YFU Switzerland

die zeit rennt und rennt

Mit diesem Blog möchte ich euch einfach wieder mal aufs neuste bringen und das noch vor dem Schulblog. Da wieder so einiges passiert ist.

Die Reise ist ja nun auch schon wieder einige Zeit her. Zumindest bin ich gerade nach meiner Reise noch zwei Nächte bei einer Freundin übernachten gegangen, weil wir in meinem Haus so richtig viele Leute hatten. Es war schön mit einer Freundin so viel Zeit verbringen zu können, auch wenn sie so richtig viele Hausaufgaben hatte.

Das Wochenende darauf, war ich dann an einem Internationalen Jugendevent von Freitags bis Sonntag, den meine Gasteltern von ihrer Organisation her geleitet haben.

Da ich aber für den Event nicht schon freitags mit meinen Gasteltern los konnte, da ich noch Schule hatte, musste ich später mit dem Bus los. Da ich aber von niemandem eine Adresse geschickt bekommen habe, habe ich mich mal mit den ungenauen Informationen die es auf dem Internet gab los gemacht. Prompt habe ich mich dann auch verfahren, so dass ich noch wusste wie zurück zu kehren aber keine Ahnung hatte wohin ich musste. Und da mir niemand mehr geantwortet hat, da das Programm schon begonnen hatte, habe ich schon wieder ein Bus nach Hause genommen. Zum Glück, hatte mir dann einen Kolleg trotzdem noch angerufen, aber auch mit der Hilfe von ihm und den Sicherheitsmenschen an der Busstation habe ich nicht heraus gefunden, wohin ich musste. So kamen sie mich dann nach langer Wartezeit dort abholen. Anstatt dann direkt zum Event zu gehen fragten sie mich nur so, ob ich was Dunkles dabei habe. Ich meinte ähm nein nicht wirklich. Okey nimm meinen Pullover meinte dann ein Kolleg. Da habe ich erfahren, dass wir noch auf eine Beerdigung gehen bevor wir an den Jugendevent gehen.

Der Jugendevent war für mich so richtig genial, ich konnte einfach wieder einmal auftanken, habe ganz viele neue Jugendliche kennen gelernt und das Programm war einfach super, zudem konnte ich ein wenig in die Arbeit meiner Gasteltern hineinschauen.

Ja dann kam dann schon die letzte Woche auf mich zu, wo mein Bruder von Argentinien noch bei mir in Ecuador war.

So ging ich noch mit ihm essen und verbrach viel Zeit mit ihm. Das letzte Wochenende ging dann meine Familie noch ans Meer, wo ich leider nicht mit konnte, da es einfach keinen Platz mehr hatte. So habe ich das Wochenende alleine zu Hause verbracht, was mir natürlich sehr viel ermöglicht hatte, um mich mit Freunden zu treffen. Ich war im Kino, hatte Freitags die Schule verpennt, da ich kein Akku mehr auf meinem Handy hatte und auch kein Aufladekabel da meine Gasteltern das mit genommen hatten. Naja als ich dann um halb 11 aufwachte war es schon zu spät noch in die Schule zu gehen. Dann war ich noch an einer wunderschönen Tanzaufführung, an einer Chilbi. Aber der schönste Ausflug war am Sonntag, ich ging mit einem Kolleg von der alten Schule mit dem ich Taekwondo trainierte zu Wasserfällen, die eine Sunde von meinem Wohnort fort liegen. Da es eine ziemlich spontane Entscheidung war, und ich vorher in die Kirche ging, hatte ich meine neu gekauften Ballerinas angehabt und meine Kamera nicht dabei. Wir gingen mit dem Bus so weit wie möglich von da an wo der Bus nicht mehr weiter ging, wollten wir zu den Wasserfällen reiten, da aber sein Kolleg der dort wohnt und Pferde hat, die nicht von der Weide genommen hatte, konnten wir nur einen Moment mit einem anderen Pferd reiten und mussten dann mit einem Auto bis dorthin fahren. Angekommen war es nur so am runter schütten. Von dem her, da wir nicht ganz nass werden wollen haben wir zuerst gegessen, da es aber keine Sandwiche mehr gab ernährten wir uns von Chips. Als es dann ein wenig aufgehört hatte zu regnen, gingen wir los, den 90 Minütigen Rundgang. Da es aber immer noch am regnen war, sind wir bei den Stellen wo es möglich war gerannt, um uns ein wenig warm zu halten. Ja in mit der Zeit taten mir meine Füsse so richtig weh in den Ballerinas und ich zog eine Zeit lang meine Schuhe aus um Barfuss weiter zu gehen. Als dann der Rundgang vorbei war und wir so richtig klatschnass wieder in ein Auto steigen konnten, also besser gesagt nur auf die hintere Ladefläche eines Pickups. Kamen wir dann glücklich aber schier erfroren zu Hause an.

