YFU Switzerland

Endlich frei

Endlich bin ich frei…. Damit meine ich dass meine eigentliche Zeit von meinem Austauschjahr vorbei ist und ich nun unabhängig von der Organisation noch in Ecuador sein darf. Vor zwei Wochen war ich mit Chloé meiner französische Freundin am Meer. Wo wir drei super Tage verbrachten.

Am Dienstag vor einer Woche gingen wir dann noch zusammen ein Schoggifondue essen, was unsere Verabschiedung war, da ich sie darauf nicht mehr sehen sollte. Es war und ist wirklich schade, dass sie schon gegangen ist, denn sie war mir eine super Freundin hier.

Dann letzten Mittwoch hatte ich das letzte Treffen mit YFU. Was für mich so richtig komisch war, nicht weil es das letzte war, sondern weil fast alle in Aufbruchsstimmung waren, viele heulend ankamen, oder auch dort noch weiter heulten, und ich war einfach nicht in der Stimmung, weil es für mich ja noch 6 weitere Wochen gibt. Ich kam sehr durcheinander, da ich sah, dass alle sehr emotional waren, traurig die Leute zu hinterlassen, aber glücklich seine Leute wieder zu sehen, da wurde mir plötzlich klar, dass ich ja eigentlich in 2 Tagen meine Familie in die Armen schliessen könnte, hätte ich mich nicht entschieden länger zu bleiben.

Dieser Tag mit YFU hat mir leider sonst nicht viel gebracht, wir haben ausser ein paar Spiele gespielt nicht viel gemacht und auch nicht angeschaut, wie wir uns wieder einleben sollen in unserer Kultur. Donnerstags hiess es dann sich von den Austauschschülern zu verabschieden und sich auf den Weg machen in die Freiheit. Ich ging mit zwei Freundinnen eine Woche lang Ecuador ein wenig erkunden.
Wir waren zu so heissen Thermalbädern gefahren, wo wir uns dann am Donnerstagabend ganze 4 Stunden einweichen lassen haben, es war so richtig schön, ausser dass wir dann die ganze Nacht gefroren haben, da unsere Körperheizung nicht mehr so richtig mit gemacht hat.

Nach einem Tag im Bus, kamen wir am Abend im Jungel an, wo wir dann am nächsten Tag eine Jungelwanderung machen durften, wir haben ein Dorf von Uhreinwohner besucht, wo wir auch gerade bemalt wurden mit einer natürlichen Farbe und jede Bemalung hatte eine andere Bedeutung. Wir durften uns in einem abgelegenen Wasserfall duschen gehen und bekamen sonst noch schöne Sachen zu sehen.

Danach ging es dann gerade weiter an einen Ort, der weder im Jungelgebiet noch im Hochgebirge liegt, sondern dazwischen. Dort verbrachten wir 3 Nächte in einem Hostel, welches von einem Israelit geführt wurde, es hatte auch sonst wahnsinnig viele Israeliten. Am ersten Tag dort gingen wir mit 9 Israeliten zu einer Lagune, die durch eine Implosion eines Vulkanes entstanden ist. Es war einfach umwerfend schön.

Den nächsten Tag haben wir so was wie Superman gemacht. Also man sagt dem so, da man in Superman Position über eine Schlucht an einem 500m langen Drahtseil fahren kann. An diesem Ort haben wir gerade noch 3 andere Austauschschüler angetroffen, die auch noch länger bleiben.

Am Abend ging es dann nochmals in ein Thermalbad, welches aber nie so schön war, wie das am Anfang unserer Reise, da es zu viele Leute hatte.

Ja und dann waren unserer Ferien zu dritt auch schon wieder vorbei und jeder ging wieder zu seiner Gastfamilie zurück.