiche wie am Muttertag; lange Reden, Thaitanz, Gebete und Respekt erweisen.
Ich ging am Anfang mit einem Englischlehrer zum „immigration office“ um mein Visa zum 2. Mal zu verlängern. Im März muss ich dann noch ein 3. Mal gehen. Doch dieses Mal war ich nach zwei Minuten fertig, ohne Probleme.
Zurück an der Schule schaute ich noch bei der Feier zu. Danach hatten wir den Rest des Tages frei. Also den ganzen Nachmittag.
Viele gingen nach Hause um den Vatertag mit ihrem Vater zu feiern. Ich und Jennie gingen mit Freundinnen in ein Shoppingcenter, da meine Gasteltern bis um fünf arbeiteten. Wir hatten sehr viel Spass! 😀

Da am 5. schulfrei war, packten wir die Chance für einen Familienausflug und fuhren nach Chiang Mai.
Chiang Mai ist eine der grössten Städte in Thailand, die ehemalige Hauptstadt. Sie liegt sehr nördlich, weshalb die Temperaturen deutlich kühler sind.

Wir fuhren etwa 3h mit Pause und machten dann einen Halt in der Provinz „Lampang“. Dort besuchten wir einen Ort, an dem Elefanten gepflegt werden. Es werden ihnen Sachen beigebracht wie zum Beispiel Malen oder Baumstämme aufeinander stapeln.
Es gab auch ein Spital usw. Das war sehr eindrücklich.

Danach fuhren wir nochmals etwa 1h bis zum Haus meiner Gasttante. Sie wohnt ein bisschen ausserhalb der Stadt mit ihrem Mann und ihrer Tochter und 12 Hunden! Sie besitzen ein ziemlich grosses Stück Land, auf dem sie Früchte anpflanzen und diese dann verkaufen.
Als erstes zeigten sie uns einige Pflanzen, pflückten ein paar Früchte und redeten. Die Hunde folgten uns auf Schritt und Tritt.
Am Abend fuhren wir dann in ein Restaurant. Das Essen war super gut!
Am Fehrnsehr (im Restaurant) wurde die Szeremonie vom Geburtstag des Königs gezeigt. Viele wichtige Leute, wie die Preministerin brachten Blumengestecke als Zeichen des Respekts. Dann gab es noch ein grosses Feuerwerk, in Bangkok.
Während der Szeremonie standen alles Leute im Restaurant auf und hielten eine brennende Kerze in die Luft. Ich und meine Gastfamilie auch. Sehr speziell aber auch schön! 🙂
Wieder zurück im Haus stellten wir die Zelte auf. Dann gingen wir auch schon bald schlafen.
Anmerkung: Die Temperatur fiel unter 20°C, auf etwa 18°C!! Ich bin fast verfroren!! Das klingt jetzt wahrscheinlich total blöd, aber ich konnte es selbst kaum glauben, dass ich soo kalt hatte! Und dann noch in einem Zelt schlafen! 😮 Wie auch immer, ich habe es überlebt! 😀

Dann am 6. Dezember war mein 17. Geburtstag! Ich finde es immer noch extrem komisch, dass es nicht so richtig kalt war. Denn ich habe doch im Winter Geburtstag! 😛
Ich hatte einen wunderschönen Tag. Wir fuhren zusammen in einen Blumen Park, „Royal Flora“. Dort machten wir tausende von Fotos, ganz nach Thaistyle! ;D
Es hat sehr Spass gemacht und ich konnte nur so über die wunderschönen Blumen staunen. In einem Haus hatte es Tulpen! Alles Thais wollten unbedingt da rein und Fotos schiessen, denn Tulpen können in Thailand nicht wachsen. Ich fand das sehr lustig, da Tulpen für mich sehr normal sind. 🙂

Der Höhepunkt des Parks war der „Royal Pavilion“. Ein Tempel mit riesen Platz drumherum. Traumhaft!
Wieder: Fotos!! 😀

Dann habe wir noch mehr Blumen angeschaut! 🙂

Mit müden Füssen stiegen wir ins Auto ein. Der nächste Halt war bei den berühmten thailändischen Sonnenschirme! Ich habe mir gewünscht so einen Schirm zu besitzen und jetzt besitze ich einen! 😀 Ich konnte zu schauen, beim Herstellen und Bemalen!