Abends ging ich dann noch nach Quito meinen Bruder aus Argentinien abfangen, damit wir noch den letzten Abend gemeinsam verbringen konnten. Nach einem Kaffee und einer schönen Rückenmassage gingen wir erst um ein Uhr schlafen, mussten aber schon wieder um 4 Uhr aufstehen um an den Flughafen zu gehen. Danach ging es für mich direkt in die Schule wo ich aber anstatt aufgepasst habe mal die ersten zwei Stunden durch geschlafen habe.

Da ich nun nicht mehr jeden Abend bis keine Ahnung um welche Zeit mit meinem Bruder schwatze habe ich ein wenig mehr Zeit.

Ja und nun sind auch schon wieder zwei Wochen um seid mein Bruder aus Argentinien gegangen ist. Ich vermisse ihn sehr, da wir immer so geniale Zeiten mit einander verbracht haben. Was in dieser Zeit vor allem passiert war, waren die Fussballspiele, die wie eine Meisterschaft zwischen den verschiedenen Schulen gespielt wurden.

Im Halbfinal hat dann meine jetzige Schule gegen meine alte Schule gespielt. Dazu sind einige meiner Freunde aus der alten Schule gekommen, und ich habe vor allem mit ihnen die Zeit verbracht. So in einer gemischten Uniform die Hose von meiner jetzigen Schule und die Jacke von meiner alten Schuluniform wusste ich nicht für wen ich fähnen sollte. Schlussendlich hat dann aber meine jetzige Schule gewonnen. Beim Penalty schiessen. Dies war letzen Dienstag, mittwochs war dann der Geburtstag meiner Gastmami, wo ich mit den Nachbarinnen, die besten Freundinnen von ihr eine Überraschung für sie vorbereitet habe, die auch sehr gut geklappt hat.

Donnerstag war dann schon das Finale von den Fussballmeisterschaften. Vor uns hatte meine alte Schule um den 3 oder 4 Platz gespielt, wobei sie leider verloren haben. Danach kamen wir dann dran, und haben leider auch verloren, so kamen wir nur auf den 2ten Platz.

Auch war ich noch an einer Wahl der Madrinas, an meiner alten Schule. Das ist eine Wahl der „Königin“ für die Schulinternen Fussballmeisterschaften. Jede Klasse hat eine Mädchen- und eine Jungsmannschaft, und jede Klasse stellte eine „Königin“ die von der Klasse gewählt wird und einen Jungen der das Mädel begleitet.

Es war super genial dabei zu sein, um all meine Freunde zu sehen vor allem da wir nachher noch was zusammen unternehmen konnten.

Ach ja jetzt wollt ihr aber sicher noch wissen warum die Zeit rast und rast. Ich bin nun schon unglaubliche acht Monate hier und mir bleibt nur noch wenig Zeit sehr wenig. Es reicht mir nicht einmal mehr für all die Sachen die ich eigentlich noch gerne gemacht hätte.

So ein Tipp für all die Vorhaben in den Austausch zu gehen nimmt euch genug früh vor, die Sachen zu machen die ihr gerne machen wollt.