Zurück im Haus meiner Gasttante, gab es bald schon Znacht. Dann wurde noch ein bisschen Geburtstag gefeiert. Es gab keinen Kuchen sonder so Schoggiküechli oderso.. In denen steckten 7 Kerzen, welche ich alle aufeinmal ausblies! 😉 Was sehr speziell war für meinen Geburtstag, war die frische Wassermelone! Super lecker!!

Am 7. sind wir dann zurück nach Phitsanulok gefahren. Die Hälfte der Fahrt habe ich geschlafen und die andere Hälfte habe ich versucht Fotos aus dem Autofenster zu machen.. 😛

Nun noch eine Bemerkung zur Politik:

Die meisten haben sicher in der Zeitung oder im Fernsehen von den Demonstrationen in Bangkok gehört. Ich wurde auch von Bekannten danach gefragt, wie es mir geht und so.
Ich merke überhaupt nichts davon! Mein Gastvater hat ab und zu Fern gesehen und da kamen dann Bilder von den Demos.. Aber ich bemerke gar nichts. Natürlich hoffe ich dass sich das bald wieder beruhigt.

Wegen was genau demonstriert wird, kann ich nicht erklären. Es ist sehr kompliziert. Aber die jetztige Preministerin wollte ihren Bruder (und ihren Vorgänger) aus dem Exil zurück holen. Er wurde „verbandt“ weil er korrupt war. Das passt vielen nicht. Doch für den Geburtstag des Königs hatten sie aufgehört und aufgeräumt. Hoffentlich beginnt es nicht wieder.

Also nochmals an alle: Mir geht es sehr gut!! Ich merke gar nichts von den Demonstrationen! 😉

Alles Liebe

Lilian <3

Die Hälfte ist um..

Sawadii ka!

Heute vor genau 5 Monaten verabschiedete ich mich von meiner Familie in der Schweiz und stieg ins Flugzeug ein.

Ich habe sooo unendlich viel gelernt, nur schon in der Hälfte meiner 10 Monate! Vorallem über mich selbst aber natürlich auch über Thailand, die Kultur.

Manchmal hoffe ich die Zeit ginge schneller vorbei, doch meistens wünsche ich mir mehr Zeit. 😉

Oft merke ich selbst gar nicht was ich mir alles aufgebaut habe, was ich alleine in einem völlig fremden Land, geschafft habe! Ohne „Wahrnungen“ von Ehemaligen, denn es war ja noch niemand in Thailand gewesen aus der  Schweiz. 🙂

Mit dem einen Hund meiner Gastfamilie habe ich mich jetzt auch angefreundet (mit dem kleinen) was alle so komisch finden.. Denn ich spiele gerne mit ihm, aber sonst niemand.. 😛

Für die 2. Hälfte habe ich mir nicht irgendwie speziel etwas vorgenommen.. Die zwei einzigen Ding, die ich wirklich möchte sind, die Zeit geniessen und besser Thailändisch lerne!

Ich merke auch immer mehr was mir so richtig fehlt, was ich sonst eigentlich für selbstverständlich gehalten hatte. Zum Beispiel die Berge! Hier ist alles so flach, ich fühle mich richtig exponiert! ;)Oder auch die Öffentlichenverkehrsmittel der Schweiz, hier gibt es praktisch nichts..

Wie schon gesagt (oder eher geschrieben) geniesse ich meine 2. Hälfte, lasse mir das gute Thaiessen schmecken und geniesse den langen Sommer!

Bis zum nächsten Eintrag!

Lily <3